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Meldungen aus dem Jahr
2005 |
30. Dezember
2005:
Niederlage für Schramma
Für Oberbürgermeister Fritz
Schramma endet das Jahr 2005 mit einer erneuten
juristischen Niederlage in einer Auseinandersetzung mit der Fraktion pro Köln.
Hatte sich doch Schramma allen Ernstes von
Beginn der Ratsperiode im Herbst 2004 an geweigert, die Fraktion pro Köln im Rat
der Stadt Köln mit der von ihr selbst gewählten Abkürzung zu bezeichnen:
Fraktion pro Köln. Statt dessen sprach Schramma als
Leiter der Ratssitzungen immer wieder von „PK“, um nur ja den „bösen Namen“
derer nicht in den Mund nehmen zu müssen, die sich zum Stachel im Fleisch der
Mehrheitsfraktionen des Rates entwickelt haben.
Nach monatelangen Schriftwechseln wurde
deshalb ein Rechtsstreit unvermeidbar, in dem die Stadtspitze schließlich
nachgab und sich verpflichtete, die Fraktion pro Köln künftig in den
Ratssitzungen korrekt zu bezeichnen. Jetzt hat das Verwaltungsgericht Köln der
Stadt die Kosten des Verfahrens auferlegt (4 K 5667/05), für die
selbstverständlich nicht Schramma persönlich
aufkommen muß, sondern der Steuerzahler. Zur Kostenentscheidung führt das
Gericht aus: „Der für politische Parteien aus Art. 21 GG abzuleitende Anspruch
auf Gleichbehandlung dürfte es auch beinhalten, daß der selbst gewählte Namen
der Partei einschließlich dessen Abkürzung von den am öffentlichen Leben in
offizieller Funktion beteiligten Personen oder Organen verwendet wird.“
Darauf hätte
Schramma zweifellos auch selbst kommen können, ohne
schon wieder für die finanziell ohnehin arg gebeutelte Stadt Kosten zu
verursachen. Für das neue Jahr wollen wir ihm gute Besserung wünschen!
30. Dezember
2005:
Stadtspitze unter Druck
Die EU-Kommission hat von der Stadt Köln
eine Stellungnahme zum Bau der neuen Messehallen in Deutz angefordert. Dabei
geht es um die Frage, warum das Millionenprojekt nicht europaweit ausgeschrieben
worden ist. Die Kommission reagiert damit auf eine Beschwerde gegen das
öffentlich sehr kontrovers diskutierte Vorgehen der verantwortlichen Kölner
Politiker, die der Oppenheim-Esch-Gruppe den Großauftrag ohne Ausschreibung
zukommen ließen. Dabei sollen nach einer „Marktabfrage“ sogar deutlich
günstigere Angebote als das von Oppenheim-Esch vorgelegen haben.
Stadtkämmerer Peter
Michael Soénius hat zugesichert, den EU-Instanzen
bis Mitte Januar Rede und Antwort zu stehen. Pro Köln wird auf dieser
Internetseite umgehend über den Inhalt seiner Stellungnahme berichten.
29. Dezember
2005:
Verfestigte Parallelgesellschaft
Ein Filmprojekt der Universität Köln
bestätigt es wieder einmal: „Viele Türken leben an den Deutschen vorbei.“
Sie haben in Köln eine stabile Parallelgesellschaft etabliert, mit eigener
Sprache und Kultur, eigenen Einkaufs- und Erlebniswelten, und nicht zuletzt
ihrem eigenen Fernsehprogramm, das per Satellitenschüssel seinen Weg in die
heimische Wohnung findet. Diese Wirklichkeit reflektiert das Projekt „Xenoclipse“,
dessen zum Teil belehrend und immer betont ausländerfreundlich angelegte
Kurzfilme erstmals im Dezember an der Universität Köln gezeigt worden sind.
Dabei haben Mitarbeiter der Universitäten Barcelona, Gent, Stavanger und Köln
zusammengearbeitet.
Mitgewirkt an den Filmen
haben auch Kölner Oberschüler, von denen manche die Wirklichkeit weit
ungeschminkter beschreiben, als es derjenige Teil unserer Politiker tut, der
immer noch auf mehr Zuwanderung setzt. So zitiert die „Kölnische Rundschau“ den
jungen Türken Ömer Can
Ipekoglu mit dem Satz: „Im türkischen Fernsehen
bekommen Jugendliche Werte wie Ehre und Familie immer wieder vor Augen geführt.
Viele Türken hier leben deswegen an den Deutschen vorbei.“
28. Dezember
2005:
Empörung über kulturlosen Ratsbeschluß
Die Friedrich-Carl-Heinemann-Gesellschaft
hat in einem Brief an Oberbürgermeister Fritz Schramma
ihre Empörung über den Ratsbeschluß zur Einstellung der Sanierung des
Reiterdenkmals auf dem Heumarkt zum Ausdruck gebracht. Der Verein der
Förderer historischer Denkmäler in der Stadt Köln schreibt, die Schäden an den
Figuren des Ratsturms seien bedauerlich und müßten behoben werden. „Aber dies
kann doch nicht zu Lasten eines anderen, schon wesentlich länger anstehenden
Projektes geschehen.“
Eine Mehrheit von SPD,
Grünen und Linkspartei hatte gegen den Widerstand der Fraktion pro Köln
beschlossen, die Sanierung der Rathaus-Figuren aus Geldmitteln vorzunehmen, die
ursprünglich für dringend notwendige Sanierungsarbeiten am Reiterdenkmal auf dem
Heumarkt vorgesehen waren. Dem bekannten Standbild, das u.a.
den Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. (1770 – 1840) zeigt, droht danach die
Demontage und die Einlagerung in einem städtischen Depot, die bald aus Gründen
der Verkehrssicherheit geboten sein könnte.
27. Dezember
2005:
„Klau-Kid“-Angriff
am Heiligen Abend
Dreister geht es nicht mehr: Am Heiligen
Abend wurden vor dem Haupteingang des Doms zwei Landfahrer festgenommen, weil
sie versucht hatten, die Besucher der Christmette zu bestehlen. Um 22.30 Uhr
klickten für ein „Klau-Kid“-Mädchen und ihre Mutter
die Handschellen. Aufmerksame Feuerwehrmänner hatten die Polizei verständigt.
Noch schlechter erging
es vielen Franzosen. Am Heiligen Abend steckten moslemische Jugendliche wieder
Autos in Brand – diesmal 110 Stück. In mehreren
Départements wurde daraufhin der Verkauf von Benzin in Kanistern
verboten. Dadurch soll in der Sylvesternacht befürchteten Krawallen vorgebeugt
werden.
27. Dezember 2005:
Weihnachtskrach bei der CDU
Bei der Kölner CDU ging es zu Weinachten
denkbar unchristlich zu. CDU-Mitglieder kündigten am 23. Dezember an, die in der
vergangenen Woche durchgeführte Vorstandswahl bei der Mittelstandsvereinigung
(MIT) ihrer Partei anzufechten. Auf den Wahlzetteln für die geheime
Abstimmung seien nur die Vorschläge des Vorstandes aufgedruckt gewesen. Die
Namen anderer Bewerber hätten von Hand eingetragen werden müssen, so daß die
Zuordnung der Stimmzettel zu bestimmten Personen möglich, die Wahl also nicht
geheim gewesen sei, heißt es.
Oberstrippenzieher Rolf
Bietmann, der früher auch schon einmal Vorsitzender der MIT gewesen ist, meint
dazu: „Ein Verstoß gegen die BGH-Rechtsprechung zum Wahlgeheimnis.“ Das
ehemalige Ratsmitglied Bernd Petelkau, dem
politische Nähe zu Bietmann nachgesagt wird, unterlag bei der Wahl für den
MIT-Vorsitz der gescheiterten CDU-Landtagskandidatin Birgit
Gordes, die dem Vernehmen nach nicht zum Bietmann-Lager gehört.
23. Dezember
2005:
„Beglückungen“ der EU-Osterweiterung erreichen Köln
Seit der
EU-Osterweiterung wird Deutschland mit scheinselbständigen Ausländern
überschwemmt, die weit unter deutschen Lohnverhältnissen arbeiten – sei es in
Schlachthäusern, am Bau oder im Handwerk. Möglich wurde dies durch die neue
grenzüberschreitende Freizügigkeit für Dienstleistungen. So können zum Beispiel
„selbstständige“ polnische Fliesenleger zu tausenden hierzulande ihre Dienste zu
polnischen Konditionen anbieten, sowohl hinsichtlich des Lohns als auch der
Lohnnebenkosten (Kranken- und Rentenkasse) und sonstiger arbeitsrechtlicher
Bestimmungen (Unfallschutz etc.). Einheimische Betriebe mit regulär angestellten
Arbeitnehmern können da natürlich nicht mithalten, tausende Deutsche verlieren
ihren Job und viele Firmen gehen kaputt – auch in Köln.
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22. Dezember 2005:
Kampfansage an die
Kölner Altparteien:
Aufklärungsarbeit in
den Veedeln wird 2006 noch verstärkt werden
Anläßlich der letzten erweiterten Fraktionssitzung zog der Vorsitzende der
Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, eine Bilanz des Jahres
2005. Dabei betonte Beisicht, daß es pro Köln geschafft hätte, sich weiter in
den einzelnen Stadtvierteln zu verankern.
Im Rat und in den Bezirksvertretungen
hätten die pro-Köln-Mandatsträger zudem die meisten
Anträge und Anfragen vorgebracht und somit ihren Fleiß unter Beweis gestellt.
Für das Jahr 2006 kündigte Beisicht eine weitere Intensivierung der
Aufklärungsarbeit vor Ort in den Stadtvierteln an.
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22. Dezember 2005:
Schluß
mit der Abzocke!
„Die Kölner Politik
sieht keinen Grund zur Kritik an den neuen Preiserhöhungen bei der Rheinenergie“
schreibt heute der „Stadt-Anzeiger“. Die Wirklichkeit sieht - wie üblich - etwas
anders aus: Immerhin eine Kölner Ratsfraktion, nämlich die von pro Köln, ist
strikt gegen jedwede Preiserhöhung bei der Rheinenergie AG. Schon in der
Oktober-Ratssitzung hatte pro Köln in einem
Antrag die Abzocke
bei den letzten Gaspreiserhöhungen beklagt und eine Offenlegung der
Preiskalkulation gefordert.
Und selbstverständlich
lehnt pro Köln auch die für Januar geplante Strompreiserhöhung der Rheinenergie
ab. Denn der Energiekonzern macht jetzt schon jährliche Gewinne in dreistelliger
Millionenhöhe, während die meisten Kölner Bürger jeden Cent dreimal umdrehen
müssen. Das freilich stört die Konzernspitze und die etablierte Kölner Politik
wenig; völlig ungeniert genehmigte man sich erst kürzlich zum Abschied von
Rheinenergiechef Helmut Haumann ein
opulentes Gelage für 500 Personen.
Die Fraktionsvorsitzende
von pro Köln, Judith Wolter, meint dazu:
„Mit dieser Abzocke muß
endlich Schluß sein! Die Energiekonzerne kassieren gnadenlos ab, während der
einfache Bürger immer weiter sparen muß! Gerade bei der Rheinenergie AG könnte
die Kölner Kommunalpolitik ihren Einfluß zu mehr Preisstabilität nutzen. Doch
den etablierten Politikern scheint dies egal zu sein – Hauptsache ihre
Aufsichtsratsposten werden weiter fürstlich entlohnt!“
21. Dezember 2005:
Blömer bleibt CDU-Chef
in Lindenthal
Einer der dubiosesten Akteure der
Kölner Christdemokraten bleibt weiterhin Chef des CDU-Ortsverbandes Lindenthal:
Der ehemalige Kölner CDU-Kreisvorsitzende Richard Blömer wurde ohne
Gegenkandidaten wiedergewählt. Die Christdemokraten in Lindenthal scheinen
sich dabei nicht an der umstrittenen Rolle Blömers gestört zu haben. Immerhin
steckt Blömer tief im Kölner Parteispendensumpf und ist immer noch Gegenstand
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Auf Druck des Landesverbandes wurde ihm
sogar eine Kandidatur für die Landtagswahl 2005 verwehrt – so negativ sehen
Blömers NRW-Parteifreunde seine Rolle im Kölner Polit-Klüngel. Der einflußreiche
CDU-Ortsverband Lindenthal hat mit all dem keine Probleme und ermöglicht Blömer
weiterhin, in der zweiten Reihe an den Strippen zu ziehen. Der umtriebige
CDU-Funktionär Blömer wird daraus sicher das Beste (für sich) machen!
21. Dezember 2005:
Mehr Drogentote
Im laufenden Jahr gab es bereits 54
Drogentote in Köln. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen erschreckenden
Anstieg der Opfer illegaler Suchtstoffe. Im Gegensatz zu den übrigen
NRW-Städten, wo die Zahl der Drogentoten rückläufig ist, wie „Stadt-Anzeiger“
und „Rundschau“ übereinstimmend berichten. Köln geht also auch hier wieder einen
traurigen Sonderweg. weiter
20. Dezember 2005:
Echte
Meinungsfreiheit
Während die Arbeit der
Fraktion pro Köln von den hiesigen DuMont-Medien entweder ignoriert oder
schlecht gemacht wird, gibt es sehr wohl überregionale Zeitungen und Magazine,
die fair und sachlich über die pro-Köln-Aktivitäten berichten. So auch die
Monatszeitschrift „Die Aula“, die von den freiheitlichen Akademikerverbänden
Österreichs herausgegeben wird. Das Magazin, das hierzulande besonders in
Akademiker- und Studentenkreisen gerne gelesen wird, läßt in seinem
Deutschlandteil die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende in einem
Grundsatzartikel zur
gescheiterten Zuwanderungspolitik - siehe Frankreich – ausführlich zu Wort
kommen. In „Stadt-Anzeiger“ und Co. wäre eine derartig unzensierte und
unverfälschte Selbstdarstellung von pro Köln undenkbar. Denn bei den
DuMont-Blättern kommen nur die Etablierten zu Wort, mißliebige Meinungen werden
ausgeblendet. Wie gut, daß es zumindest im „neutralen Ausland“ noch Foren für
offene Diskussionen und echte demokratische Meinungsvielfalt gibt!
20. Dezember 2005:
„Das große Fressen“
Wer ordentliche Arbeit leistet, der soll
auch gut essen. Wer für die Stadt Millionengewinne erwirtschaftet, dem sei ein
opulentes Mal zum Abschluß der beruflichen Laufbahn gegönnt. Das dachte sich
wohl auch Helmut Haumann, 65, der scheidende Vorstandsvorsitzende der
Rhein-Energie AG. Und so lud er auf Kosten seines Unternehmens zum Festessen in
den Gürzenich ein. weiter
20. Dezember
2005:
Schleppende Aufklärung
Seit über vier Monaten
ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft nun schon wegen des Messeskandals gegen
Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU). Noch ein bißchen länger beschäftigt sich
der Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar, ebenfalls CDU, mit dem
skandalträchtigen Bau der neuen Messehallen. Die ursprünglich bis Ende dieses
Jahres angekündigten Ergebnisse stehen aber immer noch aus. Abschließende
Beurteilungen könnten jetzt auf einmal erst irgendwann im nächsten Jahr
erfolgen. Dem politischen Beobachter fällt auf, daß hier die Mühlen der Justiz
noch langsamer als üblich mahlen. Allzu schleppend wird an der Aufklärung der
Vorwürfe gearbeitet, wobei sich die Stadt Köln laut Presseberichten nur als
wenig hilfsbereit erweist. Aber hätte nicht gerade der unter Verdacht stehende
Oberbürgermeister Schramma ein großes Interesse daran, die Sache baldmöglichst
aus der Welt zu schaffen? weiter
19. Dezember 2005:
Die
Neven-DuMont-Presse und die Wahrheit
Provinz-Posse um journalistische Ausblendung von pro Köln
Auch die letzte
Ratssitzung des Jahres 2005, die zugleich die längste Ratssitzung der letzten
Jahre war, wurde wiederum über weite Strecken von pro-Köln-Debattenbeiträgen
dominiert, ohne daß dies in der Neven-DuMont-Presse auch nur rudimentär erwähnt
wurde. Die journalistische
Nachlese der Marathonsitzung über 10 Stunden war hauptsächlich davon geprägt,
sämtliche pro Köln-Aktivitäten auszublenden.
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16. Dezember
2005:
Totschweigen, verschleiern, lügen
Wechselnde Mehrheiten
bestimmten gestern die Abstimmungen im Rat. Logischerweise wurde dadurch das
Verhalten der einzelnen Parteien umso interessanter. Der „Stadt-Anzeiger“
schaffte es aber trotzdem, pro Köln nicht mit einem einzigen Wort zu erwähnen.
Dabei muß man einigen DuMont-Redakteuren schon eine gewisse Kunstfertigkeit
beim manipulieren der Wahrheit zugestehen. Nur manchmal gab es logische Brüche,
etwa bei der Durchführung der „aktuellen Stunde“ zum Messeskandal: „auch“ die
Grünen-Fraktion hätte diese aktuelle Stunde beantragt, schreibt der
„Stadt-Anzeiger“. Die durch das Wort „auch“ zwangsläufig aufgeworfene Frage, wer
denn noch diese Fragestunde beantragt hat, bleibt unbeantwortet. Die Leser
werden hinters Licht geführt, der Antrag von pro Köln wird einfach
unterschlagen. weiter
16. Dezember 2005:
Chaos im Rat:
Jeder
gegen jeden und alle gegen pro Köln!
Was für eine Sitzung!
Weil sich CDU und SPD derzeit wegen der Aufteilung der städtischen Pfründe und
Versorgungsposten nicht einig sind, zankten sie sich auch im Rat weiter. So gab
es in der elfstündigen Marathonsitzung eine wahre „Sternstunde“ der Kölner
Kommunalpolitik: Jeder gegen jeden und alle gegen pro Köln! Auf diesen
einfachen Nenner könnte man das gestrige Polittheater bringen. Nutznießer dabei
sind vor allem die Postkommunisten der PDS, die erstmals Entscheidungen mit
Hilfe der „kölschen Volksfront“ von SPD, Grünen und PDS durchsetzen konnten.
Hilflos und konfus dagegen die CDU, die scheinbar nur noch bei ihrer Hetze gegen
pro Köln mehrheitsfähig ist. Höhepunkt dieser Auseinandersetzung mit der
einzigen konsequenten Opposition im Rat war die Debatte um den Bau der
DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld. CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka bekundete
seinen „Ekel“ über die Aufklärungsarbeit von pro Köln im Veedel. Kein Wunder,
schließlich sind auch die meisten CDU-Wähler in Ehrenfeld gegen das islamische
Zentrum samt Kuppeln und Minaretten!
weiter
15. Dezember 2005
Thomas Hartenfels wieder in das Studentenparlament gewählt
Der ehemalige RCDS-
und JU-Funktionär Thomas Hartenfels ist trotz einer medialen Hetzkampagne wieder
in das Kölner Studentenparlament gewählt worden. Hartenfels waren kurz vor
den Wahlen frühere Kontakte zu Rechtsextremisten vorgeworfen worden. Von seinen
CDU-„Freunden“ im Stich gelassen, trat Hartenfels von all seinen politischen
Ämtern zurück, u.a. als Mitglied des Kölner ASTA und als Ratsherr in seiner
Heimatstadt Rösrath.
Die Kandidatur zum neuen
Studentenparlament konnte dagegen nicht mehr abgeblasen werden, weil die
Wahllisten bereits eingereicht waren. Auf diesem Wege wurde Hartenfels erneut
gewählt. Mit dem drittbesten Ergebnis aller RCDS-Kandidaten errang er einen der
nur mehr drei RCDS-Sitze. Es bleibt abzuwarten, welchen Weg Hartenfels jetzt in
der Vertretung der Kölner Studentenschaft gehen will und wie sich die
politischen Hochschulgruppen ihm gegenüber verhalten werden.
