FDP-Bürgermeister
Wolf der Lüge
überführt
Offizielles Wortprotokoll der Ratssitzung vom 2. Februar offenbart dreiste
Lüge des vierten Bürgermeisters
In Sitzung des
Kölner Stadtrates am 2. Februar war es
ziemlich
chaotisch zugegangen und die Vertreter der Altparteien verloren mit Fortdauer
der Sitzung immer öfter die Contenance. Höhepunkt der Sitzung war die
Behauptung von Bürgermeister Wolf (FDP), dass pro-Köln-Ratsherr Jörg Uckermann
den Grünen-Ratsherrn und gescheiterten Möchtegern-Stadtkämmerer Jörg Frank als
„Nazi“ bezeichnet habe. Das Wortprotokoll der Ratssitzung offenbart nun die
dreiste Lüge des feinen Herrn Wolf. Dort heißt es an der entsprechenden
Stelle:
(Auszug aus dem
Wortprotokoll)
„Bürgermeisterin Elfi
Scho-Antwerpes: Wir behandeln jetzt Tagesordnungspunkt 3.1.4. Dazu
gibt es einen Antrag von Herrn Frank.
Jörg Frank (Bündnis 90/Die
Grünen): Wir erörtern jetzt Tagesordnungspunkt 3.1.4, wie Frau Bürgermeisterin
sagte. Ich stelle hier einen Geschäftsordnungsantrag nach § 20 Abs. 1 auf
Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt.
(Widerspruch bei
pro Köln)
Dieser begründet sich wie folgt:
Dieser Antrag war gestern bereits im Finanzausschuss und hat dort keine
Mehrheit gefunden. Es kann nicht sein, dass solche Anträge ständig wiederholt
werden und damit die Ratssitzung verlängern. Darüber wurde bereits
entschieden. Deshalb stelle ich den Antrag auf Übergang zum nächsten
Tagesordnungspunkt.
(Beifall beim Bündnis 90/Die Grünen -
Markus Wiener [pro Köln]: Ausgerechnet Sie, Herr Frank!)
Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes: Bitte,
Herr Bürgermeister Wolf.
Manfred
Wolf (FDP): Frau
Bürgermeisterin! Ich möchte hier feststellen, dass Herr Uckermann Herrn Frank
als „Nazi“ bezeichnet hat.
(Widerspruch von pro Köln - Markus Wiener
[pro Köln]: Stimmt doch gar nicht! - Zuruf: Rüge! - weiterer Zuruf:
Ordnungsruf! - Anhaltende Unruhe - Markus Wiener [pro Köln] tritt ans
Mikrofon)
Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes:
Herr Wiener, Sie haben hier nicht das Wort. Seien Sie still!
(Markus Wiener [pro Köln]: Als
Geschäftsführer möchte ich hierzu natürlich eine persönliche Erklärung
abgeben! Dies ist eine unverschämte Lüge von Herrn Wolf! Das ist nicht wahr! -
Glocke - Markus Wiener [pro Köln]: Ich verlange, dass die Protokolle
ausgewertet werden! So geht es nicht!)
- Ich habe Ihnen nicht das Wort erteilt.
(Zurufe: Ordnungsruf! - Gegenruf von Markus
Wiener [pro Köln]: Wir beantragen einen Ordnungsruf für Herrn Wolf wegen
dieser unverschämten Lügen!)
Herr Uckermann, wenn es noch eine solche
Äußerung von Ihnen gibt, verweise ich Sie des Ratssaals.
Wir fahren jetzt fort.
(Martin Börschel [SPD]: Jetzt müssen wir
über den Geschäftsordnungsantrag abstimmen!)
- Es liegt ein Geschäftsordnungsantrag von
Herrn Frank vor.
(Markus Wiener [pro Köln]: Das kann nicht
so stehen bleiben! Das ist eine Unverschämtheit! Diese Äußerung ist nicht
gefallen! - Gegenruf: Doch! - Markus Wiener [pro Köln]: Was ist das für ein
Benehmen? Fällt Ihnen sonst nichts Besseres mehr ein? So geht das nicht!)“
(Ende des Auszugs aus dem Wortprotokoll)
Es wird wohl nicht genau zu klären sein,
welche Stimme Bürgermeister Wolf das Wort „Nazi“ eingeflüstert hat. Die Stimme
von Jörg Uckermann war es auf jeden Fall nicht, was aus dem Protokoll ganz
klar hervorgeht. So offenbart sich in der Lüge von Herrn Wolf, dass den
Vertretern der Altparteien offensichtlich nichts anderes mehr gegen den
demokratischen Mitbewerber von rechts in Gestalt der Bürgerbewegung pro Köln
einfällt, als mit Lügen und Falschbehauptungen Unfrieden zu stiften und
pro-Köln-Ratsmitglieder zu verunglimpfen. Dabei verhalten sich Wolf und Co.
wie Kleinkinder, denen man das Sandförmchen geklaut hat, was an Lächerlichkeit
nicht mehr zu überbieten ist. Juristisch wird die Lüge für Herrn Wolf auf
jeden Fall noch ein teures Nachspiel haben. Jörg Uckermann kündigte an, ihn
anwaltlich abmahnen zu lassen.
„Da durch das Wortprotokoll nun
zweifelsfrei bestätigt, wird sich Herr Wolf dazu verpflichten müssen, zu
keiner Zeit mehr zu behaupten, ich hätte Jörg Frank als Nazi beschimpft. Zudem
erwarte ich von ihm in der nächsten Ratssitzung am Montag eine Entschuldigung
und eine Klarstellung des Sachverhalts. Denn ich muss und werde mir Herrn Wolfs
Unverschämtheiten nicht einfach bieten lassen“, so Jörg Uckermann zur Causa Wolf.