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Programm für die Wahl zum Rat der Stadt Köln 2009
1.) Präambel: Für ein lebenswertes und
lebendiges Köln
Köln ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität.
Das haben die Kölner ihrem Humor, ihrer Gelassenheit und jenem Grundoptimismus
zu verdanken, der fester Bestandteil der rheinischen Lebensart ist. Et kütt wie
et kütt!
Eine bestimmte Sorte Mensch, die im Rathaus
sitzt und große Töne spuckt, hat an diesem Erfolg der Kölner keinen Anteil:
„Unsere“ Kommunalpolitiker. Aufmerksam, diszipliniert und im Rat vollzählig
anwesend sind sie immer nur dann, wenn es um Geld und Posten geht. Die Belange
der Kölner Bürger interessieren die Klüngelbrüder von CDU, SPD, Grünen, FDP und
Linkspartei schon lange nicht mehr. Sie haben die Stadt und die stadtnahen
Unternehmen zu ihrer Beute gemacht. Ihr Ruf als skrupellose Abzocker ist
bundesweit legendär.
Wer diesen Leuten bei der Kommunalwahl am 30.
August 2009 seine Stimme gibt, ist selbst schuld, wenn sein Steuergeld veruntreut
wird. Es wird Zeit, daß die Kölner die Wahrung ihrer Interessen in die eigenen
Hände nehmen. Deshalb ist die Bürgerbewegung pro Köln gegründet worden.
Wir geben den Kölnern ihre Stadt
zurück!
2.) Nein zu Groß-Moschee und
Islamisierung
Die Bürgerbewegung pro Köln hat mehr als
20.000 Unterschriften gegen den Bau einer Groß-Moschee der türkisch-islamischen
Union DITIB in Ehrenfeld gesammelt. Die politische Klasse der Domstadt aber
mißachtet den Bürgerwillen und hat grünes Licht für dieses Prestigeprojekt der
DITIB gegeben, die als verlängerter Arm der türkischen Regierung in der
Bundesrepublik Deutschland gilt.
Die DITIB verfestigt die türkisch-islamische
Parallelgesellschaft in Deutschland. In ihren Einrichtungen ist türkisch
Umgangssprache, und selbst einige ihrer führenden Repräsentanten in unserem Land
sprechen kaum ein Wort deutsch. Sie nehmen an der politischen Entwicklung in der
Türkei nachhaltiger Anteil als am politischen Geschehen in der Bundesrepublik
Deutschland. Deshalb dient die DITIB nicht der Integration unserer ausländischen
Mitbürger, sondern der Entfremdung vieler Türken von ihrem Gastland. Die DITIB
verdient infolge dessen das ihr von Oberbürgermeister Fritz Schramma und den
Vertretern der Mehrheitsfraktionen im Stadtrat entgegengebrachte Vertrauen
nicht.
Der Bau einer repräsentativen Moschee mit
Kuppel und Minarett für mehrere tausend Gläubige würde das Gesicht und den
Charakter unserer Heimatstadt verändern. Es drohen Massenaufmärsche, die
Beantragung des Muezzin-Rufs, der nach einschlägiger Rechtsprechung deutscher
Verwaltungsgerichte dann auch genehmigt werden muß, sich ständig wiederholende
orientalische Lautsprecherdurchsagen und immense Parkplatzprobleme.
Pro Köln ist die einzige demokratisch
legitimierte politische Kraft in der Domstadt, die den Ehrenfelder
Großmoschee-Bau klipp und klar ablehnt!
3.) Demokratie verteidigen, Klüngel
und Korruption eindämmen
CDU, SPD, Grüne und FDP haben die Stadt und
ihre Ressourcen sowie insbesondere die stadtnahen Unternehmen zu ihrer Beute
gemacht. Der Skandal um den Bau der neuen Messehallen in Deutz wirft ein
Schlaglicht auf die Mentalität der Kölner Kommunalpolitiker. Die Vergabe des
Bauauftrages ohne europaweite Ausschreibung an
den Oppenheim-Esch-Immobilienfonds, der in Köln auffallend oft von der
öffentlichen Hand lukrative Großaufträge erhalten hat, kommt den Steuerzahler
teuer zu stehen. Gutachter gehen davon aus, daß der Bau durch Oppenheim-Esch
gegenüber der Möglichkeit einer Inanspruchnahme von Kommunalkrediten innerhalb
von 30 Jahren wirtschaftliche Nachteile für die Stadt Köln in Höhe von rund 360
Millionen Euro mit sich bringt. Die Gewinne aus dem Geschäft wurden
privatisiert, für die Kosten muß die Allgemeinheit aufkommen. Der Vorgang
handelte der Bundesrepublik Deutschland zudem ein Vertragsverletzungs-Verfahren
bei der EU-Kommission in Brüssel ein. Das Geschäft muß möglicherweise – mit
katastrophalen wirtschaftlichen Folgen für uns Kölner – rückabgewickelt werden.