15. Dezember 2005:
Köln verdreckt
Die Vollversammlung der IHK hat gestern
eine Resolution an den Rat der Stadt Köln gerichtet, die einerseits offenbar der
Artikulation bestimmter partikularer Interessen dient, andererseits aber auch
eine Reihe von offenkundigen regionalen Fehlentwicklungen anprangert. Dazu
gehört insbesondere das problematische „Erscheinungsbild des öffentlichen
Raumes“, sprich: die Verunstaltung Kölns durch Dreck und Schmierereien.
Zurecht führt die IHK dazu aus: „Gestaltung, Pflege
und Sauberkeit ist für jede Stadt, vor allem aber für eine Metropole, die
täglich Tausende Besucher willkommen heißt, von
existenzieller Bedeutung. Gemeinsam mit der Wirtschaft muß es eines der
vorrangigsten Ziele werden, das Weltniveau Kölns nicht durch Schmutz und
ungepflegten öffentlichen Raum in Frage zu stellen. Die Wirtschaft erwartet, daß
der zugesagte Stadtraummanager umgehend seine Arbeit aufnimmt.“
Pro Köln hat sich des
ungepflegten Erscheinungsbildes der Domstadt in einer ganzen Reihe von Anträgen
im Rat, den Ausschüssen und den Bezirksvertretungen angenommen – die von CDU,
SPD, Grünen und FDP stets abgelehnt worden sind. In der heutigen Ratssitzung
steht ein pro-Köln-Antrag gegen
Graffiti-Schmierereien auf der Tagesordnung, die von den Altparteien seit Jahr
und Tag auf die leichte Schulter genommen werden. Auch diesmal ergeht sich die
Stadtspitze, die sich über eine Stellungnahme der Verwaltung zum
pro-Köln-Antrag geäußert hat, in Beschönigungen,
statt endlich zur Kenntnis zu nehmen, daß das Kölner Stadtbild in weiten Teilen
erbärmlich aussieht. Pro Köln wird heute im Rat erneut an die alten politischen
Kräfte einen Appell zum Umdenken richten!
14. Dezember
2005:
„Streiten wie die Kesselflicker“
Das
CDU-Vorstandsmitglied Klaus Laepple gewährt im aktuellen „Spiegel“ einen
interessanten Einblick in die Verhältnisse der völlig zerstrittenen Kölner CDU.
Besonders Oberbürgermeister Fritz Schramma bekommt sein Fett weg. Laut Laepple
könne Lateinlehrer Schramma „vielleicht eine Klassenkasse führen, aber nicht 16.500
Mitarbeiter einer Großstadtverwaltung“. Auch über die Zustände während der
großen Koalition in Köln sagt der spöttische Rat Laepples an seine Parteifreunde
auf Bundesebene viel aus: Die sollten sich am besten gleich einen „Interpretationsausschuß“
für den Koalitionsvertrag zulegen, „damit später nicht alle wie die
Kesselflicker über den Vertragstext streiten“.
Untermauert werden
Laepples Aussagen, der auch Vorstandsmitglied im Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI) ist, vom CDU-Stadtrat und Vorsitzenden des Kulturausschusses,
Dr. Theodor Lemper. Lemper bedauert gegenüber dem „Spiegel“, daß OB Schramma
„noch immer kein politisches Schwergewicht“ wäre. Im heutigen „Express“
echauffiert sich daraufhin prompt der CDU-Kreisvorsitzende Walter Reinarz: „Ich
werde mit den beiden Herren sprechen. Wenn sie das wirklich gesagt haben, ist
das parteischädigendes Verhalten, das entschieden zurückgewiesen werden muß.“
Derweil steuert die
kölsche Volksfront aus SPD, Grünen und PDS geschlossen auf ihre ersten
Abstimmungserfolge in der morgigen Ratssitzung zu. Die Linken werden in Zukunft
noch mehr die Geschicke dieser Stadt bestimmen, wobei aber die Führungsriege von
CDU und FDP weiterhin zu jedem Kuhhandel mit den Roten bereit ist. Pro Köln wird
dagegen klaren Kurs halten - gegen den links-liberalen Zeitgeist und die
angepaßte etablierte Politik in Köln. Das sind wir unseren Wählern schuldig!
13. Dezember 2005:
360
Millionen Euro Schaden für die Stadt?
Das WDR-Fernsehen hat
sich in einer gestern Abend um 22.30 Uhr ausgestrahlten Sendung zum zweiten Mal
kritisch mit der Rolle der Kölner Stadtspitze beim Bau der neuen Messehallen in
Deutz auseinander gesetzt. Dabei behauptete ein Immobilien-Experte, der
Stadt Köln sei im Zusammenhang mit der Entscheidung, für die Finanzierung des
Projekts auf ein Angebot des Oppenheim-Esch-Immobilienfonds zurückzugreifen,
langfristig ein wirtschaftlicher Nachteil in Höhe von rund 360 Millionen Euro
entstanden, für den der Steuerzahler aufkommen müßte. Ein Fachmann für
Vergaberecht bezweifelte im Interview ausdrücklich, daß es rechtens gewesen sei,
auf eine öffentliche Ausschreibung des Auftrags zu verzichten. Eine in diesem
Zusammenhang durchgeführte „Marktabfrage“ durch die Beraterfirma Ernst & Young,
die zum Oppenheim-Esch-Fond verschiedene Geschäftsbeziehungen unterhalte, habe
die Ausschreibung nicht ersetzen können. Zudem zitierten die Fernsehjournalisten
aus einem Brief des Messe-Chefs Jochen Witt, in dem es hieß, es hätten deutlich
günstigere Angebote zur Realisierung des Bauvorhabens vorgelegen als dasjenige
von Oppenheim-Esch.
Dazu erklärt die
Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Judith Wolter: „Der gesamte Vorgang schadet
unserer Stadt immens. Wieder einmal scheint sich der Eindruck zu bestätigen, daß
es in Köln drunter und drüber geht, sobald Geld und Politik im Spiel sind.
Wieder einmal zeigt sich, wie nötig unser politisches Engagement für diese Stadt
ist: Gegen Kriminalität, Klüngel & Korruption! Wieder einmal sind es die
überregionalen Medien, von denen die Initiative für die Aufklärung ausgeht,
während die DuMont-Medien notgedrungen hinterherhinken. Kein Wunder: auch DuMont
selbst legt Geld bei Oppenheim-Esch an.“
13. Dezember 2005:
Spielbank zur Haushaltssanierung?
Der Kölner Stadtspitze
hat es aber auch nicht leicht. An allen Ecken und Enden fehlt das Geld und keine
Aussicht auf Besserung! Die Steuereinnahmen reichen bei weitem nicht aus und
das letzte Tafelsilber in Form von städtischen Immobilien und
Unternehmensbeteiligungen wird bald verkauft sein. Was bleiben Schramma und Co.
dann noch für Möglichkeiten, die selbstverschuldete Finanzkrise zu meistern?
weiter
12. Dezember 2005:
Journalistischer Amoklauf
Einem regelrechten journalistischen Amoklauf
gleicht der heutige
Bericht im „Stadt-Anzeiger“ über die Verleihung eines mit 5.000 Euro
dotierten Preises an die Initiative Rom e.V., die ein uneingeschränktes
Bleiberecht für Landfahrer aus ganz Europa in Deutschland fordert.
Hintergrund der hohen Attraktivität, die Deutschland als Zufluchtsort für
Roma und Sinti aus anderen europäischen Ländern hat, sind die vergleichsweise
hohen Sozialleistungen, die den Zugereisten bei uns zuteil werden. In Rumänien
oder auf dem Balkan sind die Landfahrer meist wirtschaftlich sehr schlecht
gestellt. Wer will ihnen verdenken, daß sie ihre persönliche wirtschaftliche
Situation zu verbessern suchen und deshalb nach Deutschland kommen wollen?
weiter
12. Dezember 2005:
Reiterdenkmal erstes
Opfer der kölschen Volksfront?
Das stark beschädigte
Reiterdenkmal auf den Heumarkt sollte im nächsten Jahr eigentlich restauriert
werden. Gegen den Widerstand vieler Ratspolitiker von SPD, Grünen und PDS, denen
das wilhelminische Standbild aus ideologischen Gründen schon immer ein Dorn im
Auge war. Jetzt sehen die linken Ratsfraktionen doch noch eine Möglichkeit, das
ungeliebte Denkmal weiter verkommen zu lassen. Die dafür eingeplanten
Finanzmittel sollen laut einem Antrag der Grünen für die Reparatur der
beschädigten Figuren am Rathausturm umgeschichtet werden. Dieser ideologisch
begründete Denkmalsturz könnte auch zum ersten Prüfstein der neuen linken
Ratsmehrheit in Köln werden: Politische Beobachter gehen davon aus, daß der
Antrag mit Hilfe von SPD, Grünen und PDS angenommen werden wird. Die kölsche
Volksfront könnte damit gleichzeitig ihre Geschlossenheit und ihren
kulturpolitischen Gestaltungswillen unter Beweis stellen.
Von CDU und FDP ist in
dieser Frage nur hinhaltender Widerstand zu erwarten. Kein Wunder, haben doch
diese vermeintlich „bürgerlichen“ Fraktionen die Postkommunisten der PDS in Köln
erst hoffähig gemacht. Die Fraktion pro Köln schlägt dagegen in der Ratssitzung
eine alternative Finanzierung für eine gleichzeitige Restaurierung von
Reiterdenkmal und Rathausfiguren vor. In einem
Änderungsantrag
verweist pro Köln auf Einsparpotentiale unter anderem im administrativen Bereich
des Oberbürgermeisters oder bei ideologischen Lieblingsprojekten der Alt-68er.
CDU und FDP haben nun die Wahl zwischen den kulturpolitischen Vorstellungen der
linken Volksfront und einer seriösen, bürgerlichen Alternative. Insofern wird
die nächste Ratssitzung auch ein erneuter Wahlprüfstein für alle konservativen
und patriotischen Bürger in Köln.
9. Dezember 2005:
Ausländerkriminalität in Köln
Jeder aufmerksame
Zeitungsleser kennt in Köln die Schlagzeilen von brutalen Raubüberfällen,
Vergewaltigungen, Drogenhandel oder tödlichen Auseinandersetzungen auf offener
Straße. Doch aus der Zeitung erfahren die Bürger kaum noch, daß ein
überproportional großer Teil der Täter Ausländer sind. Dazu muß man sich
schon die Mühe machen, offizielle Statistiken des Bundeskriminalamtes oder
anderer Polizeibehörden zu durchforsten, wie wir es auf unserer Internetseite in
einem Grundsatzartikel zur Kölner Kriminalitätsentwicklung getan haben. In den DuMont-Tageszeitungen wird dagegen die Nationalität der Verbrecher nur noch in
Ausnahmefällen genannt. Inzwischen ist es anscheinend sogar so, daß eher die
deutsche Staatsangehörigkeit als interessante Besonderheit erwähnt wird – wie
kürzlich geschehen bei dem Fall des toten Babys im Mülleimer eines
Innenstadt-Cafes. Lediglich bei besonders spektakulären Fällen nennen selbst
„Stadt-Anzeiger“ und Co. noch die ausländische Nationalität der Täter. Aus
gegebenem Anlaß möchten wir hier drei dieser erschreckenden Fälle aus der
jüngsten Vergangenheit vorstellen. weiter
8.
Dezember 2005:
Pro-Köln-Kampagne in
Ehrenfeld:
„Rundschau“ in Erklärungsnöten
In Ehrenfeld rumort
es: Das Thema Großmoschee in der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße sorgt
weiter für Gesprächsstoff – auch auf der letzten Versammlung der Bürgervereine
des Stadtbezirkes. In der Gesprächsrunde „Wir im Bezirk 4“ äußerten besorgte
Bürger ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Bauvorhaben. Der pro-Köln
Bezirksvertreter Heinz Kurt Täubner erklärte dabei noch einmal, daß pro Köln als
einzige Ratsfraktion die weitere Islamisierung Ehrenfelds verhindern wolle. Für
das vermeintlich „konservative“ DuMont-Blatt „Rundschau“ war dies Anlaß genug,
die Moscheebaupläne zu verteidigen und die Aufklärungskampagne der
Bürgerbewegung pro Köln zu verunglimpfen.
Dem verantwortlichen
Redakteur, Hans-Willi Hermans, schienen dabei vor lauter politisch korrekter
Empörung sämtliche Zügel entglitten zu sein. Gegen jede journalistische Ethik
mischte er seine giftigen Kommentare mitten in den
Bericht und bewies
damit wieder einmal, wessen Geistes Kind viele DuMont-Journalisten sind.
Garniert wurde das ganze durch gezielte Desinformation der „Rundschau“-Leser:
Der geplante DITIB-Prachtbau samt Kuppeln und Minaratten soll den Bürgern als
„Erweiterungsbau“ verkauft werden. Die bestehenden DITIB-Räumlichkeiten sollten
lediglich „ausgebaut“ werden.
Pech nur, daß pro Köln in
die betreffenden städtischen Dokumente Einblick nehmen kann. Genau dies hat die
Bürgerbewegung auch hier getan und die Informationen in einem
Flugblatt den Ehrenfelder
Bürgern zur Verfügung gestellt. Deshalb läßt es sich nun mal nicht mehr
vertuschen, daß mitten in Ehrenfeld auf insgesamt 13.000 Quadratmetern
Bruttogeschoßfläche ein riesiges religiöses, kulturelles und politisches Zentrum
der Kölner Türken entstehen soll. Da hilft es auch nichts mehr, daß die
DuMont-Blätter ihre sonst übliche Strategie des Totschweigens von pro Köln
aufgegeben haben und dafür jetzt gezielt verschleiern und diffamieren wollen.
Die Bürger werden diesen undemokratischen Bestrebungen die richtige Antwort
geben!
7. Dezember 2005:
Traurige
Realitäten
Die Kölner
Multikulti-Lobby hat manchmal echte Probleme: Ihre ach so vorbildliche Klientel
entspricht leider oft auch in Wirklichkeit bestimmten Klischees. Besonders
schwer hat es da der Verein „Rom e.V.“, eine Interessensvertretung der Zigeuner
in Köln: Immer dieser Ärger mit Klau-Kids oder anderweitíg straffällig
gewordenen Mitgliedern von Roma- und Sintifamilien!
weiter
7. Dezember 2005:
Bei diesem
Theater spielen wir nicht mit!
CDU und SPD haben in
Köln bekanntlich die große Koalition platzen lassen, weil sie sich bei der
Besetzung lukrativer Versorgungsposten nicht einig geworden sind.
Nun scheint sich eine rot-grüne Zusammenarbeit anzubahnen, unter
Einschluß der Postkommunisten der PDS. weiter
6. Dezember 2005:
Bayenturm für lau?
Obwohl die Stadt Köln
an allen Ecken und Enden sparen muß – vor allem bei normalen Bürgern – will
Oberbürgermeister Fritz Schramma immer noch Geldgeschenke an politisch opportune
Gruppierungen und Einrichtungen verteilen. So wie aktuell an die „Stiftung
Feministisches Archiv“ der Kölner Frauenrechtlerin Alice Schwarzer: Die
Verwaltung hat eine Beschlußvorlage in den Liegenschaftsausschuß eingebracht,
wonach die vereinbarte Pacht von 15.000 Euro jährlich in Zukunft auf einen
symbolischen Betrag von einem Euro reduziert werden soll. Offenstehende
Pachtzahlungen aus den Jahren 2004 und 2005 in Höhe von 29.000 Euro sollen ganz
erlassen werden. Bis Vertragsende im Jahr 2024 würde der Stadt dadurch ein
Einnahmeverlust von über 300.000 entstehen!
Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende, Judith Wolter, meint dazu:
„Diese Art der Günstlingswirtschaft in Zeiten leerer Kassen ist zutiefst
unanständig. Herr Schramma sollte einmal in persönlichen Gesprächen den
einfachen Bürgern erklären, warum diese für Frau Schwarzer weitere
Gebührenerhöhungen oder städtische Leistungskürzungen in Kauf nehmen sollen.
Dies ist ein Unding – vor allem auch, weil die jährliche Pacht von 15.000 Euro
für den Bayenturm keineswegs überteuert ist.“
5. Dezember 2005:
pro Köln
nicht im
„VS“-Zwischenbericht
erwähnt
Die
Bürgerbewegung pro Köln wird nicht im Zwischenbericht des
nordrhein-westfälischen Landesamtes für
„Verfassungsschutz“
erwähnt, der sich auf den Zeitraum von Januar bis September 2005 bezieht.
Der Vorsitzende der Bürgerbewegung, Rechtsanwalt Markus Beisicht, wertet dies
als einen Erfolg in der Auseinandersetzung mit dem Düsseldorfer Innenministerium
um angebliche rechtsextreme Tendenzen bei pro Köln: „Unser juristisches Vorgehen
gegen das Innenministerium scheint nicht ohne Wirkung geblieben zu sein. Pro
Köln positioniert sich eindeutig innerhalb des demokratischen Spektrums und hat
mit Rechtsextremisten nichts zu tun. Der Rechtsstreit um die früheren
‚Verfassungsschutzberichte’ geht
selbstverständlich weiter. Die Erwähnung unserer Bürgerbewegung in diesen
Berichten war von Anfang an nicht rechtens.“
2. Dezember
2005:
Schramma
und die Kölner Türken
Oberbürgermeister
Fritz Schramma rühmt sich selbst, ein großer Freund der Türken zu sein. Im Rat
brüstete er sich sogar damit, daß ihn der frühere türkische Generalkonsul als
„Vater der Kölner Türken“ bezeichnet hätte, sozusagen ein kölscher Atatürk also.
Dieses innige Verhältnis zu Kölns orientalischer Volksgruppe soll natürlich auch
in Zukunft fortgeführt und intensiviert werden. Das wurde wieder einmal deutlich
beim Antrittsbesuch des neuen türkischen Generalkonsuls in Köln, Mustafa Asim
Temizgil, bei dem es unter anderem um die geplante Großmoschee in Ehrenfeld
ging. weiter
2.
Dezember 2005:
Zeitung
„Pro Köln“ Nr.12 mit 20.000 Druckauflage erschienen
Mit einer Druckauflage
von 20.000 Exemplaren ist die neue Fraktionszeitung „Pro
Köln“ Nr. 12 erschienen. Ein besonderer Dank geht diesmal an den
Medienkonzern DuMont Schauberg. Der Kölner Zeitungsverlag („Stadt-Anzeiger“,
„Rundschau“, „Express“ und „Wochenspiegel“) finanzierte die neue Aussendung mit
einer großzügigen „Spende“ in Höhe von EUR 5.100 Euro. Das Haus DuMont hatte
sich vor Gericht zu dieser
Zahlung verpflichtet, weil zuvor eine Falschbehauptung über pro Köln nicht aus
dem Internetangebot des „Stadt-Anzeigers“ gelöscht wurde - trotz einer
dementsprechenden Unterlassungverpflichtungserklärung.
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Zahlreiche
Mitglieder und Freunde der Bürgerbewegung pro Köln ermöglichten mit ihrem
Einsatz den Versand der neuen Zeitung
„Pro
Köln“.
