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Nein zu den Kölner Groß-Moscheen!

Auf zwei Grundstücken im Kölner Stadtgebiet soll nach dem Willen der Stadtspitze je eine riesige, repräsentative Groß-Moschee mit einem Minarett entstehen. Angestoßen wurde das Projekt von der FDP-Fraktion, die im Kölner Stadtrat einen Antrag für den Bau zunächst einer großen Moschee eingebracht hat. Nachdem FDP, CDU, SPD, Grüne und PDS in multikultureller Eintracht diesen Antrag angenommen haben, machten Kölner Moslems klar, daß ein zentrales Bauwerk allein nicht reicht. Jetzt sollen es zwei orientalische Prachtbauten werden: einer auf der rechten, der andere auf der linken Rheinseite. Mehr als 10.000 Quadratmeter Terrain soll jede Moschee umfassen.

Die Moslems suchen intensiv nach geeigneten Grundstücken. Zunächst war ein Gelände an der Merianstraße in Chorweiler im Gespräch. Dort aber bekam pro Köln bei Protesten gegen den Moscheebau-Plan so viel Unterstützung aus der Bevölkerung, daß die Kommunalpolitik diesen Standort wieder fallen ließ. Jetzt favorisieren sie linksrheinisch die Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße, wo bereits ein islamisches Kulturzentrum besteht. Aber auch in Ehrenfeld sammelte pro Köln viele tausend Unterschriften gegen den Moscheebau-Plan. Rechtsrheinisch brachte die CDU den Bereich Deutzer Hafen ins Gespräch, dann wurde von der FDP Mülheim favorisiert. Und schon wieder war pro Köln vor Ort und organisierte den Bürgerprotest. Jetzt haben die Altparteien das CFK-Gelände an der Kalk-Mülheimer-Straße als Moschee-Standort ins Auge gefaßt, wo pro Köln selbstverständlich auch sofort Flagge gezeigt hat.

Im Rathaus denkt offensichtlich niemand darüber nach, welche Folgen der Bau einer Moschee für deren Nachbarn hat. Es drohen gravierende Lärmbelästigungen, Massenaufmärsche, Parkplatzprobleme und lautstarke, sich ständig wiederholende orientalische Lautsprecherdurchsagen sowie eine Menge sozialer Sprengstoff.

Wo eine Moschee steht, wird als nächstes ein Minarett und dann der Muezzin-Ausruf bei den zuständigen Behörden beantragt. Den nicht-islamischen Kölnern stehen also spannende Zeiten bevor. 1970 gab es in der Bundesrepublik drei Moscheen, heute sind es bereits mehr als 2.500, 45 Moscheen gibt es allein in Köln. Wie viele christliche Kirchen gibt es eigentlich in der Türkei? Oder in Saudi-Arabien?

Nach den Ereignissen vom 11. September 2001 müssen wir gerade auch in Köln wachsam sein. In Hamburg bereitete der Terrorist Mohamed Atta in einer Moschee den verbrecherischen Anschlag in New York vor. Die islamischen Verbände in Köln haben sich von den islamischen Extremisten bislang nicht glaubwürdig distanziert. Es ist daher sehr gut möglich, daß die neuen Groß-Moscheen auch eine gefährliche Zufluchtstätte für islamische Extremisten werden. So etwas müssen wir uns in unserer Stadt nicht antun!

Im „Trägerverein Kölner Zentralmoschee“, der das rechtsrheinische Moschee­Projekt umsetzen soll, ist die türkisch­islamische Organisation „Milli Görus“ vertreten. „Milli Görus“ gilt als fundamentalistische Vereinigung, die Demokratie und Rechtsstaat ablehnt. Im Falle der König-Fahd-Akademie in Bonn hat sich unlängst wieder einmal gezeigt, wohin die falsche Toleranz der deutschen Behörden führt: dort wurde zum „Heiligen Krieg“ aufgerufen. Wir sind vorgewarnt!

Pro Köln hat im gesamten Stadtgebiet mittlerweile 28.000 Unterschriften gegen den geplanten Bau der Groß-Moscheen gesammelt. Dabei handelt es sich - nach der Unterschriften-Sammlung gegen die viel zu große und deshalb überteuerte Müllverbrennungsanlage im Kölner Norden - um die zweitgrößte Petition in der Kölner Stadtgeschichte. Trotzdem wollen CDU, SPD und FDP nicht einlenken, von den multi-kulti-begeisterten Grünen und der PDS ganz zu schweigen. Von allen im Kölner Rat vertretenen Fraktionen bezieht allein pro Köln gegen die Moscheebau-Pläne Stellung. Abzuwarten bleibt, ob die alten politischen Kräfte trotz des guten Abschneidens der Bürgerbewegung bei der Kommunalwahl 2004 an den Großmoschee-Projekten festhalten.


Die Bürgerbewegung pro Köln e.V. hat im Kommunalwahlkampf 2004 ein Flugblatt zum Thema Moschee-Bau verteilt. Dieses Flugblatt kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:

Mit der rechten Maustaste anklicken, "Ziel speichern unter" wählen und Datei herunterladen! Flugblatt zum Thema Moschee-Bau

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