CDU, SPD,
Grüne und FDP haben im Stadtrat dem Oppenheim-Esch-Geschäft zugestimmt. Diese
Parteien bedürfen dringend der demokratischen Kontrolle durch die Bürgerbewegung
pro Köln. Damit sie nicht noch mehr Unheil zum Nachteil der Kölner Bürgerinnen
und Bürger anrichten!
Es gilt, die
Werte des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und die Bürgerrechte
gegen eine weltfremde politische Klasse zu verteidigen, die sich immer mehr
abschottet. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung der
RheinEnergie AG, die als Versorgungsunternehmen zunächst den Interessen der
Kölner Bürger verpflichtet sein müßte. Immer wieder hat pro Köln im Stadtrat
eine Kürzung der zum Teil immensen Bezüge für die Vorstände des Konzerns
beantragt, die aus der Kommunalpolitik personell beschickt werden. Aber statt zu
sparen, erhöht die RheinEnergie AG lieber im Abstand weniger Monate immer wieder
die Energiepreise. Man schöpft aus dem Vollen. In ähnlicher Form werden andere
stadtnahe Unternehmen als Versorgungsstätten für überzählige Kommunalpolitiker
mißbraucht!
Pro
Köln fordert: Schluß damit! Wählen Sie die korrupten Politiker einfach ab!
4.) Kriminalität stoppen
Köln wird immer mehr zu einer Hochburg der
Gewaltkriminalität. Jugendbanden haben zeitweise ganz Stadtteile unsicher
gemacht. Anders als beispielsweise in Bayern, wo die Strafjustiz gegen
jugendliche Gewalttäter hart durchgreift, verhängen die Kölner
Jugendstrafkammern immer wieder Bewährungsstrafen oder belassen es gar bei
Sozialstunden. Das darf so nicht weitergehen! Die Justiz muß im Umgang mit
Gewaltkriminellen endlich die Samthandschuhe ausziehen. Aktuelle Studien
belegen: Langjährige Haftstrafen wirken auf potentielle Gewalttäter
abschreckend!
Die Kölner Kommunalpolitik dagegen hat einen
Irrweg eingeschlagen. Weil viele Gewaltkriminelle einen Zuwanderungshintergrund
haben, verdächtigen sie jeden der Ausländerfeindlichkeit, der ein hartes
Vorgehen gegen Gewaltkriminelle fordert. Dabei sind Deutsche genauso deren Opfer
wie Ausländer!
Um nicht als ausländerfeindlich zu gelten,
hat die Stadtspitze immer wieder darauf verzichtet, die Polizei zu einem harten
Vorgehen gegen Klaukids und organisierte Diebesbanden aus Osteuropa
aufzufordern. Viele Kölner, aber oft auch ausländische Touristen sind zu Opfern
dieser verfehlten Politik geworden. Unsere Politiker lassen die Opfer im Stich
und verhätscheln die Täter.
Pro Köln fordert: Opferschutz vor
Täterschutz und harte Strafen für Kriminelle statt Kuschelpädagogik!
5.) Drogensucht offensiv bekämpfen
Die Stadt
Köln investiert jedes Jahr viele Millionen Euro in Aktivitäten, die mit der
Drogensucht in einem Zusammenhang stehen. Sie unterhält mehrere Drogenlokale,
die abhängige, kranke Menschen als „Drogengebraucher“ ansprechen, denen
keineswegs Abstinenz „aufgezwungen“ werden, sondern ein Leben mit der Droge
leichter gemacht werden soll. Pro Köln fordert hier eine Umkehr auf der ganzen
Linie mit den Schwerpunkten Prävention und Entzug statt Stabilisierung des
Drogenkonsums.