Verteilt über sämtliche Fraktionsräumlichkeiten waren in Spitzenzeiten rund
30 (!) eifrige Helfer mit falten, kuvertieren und etikettieren beschäftigt. |
1. Dezember 2005:
Mehr
Geld für Spitzenbeamte
Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. Wie so oft hat der Volksmund auch hier
wieder recht. Zu beobachten ist diese alte Erkenntnis sehr gut am Kölner
Beispiel. Obwohl die Stadt vollkommen verschuldet ist und das Nothaushaltsrecht
droht, stopfen sich die oberen Zehntausend auf Kosten der Steuerzahler weiter
fleißig die Taschen voll. Angefangen von millionenschweren
Klüngel-Geschäften, wie beim Messeskandal, über bestens bezahlte Versorgungsposten
für Politiker bis hin zu den Spitzenbeamten der öffentlichen Verwaltung. Denn
die städtischen Beamten des höheren Dienstes sollen trotz einer
Beförderungssperre ab 1. Januar 2006 mehr Geld bekommen. Während also sowohl bei den
Kölner Bürgern wie auch bei den kleinen Beamten und Angestellten eifrig gespart
wird, soll ausgerechnet für die gut bezahlten Spitzenbeamten der Stadtverwaltung
eine Ausnahme gemacht werden! weiter
30. November 2005:
Jugend pro Köln!
Am „Tag der Jugend im
Rathaus“ stellte sich auch die Fraktion pro Köln den Fragen der anwesenden
Schüler.
Dabei entwickelten sich im direkten Kontakt zahlreiche interessante Diskussionen
mit den Jugendlichen, während zuvor die Fraktion pro Köln bei der Vorbereitung
der Veranstaltung rechtswidrig ausgegrenzt wurde. Denn die drei Anträge zur
anberaumten Jugend-Ratssitzung waren in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit
den Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP erarbeitet worden – nur pro Köln
wurde als einzige Fraktion davon ausgeschlossen! Diese eindeutige
Diskriminierung von pro Köln wird selbstverständlich nicht folgenlos bleiben,
rechtliche Schritte werden im Moment geprüft.
weiter
30. November 2005:
CDU läßt Hartenfels
fallen
Nicht einmal eine Woche hat es gedauert,
bis alle JU- und CDU-„Freunde“ Thomas Hartenfels fallen ließen wie eine heiße
Kartoffel, obwohl sie Tage zuvor noch eifrig Treueschwüre von sich gegeben
hatten. Der ehemalige Asta-, JU- und CDU-Funktionär Hartenfels stand am Ende
einer regelrechten medialen Hinrichtung in seiner Partei ganz alleine da und
trat nacheinander von all seinen politischen Ämtern zurück. Zuletzt legte er
gestern auch noch sein CDU-Ratsmandat in Rösrath nieder. Dem 26jährigen
Hartenfels war letzte Woche von linksradikalen Studentenvertretern und
willfährigen Kölner Sudel-Journalisten eine sogenannte „Nazi“-Vergangenheit
vorgeworfen worden.
Dieser Fall zeigt wieder einmal anschaulich, wie
bemüht die CDU auf allen politischen Ebenen ist, keinerlei Angriffspunkte wider
der „Political Correctness“ zu bieten. Stets eifrig im „Kampf gegen rechts“,
schreckt sie dabei nicht einmal vor der Zusammenarbeit mit den Postkommunisten
der PDS zurück - so wie in Köln bereits mehrfach geschehen. Wer da noch immer
von einem konservativen oder rechten Flügel in der CDU phantasiert, dem ist wohl
nicht mehr zu helfen.
29. November 2005:
Aids in Köln
auf dem Vormarsch
Köln hat einen neuen
bundesweiten Negativrekord aufgestellt: Pro 100.000 Einwohner sind statistisch
gesehen 12,4 HIV-Neuinfektionen im Jahr zu verzeichnen.
Die Kölner Aidshilfe geht
derzeit von rund 2.500 Aidskranken in der Domstadt aus – Tendenz steigend.
Während es im Vorjahr insgesamt 105 Neuinfizierte gegeben hätte, wären es im
ersten Halbjahr 2005 bereits 65 gewesen, die Dunkelziffer nicht mitgerechnet.
Damit liegt Köln an der Spitze eines bundesweiten Trends: Das
Robert-Koch-Institut hat festgestellt, daß die HIV-Infektionen landesweit um 30
Prozent zugenommen hätten!
Laut
Bericht des „Stadt-Anzeigers“ wären davon besonders die Kölner Schwulen
betroffen. „75 Prozent infizieren sich in Köln von Mann zu Mann ...“ Der
Aidshilfe-Geschäftsführer Michael Schumacher kündigte deshalb im gleichen
Artikel an, daß ein Schwerpunkt der Präventionsarbeit in der Schwulenszene
liegen würde. Zusätzlicher Handlungsbedarf besteht anscheinend bei bestimmten
Einwanderergruppen: „Gezielt angesprochen werden sollen auch Migrantinnen mit
einem afrikanischen Projekt.“
28. November 2005:
Schmalenberg, Beucker & Co. und die Neonazis
Lehren aus dem
Fall Hartenfels
Wenn es um die
Diffamierung von pro Köln geht, sind die Herren Schmalenberg („Kölner
Stadt-Anzeiger“) und Beucker („taz“) immer vorne dabei. In jüngerer
Vergangenheit wird ihr vermeintlicher Kampf gegen rechts jedoch immer abstruser.
So kontaktierte Neven DuMont‘s Schmalspur-Agitator Schmalenberg neuerdings die
Neonaziszene der Region. Hierbei hatte der journalistische Ehrenmann überhaupt
keine Berührungsängste. Sogar der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz
drückte in diesem Fall ein Auge zu. Er umschwärmte und umgarnte einschlägige
Szenegrößen und verhandelte mit diesen über die Herausgabe von
kompromittierenden Unterlagen, die den lokalen CDU-Funktionär Thomas Hartenfels
belasten sollen. Es wird über die Höhe der Bezahlung einschlägiger
kompromittierender Dokumente gerungen. Bei der Hetzjagd auf Hartenfels müssen
natürlich neue „Beweise“ herbeigeschafft werden, koste es was es wolle.
weiter
28. November 2005:
RPR 1
und „Netzeitung.de“ über pro-Köln-Antrag
Der
Antrag der Fraktion
pro Köln, Harald Schmidt zum Kölner Ehrenbürger zu ernennen, hat bereits für
einige mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Nach einem Radiobericht auf dem
rheinland-pfälzischen Sender RPR 1 hat nun auch die
„Netzeitung.de“ registriert, „daß in den vergangenen Jahren so manch anderer
die Ehrenbürgerwürde verliehen bekam, der dies nach Meinung von ‚Fraktion pro
Köln‘ nicht unbedingt verdient hat“.
Deshalb wolle die Fraktion pro Köln mit
Harald Schmidt als „Botschafter rheinischen Frohsinns“ für einen gewissen
Ausgleich zu Personen wie Norbert Burger oder Alfred Neven DuMont sorgen. Die „Netzeitung.de“
verweist zudem auf die in dieser Frage entscheidende Ratsitzung am 15. Dezember
um 15.30. Hoffentlich werden dann auch viele Harald-Schmidt-Fans ihren Weg zum
Kölner Rathaus finden!
26. November
2005:
Agitation & Propaganda im
„Stadt-Anzeiger“
Allmählich wird es langweilig: zum vierten
Mal schlachtet der
„Kölner
Stadt-Anzeiger“ Fotos von einer Kundgebung in
Köln-Kalk im Jahre 1999 aus, an der auch der damals noch öffentlich völlig
unbekannte, spätere Neonazi-Führer Axel Reitz teilgenommen hat. Diesmal
steht neben pro Köln das Rösrather CDU-Ratsmitglied Thomas Hartenfels im Visier
der Agitprop-Journaille. Auch er hatte an der Versammlung teilgenommen.
Was der
„Stadt-Anzeiger“
erneut unterschlägt: Axel Reitz war damals gerade 16 Jahre alt. Ein Schüler,
dessen spätere extremistische Prominenz niemand vorhersehen konnte, der für
jene, die mit ihm zusammen fotographiert wurden, ein unbeschriebenes Blatt war.
Die Aussagekraft der Fotos tendiert gegen Null. Weder die Rösrather CDU, noch
pro Köln haben irgend etwas mit Rechtsextremisten zu tun.
Indessen dürfte der Mißbrauch solcher
Bilder durch Journalisten, die öffentliche Desinformation betreiben, einen Axel
Reitz noch angestachelt haben, sich mit möglichst vielen politisch
Andersdenkenden ablichten zu lassen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Zu seinen
„Opfern“
gehört auch der nordrhein-westfälische CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers,
der zusammen mit Reitz in die Kamera lächelte. Steht Rüttgers deshalb dem
Neonazismus nahe? - Offensichtlich nicht! Diese Bilder lügen. Sie suggerieren
Gemeinsamkeiten, die es nicht gibt. Der „Stadt-Anzeiger“
entlarvt durch die Verwertung solcher Bilder nicht Thomas Hartenfels, pro Köln
oder die CDU, sondern sich selbst als unseriös und demokratiefeindlich.
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Ein
Foto von Axel Reitz mit Jürgen Rüttgers hat es sogar bis in eine
Ausstellung geschafft, die im Kölner EL-DE-Haus gezeigt worden ist. |
25. November 2005:
Kölner
Metzgerhandwerk wehrt sich
Die Kölner
Metzgerinnung wehrt sich gegen pauschalisierende Vorwürfe im Zusammenhang mit
mangelnder Hygiene und verdorbenem Fleisch. Der bundesweite Fleischskandal
und die erschreckenden Kontrollergebnisse des Kölner Veterinäramtes haben in den
vergangenen Tagen für große Verunsicherung bei den Verbrauchern gesorgt. Die
Kölner Fleischerinnung betont nun, daß ihre Mitglieder hohe Qualitätsstandards
einhalten müßten.
Allerdings wären nur 80 der insgesamt
325 fleischverarbeitenden Kölner Betriebe Mitglied in der Innung. Besonders
Supermarkt-Metzgereien oder ausländische Betriebe wären dort nicht organisiert.
Dazu paßt, daß der stellvertretende Kölner Amtstierarzt, Eggbert Lechtenböhmer,
im Umweltausschuß auf besorgniserregende Kontrollergebnisse bei ausländischen
Betrieben hinwies. Dies wäre u.a. einem anderen „Grundhygieneverständnis“ vieler
ausländischer Inhaber geschuldet. Die Fraktion pro Köln will deshalb in einer
Anfrage
von der Verwaltung wissen, welche weiteren Maßnahmen man gegen diese Mißstände
einleiten könnte.
25. November 2005:
Ermittlungen gegen Schramma gehen weiter
Die juristische
Aufarbeitung des Messeskandals, der die Kölner Steuerzahler womöglich mehrere
hundert Millionen Euro kosten wird, wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Obwohl es ursprünglich geheißen hatte, daß Ende des Jahres über eine
Anklageerhebung gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma und weitere
Verantwortliche entschieden werden soll, gehen laut „Express“ nun die
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen auch noch im Jahr 2006 weiter. Erst dann
wird sich zeigen, ob Schramma und Co. wegen Untreue vor Gericht gestellt werden.
Der Imageschaden für die Stadt Köln und das Amt des Oberbürgermeisters ist aber
bereits jetzt enorm – auch weil Schramma die pro-Köln-Forderung abgelehnt hatte,
für die Dauer des Ermittlungsverfahrens sein Amt ruhen zu lassen.
24. November 2005:
Linke Hetzkampagne gegen Thomas
Hartenfels:
CDU in
Rösrath beweist Courage
Die linke Hetzkampagne gegen den Rösrather CDU-Ratsherrn und
JU-Kreisvorsitzenden, Thomas Hartenfels, hat an der Kölner Uni bereits erste
Früchte getragen. Hartenfels trat von seinem ASTA-Posten zurück, um einem
Ausschluß zuvor zukommen. Seine CDU-Parteifreunde in
Rösrath und im Bergischen Land halten dagegen derzeit noch zu ihm – auch in
öffentlichen Stellungnahmen. Die Bürgerbewegung pro Köln begrüßt ausdrücklich
die mutige Haltung des Rösrather CDU-Fraktionsvorsitzenden, Erhard Füsser, der
Konsequenzen für Hartenfels ausschließt. Eine Haltung, die sich die Kölner CDU
zum Vorbild nehmen sollte. Aber die Kölner Christdemokraten machen ja lieber
gemeinsame Sache mit den Grünen - ausgerechnet mit der Partei, deren
Hochschulorganisation Alternative Liste (AL) die menschenverachtende Hetzjagd
gegen Hartenfels eingeläutet hat!
weiter
23. November 2005:
Hetze gegen Kölner Asta-Mitglied
Nicht nur die Bürgerbewegung pro Köln wird
immer wieder zum Zielobjekt an den Haaren herbeigezogener
Diffamierungskampagnen. Jeder, der in irgendeiner Form wider die
political correctness
den Stachel löckt, wird von den einschlägigen Hetzaposteln ins Visier genommen.
Jetzt hat es ein Mitglied des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) der
Universität zu Köln getroffen:
Thomas Hartenfels vom Ring
Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), der CDU-Studentenorganisation, sah
sich auf in der Universität ausgehängten Plakaten als „Neonazi im Asta“
angeprangert. weiter
23. November
2005:
Anderes
"Grundhygieneverständnis"
In Deutschland gab es einmal Zeiten, wo in den Städten die Abwässer einfach auf
die Straßen entleert und der Müll achtlos aus dem Fenster geworfen wurde.
Rattenplagen, Seuchengefahr, hygienische Zustände der schlimmsten Art – diese
Zeiten sind inzwischen Gott sei Dank lange vorbei. Nicht aber so in vielen
Entwicklungs- oder Schwellenländern. Dort herrscht mancherorts immer noch ein
katastrophales „Grundhygieneverständnis“ vor, das alle Bereiche des öffentlichen
Lebens einschließt: Von der Umweltverschmutzung über die Müllbeseitigung bis hin
zu den Hygienestandarts in Restaurants oder lebensmittelverarbeitenden
Betrieben. Durch die Masseneinwanderung der letzten Jahrzehnte hat man sich nun
nicht nur Menschen aus aller Herren Länder nach Deutschland geholt, sondern
natürlich auch deren Sitten und Gebräuche.
weiter
22. November 2005:
Offenlegung
der Gaspreiskalkulation doch möglich?
Auf der letzten
Ratssitzung hatte die Fraktion pro Köln den
Antrag gestellt, daß
die Rheinenergie AG wegen den ständigen Energiepreiserhöhungen ihre
Gaspreiskalkulation offenlegen soll. Wortreich erklärte daraufhin der den
Altparteien nahestehende Rheinenergie-Vorstandschef Helmut Haumann, warum dies
auf gar keinen Fall möglich wäre. CDU, SPD und Co. nahmen das dankend zur
Kenntnis und verwarfen umgehend den pro-Köln-Antrag. Doch nur wenige Wochen
später hat der erste deutsche Energiekonzern dem öffentlichen Druck teilweise
nachgegeben: Die EON-Hanse hat im Zuge eines Rechtsstreites mit verärgerten
Kunden den Schleier etwas gelüftet. Die Gaspreiskalkulation wurde in Ansätzen
der Öffentlichkeit vorgestellt, wobei Verbraucherschutzverbände sofort
einwendeten, daß die Aufschlüsselung viel stärker ins Detail gehen müßte, um den
Verdacht der Bereicherung wirklich ausräumen zu können.
weiter
21. November 2005:
Minarette statt
Kirchtürme
Die Zahl der
Kirchenmitglieder und die Kirchensteuerbeiträge sind in Köln seit Jahren
rückläufig. Eine Folge davon ist, daß immer mehr Kirchen aufgegeben werden
müssen, so wie derzeit St. Anno in Holweide.
Die ehemaligen Gotteshäuser werden entweder abgerissen oder einem anderen
Verwendungszweck zugeführt. Betroffen sind davon übrigens Katholiken wie
Protestanten, letztere leiden sogar noch an einem größeren Mitgliederschwund.
Steigend ist dagegen seit
Jahrzehnten die Zahl der Moslems in der Domstadt. Durch Einwanderung und höhere
Geburtenraten wächst die islamische Gemeinde stetig weiter an. Es werden ständig
neue moslemische Gebetshäuser gebaut und seit einigen Jahren wird auch der Ruf
nach repräsentativen Großmoscheen immer lauter. Zur Zeit sollen in Porz und in
Ehrenfeld gleich zwei Großmoscheen durchgepaukt werden.
In den etablierten Medien
und von den Altparteien werden diese Entwicklungen nicht im Zusammenhang gesehen
oder diskutiert. Von der Bürgerbewegung pro Köln jedoch schon. Denn wir wollen –
im Gegensatz zu CDU, SPD und Co. - den ursprünglichen, rheinischen Charakter
unserer Heimatstadt erhalten!
18. November 2005:
Pro Köln
contra Graffiti-Schmierereien
Die Fraktion pro Köln
hat für die nächste Ratssitzung den
Antrag
gestellt, daß die Stadtverwaltung die Möglichkeit zur Einführung eines „Anti-Graffiti-Mobils“
überprüfen soll.
In
Städten wie Amsterdam oder Pforzheim haben ähnliche Projekte eine spürbare
Verbesserung bei Graffiti-Schmierereien gebracht.
weiter
17. November 2005:
Harald Schmidt soll Ehrenbürger werden
Die Fraktion pro Köln hat beantragt, Harald Schmidt die Ehrenbürgerwürde der
Domstadt zu verleihen. Der Rat wird darüber in seiner Sitzung am 15. Dezember
beraten und entscheiden. Pro Köln verbindet mit dem Antrag erneute Kritik an der
Ehrenbürgerschaft der Herren Norbert Burger und Alfred Neven DuMont.
weiter
16. November 2005:
Freude über
„Gay
Games“
und schwule Rentner
Großer Jubel in Kölns
Homoszene: Die Schwulenolympiade „Gay Games“ kommt im Jahr 2010 nach Köln.
Neben Vertretern der organisierten Homoszene freute sich besonders auch
Oberbürgermeister Fritz Schramma über diese Entscheidung: „Köln ist als
weltoffene und tolerante Stadt international bekannt. Das hat zum Erfolg
geführt.“
weiter
15. November 2005:
Weg mit dem Drogenstrich!
Der städtische Straßenstrich in der Geestemünder
Straße in Niehl sorgt ständig für
Negativ-Schlagzeilen.
Pro Köln unternimmt deshalb in der Bezirksvertretung
Nippes einen neuen Vorstoß für die Schließung der skandalösen Einrichtung. „Sex
für fünf Euro“ schlagzeilte der „Express“ am 5. November gewohnt
sensationslüstern. Der
Bericht enthält haarsträubende Informationen über ungeschützten
Geschlechtsverkehr in den mit dem Geld des Steuerzahlers gebauten
Verrichtungsboxen und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Mit einem
Antrag und einer
flankierenden Anfrage
(abrufbar als PDF-Dateien) will pro Köln in der
Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 8. Dezember ein Votum gegen den
Fortbestand des Drogenstrichs herbeiführen. Die dadurch freiwerdenden Gelder
sollen in Hilfsprogramme für drogenabhängige Prostituierte mit dem Ziel des
Drogenentzugs investiert werden.
Drogenabhängige junge Frauen benötigen ärztliche Hilfe
statt sexueller Ausbeutung. Der städtisch betreute Straßenstrich mag die
Prostituierten vor möglichen Übergriffen von Freiern schützen, aber er schützt
sie nicht vor einer mörderischen Selbstausbeutung, die ihnen die Drogensucht
diktiert. Die jüngsten Berichte über ungeschützten Geschlechtsverkehr und
grassierende Krankheiten belegen das – von Anfang an absehbare – Scheitern des
Projekts städtischer Straßenstrich.
