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3. März 2010

Migrantengezeter zur konstituierenden Sitzung des Integrationsrates

Am 7. Februar 2010 fand unter Nichtbeteiligung von mehr als 90 Prozent der Wahlberechtigten die Wahlen zum Kölner Integrationsrat statt. Dieses erlauchte Gremium, das die eigentliche Zielsetzung hat, sich überflüssig zu machen, kam gestern zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Der bisherige Vorsitzende des Integrationsrates Tayfun Keltek hatte so viel Angst in einer Wiederwahl aufgrund innertürkischer Streitigkeiten zu unterliegen, dass er anregte, die Wahl des Vorsitzenden zu verschieben. Hierfür wäre zwar an sich eine hauchdünne Mehrheit vorhanden gewesen, allerdings nur ohne den pro-Köln-Vetreter Jörg Uckermann, der ein wenig verspätet erschien und mit seiner Stimme den Migrantenlobbyisten so richtig die Tour vermasselte. Bei seiner Kandidatur gegen Tayfun Keltek erhielt Uckermann dann immerhin zwei Stimmen.

Am Rande der Sitzung erklärte Jörg Uckermann: „Der Integrationsrat soll eigentlich der Integration dienen und keine Arena für die Austragung innertürkischer Streitigkeiten sein. Ich habe schon den Eindruck, dass einige 'Berufstürken' wie Herr Keltek dieses Gremium zur Lösung der eigenen sozialen Frage missbrauchen. Anders kann ich mir seine Angst um die eigene Wiederwahl nicht erklären. Allein schon seine schlechten Deutschkenntnisse zeugen davon, dass die Integration bei ihm bisher nur unzureichend funktioniert hat.“

Der alte und neue Vorsitzende Keltek machte bei seiner Sitzungsleitung dem autoritären Stil der Jungtürken alle Ehre. Jörg Uckermann verbot er mehrfach das Wort, die pro-Köln-Anfrage zu den Übersetzungskosten der Stadt Köln erklärte er für überflüssig. Eine Beantwortung sei nicht nötig und, so hieß es seitens der Verwaltung, auch zu aufwendig. Wesentlicher Inhalt des weiteren Verlaufs der Sitzung war dann eine kritische Diskussion über die Einbürgerungskampagne in Köln. „Wer sich als Türke fühlt, der soll und darf auch Türke bleiben. Der bundesdeutsche Pass ist mehr als ein Bezugsschein für Harzt IV“, äußerte dazu Jörg Uckermann. Weiter sagte er: „Es ist wesentliche Aufgabe des Integrationsrates, die Integration in Deutschland zum Nutzen des Gemeinwohls zu gestalten. Das bedeutet, dass nur diejenigen Zuwanderer, die sich an Recht und Gesetz halten, einen Beitrag zum Volkseinkommen leisten und sich die deutsche Sprache in Wort und Schrift aneignen, einen Anspruch auf eine deutsche Staatsbürgerschaft haben.“

 

 
 
 

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