In Köln wurde in den vergangenen Jahren im
großen Stil und mit hohen Kosten für den Steuerzahler legal Heroin an
Drogensüchtige abgegeben. Schwerstabhängige sollen dadurch vor gesundheitlichen
Schäden durch verunreinigte Ware bewahrt und der Beschaffungskriminalität die
Grundlage entzogen werden. Selbstverständlich befürwortet die Bürgerbewegung pro
Köln Maßnahmen, die darauf abzielen, die Beschaffungskriminalität einzudämmen
und die Abhängigen vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren. Der einzig gangbare
Weg dorthin ist aber der harte Pfad des Entzugs. Drogenkranke müssen vor sich
selbst geschützt werden. Sie können nur bedingt begründete Entscheidungen über
ihr Schicksal treffen, und soweit ihnen legal verabreichtes Heroin lieber ist
als der ärztlich beaufsichtigte Entzug, ist ein solches Votum vor dem
Hintergrund ihrer objektiven Interessenlage belanglos.
Es gilt, endlich auf Bundes- und Landesebene
gesetzgeberisch aktiv zu werden mit dem Ziel, die Voraussetzungen dafür zu
schaffen, daß Schwerstabhängige unter bestimmten Voraussetzungen auf der Basis
einer richterlichen Entscheidung auch gegen ihren Willen dem Entzug zugeführt
werden können. Der Kölner Rat steht in der Pflicht, Initiativen in diese
Richtung anzustoßen.
Pro Köln fordert für Drogenkranke
ärztliche Hilfe statt Heroin auf Krankenschein!
6.) Freie Fahrt für Köln
Die Kölner Straßen, Bürgersteige und Radwege
befinden sich teilweise in einem katastrophalen Zustand. Die Stadt Köln kommt
immer öfter ihren Pflichtaufgaben nicht mehr nach. Dazu gehört die
Instandhaltung des Straßennetzes. Pro Köln hat in einem Änderungsantrag zum
Doppelhaushalt 2008 / 2009 vorgerechnet, daß es möglich wäre, hierfür jährlich
vier Millionen Euro mehr aufzuwenden, wenn die Stadt bereit wäre, auf bestimmte
Prestigeprojekte der Kommunalpolitiker zu verzichten. Erst kommt die Pflicht –
dann die Kür! Solange viele Kölner Straßen, Bürgersteige und Radwege mit
Schlaglöchern überzogen sind, müssen die politischen Profilierungsbemühungen der
Politiker hinten anstehen.
Ziele in einer attraktiven Stadt müssen auch
mit dem PKW erreichbar sein. Das setzt die Lösung der Kölner Parkplatzprobleme
insbesondere im Innenstadtbereich voraus. Pro
Köln fordert eine Stunde frei Parken auf allen der Parkraumbewirtschaftung
unterliegenden städtischen Stellplätzen. Eine Gebühr soll erst ab der 61. Minute
erhoben werden. Die Kölner täten sich dann leichter damit, wieder in der eigenen
Stadt einzukaufen. Auswärtige Käufer würden angezogen. Der Handel könnte seine
Gewinne steigern. Die Gewerbetreibenden würden mehr Steuern zahlen.
Pro Köln fordert zudem den Ausbau der Kölner
Radwege nach niederländischem Vorbild. Radfahren ist gesund und schont die
Umwelt. Deshalb ist nicht einzusehen, warum die Radfahrer weiterhin das
Stiefkind der Kölner Verkehrspolitik sein sollen.
Köln
muß wieder mobil werden!
7.) Pro Bäder und Sportstätten
Pro Köln
fordert die Neueröffnung des Nippesbades für den Publikumsverkehr, die
dauerhafte Aufrechterhaltung des Publikumsbetriebes aller übrigen Kölner Bäder,
insbesondere des Rodenkirchenbades und des Weidenbades, sowie die schrittweise
Generalsanierung der Kölner Bäder ab 2009. In einem Änderungsantrag zum
Doppelhaushalt 2008 / 2009 hat die Ratsfraktion der Bürgerbewegung pro Köln
dargestellt, daß es möglich wäre, durch entsprechende Einsparungen bei anderen
Haushaltspositionen hierfür die notwendigen Geldmittel verfügbar zu machen. Der
Antrag wurde von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken abgelehnt.