14. November 2005:
„Deutze Spracke isse
swäre Spracke“
Die Unruhen in den
französischen Einwander-Ghettos haben anscheinend auch die Verantwortlichen des
„Stadt-Anzeigers“ nervös gemacht - wohl wissend, daß es in Zukunft in Köln
ähnliche Vorfälle geben kann. Deshalb ist man beim „Stadt-Anzeiger“
offensichtlich zur Entscheidung gelangt, daß es nun an der Zeit wäre, den
besorgten Kölner Bürgern reinen Wein einzuschenken. Denn verbergen läßt sich
ohnehin nicht mehr viel! In einem ganzseitigen Artikel mit der bezeichnenden
Überschrift „Deutze Spracke isse swäre Spracke“ schildern deshalb die
DuMont-Redakteure die traurige Realität der „multikulturellen Gesellschaft“ und
die noch düstereren Zukunftsaussichten.
weiter
11. November 2005:
Altparteien wollen nicht über Merkenich reden
In der gestrigen
Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler sorgte ein pro-Köln-Antrag auf
Schließung des „Übergangsheimes“ Causemannstraße für große Verärgerung bei den
etablierten Parteien. Allen voran Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld
(CDU) entrüstete sich darüber, daß er noch nie eine Fraktion oder Bewegung
erlebt hätte, die so viel Unruhe stiften würde im Stadtbezirk. Die
Bürgerbewegung pro Köln bedankt sich für diese anerkennenden Worte von Herrn
Lierenfeld! Denn bei den verfilzten und verfahrenen Zuständen in Köln muß eine
echte Opposition für soviel Unruhe sorgen wie möglich, damit sich endlich etwas
verändert.
weiter
10. November 2005:
Brennendes Menetekel
Die Welle
der Gewalt, die seit Wochen die französischen Einwanderer-Ghettos erschüttert,
hat jetzt auch Deutschland und Köln erreicht. Nachahmungstäter hatten
bereits in Bremen und Berlin Autos angezündet. In der Nacht zum Mittwoch war es
nun auch in Köln soweit: Jugendliche steckten im Mengenicher Buschweg vier Autos
in Brand, an sieben weiteren PKW’s wurden Benzinspuren festgestellt. Der
Stadtteil Bocklemünd-Mengenich ist stark von Einwanderung geprägt: Rund 28
Prozent der Bevölkerung haben einen sogenannten „Migrationshintergrund“. Die
Arbeitslosenquote liegt mit 16,7 Prozent deutlich über dem Kölner Durchschnitt.
Die
Verharmloser und Multikulti-Fans wurden damit wieder einmal Lügen gestraft.
Stets hatten sie versichert, daß französische Verhältnisse bei uns nicht möglich
wären, alles wäre in bester Ordnung. Kritische Zeitgenossen haben dagegen schon
lange vor den unausweichlichen Folgen der Massenzuwanderung gewarnt. Auch die
Bürgerbewegung pro Köln ist aus Sorge um den inneren Frieden seit jeher für
einen Zuwanderungsstop. Für die in Köln legal lebenden Ausländer gilt: Das
Bemühen um Integration in die Mehrheitsgesellschaft ist das Gebot der Stunde,
wobei prinzipiell die deutsche Leitkultur respektiert werden muß. Nur so ist auf
Dauer ein gedeihliches Miteinander möglich.
9. November 2005:
Demokratiefeindliche Altparteien:
Pro-Köln-Mandatsträger raus?
Anscheinend haben sich
die Kölner Altparteien auf eine neue Strategie verständigt, um unbequeme
Äußerungen von pro-Köln-Vertretern zu verhindern: Nach dem Beschwerdeausschuß
wurde jetzt auch in der Sitzung der Bezirksvertretung Porz den gewählten
pro-Köln-Mandatsträgern angedroht, sie aus der Sitzung auszuschließen!
Diese leeren Drohungen entbehren natürlich jeglicher
Rechtsgrundlage, weshalb den lächerlichen Ankündigungen auch keine
dementsprechenden Beschlüsse gefolgt sind.
weiter
9. November 2005:
Fachvortrag der Fraktion pro Köln im Kölner
Rathaus:
Friedensforscher Dr. Mechtersheimer zu den Folgen der Globalisierung
Der Theodor-Heuss-Saal im Kölner Rathaus war bis auf den letzten
Platz besetzt, als die Fraktion pro Köln am 8. November zu einem Fachvortrag mit
dem bekannten Politologen Dr. Alfred Mechtersheimer geladen hatte.
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der patriotischen
Deutschlandbewegung referierte zu dem Thema „Globalisierungsopfer Deutschland –
Zuwanderung und Ausverkauf“, wobei er auch auf die kommunalen Auswirkungen
dieser fatalen Entwicklung einging.
weiter
8. November 2005:
Pro-Köln-Kampagne gegen DITIB-Großmoschee:
Ehrenfelder Altparteien bekommen kalte Füße
Die in Köln-Ehrenfeld
massenhaft verteilten pro-Köln-Flugblätter gegen den geplanten Großmoscheebau
der türkisch-islamischen Union DITIB zeigen offenbar die erwünschte Wirkung: Im
ganzen Veedel wird darüber diskutiert, und die Altparteien geraten mächtig unter
Druck, weil sie sich vorbehaltlos für eine weitere Islamisierung des Stadtteils
aussprechen. In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung versuchten die
etablierten Parteien deshalb, einen Befreiungsschlag durchzuführen: Ganz
staatsmännisch verlasen sie eingangs eine
Resolution, in
der sie eine Lobeshymne auf die türkisch-islamische Union DITIB anstimmten und
die pro-Köln-Kampagne zu Gunsten der einheimischen Ehrenfelder verurteilten.
weiter
7. November 2005:
Die
verschwundene Fraktion
Seit in Köln die große Koalition zwischen
CDU und SPD geplatzt ist, berichten die örtlichen Medien ausführlich über die
politische Lage und die Situation im Stadtrat. In den Kölner Tageszeitungen, im
Lokalradio und im WDR-Fernsehen werden die Ratsfraktionen vorgestellt und zur
weiteren Entwicklung befragt. Sogar die PDS, die noch nicht einmal
Fraktionsstatus hat, wird ins Spiel gebracht. Nur über eine Stadtratsfraktion
sucht man vergebens Informationen: Pro Köln scheint es nicht zu geben, die
Bürgerbewegung ist völlig von der Berichterstattung ausgeklammert. Die Leser und
Zuschauer
könnten meinen, es gäbe nur vier Ratsfraktionen, obwohl pro Köln natürlich
umgehend Presseerklärungen zur neuen Koalitionsbildung verschickt hat und
jederzeit zu weiteren Auskünften bereit wäre. Aber was der Kölner Journaille
nicht ins politische Weltbild paßt, das wird totgeschwiegen.
weiter
5. November 2005:
Geschacher um Geld und Posten
Die große Koalition aus CDU und SPD ist
geplatzt – vorerst nur in Köln. Beim Streit, der zwischen den Koalitionären
entbrannte, ging es nicht um Sachfragen, ja, die früheren Bündnispartner haben
bezeichnenderweise noch nicht einmal versucht, ihr Zerwürfnis an irgendeinem
politischen Thema aufzuhängen. Der Streit ging vielmehr ausschließlich um die
Verteilung der Posten und Pöstchen, um die Befriedigung von Geldgier und
Eitelkeiten der (un-)verantwortlichen Politiker. Beide Lager haben den Hals
nicht voll genug bekommen, und jetzt beschuldigen sie sich gegenseitig, ihre
jeweiligen partikularen Belange über die Interessen der Stadt zu stellen. Die
Vorwürfe treffen auf CDU und SPD gleichermaßen zu. Selbst vor dem Hintergrund
des im nächsten Jahr drohenden Nothaushaltes, des Messeskandals und der
lähmenden Führungslosigkeit der Stadt gibt es in den Spitzen von CDU und SPD
niemanden, der sich verantwortlich fühlen würde für die Abwendung der in großen
Schritten herannahenden Katastrophe. weiter
4. November 2005:
Ratspolitiker verhöhnen die Merkenicher Bürger
Die Arroganz der Macht
war bei der gestrigen Ratssitzung überdeutlich zu spüren: Obwohl im Vorfeld die
örtliche CDU und SPD in Köln-Merkenich selber für eine Schließung des
skandalträchtigen „Übergangsheimes“ Causemannstraße eingetreten sind, wollten
sie davon auf der Ratssitzung nichts mehr wissen. Sämtliche etablierten
Stadtratsfraktionen verweigerten sich sogar einer Diskussion zu dem Thema; der pro-Köln-Antrag auf Schließung des Heimes wurde ohne Abstimmung verworfen!
Lediglich die Sozialdezernentin Marlies Bredehorst hatte ihre verharmlosenden
Beschwichtigungsphrasen wiederholt, für die sie schon auf einer öffentlichen
Bürgerversammlung in Merkenich am 28. September ausgepfiffen worden war.
weiter
3. November 2005:
Pro-Köln-Fraktion wächst
auf 5 Mitglieder
Hans Martin Breninek tritt der
Stadtratsfraktion von pro Köln bei
Der parteilose Stadtrat
Hans Martin Breninek trat auf der Ratssitzung am 3. November der Fraktion der
Bürgerbewegung pro Köln bei. Pro Köln wird sich zukünftig also mit 5
Fraktionsmitgliedern für die Interessen der einheimischen Bürger der Stadt Köln
einsetzen.
Zwischen dem parteilosen Stadtrat und der Fraktion pro Köln gab
es in den letzten Monaten intensive Kontakte, bei denen sich immer mehr
inhaltliche Gemeinsamkeiten herauskristallisierten - vor allem bei den
Themenbereichen Kriminalität, Korruption und Überfremdung. weiter
2.
November 2005:
Belogen
und betrogen von den Altparteien
Mehr als einhundert
Merkenicher Bürger demonstrierten heute vor dem Rathaus für die Schließung des
„Übergangsheimes“ Causemannstraße. Dabei offenbarten die etablierten
Politiker ihre wahre Meinung bezüglich des umstrittenen Heimes: Unisono
kündigten Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU), der Vorsitzende des
Merkenicher Bürgervereins, Alfred Becker (SPD), die Sozialdezernentin Marlies
Bredehorst und der SPD-Parteichef Jochen Ott an, daß das „Übergangsheim“
Causemannstraße selbstverständlich auch in Zukunft nicht geschlossen werden
wird. Alle Versprechungen an die Merkenicher Bürger sind nach diesem Abend nur
noch Schall und Rauch. Die Forderung des Bürgervereinsvorsitzenden Alfred Becker
auf Schließung des „Übergangsheimes“ in einem offenen Brief an Oberbürgermeister
Fritz Schramma erwies sich als glatte Lüge! Dementsprechend groß waren Wut und
Enttäuschung auf den Gesichtern vieler Demonstrationsteilnehmer. In Sachen
Glaubwürdigkeit der Altparteien dürften jetzt auch wohl die letzten Merkenicher
Bürger aufgewacht sein. weiter
2. November
2005:
Millionen für die Zuwanderung in die Sozialsysteme
Rund 180
Millionen Euro gibt die Stadt Köln laut einem Bericht des „Express“ jährlich für
die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt von Sozialhilfeempfängern aus. Hinzu
kämen weitere 23,5 Millionen an „einmaligen Leistungen“.
Diese
ungeheueren Summen müssen vor dem Hintergrund der katastrophalen Haushaltslage
der Stadt Köln gesehen werden – bekanntlich hatte der Stadtkämmerer vor kurzem
sogar eine Haushaltssperre verhängt.
Was der
„Express“ nicht schreibt: Ein großer Teil dieser Sozialausgaben sind der
ungebremsten Massenzuwanderung in unser Land geschuldet. Denn die in Köln
lebenden Ausländer beziehen mehr als doppelt so häufig Sozialhilfe als die
Deutschen. Der städtische „Sozialbericht 2004“ nennt auch konkrete Zahlen:
Während etwa 5,4 Prozent der Deutschen Sozialhilfe beziehen, tun dies bei den
Ausländern rund 13 Prozent! Diese Entwicklung wird von Wissenschaftlern als
„Zuwanderung in die Sozialsysteme“ bezeichnet – ein Phänomen, daß wir uns in
ganz Deutschland und besonders in Köln aufgrund leerer Kassen wirklich nicht
mehr leisten können!
1. November 2005:
Pro Köln
trifft FPÖ
Das
pro-Köln-Ratsmitglied Bernd M. Schöppe ist in Wien zu Gesprächen mit Vertretern
der FPÖ zusammen gekommen. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat
bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt am 23. Oktober unter
ihrem neuen Vorsitzenden HC Strache mit 14,8 Prozent der Wählerstimmen einen
viel beachteten Erfolg erzielt. Pro Köln und die Wiener FPÖ haben im Wahlkampf
ähnliche Themen angesprochen: Kriminalität, Islamisierung und die Mißachtung der
Bürgerinteressen durch die großen politischen Parteien und Apparate.
weiter
31. Oktober
2005:
Demo gegen
„Übergangsheim“
Am Mittwoch, dem 2.
November, führen parteiunabhängige Kölner Bürger um 17.00 Uhr vor dem
Historischen Rathaus im Herzen der Domstadt eine Kundgebung für die Schließung
des Übergangsheims Causemannstraße in Köln-Merkenich durch. Von bestimmten
Bewohnern des Heims sind in der Vergangenheit immer wieder Straftaten zum
Nachteil von Merkenicher Bürgern begangen worden. Am Donnerstag, den 3.
November, steht ein Antrag der Fraktion pro Köln, der die Schließung der
umstrittenen Einrichtung fordert, auf der Tagesordnung der Ratssitzung.
Zu der Demonstration am
Mittwoch erklärt der Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs:
„Mit den Vertretern der
Mehrheitsfraktionen im Kölner Rat ist ein sachliches Gespräch über die
katastrophalen Folgen ihrer multikulturellen Politik nicht möglich. Sie haben
sich in eine Scheinwelt zurückgezogen und lehnen jede Konfrontation mit der
Realität ab. Dem tragen offenbar auch die Merkenicher Bürger Rechnung, die am
sitzungsfreien Mittwoch eine Stunde nach Arbeitsende im Rathaus dessen Vorplatz
für eine Demonstration nutzen. Sie suchen offenbar nicht mehr den Kontakt zu
einer politischen Klasse, von der für die mit dem ‚Übergangsheim’ verbundenen
Probleme niemand realistischerweise eine Lösung erwarten kann.
Pro Köln hofft für diese
Demo auf eine rege Beteiligung!“
28. Oktober
2005:
Eklat im Beschwerdeausschuß
Die Sitzung des Beschwerdeausschusses am
27. Oktober führte zu einem Eklat, bei dem es um die Trennung der
Konrad-Adenauer-Hauptschule und des Montessori-Gymnasiums ging, die derzeit im
Schulzentrum Pesch zusammengefaßt sind. Noch vor Eintritt in die Beratung
erklärte der grüne Ausschuß-Vorsitzende Horst Thelen, er werde den
pro-Köln-Vertreter Manfred Rouhs sofort von der Beratung ausschließen, falls der
den multikulturellen Hintergrund eines Teils der Hauptschüler, von denen
Belästigungen zum Nachteil der Gymnasiasten ausgegangen sind, thematisieren
würde. Das in Pesch verbreitete pro-Köln-Flugblatt „Elterliche Sorge um das
Schulzentrum Pesch“ sei „Volksverhetzung“. Rouhs dürfe zudem auf dieses Verdikt
des hohen Vorsitzenden auch nicht erwidern, meinte Thelen. Ihm pflichtete neben
der SPD-Fraktion insbesondere die CDU-Fraktion bei, deren neugewählter
Fraktionsvorsitzender Winrich Granitzka ausdrücklich dem demokratischen Dialog
mit pro Köln eine Absage erteilte. weiter
28. Oktober
2005:
CDU
bleibt sich treu:
Umstrittener Ex-Polizeidirektor wird
neuer Fraktionschef
Lediglich mit 19
Ja-Stimmen und immerhin 10 Gegenstimmen wurde Winrich Granitzka zum neuen
CDU-Fraktionschef gewählt. Damit bleibt sich die Kölner CDU treu: An der
Spitze ihrer Stadtratsfraktion steht ein Mann, der sich erst vor wenigen Tagen
von einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren „freikaufte“ und der
sich im Zusammenhang mit dem Weltjugendtag ein Millionengeschäft für seine
Sicherheitsfirma „erklüngelte“. weiter
27.
Oktober 2005:
Dialog der Kulturen
Die pro-Köln-Ratsmitglieder Regina Wilden
und Manfred Rouhs haben am 26. Oktober am islamischen Fastenbrechen in der
Porzer Mevlana-Moschee teilgenommen. Neben dem Porzer CDU-Bezirksvertreter
Werner Marx und dem Leiter der örtlichen Polizeiwache, Hauptkommissar Ferring,
waren zwei evangelische Pfarrer erschienen, um den Dialog der Kulturen zu
suchen: Doris Chao von der Lukaskirche und Martin Garschagen von der
Markuskirche. Wilden und Rouhs ging es indessen auch um eine kritische
Auseinandersetzung mit dem politischen Konzept des Multi-Kulturalismus, das pro
Köln ablehnt, und dem Bestand einer islamischen Parallelgesellschaft in
Deutschland. weiter
26. Oktober 2005:
Die
braune Vergangenheit der DuMont-Dynastie
Voller Stolz
berichtet heute der
„Express“ über die diesjährige Verleihung der
„Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille“ der
„Westdeutschen Akademie für Kommunikation“, einer
Einrichtung, die u.a. von der Verlagsgruppe DuMont Schauberg getragen wird.
Aus der Verleger-Dynastie erschienen dann auch gleich zwei führende Mitglieder
zur Feier des Tages: Konstantin Neven DuMont, Mitherausgeber des
„Express“, und
Christian DuMont Schütte. Kein Wunder - schließlich legt man im Hause DuMont
wert auf Familientradition und eine selbstbewusste Außendarstellung.
Und der Namensgeber
der Medaille, Dr. Kurt Neven DuMont, war früher schließlich Herausgeber des
„Stadt-Anzeigers“ und der
„Kölnischen Zeitung“ - vor 1945. Seltsam nur, daß die
DuMont-Zeitungen nie die Rolle von Dr. Kurt Neven DuMont während der
Naziherrschaft kritisch beleuchtet haben, wo sie doch sonst immer die ersten
sind bei der
„Vergangenheitsbewältigung“ und dem
„Kampf gegen rechts“. Gibt es
dafür etwa gute Gründe? weiter
26. Oktober 2005:
Hochhäuser in Deutz vom Tisch?
Die geplanten
Hochhäuser in Deutz scheinen endgültig vom Tisch zu sein. Damit wäre dann auch
die Stellung des Kölner Doms als UNESCO-Weltkulturerbe gesichert. Wie der
„Stadt-Anzeiger“
in seiner heutigen Ausgabe berichtet, sollen für den sogenannten
„Jahn-Tower“
nicht genügend Mieter vorhanden sein und für die anderen geplanten Hochhäuser
gäbe es noch nicht einmal zahlungskräftige Investoren.
Warum bei dieser
Marktlage die Stadtspitze so vehement und so lange auf die Hochhäuser gesetzt
hat, bleibt da allerdings ein Rätsel. Vor allem, weil diese offensichtliche
Fehlplanung dazu geführt hat, daß der Dom auf die rote Liste der gefährdeten
Weltkulturerbestätten gekommen ist. Über die Hintergründe dieses Vorgangs kann
man also nur spekulieren. Klar ist aber, daß Köln bekannt ist für dubiose
Immobilien- und Finanzgeschäfte. Erinnert sei hier nur an den unsäglichen
Messe-Skandal, in dessen Zusammenhang derzeit ein staatsanwaltschaftliches
Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) läuft.
25. Oktober 2005:
Umstrittene Verwaltungsvorlage:
Pro Köln unterstützt FDP
bei Ablehnung der Integrationskonferenz
Bei der nächsten Ratssitzung soll eine Verwaltungsvorlage verabschiedet werden,
die die Einrichtung einer weiteren „Integrationskonferenz“ zum Inhalt hat. Die
Kölner FDP hat dieses Vorhaben bereits im Vorfeld der Sitzung abgelehnt.
