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23. Februar 2010
„Das weiße Kreuz auf rotem Grund sei Euer
Wegweiser!“
Neues zur
Minarett-Konferenz von pro NRW im Ruhrgebiet: Schweizer SVP-Politiker Oskar
Freysinger wendet sich vorab mit Grußbotschaft an die Teilnehmer des Kongresses
– Vlaams-Belang-Gruppe im EU-Parlament legt ein juristisches Gutachten zu den
Möglichkeiten und Voraussetzungen eines EU-Bürgerbegehrens für ein
Minarettverbot vor
Gut
einen Monat vor der von pro NRW organisierten internationalen Konferenz für ein
Minarettverbot am 27. März in Gelsenkirchen und dem Sternmarsch auf die
Duisburger Großmoschee am folgenden Tag gibt es erfreuliche Neuigkeiten zu
vermelden: Aus den Reihen der Schweizer Volkspartei, deren bekanntes
Minarett-Plakat als Vorlage für das wichtigste pro-NRW-Landtagswahplakat dient,
hat sich der Nationalratsabgeordnete Oskar Freysinger mit einer Grußbotschaft
vorab an die Konferenzteilnehmer gewandt. Freysinger war einer der
Hauptinitiatoren der erfolgreichen Schweizer Volksabstimmung für ein
Minarettverbot und ist in seiner Heimat als wortgewandter und freisinniger
Rechtsintellektueller bekannt. Der SVP-Politiker hat sich nun in einem
schriftlichen Grußwort vorab an die Teilnehmer der Minarettkonferenz Ende März
im Ruhrgebiet gewandt:
„Liebe
abendländische Freunde,
Nicht die Angst hat euch
hier versammelt, auch nicht der Hass auf fremde Kulturen.
Was euch hier
versammelt hat ist das Bekenntnis zu unserer gemeinsamen, mehrtausendjährigen
Kultur. Was ihr verteidigen wollt sind eure Wurzeln, eure Identität, eure
Freiheit!
Die Toleranz darf nicht
dazu missbraucht werden, Intoleranz einzuführen.
Der
Multi-Kulturalismus darf nicht dazu herhalten, eine religiöse Monokultur zu
verbreiten.
Die Öffnung soll nicht
erlauben, geschlossene Stadtviertel zu schaffen.
Und die Demokratie
darf nicht das Tor sein, durch welches das trojanische Pferd des Totalitarismus
bis mitten ins Herz Europas vorstösst.
Jeder ist bei uns
willkommen, der unsere Regeln, unsere Werte und unser Rechtssystem akzeptiert.
Liebe Freunde, ihr seid
hier, weil euch die abendländischen Werte noch etwas bedeuten, weil ihr euch
auflehnt gegen jene lendenlahmen Eliten, die eure Freiheit Stück um Stück
verscherbeln und euch die grosse Lüge vom Weltbürgertum weismachen wollen.
Es weht ein Wind des
Aufruhrs durch Europa!
Die
freiheitsliebenden Bürger wollen wieder ernst genommen werden und ihr Schicksal
selber in die Hand nehmen.
Sie wollen keine
Symbole fremder Herrschaftsgelüste in ihren Städten sehen.
Sie wehren sich
gegen die lautstarke Verkündigung eines einzig seligmachenden Dogmas.
Sie wollen keine
Bajonette aufpflanzen lassen, in deren Schatten Hassprediger ihr Unwesen treiben
und Frauen versklavt werden.
Ein kleines, unabhängiges
Volk zeigte den Weg.
Das weisse Kreuz auf
rotem Grund sei euer Wegweiser.
Es lebe die Freiheit!
Oskar
Freysinger
Abgeordneter im Schweizer Parlament“
Neben diesen ermutigenden und
solidarischen Worten aus der Heimat der direkten Demokratie erreichten pro NRW
gestern auch interessante Neuigkeiten aus dem Europäischen Parlament in Brüssel.
Die dortige Vlaams-Belang-Gruppe hatte in den letzten Wochen eine juristische
Note über die Voraussetzungen und Möglichkeiten eines EU-Bürgerbegehrens nach
den Bestimmungen des Lissabonner Vertrages erarbeitet, um die konkrete Anwendung
dieses neuen Mittels der direkten Demokratie für ein europaweites Minarettverbot
zu prüfen. Dieses juristische Gutachten ist nun bei den Konferenzteilnehmern
vorab eingegangen und wird am 27. März im Schloss Horst ausführlich erörtert
werden.
„Wir sind damit auf den aktuellsten
Brüsseler Wissenstand zu diesem Thema, was uns in die Lage versetzen wird, auch
wirklich umsetzbare Entscheidungen auf unserer Konferenz zu treffen“, freut sich
der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht über die fachliche Unterstützung der
EU-Parlamentarier des Vlaams Belang. „Nur soviel vorweg: Prinzipiell ist ein
EU-Bürgerbegehren für ein Minarettverbot durchführbar, wobei hinsichtlich der
Details noch Diskussionsbedarf besteht. Eben jene rechtlichen Details sollen auf
unserer Minarettkonferenz geklärt und dann eine grundsätzliche politische
Entscheidung zusammen mit unseren europäischen Partnerorganisationen gefällt
werden. Das Ziel dabei ist klar: Ein EU-Bürgerbegehren nach Schweizer Vorbild
für ein Minarettverbot und gegen die Islamisierung unser christlichen
Abendlandes“, so Rechtsanwalt Beisicht abschließend.
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