Damit ignorieren die Mehrheitsfraktionen im
Rathaus den Willen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die mit
Unterschriften-Aktionen und zahlreichen Protestversammlungen deutlich gemacht
haben, daß sie ihre Bäder erhalten sehen wollen. Die Stadtspitze vernachlässigt
ihre Pflichten, zu denen der Erhalt einer über Jahrzehnte gewachsenen
Bäderkultur gehört, die einer der wichtigsten Bausteine der Kölner
Lebensqualität ist.
Pro Köln
macht sich stark für die Förderung des Breitensports und den Erhalt und Ausbau
der Kölner Sportstätten. Gleichzeitig fordert die Bürgerbewegung die Stadtspitze
auf, ihre Aktivitäten gegen die Deutsche Sporthochschule am Carl-Diem-Weg an der
Aachener Straße einzustellen. Die Mehrheitsfraktionen im Lindenthaler
Bezirksrathaus haben – gegen die Stimme von pro Köln und gegen den erklärten
Willen der Leitung der Sporthochschule – die Umbenennung des nach dem Begründer
der Lehreinrichtung benanntes Weges beschlossen. Durch die Umsetzung des
Beschlusses entstehen der Sporthochschule Kosten im sechsstelligen Bereich, die
überflüssig sind.
Für Erhalt und Ausbau der Kölner Bäder
und Sportstätten!
8.) Natur und Heimat bewahren
Nicht nur die Grünen, auch die übrigen
etablierten Parteien beanspruchen für sich, die Umwelt schützen zu wollen. In
der Kölner Realpolitik ist davon nicht viel zu sehen. Die Bewahrung unserer
Heimat und der Schutz der Natur wurden in den letzten Jahren immer wieder
anderen Zielen untergeordnet.
Die Sürther Aue wird aufgrund eines
Mehrheitsbeschlusses des Stadtrates gegen die Stimmen der Fraktion pro Köln
unwiederbringlich zerstört. Der Godorfer Hafen soll ausgebaut werden. Der
wirtschaftliche Sinn des Projektes ist zweifelhaft, einschlägige Gutachten
kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Menschen im Kölner Süden lehnen das
naturzerstörerische Großprojekt mehrheitlich ab. Die Politiker im Rathaus aber
setzen sich auch in dieser Frage über den Bürgerwillen hinweg. Der erhebliche
Verlust an Lebensqualität, den die Zerstörung eines der schönsten Stücke Natur,
über die Köln noch verfügt, für uns alle mit sich bringt, interessiert sie
offenbar nicht. Pro Köln fordert: Stoppt den Ausbau des Godorfer Hafens! Rettet
die Sürther Aue!
Tausende Kölner werden nachts um den Schlaf
gebracht, weil der Köln-Bonner Flughafen einer
der wenigen in Mitteleuropa ist, für die kein Nachtflugverbot gilt. Die
Verlängerung dieser Regelung im Februar 2008 bis zum Jahr 2030 bewertet die
Bürgerbewegung pro Köln als skandalös. Unsere Politiker setzen die Gesundheit
der Bürger aufs Spiel. Pro Köln fordert ein Nachtflugverbot für den Köln-Bonner
Flughafen zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr Ortszeit.
Wo die
Spitzen der Kölner Kommunalpolitik dann doch einmal versuchen, ökologisches
Profil zu zeigen, mißlingt ein solcher Anlauf häufig. So hat die Einrichtung
einer Kölner Umweltschutzzone keine Verbesserung bei der Feinstaubbelastung in
der Innenstadt gebracht. Hunderttausende Kölner Autofahrer sind für den Erwerb
einer Plakette abkassiert worden, und der Nutzen für die Umwelt liegt exakt bei
Null! Statt dessen gingen die Umsätze beim Kölner Einzelhandel zurück. Touristen
werden durch die sogenannte Umweltplakette davon abgehalten, die Kölner
Innenstadt anzusteuern. Pro Köln fordert die Abschaffung der sogenannten
Umweltschutzzone!
Sürther Aue bewahren, Nachtflüge verbieten, Pseudo-Umweltschutzzone abschaffen!