Die Fraktion pro Köln unterstützt die FDP in dieser Frage
ausdrücklich. Der Aussage des FDP-Stadtrates Marco Mendorf, daß wir „mehr
Integration, aber keine weitere Integrationskonferenz“ brauchen, kann man nur
uneingeschränkt zustimmen. weiter
24.
Oktober 2005:
Granitzka
will sich freikaufen
Wie der „Stadt-Anzeiger“
in seiner heutigen Ausgabe berichtet, will der CDU-Stadtrat Winrich Granitzka
für eine großzügige Spende an eine gemeinnützige Einrichtung die Einstellung des
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren gegen ihn erreichen.
Gegen
Granitzka wird seit Jahren wegen des Verdachts auf „Strafvereitelung im Amt“
ermittelt. Ihm wird dabei vorgeworfen, in seiner aktiven Zeit als leitender
Polizeidirektor die Umstände eines Todesfalles bei einem spektakulären
SEK-Einsatzes vertuscht zu haben. Zur Erinnerung: Im Jahr 2001 war eine
selbstmordgefährdete Person bei einem SEK-Einsatz mit einem Schuß aus ihrem
eigenen Jagdgewehr getötet worden. Die Ermittler des Landeskriminalamtes
vermuten seitdem, daß sich der Schuß durch einen Tritt eines SEK-Beamten gelöst
haben könnte.
Für Winrich Granitzka ist diese Affäre seit langem ein Klotz am Bein seiner
politischen Karriere. Besonders jetzt, wo er wahrscheinlich die Nachfolge des
glücklosen CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kölner Rat, Herbert Gey, antreten soll.
Die Bereinigung dieser Angelegenheit käme Granitzka da natürlich sehr gelegen.
Nach Angaben des „Stadt-Anzeigers“ wird die Staatsanwaltschaft Köln vermutlich
auf den Deal eingehen. Bei Granitzkas Spende soll es sich übrigens um einen
Betrag kleiner als 10.000 Euro handeln.
24.
Oktober 2005:
Pro-Köln-Vorsitzender
gratuliert Wiener FPÖ zu ihrem grandiosen Wahlerfolg
Die FPÖ errang am Sonntag bei den Wiener Landtagswahlen einen grandiosen
Wahlerfolg: Fast 15 Prozent der Wiener Bürger gaben den Freiheitlichen ihre
Stimme – und das trotz der Abspaltung der Haider-Truppe BZÖ.
Völlig zurecht
bezeichnete deshalb der Wiener Spitzenkandidat und FPÖ-Bundesparteiobmann
Heinz-Christian Strache das Ergebnis als „Wiedergeburt der FPÖ“.
Der
Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht,
gratulierte Strache dazu in einem persönlichem Schreiben, wobei er den
Vorbildcharakter der Wiener FPÖ für pro Köln herausstellte:
„Sie
haben damit bewiesen, daß es auch im urbanen Milieu einer Großstadt möglich ist,
breite Wählerschichten mit einem zuwanderungskritischen Wahlkampf anzusprechen.
Das macht gerade den Mitgliedern unserer patriotischen Bürgerbewegung pro Köln
Hoffnung, unser letztes Wahlergebnis von rund 5 Prozent bei den nächsten
Kommunalwahlen noch deutlich ausbauen zu können.“
21. Oktober 2005:
Prozeß gegen „Verfassungsschutz“ geht weiter
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat es heute
abgelehnt, die öffentliche Verbreitung der nordrhein-westfälischen
„Verfassungsschutzberichte“ für die Jahre 2002 bis 2004 wegen der darin
enthaltenen Passagen über pro Köln zu stoppen (Aktenzeichen 1 K 3189/03).
Die Bürgerbewegung wird dagegen
beim Oberverwaltungsgericht Münster einen Antrag auf Zulassung der Berufung
stellen und das entsprechende verwaltungsgerichtliche Verfahren notfalls bis vor
das Bundesverfassungsgericht führen. Das hat der Vorsitzende der Bürgerbewegung
pro Köln e.V., Rechtsanwalt Markus Beisicht, bereits im Gerichtssaal sofort nach
dem Urteil angekündigt. Beisicht erklärte: „Pro Köln positioniert sich eindeutig
innerhalb des demokratischen Spektrums und hat dies auch in den vergangenen
Jahren bereits getan. Kritik an der Zuwanderungspolitik der etablierten
Parteien, wie wir sie vertreten, begründet weder Extremismus-Vorwürfe noch eine
Erwähnung im ‚Verfassungsschutzbericht’. Die erste Kammer des
Verwaltungsgerichtes Düsseldorf, die die Entscheidung getroffen hat, wurde
unlängst bereits vom Bundesverfassungsgericht gerügt, nachdem sie die
Beobachtung der Wochenzeitung ‚Junge Freiheit’ durch den nordrhein-westfälischen
‚Verfassungsschutz’ für rechtmäßig erklärt hatte. Auch in Sachen pro Köln ist
das letzte Wort noch nicht gesprochen.“ weiter
20. Oktober 2005:
Messe-Skandal:
Ermittlungen
gegen Schramma werden ausgeweitet
Für die Verantwortlichen beim Bau der neuen Messehallen wird die
Luft immer dünner. „Bild Köln“ berichtet in seiner heutigen Ausgabe, daß die
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma
ausgeweitet werden.
Außerdem soll
als erster Zeuge der Messechef Jochen Witt vernommen werden – kein gutes Omen
für Schramma, da Witt als einer der kritischsten Insider beim Messe-Skandal
gilt. Und es kommt noch heftiger: Das renommierte „manager-magazin“ schlüsselt
in seiner neuen Ausgabe erstmals konkret auf, wie sich der Oppenheim-Esch-Fonds
schon beim Bauvolumen gnadenlos bereichert hat. Von den Gesamtinvestitionen in
Höhe von rund 330 Millionen Euro wären gut 90 Millionen direkt an Josef Esch und
das Bankhaus Sal. Oppenheim zurückgeflossen. Weiter enthüllt das „manager-magazin“
in seinem Vorabbericht
„Die Abgreifer von Köln“, daß allein für die Mietervermittlung 7 Millionen
Euro veranschlagt wurden, obwohl ja von Anfang an die Koelnmesse als Nutzer
feststand.
20.
Oktober 2005:
Lieber spät als nie
Rund eine Woche nach der von pro Köln durchgesetzten
Sondersitzung der Bezirksvertretung Chorweiler findet sich auch im
„Stadt-Anzeiger“ ein
Einspalter darüber.
Die „rasenden
Reporter“ des DuMont-Blattes kamen nicht umhin, den Grund für die Sondersitzung
– nämlich das rechtswidrige Verhalten von Bezirksvorsteher Hans Heinrich
Lierenfeld (CDU) – zu erwähnen. Auch die beiden pro-Köln-Anträge konnten nicht
verschwiegen werden, weil sie die einzigen auf dieser Sondersitzung waren. Die
Eltern der Kinder am Schulzentrum Pesch wissen jetzt auf jeden Fall, daß einzig
pro Köln für eine räumliche Trennung der Konrad-Adenauer-Hauptschule und des
Montessori-Gymnasiums ist. Aber da den etablierten Parteien die gewaltsamen
Konflikte zwischen den Jugendlichen der beiden Schularten anscheinend nicht so
wichtig sind, wurde der Antrag ohne jegliche Diskussion verworfen. Ebenso wie
der pro-Köln-Antrag auf Übernahme der Sitzungskosten durch den Verantwortlichen,
nämlich Bezirksvorsteher Lierenfeld. Wenn es ans Eingemachte geht, halten die
Altparteien ja bekanntlich zusammen wie Pech und Schwefel ...
19.
Oktober 2005:
DuMont zahlt Vertragsstrafe an
pro Köln
Der Verlag M.
DuMont Schauberg hat sich heute in einem Vergleich
vor dem Landgericht Köln dazu verpflichtet, an die Ratsfraktion der
Bürgerbewegung pro Köln eine Vertragsstrafe in Höhe von Euro 5.100 zu zahlen.
Das Haus DuMont trägt außerdem sämtliche
Anwalts- und Gerichtskosten des Verfahrens – freiwillig und ohne Anerkennung
einer Rechtspflicht. Damit hat sich der Konzern des Medien-Monopolisten von der
Möglichkeit freigekauft, wegen eines Rechtsverstoßes zum Nachteil der Fraktion
pro Köln, den die beklagte Seite selbst noch in dem Vergleich ausdrücklich
bestreitet, verurteilt zu werden. Pro Köln kann sich ausnahmsweise einmal nicht
über das umstrittene Medienhaus beklagen: Der Konzern hat sich wirklich
großzügig gezeigt und für das Ende eines peinliches Rechtsstreites tief in die
Portokasse gegriffen. weiter
18. Oktober 2005:
Sparziele der Stadtspitze bleiben Wunschträume
Schon wieder eine Hiobsbotschaft für die Kölner
Mehrheitsfraktionen von CDU und SPD: Der geplante Überstundenabbau in der
Verwaltung zur Verringerung des Defizites scheint in weite Ferne gerückt zu
sein.
Der „Express“ berichtet, daß erneut 208 633 bezahlte Überstunden
angefallen sind. Die Idee von Stadtkämmerer Peter Michael Soénius, die
Mehrarbeit nicht mehr zu bezahlen sondern sie einfach „abzufeiern“, zeigt von
der Realitätsferne der Kölner Verwaltungsspitze. Denn in vielen Bereichen ist
dies schlicht und einfach nicht möglich.
Auch an diesem Beispiel wird wieder deutlich, daß die Kölner
Altparteien die Finanzkrise nicht mehr in den Griff bekommen. Alle hehren
Sparziele und Vorgaben erweisen sich am Stichtag meistens als Luftschlösser.
Deswegen ist es mehr als wahrscheinlich, daß auch das Haushaltssicherungskonzept
nicht greifen wird. Allein die völlig illusorische Annahme eines gewaltigen
Anstiegs der Steuereinnahmen in wenigen Jahren zeugt vom gnadenlosen
Zweckoptimismus der etablierten Politiker.
In diesem Politikfeld gilt wie in vielen anderen Bereichen: Die
Kölner Politik verweigert sich einer ehrlichen Bestandsaufnahme und wurstelt so
lange weiter, wie es nur irgendwie geht. Die Zeche müssen am Ende – wie gehabt -
die Kölner Bürger zahlen.
17.
Oktober 2005:
Antrag auf Schließung des Übergangsheimes in Merkenich
Nach jahrelangem
Schweigen ist das Thema „Übergangsheim“ Merkenich endlich auf der politischen
Tagesordnung. Nach den Bürgerversammlungen im Pfarrheim und im Gasthaus „Zum
Treppchen“ gab es eine breit angelegte Medienberichterstattung über Merkenich
und in der nächsten Ratssitzung steht ein pro-Köln-Antrag auf Schließung der
Einrichtung zur Debatte. Wie zu erwarten war, vertreten im Vorfeld dieser
Ratssitzung der „Stadt-Anzeiger“ und die „Rundschau“ einseitig die Position der
Heimbewohner: Die Probleme werden immer noch beschönigt und die Merkenicher
Bürger zum Teil sogar an den Pranger gestellt. Im letzten „Stadt-Anzeiger“-Artikel
„Merkenich: Patt der Angst“ wurden die Tatsachen praktisch auf den Kopf gestellt
und die Heimbewohner zu Opfern gemacht! Gleichzeitig versucht der „Bürgerverein“
die Merkenicher in die Irre zu führen, indem er den Anwohnern verspricht, daß
das Heim bald geschlossen wird, wenn sie jetzt bloß Ruhe geben würden.
weiter
14.
Oktober 2005:
Pro Köln liest Bezirksvorsteher Lierenfeld die Leviten
Auf der gestrigen Sondersitzung der Bezirksvertretung Chorweiler
musste sich Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) einiges anhören. Der
pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Dieter Hillgruber verurteilte Lierenfelds
rechtswidriges Verhalten auf der letzten regulären Sitzung:
„Bezirksvorsteher Lierenfeld hat im Vorfeld zur Sitzung am 12. September
den pro-Köln-Antrag zum Schulzentrum Pesch einfach nicht in die Tagesordnung
aufgenommen. Dabei ist jeder Bezirksvorsteher gesetzlich dazu verpflichtet, alle
form- und fristgerechten Anträge in die Tagesordnung aufzunehmen.“ Besonders
schlimm wäre es, daß der Bezirksvorsteher in vollem Bewußtsein rechtswidrig
gehandelt habe: „Denn Bezirksvorsteher Lierenfeld wurde nicht nur von der
Fraktion pro Köln auf die Rechtswidrigkeit seines Handelns hingewiesen – nein
auch die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Köln und das Amt des
Oberbürgermeisters teilte die Rechtsauffassung von pro Köln.“ Aufgrund dieses
vorsätzlichen Rechtsbruchs forderte pro Köln auch, daß Lierenfeld die Kosten für
die dadurch entstandene Sondersitzung tragen sollte.
Zuvor hatte der pro-Köln-Bezirksvertreter Martin Schöppe begründet, warum der
streitgegenständliche Antrag zum Schulzentrum Pesch behandelt werden sollte. „Es
gibt erhebliche Spannungen zwischen den Hauptschülern und den Gymnasiasten, die
zum Teil auch in heftigen Prügeleien enden. Der Direktor des
Montessori-Gymnasiums, Hans Theo Klug, beschrieb die Situation vor seinem
plötzlichen Sinneswandel in einem Bericht des ‚Stadt-Anzeigers‘ wie folgt: ‚Die
Schülerschaften passen nicht zueinander.‘ Klug betonte weiter, daß er verstärkt
Personal abstellen müsste, um Prügeleien verhindern zu können. Besonders vor den
Bushaltestellen gäbe es ‚erhebliche Konflikte, die dann eskalieren‘ ... Die
Fraktion pro Köln teilt dabei die Meinung vieler Schüler, Eltern und Lehrer des
Schulzentrum Pesch: Eine dauerhafte Lösung kann es nur geben, wenn die beiden
Schulen räumlich getrennt werden.“
Die etablierten Parteien in Chorweiler zeigten sich jedoch wie üblich
uneinsichtig und hielten ihrem Bezirksvorsteher weiterhin die Stange – beide
Anträge wurden verworfen.
13.
Oktober 2005:
Pro Köln klagt gegen
staatliche Verunglimpfung:
Prozeßauftakt am 21. Oktober
Immer wieder wird der Bürgerbewegung pro Köln vorgeworfen,
„rechtsextrem“
oder gar
„verfassungsfeindlich“
zu sein. Gerne berufen sich die Kölner DuMont-Medien dabei auf den
NRW-Verfassungsschutzbericht, in dem die angeblichen Verdachtsmomente aufgeführt
werden. Doch die Anschuldigungen erweisen sich bei näherem Hinsehen als völlig
haltlos und als billiges Mittel zur politischen Konkurrenzabwehr. Deshalb hat
pro Köln auch die verleumderische Argumentation des politisch weisungsgebundenen
NRW-Verfassungsschutzes in einer
Dokumentation öffentlich gemacht. Jeder Kölner Bürger soll sich selbst ein
Bild machen können, was an den Zielen und Inhalten von pro Köln angeblich
„rechtsextrem“
sein soll.
Aus diesem Grund
geht pro Köln seit mehr als zwei Jahren auch juristisch gegen diese staatliche
Verleumdung vor. Am 21. Oktober kommt es in dieser Auseinandersetzung nun zum
ersten Mal zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht
Düsseldorf. Dort werden dann die Verantwortlichen des NRW-Verfassungsschutzes
ihre Argumentation verteidigen müssen - und die Bürgerbewegung pro Köln wird die
tatsächlichen Hintergründe darstellen:
weiter
13.
Oktober 2005:
Sondersitzung in Chorweiler
Aufgrund des eklatanten Rechtsbruches
von Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) muß die Bezirksvertretung
Chorweiler heute um 17.00 Uhr zu einer Sondersitzung zusammenkommen.
Lierenfeld
hatte sich auf der letzten regulären Sitzung geweigert, einen form- und
fristgerecht eingereichten pro-Köln-Antrag zum Schulzentrum Pesch auf die
Tagesordnung zu setzen. Dieser rechtswidrige Willkürakt des CDU-Mannes
Lierenfeld mußte anschließend sogar von seinem Parteifreund, Oberbürgermeister
Fritz Schramma,
beanstandet werden. Pro Köln wird nun auf der heutigen Sondersitzung den
Antrag zur Ausgliederung der Konrad-Adenauer Hauptschule aus dem Schulzentrum
Pesch vorbringen.
Interessant ist auch die Berichterstattung der Kölner DuMont-Presse in diesem
Fall. Lierenfeld skandalöser Rechtsbruch wurde nur am Rande erwähnt und einen
aktuellen Vermerk auf die heutige Sondersitzung sucht man im „Stadt-Anzeiger“
vergebens. Die „Rundschau“
dagegen bringt das Kunststück fertig, in ihrer heutigen Ausgabe die
Sondersitzung ohne jeglichen Hinweis auf pro Köln zu erwähnen. Im Vergleich zu
dieser Art von Journalismus war das „Neue Deutschland“ direkt eine Quelle der
Wahrheit und Objektivität.
12.
Oktober 2005:
„Kalif von Köln“ beschäftigt immer noch die deutsche Justiz
Vor rund einem Jahr wurde Metin Kaplan, auch bekannt als der
„Kalif von Köln“, in die Türkei abgeschoben, wo er inzwischen zu lebenslanger
Haft verurteilt worden ist. Die Kölner Behörden warten aber heute noch darauf,
daß sie rund 170.000 Euro an ungerechtfertigter Sozialhilfe von Kaplans Familie
zurückerhalten.
Laut einem
Bericht der „Rundschau“ könnte sich das noch lange hinziehen, da Kaplans Anwälte
alle Rechtsmittel ausschöpfen wollen. In der Zwischenzeit beantragte eine von
Kaplans Töchtern munter weiter staatliche Zuschüsse, obwohl zum Beispiel der
Fuhrpark der Kaplans ehedem einen Mercedes 280 S, einen Audi A4, einen Golf III,
einen Alfa Romeo und einen Seat Ibiza umfasste.
Die Vorgehensweise wegen der umstrittenen Sozialhilfezahlungen erinnert stark an
den Umgang mit Metin Kaplan als bekanntesten Kölner Islamistenführer. Jahrelang
ließ die Stadt Köln Kaplan und seine Anhänger im sogenannten „Kalifatstaat“ in
Nippes frei gewähren, während die Bürgerbewegung pro Köln schon mit einer
Mahnwache vor dem „Kalifatstaat“ auf das Treiben der Islamisten aufmerksam
machte. Erst nachdem pro Köln in Fraktionsstärke in den Kölner Rat eingezogen
war, ging alles plötzlich sehr schnell. Metin Kaplan wurde quasi über Nacht
außer Landes geschafft, um pro Köln im Stadtrat keine Steilvorlage zu bieten. Im
Rückblick war dies wohl einer der ersten Erfolge, die durch den Ratseinzug von
pro Köln für die einheimischen Bürger erreicht wurden.
11.
Oktober 2005:
Soénius
ordnet Haushaltssperre an
Stadtkämmerer Peter-Michael Soénius hat mit sofortiger Wirkung für die Jahre
2005 und 2006 eine Haushaltsperre angeordnet.
Damit darf die Stadt Köln
nur noch Ausgaben tätigen, zu denen sie rechtlich verpflichtet ist.
Hintergrund des dramatischen Schrittes ist das Damoklesschwert des
Nothaushaltes, das seit geraumer Zeit über den Köpfen der Stadtspitze schwebt.
