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1. Februar 2010

Finanzierungslücke bei DITIB-Großmoschee nun offiziell

Jetzt ist es also raus: Die DITIB wird ihre protzige Großmoschee in Köln-Ehrenfeld nicht allein mit Spendengeldern finanzieren können. Bislang sind nur knapp 4 Millionen EUR der auf rund 25 Millionen EUR veranschlagten Baukosten an Spenden eingegangen, während die Bauarbeiten auf dem Gelände an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße bereits auf Hochtouren laufen. Damit ist genau das eingetreten, was die Bürgerbewegung pro Köln schon vor Monaten öffentlich prophezeit hat und von der etablierten Politik konsequent bestritten wurde: Es besteht eine riesige Finanzierungslücke für das von einer klaren Mehrheit der Kölner abgelehnte Bauprojekt. Diese nun offiziell bestehende Finanzierungslücke soll laut DITIB jetzt mit Krediten abgedeckt werden, nachdem vorher immer steif und fest behauptet wurde, alles mit Spenden organisieren zu können. Pro Köln vermutet dagegen stärker als je zuvor, dass über kurz oder lang der Ruf nach Steuergelder laut werden wird. Denn mit jedem Tag Bauzeit wird die Position des Bauherrn stärker: Schließlich kann sich die Stadt Köln unmöglich eine riesige Bauruine am Eingang des Stadtteiles Ehrenfelds leisten. Ein Finanzkollaps des Großmoscheebaus würde deshalb wohl mit dieser Argumentation von der öffentlichen Hand verhindert werden.

Hierzu erklärt die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Rechtsanwältin Judith Wolter:

„Wir hoffen inständig, dass unsere Kassandra-Rufe diesmal nicht wahr werden. Leider lehrt unser aber die Erfahrung, dass wir mit unseren Befürchtungen bisher meistens genau richtig gelegen sind. Die von uns schon vor Monaten angeprangerte Finanzierungslücke, die von der etablierten Politik bisher stets geleugnet wurde, ist nun von der DITIB offiziell eingestanden worden. Die neuen Bekundungen, jetzt alles mithilfe von Krediten schultern zu wollen, halten wir für genauso glaubwürdig und belastbar wie zuvor das Spenden-Versprechen.

Am Ende wird wohl die Stadt Köln die Wahl haben zwischen einer riesigen Bauruine und einer Millionen-Finanzspritze, sei es aus städtischen Mitteln oder Fördertöpfen des Landes, Bundes oder der EU. Wie diese Wahl ausfallen wird, können wir uns lebhaft vorstellen. Die Zeche zahlen müssten dann in diesem Fall die Steuerzahler, die dieses Projekt nicht gewünscht haben. Aber das interessiert in der etablierten Politik ja sowieso keinen.“ 

 

 
 
 

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