9.) Kölner Geld für Kölner Aufgaben
Jahr für Jahr verschwendet die Stadt Köln
Steuergeld für unsinnige Projekte. Randgruppen werden finanziell gefördert,
während es immer mehr arbeitenden oder arbeitswilligen, unverschuldet
erwerbslosen Kölnern schlechter geht. Für den Kölner Normalbürger ist kein Geld
da, während Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt regelrecht eingeladen werden,
nach Köln zu kommen, um hier ihre Lebenssituation zu verbessern.
Leistungen an Asylbewerber werden in bar
ausgezahlt, obwohl längst gerichtlich anerkannt ist, daß Menschen, die von sich
behaupten, politisch verfolgt zu werden, nur einen Anspruch auf Unterkunft und
Verpflegung in Naturalien haben. Romakinder werden mit dem Taxi zur Schule
gefahren, oft gegen den Willen der Eltern. In Kölner „Übergangsheimen“, die
meist etliche Jahre länger belegt bleiben als ursprünglich geplant, ist in der
Vergangenheit bereits das Inventar durch die Bewohner demontiert und verkauft
worden, mit der Folge, daß die Stadt Köln die Einrichtungen auf Kosten des
Steuerzahlers neu beschaffen und montieren ließ. Zum Teil dienten diese
Einrichtungen zudem als Umschlagplätze für Diebesgut.
Die Stadt unterhält Beratungsstellen für
Personen, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Die Illegalen erfahren dort
anonym, welche Möglichkeiten sie haben, wirtschaftliche Vorteile zu erlangen.
Schluß damit! Immer noch bescheiden die
Verwaltungsgerichte mehr als 90 Prozent der Asylverfahren negativ. Viele
Asylbewerber werden keineswegs in ihren Heimatländern politisch verfolgt,
sondern kommen als reine Wirtschaftsflüchtlinge nach Deutschland. Abgelehnte
Asylbewerber müssen unverzüglich abgeschoben und die Beratungsstellen für
Illegale geschlossen werden! Sachleistungen haben an die Stelle von
Geldleistungen zu treten. Die Stadt Köln darf sich von Personen, die den Staat
skrupellos ausnutzen, nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen,
gleichgültig, ob es sich um Deutsche oder um Ausländer handelt!
Der Mißbrauch unserer Sozialleistungen
und des Asylrechts muß ein Ende haben!
10.) Köln hat Kultur
Der Kulturstandort Köln hat eine Tradition,
die verpflichtet. Die Kölner Kulturpolitik muß an den Interessen der Bürgerinnen
und Bürger unserer Stadt ausgerichtet sein, nicht an den Belangen einer sich als
avantgardistisch verstehenden Minderheit. Der Erhalt und Ausbau unserer Museen
und Theater ist ein Dienst am Bürger, aber auch die Erfüllung einer
Verpflichtung gegenüber den uns vorangegangenen Generationen.
Jene Mäzene, die den Kölner Kulturbetrieb in
den letzten Jahren finanziell unterstützt und seinen Bestand in wichtigen Teilen
überhaupt erst ermöglicht haben, müssen bei der Realisation der von ihnen
unterstützten kulturellen Projekten ein Mitspracherecht behalten. Wo die
Kommunalpolitik spendenwillige Bürger gängelt – wie es
in der Vergangenheit mehr als einmal geschehen ist –, verbaut sie für künftige
Engagements jede Perspektive.
Die Bürgerbewegung pro Köln fordert die
Wiederherstellung des Reiterdenkmals auf dem Heumarkt. Sie wird sich auch in der
neuen Ratsperiode für dessen Restauration und Wiederaufstellung an seinem
angestammten Platz stark machen.
Köln muß als Kulturstandort wieder
sichtbar werden!
11.) Für eine offensive
Wirtschaftsförderung
Die Kölner Wirtschaftskraft stützt sich nicht
auf die Finanzstärke einiger weniger Großkonzerne, sondern auf die Kreativität
der Kölner Bürger. Der Mittelstand und die große Zahl kleiner Gewerbetreibender
sind ihr Rückgrat. Deshalb fordert pro Köln steuerliche Entlastungen und den
Abbau bürokratischer Hemmnisse für Mittelständler und Kleinunternehmer.