Denn aufgrund der miserablen Finanz- und Schuldenpolitik der Kölner
Klüngel-Fraktionen hat die Bezirksregierung der Stadt rigide Sparziele vorgeben,
bei deren Nichteinhaltung die Bezirksregierung praktisch die Verwaltung Kölns
übernehmen würde.
Dazu erklärt der
finanzpolitische Sprecher der Fraktion pro Köln, Markus Wiener:
„Die Haushaltszahlen lassen bis jetzt keine Besserung der Finanzlage erkennen.
Ein niedrigeres Defizit wird erst für spätere Jahre angenommen, wobei auf ein
völlig illusorisches Wirtschafts- und Steuerwachstum gehofft wird. In
Wirklichkeit wächst der Kölner Schuldenberg unaufhaltsam in Richtung der
1-Millarde-Euro-Grenze weiter. Echte finanzielle Entlastungen könnten nur durch
eine Verminderung der Ausgaben für die multikulturelle Gesellschaft und durch
die konsequente Bekämpfung des Kölschen Klüngels erreicht werden. Erinnert sei
hier nur an den Messe-Skandal, der den Kölner Steuerzahler wahrscheinlich
mehrere hundert Millionen Euro kosten wird.“
10.
Oktober 2005:
Weitere Gettoisierung bei den Kölner Schulen?
Das von der CDU geführte Kölner Schulamt befindet sich in einem Dilemma. Es will
die von der CDU/FDP-Landesregierung geforderte größere Wahlfreiheit für die
Eltern von Grundschülern nicht in die Praxis umsetzen, weil sie dann eine noch
stärkere „Gettoisierung“ befürchtet.
Der Hintergrund dieser
Vermutung ist klar: Schon jetzt entwickeln sich die Grundschulen in bestimmten
Kölner Stadtvierteln zu ethnischen Gettos. Viele deutsche Eltern nehmen sogar
einen Umzug in Kauf, um die Zukunft ihrer Kinder nicht schon am Tag der
Einschulung zu verspielen. Wenn jetzt die Eltern völlige Freiheit bei der Wahl
der Grundschule für ihr Kind bekommen würden, dann gäbe es einen enormen Schwund
bei den bekannten Problem-Schulen mit hohem Ausländeranteil.
weiter
10.
Oktober 2005:
Porzer FDP
gegen die Merkenicher Problem-Flüchtlinge
Von Seiten der Altparteien, der Stadtverwaltung und den örtlichen
Medien bekamen die Merkenicher Bürger in den letzten Wochen und Monaten stets zu
hören, daß die Probleme mit kriminellen Bewohnern des „Übergangsheimes“
Causemannstraße in Wirklichkeit ja gar nicht so schlimm wären.
Doch in
dem Moment, wo die ersten der auffälligen Großfamilien in andere Stadtteile
verlegt werden sollen, rührt sich dort sofort Widerstand – auch von Seiten der
etablierten Parteien.
Nach einem
Bericht
von „Radio Köln“ wehrt sich die Porzer FDP dagegen, daß einige Merkenicher
Heimbewohner zu ihnen kommen sollen. Die Stadtverwaltung reagierte darauf mit
„völligem Unverständnis“. Im übrigen betonte ein Sprecher der Stadt Köln, daß
sich vor allem die Zigeuner-Familien „an ihren neuen Wohnorten wohl fühlen“
sollten.
Die Bürgerbewegung pro Köln meint dazu: Die Stadtverwaltung sollte vor allem
darauf achten, daß die einheimischen Kölner in Frieden und Sicherheit leben
können. Und bei den auffällig gewordenen Großfamilien sollte lieber jede
rechtliche Möglichkeit ausgenutzt werden, diesen problematischen Personenkreis
abzuschieben, anstatt ihn nur von Stadtteil zu Stadtteil zu verschicken. Denn
viele dieser Leute sind illegal eingereist oder haben nur einen Duldungsstatus,
könnten somit also ohne weiteres in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
9. Oktober
2005:
Ermittlungen gegen
KVB-Aufsichtsräte
Die
Staatsanwaltschaft Köln hat gegen vier Mitglieder des Aufsichtsrates der Kölner
Verkehrsbetriebe (KVB) strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts der
Untreue eingeleitet. Dabei handelt es sich um den ehemaligen
SPD-Europaabgeordneten Wilfried Kuckelkorn, die
frühere CDU-Ratsfrau Martha Kölzer, Peter Meyer
(SPD) und den ehemaligen KVB-Betriebsratsvorsitzenden
Kuno Weber (SPD). Die vier sollen dem KVB-Arbeitsdirektor
Hubert Kämmerling außergewöhnlich hohe Altersbezüge
zugeschanzt haben.
Hubert
Kämmerling scheidet Ende 2005 aus „persönlichen
Gründen“ mit 62 Jahren aus dem Dienst der KVB aus. Der jetzt in die Schußlinie
der Justiz geratene Viererausschuß steht im Verdacht,
Kämmerlings Altersbezüge um etwa 17.000 Euro jährlich über das
vorgesehene Maß hinaus aufgestockt zu haben. Einen Pensionsanspruch in dieser
Höhe hätte Kämmerling auch dann nicht gehabt, wenn
er seinen Arbeitsvertrag bis Ende 2007 erfüllt hätte. Nutznießer dieser Regelung
soll Kuno Weber sein, der ins Amt des Arbeitsdirektors nachrückt und dadurch
lange genug einen Vorstandsposten bei den Verkehrsbetrieben ausübt, um in den
Genuß der höchstmöglichen Pension zu kommen.
Zahlen müssen das die
Kunden der Kölner Verkehrsbetriebe. Und wir alle über die Zuschüsse der
Stadtwerke Köln GmbH an die KVB, mit denen deren Verluste in Höhe von jährlich
rund 100 Millionen Euro ausgeglichen werden.
7. Oktober 2005:
Merkenich:
Abstimmung zum Übergangsheim
Auf der neu eröffneten Seite
MerkenichBoard.de findet seit heute eine Online-Abstimmung zum Übergangsheim
in der Causemannstraße statt. Die möglichen Voten reichen von der Forderung
nach mehr Geld für die Heimbewohner bis zu „Das Heim muß
weg!“. In den letzten Wochen waren auf verschiedenen Kölner Online-Foren
Versuche gescheitert, über die jüngste Entwicklung in Merkenich eine kultivierte
Diskussion zu führen.
5. Oktober 2005:
Schramma ein „Sprach-Tünnes“
Oberbürgermeister Fritz Schramma
ist zum „Sprach-Tünnes“ des Jahres erklärt worden.
Die Negativ-Auszeichnung wird vom „Verein Deutsche Sprache“ verliehen – an
Sprachpanscher, die das deutsche und kölsche Sprachgut verkommen lassen.
Schramma widersetzt sich seit Jahren der Forderung des Vereins, das
städtische „Call-Center“ in „Bürgertelefon“
umzubenennen. Dabei soll er laut Medienberichten dem Regionalleiter des Vereins,
Dietmar Kinder, auf dem Kölner Weihnachtsmarkt 2003 gesagt haben, er fände „das
selbst blöd“. Aber getan hat er nichts. „Wir würdigen den unermüdlichen Einsatz
im Kampf um die Zerschlagung unserer Sprache und Kultur“, zitiert der „Express“
Kinders Begründung für die „Preisverleihung“ an
Schramma.
4. Oktober 2005:
Streit um lukrativen
Posten
Es kracht in der schwarz-roten Koalition.
Selbstverständlich streiten sich die Koalitionäre nicht um Sachfragen – das wäre
in der Kölner Kommunalpolitik ja auch eher unüblich -, sondern um die „wirklich
wichtigen“ Dinge: in diesem Fall die Verteilung der Posten. Die SPD hat
gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern ihren Parteigänger Werner
Böllinger zum Sprecher des
Stadtwerke-Konzerns gewählt. Favorit der CDU für
dieses Amt war indessen Rolf Martin Schmitz, der künftige Vorsitzende der
RheinEnergie AG. Personalentscheidungen seien
einvernehmlich zu treffen, heißt es im schwarz-roten Koalitionsvertrag. Das
gelte auch für die städtischen Unternehmen, meint die CDU, die den
Sozialdemokraten deshalb Vertragsbruch vorwirft. Martin
Börschel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, sieht die Sache anders. Der
„Express“ vom 1. Oktober 2005 zitiert ihn mit dem Satz: „Das gilt nur für
Entscheidungen im Rat – nicht für Konzerne.“ Jetzt haben die CDU-Vorstände von
Partei und Fraktion die SPD ultimativ dazu aufgefordert, die
Personalie bis zum Ende der Herbstferien rückgängig
zu machen. weiter
1. Oktober 2005:
„Rundschau“
contra Bürgerprotest
Wie zu erwarten war: Die „Kölnische Rundschau“
hat in ihrem heute erschienenen
Artikel über die
„Informationsveranstaltung“ der Stadtspitze zum „Übergangsheim“ Causemannstraße
für den berechtigten Unmut der Merkenicher Einwohner keinerlei Verständnis
gezeigt.
Bei der Lektüre des Artikels über die angeblich „dumpfen Parolen“ der Bürger
könnte man den Eindruck gewinnen, Merkenicher Kinder und ihre Eltern hätten sich
Berichte über sexuelle Übergriffe, Diebstähle und gewaltsame Angriffe von
Personen aus dem „Übergangsheim“ aus den Fingern gesogen. Die DuMont-Medien, zu
denen auch die „Rundschau“ gehört, beschränken sich offenbar nicht mehr darauf,
pro Köln zu verunglimpfen - jetzt wird auch noch die ganz normale Bevölkerung
beschimpft!
Wie schon seit 200 Jahren steht das Haus DuMont
auch diesmal loyal an der Seite der Obrigkeit. Unbequeme Wahrheiten werden
ausgeblendet. Und was nicht paßt, wird passend gemacht ...
30. September 2005:
Jetzt wird es konkret:
Merkenicher wollen ihren Protest auf die Straße tragen
Mehr als 150 Merkenicher Bürger diskutierten gestern zusammen mit
Vertretern von pro Köln über die verschiedenen Möglichkeiten, auf politischem
Wege die Schließung des
„Übergangsheimes“
Causemannstraße durchzusetzen. Dabei wurde klar, daß der politische Druck auf
die Kölner Stadtspitze noch weiter erhöht werden muß.
Als denkbare Mittel
in dieser Auseinandersetzung wurden öffentliche Kundgebungen oder Protest-Umzüge
vorgeschlagen. Die Planungen dazu werden in den nächsten Wochen von pro Köln und
einem Kreis engagierter Merkenicher Bürger rasch vorangetrieben werden.
weiter
29. September 2005:
Schluß mit dem
Schönreden!
Die Merkenicher
sind es leid, sich beschwichtigen zu lassen
Der Versuch des Chorweiler Bezirksbürgermeisters Hans
Heinrich Lierenfeld, die Merkenicher Bevölkerung im Rahmen einer
„Informationsveranstaltung“ von der Unbedenklichkeit des „Übergangsheims“
Causemannstraße zu überzeugen, ist gründlich gescheitert.
Dabei war gestern Abend das Podium im Pfarrheim St. Brictius hochkarätig
besetzt, und die Spitzenvertreter von Verwaltung und Polizei gaben sich alle
Mühe, der Bevölkerung einzureden, sie sei vor allem mit „gefühlter Kriminalität“
konfrontiert, von der keine allzu ernste Bedrohung ausgehe. Herr Kilp, der
Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Köln, Frau Bredehorst, die Sozialdezernentin,
Herr Kremers, der Leiter des Bezirksjugendamtes Chorweiler, Herr Freund, der
Leiter der Polizeiinspektion Köln-Nordwest sowie Herr Schleicher, der Leiter der
Wohnversorgungsbetriebe der Stadt Köln, standen Hans Heinrich Lierenfeld
helfend, aber erfolglos zur Seite. Selbst als 9- und 10jährige Kinder sexuelle
Übergriffe schilderten, versuchten die Offiziellen, abzuwiegeln.
weiter
28. September 2005:
Bürgeraufstand in Merkenich
In Merkenich wächst der Bürgerunmut über das „Übergangsheim“ Causemannstraße von
Tag zu Tag. In der Nacht zum Mittwoch haben engagierte Merkenicher den ganzen
Stadtteil mit
Protestplakaten vollgepflastert.
Darauf bekunden die
Merkenicher ihre Wut über die unhaltbaren Zustände in ihrem ehemals so
beschaulichem Stadtteil. Wegen den zahlreichen Diebstählen, Wohnungseinbrüchen
und Übergriffen mancher Heimbewohner bezeichnen die Einheimischen Merkenich
selbst als „Stadtteil der Gesetzlosen“. Von der etablierten Kölner Politik
fordern sie: „Wir wollen unser Dorf zurück“ und „Unsere Kinder sollen wieder
unbetrübt spielen können“. In Richtung Stadtspitze kündigen die Merkenicher an:
„Will der Schramma uns nicht sehen, müssen wir zum Rathaus gehen!“
Dazu
der pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs:
„Die
Merkenicher Bürger haben mit ihrer Aktion den Vertretern der etablierten Politik
im Vorfeld der heutigen städtischen Versammlung zum Thema Causemannstraße einen
hübschen Empfang bereitet. Bezirksvorsteher Lierenfeld und seine politischen
Freunde von CDU, SPD und Co. sollten endlich die Sorgen der Merkenicher ernst
nehmen. Pro Köln wird jedenfalls die Bürger solange unterstützen, bis das Heim
geschlossen wird!“
28. September 2005:
Messechef
Witt in Bedrängnis
Wie
„Bild Köln“ berichtet, wackelt im Zusammenhang mit dem Messe-Skandal jetzt
ausgerechnet der Stuhl von Messechef Jochen Witt.
Dabei war Witt derjenige, der
ursprünglich ein für die Stadt Köln kostenneutrales Finanzierungskonzept für die
neuen Messehallen durchsetzen wollte. Denn Witt wollte mit den Erlösen aus dem
Verkauf der Rheinhallen an RTL die neuen Messehallen eigenfinanziert bauen
lassen. Dabei wäre allerdings der Oppenheim-Esch-Fonds und die Sparkasse
KölnBonn nicht zum Zuge gekommen, die laut „Bild“ im Vorfeld eigentlich geplant
hatten, für RTL den Neubau im Ossendorfer Coloneum zu finanzieren. Dieses
Projekt wurde aber durch den Umzug von RTL in die Rheinhallen hinfällig. Um die
Renditen für Oppenheim-Esch und die Sparkasse zu retten, wäre daraufhin von
Sparkassenchef Gustav Adolf Schröder eine Fremdfinanzierung für die neuen
Messehallen vorgeschlagen worden.
weiter
26. September
2005:
Städtische Podiumsdiskussion ohne pro Köln?
Beim Streit um das Merkenicher „Übergangsheim“
sollen unbequeme Meinungen ausgeblendet werden
Seitdem pro Köln in Merkenich Unterschriften gegen das „Übergangsheim“
Causemannstraße sammelt, bewegt sich einiges.
Nachdem zuvor die Bürger
jahrelang von den Altparteien vertröstet wurden, hat jetzt der Bezirksvorsteher
Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) überraschend zu einer städtischen
Podiumsdiskussion zum Thema „Situation in der Causemannstraße“ eingeladen. Und
obwohl „Vertreter aus dem Rat der Stadt Köln und der Bezirksvertretung
Chorweiler“ angekündigt werden, will Herr Lierenfeld die gewählten
pro-Köln-Mandatsträger vom Podium fernhalten.
weiter
26.
September 2005:
Rechtsbruch im „Stadt-Anzeiger“
dokumentiert
Selbst der
„Stadt-Anzeiger“
kam nicht umhin, die Beanstandung eines rechtswidrigen Beschlusses des
Bezirksbürgermeisters von Chorweiler, Hans Heinrich Lierenfeld (CDU), zu
erwähnen. Lierenfeld hatte rechtswidrig die Aufnahme eines pro-Köln-Antrags zum
Schulzentrum Pesch in die Tagesordnung verweigert, worauf hin – nach
Einschaltung der Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung - Oberbürgermeister
Fritz Schramma diesen Rechtsbruch schriftlich beanstanden mußte. Freilich ließ
es sich das DuMont-Blatt auch bei diesem Bericht nicht nehmen, pro Köln als
rechtsextrem zu beschimpfen und den Sachverhalt zu Gunsten Herrn Lierenfelds
beschönigend darzustellen.
26.
September 2005:
Pro Köln auf
dem Ehrenamtstag 2005
Auch die
Bürgerbewegung pro Köln ließ es sich am Sonntag nicht nehmen, auf dem
Ehrenamtstag 2005 Flagge zu zeigen. Dabei
verteilten einige pro-Köln-Mitglieder
Flugblätter, auf denen das
scheinheilige Verhalten der Altparteien bei der Förderung des Ehrenamts
kritisiert wurde: Einerseits mit Worten mehr Engagement verlangen, anderseits
keine Taten folgen lassen. So wurde zum Beispiel in der Juli-Sitzung des
Stadtrates ein pro-Köln-Antrag für eine KVB-Fahrpreisermäßigung für Ehrenamtler
ohne viel Aufhebens niedergestimmt.
Pro-Köln-Stadtrat Bernd M. Schöppe meint zu
dieser Doppelzüngigkeit der Altparteien: „Das Verhalten der Etablierten beim
Thema Ehrenamt ist wieder mal typisch: Viel versprechen, wenig halten. Gott sei
Dank haben die Bürger in Köln zumindest bei den Kommunalwahlen eine Alternative.
Ärgerlich ist außerdem die politische Instrumentalisierung des Ehrenamtspreises
„KölnEngagiert 2005“. Ausgezeichnet wurden vor allem Multi-Kulti-Projekte,
obwohl die meisten Kölner Ehrenamtler wohl keinen ‚Migrationshintergrund‘
haben.“
24.
September 2005:
Bildermangel beim
„Kölner Stadt-Anzeiger“?
Diese olle Kamelle
ist nun schon zwei Mal ausgelutscht worden, aber der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat
trotzdem kein Problem damit, sie ein drittes Mal frisch zu verpacken und seinen
Lesern „wie neu“ anzubieten: Manfred Rouhs steht auf einem Foto aus dem 20.
Jahrhundert in der Nähe eines damals 16jährigen Jugendlichen, der Jahre später
zu einer der schillerndsten Figuren in der regionalen Neonazi-Szene werden
sollte. Diesmal in Farbe zu bewundern im überregionalen Teil des
DuMont-Blattes auf
Seite 3. Wie dieses Foto einzuschätzen ist, hat pro Köln bereits bei der
Erstveröffentlichung im „Stadt-Anzeiger“ am
14. Oktober 2004
erläutert. weiter
23.
September 2005:
Messe-Skandal:
„Wie in einer Bananenrepublik“
Der Schleier lüftet sich
Seit Monaten gelangen immer neue Details um den Bau der neuen Messehallen ans
Licht der Öffentlichkeit. In der renommierten Fachzeitung „Wirtschafts-Woche“
kann man jetzt in der aktuellen Ausgabe Nr. 39 einen spektakulären
Hintergrundbericht dazu lesen, der die Affäre in einem ganz neuen Licht
erscheinen lässt.
Demnach hätte die Koelnmesse die Nordhallen mit den Erlösen aus
dem Verkauf der Rheinhallen - ohne städtische Hilfe - finanzieren wollen. Aber
die Sparkasse KölnBonn, der Oppenheim-Esch-Fonds und einflußreiche Kreise der
Kölner Politik hätten das jetzige Modell durchgesetzt, bei dem die Stadt Köln
wahrscheinlich für einen Großteil der bis zu 750 Millionen Euro Mietzahlungen
aufkommen muß. Wenn sich die Recherchen der „WirtschaftsWoche“ bewahrheiten
sollten, hätte man es hier mit einem hochkriminellen Vorgang zu Lasten der
Kölner Steuerzahler zu tun. weiter
22.
