Migrantengezeter zur konstituierenden
Sitzung des Integrationsrates
Am 7. Februar 2010 fand unter
Nichtbeteiligung von mehr als 90 Prozent der Wahlberechtigten die Wahlen zum
Kölner Integrationsrat statt. Dieses erlauchte Gremium, das die eigentliche
Zielsetzung hat, sich überflüssig zu machen, kam gestern zu seiner
konstituierenden Sitzung zusammen. Der bisherige Vorsitzende des
Integrationsrates Tayfun Keltek hatte so viel Angst in einer Wiederwahl
aufgrund innertürkischer Streitigkeiten zu unterliegen, dass er anregte, die
Wahl des Vorsitzenden zu verschieben. Hierfür wäre zwar an sich eine
hauchdünne Mehrheit vorhanden gewesen, allerdings nur ohne den
pro-Köln-Vetreter Jörg Uckermann, der ein wenig verspätet erschien und mit
seiner Stimme den Migrantenlobbyisten so richtig die Tour vermasselte. Bei
seiner Kandidatur gegen Tayfun Keltek erhielt Uckermann dann immerhin zwei
Stimmen.
Am Rande der Sitzung erklärte Jörg
Uckermann: „Der Integrationsrat soll eigentlich der Integration dienen und
keine Arena für die Austragung innertürkischer Streitigkeiten sein. Ich habe
schon den Eindruck, dass einige 'Berufstürken' wie Herr Keltek dieses
Gremium zur Lösung der eigenen sozialen Frage missbrauchen. Anders kann ich
mir seine Angst um die eigene Wiederwahl nicht erklären. Allein schon seine
schlechten Deutschkenntnisse zeugen davon, dass die Integration bei ihm
bisher nur unzureichend funktioniert hat.“
Der alte und neue Vorsitzende Keltek
machte bei seiner Sitzungsleitung dem autoritären Stil der Jungtürken alle
Ehre. Jörg Uckermann verbot er mehrfach das Wort, die pro-Köln-Anfrage zu
den Übersetzungskosten der Stadt Köln erklärte er für überflüssig. Eine
Beantwortung sei nicht nötig und, so hieß es seitens der Verwaltung, auch zu
aufwendig. Wesentlicher Inhalt des weiteren Verlaufs der Sitzung war dann
eine kritische Diskussion über die Einbürgerungskampagne in Köln. „Wer sich
als Türke fühlt, der soll und darf auch Türke bleiben. Der bundesdeutsche
Pass ist mehr als ein Bezugsschein für Harzt IV“, äußerte dazu Jörg
Uckermann. Weiter sagte er: „Es ist wesentliche Aufgabe des
Integrationsrates, die Integration in Deutschland zum Nutzen des Gemeinwohls
zu gestalten. Das bedeutet, dass nur diejenigen Zuwanderer, die sich an
Recht und Gesetz halten, einen Beitrag zum Volkseinkommen leisten und sich
die deutsche Sprache in Wort und Schrift aneignen, einen Anspruch auf eine
deutsche Staatsbürgerschaft haben.“