Behördliche Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden.
Konzerne, die keine Gewerbesteuern zahlen,
weil sie sich arm rechnen über Verluste, die sie angeblich in anderen Teilen der
Welt zu verbuchen haben, müssen für den Standort Köln in die Verantwortung
genommen werden. Es gilt, politischen Druck auszuüben auf Manager, die unsere
Stadt nur ausnutzen statt ihr zu nutzen.
Die Vernetzung unserer wirtschaftlichen
Strukturen mit denen im Umland ist zu fördern. Lebensmittel aus der hiesigen
Region sind frischer und deshalb gesünder als Importware, ihr Transport belastet
zudem die Umwelt weniger als die Beförderung von Erzeugnissen der
Lebensmittelindustrie über Schiffe und Autobahnen oder sogar Flugzeuge über
viele hundert Kilometer. Der Kölner Kommunalpolitik kommt die Aufgabe zu, den
Landwirten in der Region im harten internationalen Wettbewerb den Rücken zu
stärken.
Global denken – lokal handeln!
12.) Für unsere Gesundheit in der
Verantwortung
Unser Gesundheitssystem steckt doppelt in der
Klemme. Von unten droht der systematische und großangelegte Mißbrauch von
Leistungen bis hin zum Chipkartenbetrug, von oben rollt eine
Privatisierungswelle die Ärzteschaft auf, mit der die Orientierung an den
Interessen eines gnadenlosen Kommerz einhergeht. Immer mehr niedergelassene
Ärzte werden verdrängt und in wirtschaftliche Abhängigkeitsverhältnisse
gezwungen, die das traditionelle Berufsbild des Arztes bedrohen und ärztlichen
Ethos als ein Relikt aus vormoderner Zeit erscheinen lassen.
Die Folgen beider für unser Gesundheitswesen
gleichermaßen bedrohlicher Entwicklungen spüren wir Kölner hautnah: Im sozialen
Brennpunkt Chorweiler gibt es nur noch einen einzigen Kinderarzt, denn es ist
existenzbedrohend unwirtschaftlich, dort zu praktizieren. Die Stadt Köln hat
eine unerbittliche Privatisierungswelle bei den städtischen Kliniken
vorangetrieben, die uns Kölner in die Arme einer Gesundheitsindustrie drängt,
die krank macht. Die Fraktion pro Köln hat im Rat alle einschlägigen
Verwaltungsvorlagen abgelehnt und mit Anträgen und Anfragen gegen die
Kommerzialisierungswelle im Gesundheitswesen Widerstand geleistet.
Altenpflegestätten drohen zu seelenlosen
Verwahranstalten für die Angehörigen einer Generation zu verkommen, die die
Grundlagen unseres heutigen Wohlstandes erarbeitet hat. Die Mehrheitsfraktionen
im Rathaus läßt das kalt: sie winken bedenkenlos jede Unverantwortlichkeit
durch, die ihnen vorgelegt wird. Pro Köln sagt: Bei der Gesundheitspolitik tut
eine Wende Not!
Für den Erhalt einer freien,
unabhängigen Ärzteschaft!
13.) Leben und wohnen in Köln
Köln leidet seit Jahrzehnten an einem Mangel
an stadtplanerischem Engagement. Die Mehrheitsfraktionen im Rathaus denken nur
von einer Wahlperiode zur nächsten. Stadtplaner aber müssen in Generationen
denken.
Der Rathausvorplatz soll gegen den Willen der
Anwohner bebaut werden. Im Rahmen einer sogenannten Innenraumverdichtung lassen
unsere Kommunalpolitiker die letzten Grünflächen im Stadtgebiet zubetonieren,
ohne über den Verlust an Lebensqualität nachzudenken, den sie damit für alle
Kölner herbeiführen. Der Klingelpützpark in der Innenstadt soll verschwinden.
Gegen den Widerstand der Bevölkerung und der Bürgerbewegung pro Köln haben sie
die Bäume im Ehrenfeld-Karree abholzen lassen. Der sogenannte „Millionenacker“
in Ostheim – ein Symbol stadtplanerischen Versagens – soll mit Sozialwohnungen
zugebaut werden. Den Anwohnern droht die Verslumung des Stadtteils. Das scheint
weder den Oberbürgermeister noch die Spitzen der Altparteien zu stören.