September 2005:
Hilferuf der Merkenicher Grundschule
Die
Probleme mit manchen Großfamilien des „Übergangsheimes“ Causemannstraße sind in
Merkenich inzwischen jedermann bekannt. Besonders leiden müssen auch viele
Merkenicher Kinder, die immer wieder bedroht, bestohlen und sogar geschlagen
werden.
Die Eltern der Merkenicher Grundschüler bekamen zu diesem Thema jetzt einen
Brief mit nach Hause, in dem sie aufgefordert werden, bei weiteren Übergriffen
sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Pro Köln dokumentiert nachstehend
diesen Hilferuf der Merkenicher Grundschule:
Liebe Eltern!
Leider ist es in den letzten Wochen mehrfach zu Übergriffen gegen unsere Schüler
durch Kinder aus den Roma-Familien gekommen. Diese besuchen nicht unsere Schule
und sind bereits mehrfach vom Schulgelände verwiesen worden. Dennoch kommen sie
immer wieder, klettern über den Zaun und bedrohen einzelne Schüler. Wir sind mit
Fr. Hansen vom Jugendamt im Gespräch über diese Problematik. Sie riet uns,
derartige Vorfälle sofort bei der Polizei anzuzeigen. Ebenso berichtete sie, daß
es sich um 3 Familien handelt, die sich aggressiv und kriminell verhalten. Unter
diesen Familien leiden, genau wie wir, die übrigen Familien im Übergangsheim.
Den letzten Vorfall von Mittwoch, dem 14.09.2005 habe ich bei der Polizei
angezeigt. Es ist wichtig, daß auch Sie derartige Vorfälle zur Anzeige bringen.
Darüber hinaus erwarten wir mehr Schutz durch einen Wachdienst, der von der
Stadt Köln beauftragt wurde. Die zuständigen Ämter der Stadt bemühen sich, diese
3 Familien in ein anderes Stadtgebiet zu überweisen. Das wird nach unserer
Auskunft schon bald geschehen.
Zum Schluß bitte ich Sie dringend, Vorfälle in der Schule oder der
Schulpflegschaftsvorsitzenden zu melden.
22.
September 2005:
OB Schramma rügt rechtswidriges Verhalten:
Sondersitzung in
Chorweiler
Pro Köln fordert
Rücktritt von Bezirksbürgermeister Lierenfeld
Der offene
Rechtsbruch des Chorweiler Bezirksbürgermeisters Hans Heinrich
Lierenfeld (CDU) zieht umfangreiche Konsequenzen nach sich: Der
von Lierenfeld rechtswidrig unterschlagene pro-Köln-Antrag zum
Schulzentrum Pesch muß jetzt in einer Sondersitzung im Oktober
behandelt werden.
Lierenfeld selbst wurde von Oberbürgermeister Fritz
Schramma schriftlich wegen seines Rechtsbruchs gemaßregelt und auf
die Konsequenzen hingewiesen. Der Vorsitzende der Bürgerbewegung
pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, fordert angesichts dieses
Skandals den unverzüglichen Rücktritt von Bezirksbürgermeister
Lierenfeld. weiter
21. September 2005:
Versagen der
Kölner Polizeiführung:
Bundeswehr-Gelöbnis geriet zur Farce
Das
feierliche Gelöbnis der Bundeswehr am Roncalli-Platz geriet wegen der
Störaktionen linksextremer Chaoten zur Farce. Schuld daran war das völlige
Versagen der Kölner Polizeiführung, die die Chaoten frei gewähren ließ.
Sogar auf der Ehrentribüne konnten die Postkommunisten der Kölner PDS-Ratsgruppe
kurz ein Transparent zeigen, bevor sie abgeführt wurden. Und mitten in der
Gelöbnisformel konnten zwei Linksextremisten von einem Balkon des Domes aus ein
Plakat mit folgendem Spruch entrollen: „Wir geloben zu morden, zu rauben, zu
vergewaltigen.“ weiter
21. September 2005:
Großmoschee soll an
die Innere Kanalstraße
Jetzt wird es ernst:
Die Türkisch-Islamische Union (DITIB) hat einen Architekturwettbewerb für den
Bau einer Großmoschee auf ihrem Gelände an der Venloer Straße Ecke Innere
Kanalstraße ausgeschrieben. Das Gebäude soll sich mit Kuppel und Minarett an
osmanischen Vorbildern orientieren. Im Februar 2006 wird ein Preisgericht den
besten Entwurf auswählen. Dann beginnen die Vorbereitungen für die bauliche
Umsetzung, für die die Mehrheitsfraktionen im Kölner Stadtrat bereits grünes
Licht gegeben haben. Nur die Fraktion pro Köln lehnt den Moscheebau-Plan ab.
weiter
21. September 2005:
Messeskandal sorgt
für hitzige Diskussionen
In der Ratssitzung am Dienstag stand vor allem der Skandal um den Bau der neuen
Messehallen im Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung.
Pro Köln hatte
beantragt, daß mögliche Regressansprüche gegen die verantwortlichen
Ratsmitglieder geprüft werden sollen. Außerdem sollte Oberbürgermeister Fritz
Schramma sein Amt ruhen lassen, bis das staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren
gegen ihn beendet ist. Bekanntlich wird in den Medien seit Wochen darüber
spekuliert, ob der Stadt Köln durch den Bau und die Anmietung der neuen
Messehallen ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe entstanden sein könnte.
Trotzdem wurden beide pro-Köln-Anträge von den etablierten Parteien abgelehnt,
wobei sich jedoch eine heftige Debatte unter den Klüngel-Fraktionen entwickelte,
wer denn nun eigentlich was gewusst hätte und genau verantwortlich sei.
weiter
20. September 2005:
Die Rückkehr des
Paten
Gerade noch kräftig bei der Bundestagswahl
abgewatscht und schon wieder in den Startlöchern: Prof. Rolf
Bietmann, seines Zeichens langgedienter CDU-Strippenzieher und
erfahrener Klüngel-Veteran, will sich in Zukunft wieder verstärkt
in die Kölner Kommunalpolitik einschalten.
Dabei ließ
Bietmann, der eben noch als CDU-Direktkandidat im Wahlkreis Köln
II grandios gescheitert ist, offen, wo und wie er sich wieder
„einbringen“ will. weiter
19. September 2005
Krise der Altparteien
– Krise der Kölner CDU
Noch nie war eine Regierungsbildung so schwierig
wie nach diesen vorgezogenen Bundestagswahlen.
„Keines der
politischen Lager hat die Bürger erreicht und überzeugt“
überschreibt der Chefredakteur des „Stadt-Anzeigers“, Franz
Sommerfeld, seinen Wahlkommentar. Damit traf der ehemals
überzeugte Kommunist und das frühere DKP-Mitglied Sommerfeld
ausnahmsweise genau ins Schwarze. Denn fest steht: Rot-Grün hat
die Wahl verloren, aber schwarz-gelb ebenso! Die Krise der
Altparteien schreitet weiter fort, weil die Bürger ihnen nicht
mehr vertrauen. weiter
16. September 2005:
Großmoschee in Porz
trifft auf breiten Widerstand
Der Matthias-Chlasta-Saal im Porzer Bezirksrathaus war zum Bersten voll: Dort,
wo sonst die Bezirksvertreter der Altparteien klüngeln, hat die Fraktion pro
Köln am Donnerstag die Porzer Bürger über die geplante Großmoschee in der
Bahnhofstraße informiert.
Dabei wurde deutlich, daß
eine überwältigende Mehrheit der einheimischen Bevölkerung gegen den Prachtbau
im „osmanischen Stil“ ist. Zusammen wurden Vorschläge diskutiert, wie das
Vorhaben des islamistischen Moscheebauvereins Mevlana e.V. noch verhindert
werden kann. Neben den pro-Köln-Initiativen in den zuständigen Gremien
bekundeten die Bürger ihre Bereitschaft, ihren Protest auch auf die Straße zu
tragen. Den etablierten Parteien in Porz steht auf jeden Fall ein heißer Herbst
bevor! weiter
15. September 2005:
Brennpunkt Merkenich
Die
„Kölnische Rundschau“ hat heute einen
Bericht über die
Auseinandersetzung um das „Übergangsheim“ Causemannstraße in der
Bezirksvertretung Chorweiler veröffentlicht. Pro Köln fordert die Schließung
der Einrichtung, während CDU, SPD und Grüne die unstreitig bestehenden Probleme
mit einem Teil der Heimbewohner herunterspielen und davon ausgehen, daß deren
Bewältigung künftig möglich sei. Dabei warf der Chorweiler Bezirksbürgermeister
Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) der Bürgerbewegung vor, die Bewohner des Heims zu
„diskreditieren“. Man müsse erst polizeiliche Ermittlungen abwarten, bevor
beispielsweise bewertet werden könne, ob dieser Personenkreis mit dem jüngsten
Angriff auf den Filialleiter des Merkenicher Penny-Marktes etwas zu tun hätte.
Dazu erklärt Manfred
Rouhs:
„Die Menschen in Merkenich sehen sich seit geraumer Zeit
regelrecht terrorisiert. Da mag Herr Lierenfeld weiter abwarten - aber ohne uns!
Wir werden alle greifbaren politischen Hebel in Bewegung setzen, um der
Stadtspitze klarzumachen, daß nur noch die Schließung des
‚Übergangsheims’
als akzeptable Problemlösung in Frage kommt.“
14. September 2005:
Förderung illegaler
Einwanderer zurückgestellt
In der letzten Sitzung des Finanzausschusses wurde –
wie von pro Köln schon
früher gefordert – das sogenannte „Förderungskonzept ‚Innovation in der
kommunalen Integrationsarbeit’“ aus rechtlichen Gründen zurückgestellt.
Außerdem kamen
neue Geschäftszahlen der KoelnMesse AG auf den Tisch, die die schlimmsten
Befürchtungen beim Skandal um den Bau der neuen Messehallen wahrscheinlicher
werden lassen: Die Messe machte demnach schon 2004 fast 4 Millionen Euro
operativen Verlust, eine zusätzliche Belastung durch rund 20 Millionen Euro
jährliche Mietzahlungen an den Oppenheim-Esch-Fonds wird da kaum zu schultern
sein. weiter
13. September 2005:
Kommunalaufsicht ermittelt:
Bezirksbürgermeister begeht offenen Rechtsbruch
Der Chorweiler Bezirksbürgermeister Hans Heinrich Lierenfeld
(CDU) hat tatsächlich aus „inhaltlichen Gründen“ die Aufnahme eines
pro-Köln-Antrages in die Tagesordnung der gestrigen Sitzung der
Bezirksvertretung verweigert und damit einen offenen Rechtsbruch begangen.
Lierenfeld ignorierte die Anweisungen der Kommunalaufsicht der
Bezirksregierung Köln, die ebenso wie die Fraktion pro Köln von einem eklatant
rechtswidrigen Verhalten ausgeht. Nach Aussage der Kommunalaufsicht wird
Lierenfeld deshalb dienstlich angewiesen werden, den pro-Köln-Antrag zum
Schulzentrum Pesch zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu behandeln, eventuell auch in
einer Sondersitzung.
Dazu erklärt der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln,
Rechtsanwalt Markus Beisicht:
„Bezirksbürgermeister Lierenfeld hat damit gezeigt, daß er für
seinen Kampf gegen pro Köln sogar bereit ist, offenen Rechtsbruch zu begehen.
Hierfür wird er zur Rechenschaft gezogen werden. Die Kommunalaufsicht der
Bezirksregierung Köln hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Sollte es eine
Sondersitzung der Bezirksvertretung geben, werden wir außerdem beantragen, daß
Herr Lierenfeld für sämtliche Kosten aufkommen muß. Herr Lierenfeld hat für alle
sichtbar sein Amt mißbraucht und ist deswegen als Bezirksbürgermeister nicht
mehr tragbar. Wer so dreist demokratische Spielregeln verletzt, dem ist alles
zuzutrauen. Deshalb gilt hier: Wehret den Anfängen!“
12. September 2005:
Wildwest-Methoden in
Chorweiler
Einen neuen Tiefpunkt hat die politische Auseinandersetzung der etablierten
Parteien mit pro Köln in der Bezirksvertretung Chorweiler erreicht: Der
Bezirksbürgermeister Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) verweigerte ohne Angabe von
Gründen die Aufnahme eines pro-Köln-Antrages in die Tagesordnung der heutigen
Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler.
Pro Köln hatte –
selbstverständlich form- und fristgerecht – beantragt, die
Konrad-Adenauer-Hauptschule aus dem Schulzentrum Pesch auszugliedern. In der
Vergangenheit war es zwischen den Schülern der Hauptschule und des
Montessori-Gymnasiums immer wieder zu teils gewaltsamen Konflikten gekommen.
Deshalb fordern vor allem viele Eltern die räumliche Trennung der beiden
Schulen. Und weil die Hauptschule deutlich kleiner ist, sollte vernünftigerweise
diese Lehreinrichtung ausgegliedert werden.
weiter
12. September 2005:
Der Kölner Müllskandal und seine
gerichtliche Aufarbeitung
Angesichts des aktuellen Streits um den Bau der neuen Messehallen ist es kaum zu
glauben, daß Köln schon vor wenigen Jahren von einer ähnlich großen Affäre
gebeutelt wurde – dem berühmt-berüchtigten Müllskandal.
Ende der 90er Jahre hatte
der Müll-Unternehmer Hellmut Trienekens große Summen für die städtische SPD
gespendet, die anschließend den Weg freimachte für Trienekens Einstieg in die
Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe. Pech für den Müll-Multi und seine Komplizen in
der Kölner SPD: Die korrupten Machenschaften wurden aufgedeckt und sorgten
bundesweit für Schlagzeilen. Die folgende juristische Aufarbeitung zog sich über
Jahre hin – mit mäßigem Erfolg. Aber vor kurzem wurde endlich ein hartes Urteil
gegen einen der damaligen Hauptbeteiligten gesprochen: Der Ex-SPD-Fraktionschef
Norbert Rüther wurde zu zwei Jahren und drei Monaten Haft ohne Bewährung
verurteilt. weiter
9. September 2005:
Eskalation der Gewalt
in Merkenich
Wie
die Kölner Polizei auf Nachfrage mitteilte, kam es am Dienstag aus
einer Gruppe Kinder und Jugendlicher heraus zu einer
Messer-Attacke auf den Filialleiter eines
Merkenicher Supermarktes. Nach Aussagen von
Anwohnern kommen die jugendlichen Täter aus dem Umkreis des
„Übergangsheimes“ Causemannstraße.
weiter
9. September 2005:
Pro
Köln sorgt für Sauberkeit
„Wasser marsch!“ überschreibt der „Stadt-Anzeiger“ seinen
heutigen Bericht über
die Reinigungsaktion der völlig verschmutzten neuen Domtreppe.
Dabei stellt die Autorin des Berichts, Eva Reik, einen Zusammenhang zwischen der
aktuellen medialen Berichterstattung über die Verschmutzung und der städtischen
Säuberungsaktion her. Was Frau Reik nicht erwähnt: Bereits Anfang August wies
pro Köln auf die Schmutzanfälligkeit der neuen Domtreppe hin und dokumentierte
den unansehnlichen Dreck auch mit Fotos.
Fazit dieser kleinen, aber sehr typischen Geschichte: Pro Köln
weist auf Probleme hin, was bei den DuMont-Medien und den Kölner Altparteien
erst einmal pro forma auf Desinteresse oder heftige Kritik stößt. Einige Zeit
später werden dann genau die von pro Köln angesprochenen Dinge ins Reine
gebracht, wobei dies natürlich als „eigene“ Idee verkauft wird.
Die
pro-Köln-Mannschaft ist nicht nachtragend. Hauptsache, unsere Anliegen werden in
die Tat umgesetzt, damit sich für Köln – im Großen wie im Kleinen – etwas zum
Positiven verändert!
8. September 2005:
Merkenicher contra
„Übergangsheim“ Causemannstraße
Der kleine
Kölner Stadtteil Merkenich hat ein großes Problem. Die Bürger werden von vielen
Bewohnern des „Übergangsheimes“ Causemannstraße regelrecht terrorisiert.
Diebstähle und tätliche
Übergriffe sind an der Tagesordnung. Dagegen laufen die Merkenicher jetzt Sturm:
Bereits nach knapp zwei Wochen haben fast 500 Bürger der rund 1.000 Merkenicher
Haushalte eine pro-Köln-Petition gegen das „Übergangsheim“ in der
Causemannnstraße unterschrieben. weiter
7. September 2005:
Oberbürgermeister
Schramma setzt pro-Köln-Anträge um
In mehreren Bezirksvertretungen hat pro Köln den Antrag gestellt, anläßlich des
öffentlichen Gelöbnisses der Bundeswehr am 21. September am Roncalli-Platz die
Bezirksrathäuser zu beflaggen.
Denn im 50. Jahr des
Bestehens der Bundeswehr sollte nach Ansicht von pro Köln auch die Domstadt ihre
Verbundenheit mit den deutschen Streitkräften zeigen, die mit vielen Tausend
Soldaten und zivilen Mitarbeitern in Köln vertreten sind.
Oberbürgermeister Fritz Schramma fand die Idee anscheinend so gut, daß er kurz
vor den ersten Bezirksvertretungssitzungen die von pro Köln geforderte
Beflaggung offiziell anordnete. Der pro-Köln-Stadtrat Bernd M. Schöppe stellt
deshalb zufrieden fest:
„Als
aktiver Reservist freue ich mich besonders darüber, daß Oberbürgermeister
Schramma ausnahmsweise Vernunft bewiesen und die pro-Köln-Anträge prompt in die
Tat umgesetzt hat. Bei aller sonst notwendigen Kritik an Schramma muß man hier
feststellen: Auftrag zur vollen Zufriedenheit ausgeführt!“
7. September 2005:
CDU
will Messe-Chef Witt abschießen
In
der CDU herrscht laut diversen Zeitungsberichten der Kölner DuMont-Presse helle
Aufregung: Messe-Chef Jochen Witt soll wegen seinen Enthüllungen über den
Messebau-Skandal abgestraft werden, ja vielleicht sogar ganz „abgeschossen“
werden.
Der „Stadt-Anzeiger“ zitiert einen CDU-Funktionär mit dem
Ausspruch „Witt wackelt“. Grund für den „christdemokratischen“ Ärger: Messe-Chef
Witt hatte öffentlich gemacht, daß das umstrittene
Oppenheim-Esch-Finanzierungsmodell in einer internen Bewertung nur auf den
vorletzten bzw. letzten Platz gekommen wäre! Trotzdem erhielt der
Immobilienfonds des exklusiven Kölner Bankhauses Sal. Oppenheim den Zuschlag –
für rund 750 Millionen Euro Gesamtkosten.
Die Enthüllung eines Insiders wie Witt ist natürlich Wasser
auf die Mühlen der kritischen Öffentlichkeit und der Ermittler der
Staatsanwaltschaft. Deshalb gab es bei der CDU sogar eine Sondersitzung, in der
offensichtlich beschlossen wurde, Witt über die DuMont-Medien unter Druck zu
setzen. So ist das eben, wenn in Köln jemand die „Omerta“, das (eigentlich
sizilianische) Gesetz des Schweigens, bricht. Zwar bekommen die Delinquenten
gnädigerweise keine „Betonfüße“ verpaßt und verschwinden für immer im Rhein -
so weit ist es Gott sei Dank noch nicht, obwohl sich die Geldsummen bestimmt in
einer ähnlichen Höhe bewegen wie bei den Geschäften der organisierten
Kriminalität. Aber die „Verräter“ werden anderweitig mundtot gemacht: Mit
öffentlichen Druck oder – wenn das nicht hilft – mit einer Ablösung von ihren
Posten. Genau das bahnt sich anscheinend bei Witt an, wenn er sich nicht wieder
fest hinter bzw. vor seine Klüngel-Brüder mit Fritz Schramma an der Spitze
stellt.