Statt dessen wird im Rathaus immer wieder
einmal über die Privatisierung der GAG Immobilien AG nachgedacht. Damit sollen
Löcher gestopft werden, die kommunalpolitische Fehlleistungen der Politiker ins
Stadtsäckel gerissen haben. Steigende Mieten wären die Folge. Wer soll das
bezahlen?
Die Mehrheitsfraktionen unternehmen nichts,
um den Kölner Mietspiegel niedrig zu halten. Als die Fraktion pro Köln im
Stadtrat einen städtischen Zuschuß beantragt hat für Immobilienbesitzer, die
ihre Abwasserleitungen instand setzen müssen, stimmten CDU, SPD, Grüne, FDP und
Linkspartei dagegen. Die Folge eines solchen Stimmverhaltens werden bereits im
Laufe des Jahres 2009 ansteigende Mietpreise sein.
Statt Entlastungen für die Bürger zu
schaffen, haben die Mehrheitsfraktionen gegen die Stimmen der
pro-Köln-Mandatsträger eine Zweitwohnungssteuer beschlossen, durch die vor allem
Studenten zur Kasse gebeten werden. Diese Steuer ist sozial ungerecht. Der
Ertrag für die Stadtkasse hält sich in Grenzen, der zusätzliche
Verwaltungsaufwand ist dagegen erheblich. Die Einführung der Zweitwohnungssteuer
diente der Verwaltungsspitze als Argument für eine weitere Aufblähung des
Verwaltungsapparates. Das Wachstum der Verwaltungskrake geht zu Lasten aller
Kölner Bürger.
So darf es nicht weitergehen:
Köln braucht eine zukunftsorientierte
und menschengerechte Stadtplanung, die diesen Namen verdient!
14.) Bildung schafft Zukunft
Die einzige Ressource, mit der die
Bundesrepublik Deutschland im internationalen wirtschaftlichen Wettbewerb
wuchern kann, ist die gute Ausbildung ihrer Bürger. Die Pisa-Studien haben
bewiesen, daß diese Ressource in Gefahr geraten ist. Immer mehr Schüler
verlassen die Lehranstalten, ohne richtig lesen, schreiben und rechnen zu
können. Von einem Mangel an Pünktlichkeit, Ordnung und Disziplin ganz zu
schweigen. Viele Schulabgänger sind nicht ausbildungsfähig.
Pro Köln macht sich in den
kommunalpolitischen Gremien dafür stark, dem Schlendrian im schulischen Bereich
zu begegnen. Dabei dürfen die Sprachprobleme vieler Grundschüler nicht
ausgeklammert werden. In etlichen Kölner Familien mit türkisch-islamischem
Zuwanderungshintergrund wird deutsch nur als Fremdsprache gesprochen.
Erstklässler aus solchen Familien sind vom ersten Tag an schulisch
benachteiligt. Darauf muß die Politik mit Sprachförderung und dort, wo deren
Möglichkeiten an eine Grenze stoßen, mit der Einrichtung von
Nationalitätenklassen reagieren.
Köln braucht mehr Ausbildung statt mehr
Zuwanderung!
15.) Vorfahrt für Kölner Senioren
Die ältere Generation hat unsere Heimatstadt
nach dem Krieg wieder aufgebaut und mit ihrer Lebensleistung die Grundlagen für
den Wohlstand der Jüngeren gelegt. Sie verdient es nicht, von der Politik als
lästiger Bittsteller behandelt und finanziell ausgeblutet zu werden. Längst
haben die Rentner einen erheblichen Teil ihrer Kaufkraft eingebüßt. Sie werden
um die Früchte ihrer jahrzehntelangen Zahlungen in die Rentenkassen betrogen.
Dieser breit angelegte Volksbetrug muß ein Ende haben! Die Verantwortlichen sind
politisch zur Rechenschaft zu ziehen!
Die Bürgerbewegung pro Köln ist die
politische Interessenvertretung aller Kölner Bürger unabhängig von Alter, Beruf,
Konfession und Herkunft. Sie versteht sich nicht als Plattform für die Belange
einer bestimmten Generation. Aber gerade wer unvoreingenommen die politische
Realität in Köln im Jahr 2009 beurteilt, muß feststellen, daß ältere Menschen
besonders nachhaltig durch das Versagen unserer politischen Klasse geschädigt
sind. Sie werden öfter ein Opfer krimineller Aktivitäten, denen die Stadtspitze
tatenlos zusieht. Ihre lebenslang erbrachten wirtschaftlichen Leistungen für die
Solidargemeinschaft verlieren zunehmend an Wert, und sie müssen den Verfall
vieler traditionsreicher Kölner Stadtteile infolge einer verfehlten
Bevölkerungspolitik mit ansehen.
Senioren, wehrt euch mit dem
Stimmzettel: Diesmal pro Köln wählen!
16.) Mehr Anerkennung für das
Ehrenamt
Menschen, die in Köln ehrenamtliche
Leistungen erbringen, finden dafür bislang nicht genug öffentliche Anerkennung.
Ihnen gilt unser aller Dank, denn sie helfen mit ihrem Engagement, Köln zu einer
lebenswerten Stadt zu machen.
Pro Köln hat im Stadtrat beantragt, nach
Neusser Vorbild eine Ehrenamtskarte einzuführen, die ehrenamtlich aktiven
Bürgern eine Preisermäßigung beim Besuch von Museen und Schwimmbädern, bei der
Nutzung der KVB und der Inanspruchnahme anderer Leistungen städtischer und
stadtnaher Unternehmen einräumt. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen von CDU,
SPD, Grünen, FDP und Linkspartei abgelehnt.
Kein Wunder, daß Ehrenämter ein muffiges und
unattraktives Image haben! Seit Jahren bemüht sich die Stadt Köln beispielsweise
erfolglos, für jeden Spielplatz einen ehrenamtlichen Spielplatzpaten zu finden.
Daß kaum jemand bereit ist, für einen Spielplatz in seiner Nachbarschaft
Verantwortung zu übernehmen, kann nicht verwundern, so lange ehrenamtlich
aktiven Kölnern im Rathaus die Unterstützung verweigert wird.
Pro Köln fordert die Einführung einer
Ehrenamtskarte nach dem Vorbild der Stadt Neuss!
17.) Eine andere Politik ist
möglich
Mehr als vier Jahre kommunalpolitische Arbeit
der Bürgerbewegung pro Köln im Rat, den Ausschüssen und den Bezirksvertretungen
haben das politische Klima in der Domstadt verändert. Die Stadtspitze sah sich
mehr als einmal durch die Präsenz der Bürgerbewegung unter Druck gesetzt. Sie
wurde aktiv für mehr Sauberkeit – aber nur halbherzig. Sie ließ sich auf
konzertierte Aktionen gegen die ausufernde Kriminalität in der Domstadt ein –
die aber jeweils nach einigen Wochen wieder beendet wurden. Wo pro Köln den
Finger in eine kommunalpolitische Wunde legte, war in einigen Fällen zumindest
eine zeitweilige Abhilfe der bestehenden Probleme möglich.
Seit den 1990er Jahren fordern bedeutende
Kräfte in der Kölner Kommunalpolitik den Bau einer repräsentativen Groß-Moschee
mit Kuppel und Minarett. Und trotz aller Beteuerungen der politischen Klasse,
die schon mehrfach behauptet hat, nun sei alles weitere nur noch eine Frage von
Formalitäten und die Groß-Moschee würde innerhalb weniger Monate gebaut werden,
können wir im Jahr 2009 feststellen: Die Moschee steht noch immer nicht!
Das ist der wichtigste kommunalpolitische
Erfolg der Bürgerbewegung pro Köln in der Ratsperiode 2004 bis 2009.
Jetzt liegt die Entscheidung bei Ihnen, beim
Wähler: Falls die Kölner am 30. August 2009 eine moscheebau-kritische Mehrheit ins
Rathaus wählen, wird der neue Rat die Baugenehmigung für diesen orientalischen
Prunkbau im Herzen der Domstadt zurückziehen lassen. So, wie die alte Mehrheit
für den Moscheebau stimmen konnte, ist es das gute Recht einer neuen
Ratsmehrheit, sich gegen dieses Bauprojekt auszusprechen.
Deshalb gilt jetzt für jeden echten Kölner:
Am 30. August 2009 wählen gehen: pro Köln
stark machen!
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