6. September 2005:
Messe-Chef Witt distanziert sich von Schramma & Co.
In der
heutigen Ausgabe der „Bild“ Köln wird berichtet, daß der Chef der KoelnMesse,
Jochen Witt, ursprünglich gegen das Oppenheim-Esch-Finanzierungsmodell beim Bau
der neuen Messehallen war.
Im November 2003 hielt Witt sogar schriftlich fest: „Schon heute
ist abzusehen, daß die Angebote des Oppenheim-Esch-Fonds bzw. der Stadtsparkasse
im Ranking die letzte bzw. vorletzte Stelle einnehmen.“ Die Verantwortlichen um
Oberbürgermeister Fritz Schramma ficht das freilich nicht an – bekanntlich bekam
das Oppenheim-Esch-Angebot für insgesamt rund 750 Millionen Euro den Zuschlag.
Die Staatsanwaltschaft Köln hat derweil angekündigt, die neu bekannt gewordenen
Unterlagen genau zu prüfen. Und: „Es könnte sich aber auch ergeben, daß (neben
OB Schramma) gegen andere ermittelt wird“ erklärte der Behörden-Sprecher Günter
Feld im gleichen „Bild“-Artikel. weiter
6. September 2005:
Böswilliger Unfug
Wie die Bürgerbewegung pro Köln mit aberwitzig
konstruierten Vorwürfen zum Verfassungsfeind gestempelt werden
soll
Immer wieder
erheben die Kölner DuMont-Medien gegen pro Köln den Vorwurf des
Rechtsextremismus. Als angeblicher Beweis dafür wird dann stets auf den
NRW-Verfassungsschutzbericht hingewiesen, in dem auch pro Köln erwähnt wird. Aus
diesem Grund prozessiert die Kölner Bürgerbewegung inzwischen schon seit Jahren
gegen das politisch verantwortliche NRW-Innenministerium.
Im Rahmen dieser gerichtlichen Auseinandersetzung hat nun das
Innenministerium seine „Beweise“ für den angeblichen Extremismus von pro Köln
vorgelegt, die wir hier in Auszügen veröffentlichen und kommentieren werden. Nur
eines vorweg: Wenn die völlig abwegige Argumentation der vorgeblichen
„Verfassungsschützer“ nicht so ernsthafte Auswirkungen hätte, wäre das ganze
unter der Rubrik „grober Unfug“ in der Karnevalszeit besser aufgehoben!
weiter
5. September 2005:
Von Integration kann keine Rede sein
Der
„Kölner Runde Tisch für Integration“ zeichnete in seiner letzten Sitzung ein
düsteres Bild in Sachen Ausländerintegration.
Die „Kölnische Rundschau“
berichtete überraschend ehrlich über die fehlende Integration der jungen
Ausländer, und die Journalistin Susanne Happe überschrieb ihren Kommentar
treffend mit der Schlagzeile „Konflikte absehbar“. Themen der Gesprächsrunde
waren vor allem die fehlenden Deutschkenntnisse und das niedrige Bildungsniveau
der jungen „Migranten“.
Teilnehmer
des „Runden Tisches“ klagten dabei sogar über eine zunehmende Desintegration der
verschiedenen Volksgruppen. Der ehemalige Stadtsuperintendent Eckart Schubert
betonte laut dem „Rundschau“-Artikel, „daß Köln nach Ansicht von Experten vor
zehn Jahren in Sachen Integration weiter war als heute“. Denn die Kinder der
dritten und vierten Einwandergenerationen haben massive Sprach- und
Bildungsprobleme.
Susanne
Happe brachte die Misere in ihrem Kommentar auf den Punkt: „Die Jugendlichen
kommen aus Familien, die bereits in der dritten oder vierten Generation hier
leben. Dennoch sprechen viele schlecht deutsch, ist ihr Anteil in Sonder- und
Hauptschulen hoch, ebenso wie der Anteil unter ihnen, der keinen Abschluß hat.“
Pro Köln
kann sich diesen Ausführungen nur anschließen und ergänzend darauf hinweisen,
daß diese Folgen der massenhaften Einwanderung niemandem nutzen – weder den
Deutschen noch den Ausländern!
5. September 2005:
Familientag 2005
Am 3. September hat die Bürgerbewegung
pro Köln „mit Kind
und Kegel“ einen
Schiffsausflug nach Königswinter unternommen. Dort wurde der Drachenfels
erklommen bzw. von einem Teil der Ausflügler mit der Zahnradbahn
„erfahren“, und zwar bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune.
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Der jüngste Ausflügler
war 2 und der älteste 78 Jahre. Auf dem Sonnendeck des
„Papstschiffes“ MS RheinEnergie genoß die „pro-Köln-Familie“ einen ruhigen
Tag - abseits der Hektik des politischen Tagesgeschäftes. |
2. September 2005:
Diskussion um
Schramma-Nachfolge
In der Kölner CDU soll eine Diskussion
über die Nachfolge von Oberbürgermeister Fritz Schramma aufgekommen sein.
Das berichtet die
„Wirtschaftswoche“. Der Zeitschrift zufolge soll der Kölner Bauunternehmer und
IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer möglicherweise Schramma ersetzen, falls der
infolge des Messeskandals seinen Stuhl räumen muß.
Nach einem Bericht der
„Bild“-Zeitung von heute lag der Stadt Köln für den Bau der neuen Messehallen in
Deutz ein weiteres Angebot vor, das um 30 Millionen Euro günstiger als die
Offerte des Oppenheim-Esch-Fonds gewesen sein soll. Absender der Offerte sei die
Münchener Investmentfirma Babcock & Brown gewesen, berichtet „Bild“. Erst in der
vergangenen Woche hatte „Bild“ die Öffentlichkeit über ein Angebot informiert,
das für den Kölner Steuerzahler gegenüber der Oppenheim-Esch-Lösung sogar um 200
Millionen Euro preiswerter gewesen wäre.
1. September 2005:
Messerwetzen in Seeberg
Wie der
„Express“ heute meldet, haben in der Riphanstraße in Seeberg zwei „Großfamilien“
aus der Gruppe der „Sinti und Roma“ einen lange schwelenden Konflikt mit einer
Messerstecherei ausgetragen. Vier Verletze und ein
Großeinsatz der Kölner Polizei waren die Folge des Clan-Krieges.
Pro
Köln meint: Diese Art der Konfliktbereinigung hat nichts in den Straßen von Köln
verloren. Derartige Bräuche und Sitten einer Minderheit von Menschen „mit Migrationshintergrund“ führen dazu, daß eine multikulturelle
Gesellschaft allzu häufig auch eine multikriminelle Gesellschaft ist. Das Lied
vom „lustigen Zigeunerleben“ scheint so gesehen unbedingt einer realitätsnäheren
Überarbeitung zu bedürfen ...
31. August 2005:
Billigkonkurrenz aus China
Oberbürgermeister Fritz Schramma tourt derzeit an der Spitze einer 40köpfigen
Wirtschaftsdelegation durch China. Sicher eine angenehme Reise für den in Köln
mittlerweile äußert umstrittenen Fritz Schramma. Denn in
Peking wird Schramma bestimmt nicht nach seiner Rolle im Skandal um den Bau der
neuen Messehallen gefragt. Stattdessen kann er sich dort ganz staatsmännisch
geben und die für Köln angeblich so vorteilhaften Wirtschaftsbeziehungen loben.
Der
wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion pro Köln, Karl Heinz Jorris, meint
dazu: „Chinesische Investitionen in Köln und deutsche Exporte sind nur eine
Seite der Medaille. Dem gegenüber stehen chinesische Billig-Importe – und das
nicht nur in Branchen wie der Textilindustrie. Denn durch umfangreiche
Technologie-Transfers können die Chinesen inzwischen auch bei Sparten wie der
Automobilindustrie mit günstigen, konkurrenzfähigen Produkten auf den deutschen
Markt drängen. Das hat den Verlust zehntausender deutscher Arbeitsplätze zur
Folge. Deshalb ist auch der grenzenlose Freihandel mit China durchaus kritisch
zu betrachten.“
30. August 2005:
Rüther
belastet Heugel
Der Ex-SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Rüther steht wieder wegen der
Müllspendenaffäre vor Gericht – diesmal wegen des Verdachts der Bestechlichkeit.
In
seinem Rede-Eifer vor dem Kadi belastete Rüther dabei gestern seinen politischen
Ziehvater, den ehemaligen Oberstadtdirektor Klaus Heugel.
Heugel habe ihn damals zum Spendensammeln beim Müllmanager Hellmut Trienekens
vorgeschickt, weil Rüther kein Amtsträger gewesen sei – ein wichtiger
Unterschied bei einer eventuellen Strafverfolgung. Pech für Heugel – aber auch
Pech für Rüther: Denn mit seiner Ausrede machte Rüther das Gericht darauf
aufmerksam, daß er sich zumindest der Beihilfe zur Amtsträger-Bestechung
schuldig gemacht haben könnte. Die Staatsanwaltschaft will jetzt übrigens auch
gegen Heugel ermitteln.
Der
pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs meint dazu: „Die ehemalige Garde
der Kölner SPD verheddert sich vor Gericht in immer mehr Widersprüche. Dabei
wird klar, wie tief der Korruptionssumpf damals ging. Der aktuelle Skandal um
den Bau der Messehallen läßt leider vermuten, daß heute die Lage nicht viel
anders aussieht. Es bleibt abzuwarten, wer von den aktuellen Kölner
Spitzenpolitikern morgen vor Gericht eine ebenso traurige Figur wie Norbert
Rüther abgeben wird.“
30. August 2005:
Porzer Groß-Moschee verhindern!
Gemeinsamer
Protest der Porzer Einwohner und der Bürgerbewegung pro Köln zeigt
erste Erfolge
Inzwischen
weiß wohl jeder in Porz über die Moscheebaupläne des Islam-Vereins Mevlana in
der Bahnhofstraße Bescheid. Nach der groß angelegten pro-Köln-Flugblattaktion
sind keine Hinterzimmer-Mauscheleien mehr möglich! Das vorher ganz im Stillen
betriebene Bauprojekt wird jetzt zum Gegenstand einer breiten öffentlichen
Debatte. Bei den
etablierten Porzer Parteien sorgt das inzwischen für nervöse Reaktionen. In
einem interfraktionellem Fachgespräch zum geplanten Moscheebau äußerten sich die
Vertreter der Altparteien besorgt über die Widerstände in der Porzer
Bevölkerung. Die ursprüngliche Bauvoranfrage von Mevlana ist deshalb erst einmal
auf Eis gelegt – es müssten „weitere Gespräche“ mit dem Islam-Verein geführt
werden. Für die Porzer Bürger und pro Köln bedeutet das: Das Projekt ist jetzt
in der Schwebe – bei weiterem entschlossenen Widerstand kann die Porzer
Groß-Moschee verhindert werden! weiter
29. August 2005:
Kölner Altparteien wollen illegale Ausländer fördern
Die Kölner Altparteien versuchen derzeit die
Beschlußvorlage „Förderungskonzept ‚Innovation in der kommunalen
Integrationsarbeit‘“ durch die Gremien der Stadt zu schleusen.
Das umfangreiche Papier wird in den nächsten Wochen
in den zuständigen Ausschüssen und im Rat behandelt. Neben einigen
positiven Ansätzen zur besseren Integration von Ausländern und
Vorschlägen zur Kostenminimierung ist die Vorlage aber wegen
grundsätzlich falschen Weichenstellungen abzulehnen.
weiter
26. August 2005:
Soziale
Misere ist auch eine Folge der Einwanderung
In
der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses stand der „Sozialbericht Köln 2004“
zur Diskussion. Aus dem Papier geht eine Vertiefung der sozialen Kluft zwischen
den Stadtbezirken und eine Verschlechterung der Lebensbedingungen in sozialen
Brennpunkten hervor.
Auf eine der wesentlichen Ursachen dafür kam aber nur die
pro-Köln-Ratsfrau Regina Wilden zu sprechen: Sie wies darauf hin, daß es laut
den offiziellen Zahlen bei den Ausländern in Köln eine mehr als doppelt so hohe
Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängerquote geben würde.
weiter
25. August 2005:
Stadtrat soll OB
Schramma zum Rücktritt auffordern
Die Fraktion pro Köln hat für die nächste Ratssitzung den Antrag
gestellt, daß der Stadtrat Oberbürgermeister Fritz Schramma wegen seiner Rolle
im Messebau-Skandal zum Rücktritt auffordern soll. Schramma soll bis zum Ende
des gegen ihn gerichteten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren sein Amt
ruhen lassen. Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende
Judith Wolter begründet diesen Schritt mit dem ungeheuren Image-Schaden für die
Stadt Köln:
„Schon wieder wird Köln seinem traurigen Ruf als
Klüngel-Hauptstadt der Nation gerecht. Täglich kommen neue erschreckende Details
über das Messe-Geschäft zwischen der Stadt Köln und dem Oppenheim-Esch-Fonds ans
Tageslicht – zuletzt die Meldung über ein angeblich um 200 Millionen Euro
billigeres Konkurrenzangebot! Oberbürgermeister Fritz Schramma steht dabei im
Zentrum der Vorwürfe, weshalb auch die Staatsanwaltschaft Köln gegen ihn wegen
des Verdachts der Untreue ermittelt. Schramma muß daher aus Gründen der
politischen Hygiene endlich sein Amt ruhen lassen! Nur so kann ein noch
größerer Image-Schaden für Köln verhindert werden.“
24. August 2005:
Messe-Skandal: 200 Millionen Euro günstigeres Angebot?
Im Kölner Messe-Skandal sind neue Dokumente aufgetaucht, die darauf hindeuten,
daß ein Konkurrent des Oppenheim-Esch-Fonds ein um 200 Millionen Euro billigeres
Angebot gemacht hat.
Die DuMont-Zeitungen „Stadt-Anzeiger“ und „Rundschau“ berichteten
von dieser neuen Dimension des Skandals - ein deutliches Indiz dafür, daß
langsam alle Dämme brechen. Denn die DuMont-Zeitungen hatten lange Zeit
versucht, die Affäre klein zu reden. Erst nach der WDR-Berichterstattung und dem
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister Fritz
Schramma setzten sich „Stadt-Anzeiger“ und Co. an die Spitze der „Enthüller“.
weiter
24. August 2005:
Barbara
Moritz braucht nicht mehr arbeiten
„Heilfroh“ zeigte sich die Fraktionsvorsitzende der Grünen im
Stadtrat, Barbara Moritz, laut einer Meldung der „Kölnischen Rundschau“ über die
Verlängerung ihrer Beurlaubung.
Die
Hauptschullehrerin, die schon seit vier Jahren nicht mehr arbeiten muß, hat es
nun dank ihrer Freunde in der Kölner CDU geschafft, eine weitere Beurlaubung bis
zum Schuljahr 2008/2009 herauszuschlagen. Und das, obwohl in NRW bekanntermaßen
Lehrermangel herrscht und das Schulministerium eigentlich ihre Beurlaubung
auslaufen lassen wollte! Aber die „arme“ Frau Moritz hat wegen ihrer angeblichen
„40 bis 50 Stunden Arbeit“ als Fraktionsvorsitzende eben keine Zeit mehr für
ihren richtigen Beruf.
Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Judith Wolter, die neben ihrer
ehrenamtlichen politischen Tätigkeit vor kurzem die Klausuren ihres zweiten
juristischen Staatsexamens geschrieben hat, kann sich über eine solche
Einstellung nur wundern: „Alle Kölner Stadträte sind ehrenamtlich tätig, d.h. es
bleibt genügend Zeit für den eigentlichen Beruf. Wer das nicht schafft oder zu
faul dafür ist, der sollte die Kommunalpolitik lieber bleiben lassen.“
23. August 2005:
Umstrittene Rückkaufoption für neue Messehallen
Der Messe-Skandal scheint kein Ende mehr zu nehmen. Wie der WDR berichtet, soll
die Stadt Köln nach Ablauf der 30jährigen Mietzeit - mit ca. 20 Millionen Euro
Jahresmiete - gar keine feste Rückkaufoption zu einem bestimmten Preis haben!
Ursprünglich hatte es nach Informationen des WDR von Seiten der Sparkasse
KölnBonn und Spitzenvertretern der Kölner Altparteien geheißen, daß die Stadt
Köln nach 30 Jahren und rund 600 Millionen Euro Mietzahlungen die Messehallen
für 70 Millionen Euro kaufen könnte. Doch der Oppenheim-Esch-Fonds bestreitet
nach WDR-Angaben genau diese Option. Im Klartext heißt das, daß die Stadt
zusätzlich zu den 600 Millionen Mietzahlungen noch einen unbestimmten Kaufpreis
zu zahlen hat, der ebenfalls in die Hunderte von Millionen Euro gehen könnte!
Der
Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs, meint dazu: „Es ist
ein Unding, daß über eine solch wichtige Vertragsstelle Unklarheit herrscht.
Laut WDR gehen die Fraktionsvorsitzenden der etablierten Parteien von einer
festen Rückkaufoption aus, während der Stadtkämmerer Peter Michael Soénius
von nichts wissen will. Es wird immer klarer, daß hier entweder etwas vertuscht
werden soll oder aber purer Dilettantismus am Werk ist. Pro Köln wird deshalb
auch im Rat mit aller Macht breite Schneisen in das Dickicht dieser Affäre
schlagen.“
22. August 2005:
Ahnungslose Politiker?
Der Skandal um den Bau der neuen Messehallen zeigt
langsam Wirkung. Die verantwortlichen Politiker und Topmanager
bekommen kalte Füße und täuschen entweder Ahnungslosigkeit vor
oder schieben die Verantwortung anderen zu.
Allen voran
die Fraktionsvorsitzenden der SPD, FDP und der Grünen heucheln in
der „Bild“ Köln, von all den Ungereimtheiten nichts gewußt zu
haben. Man wäre gar übel „getäuscht“ worden, weshalb man natürlich
keinerlei Mitverantwortung an den Hunderten von Millionen Euro
Schaden tragen würde.
weiter
22. August 2005:
„Bülent-Gruppe“ schlägt wieder zu
Bülent B. sorgte in den 90er Jahren für Angst und Schrecken in der Kölner
Türsteher-Szene. Zusammen mit seinem Schlägertrupp „eroberte“ er Tür für Tür auf
den Kölner Ringen. Im Jahr 2000 wurde Bülent B. endlich zu einer
siebenjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Doch am vergangenen Freitag schlugen
Bülent und seine Handlanger wieder zu. Ziel der Attacke war das „Palais am
Ring“, wo er von den Besitzern „Schulden“ eintreiben wollte. Es folgte eine
wüste Schlägerei mit Schwerverletzten und jede Menge zertrümmertem Mobiliar.
Der Clou dabei: Bülent B. sitzt eigentlich noch im Gefängnis! Doch in der
Justizvollzugsanstalt Euskirchen dürfen sich auch schwere Gewaltverbrecher wie
Bülent B. im sogenannten „Offenen Vollzug“ wieder in ihr normales Leben
eingewöhnen - was Bülent B. dann konsequent in die Tat umgesetzt hat!
Die Bürgerbewegung pro Köln fragt sich dabei: Wer schützt eigentlich das
deutsche Gemeinwesen vor Menschen wie Bülent B.? Welches Justizsystem haben wir,
das solche Verbrecher schon vor Ablauf ihrer Strafe wieder auf die Menschheit
los läßt?
19. August 2005:
Mäusejagd in der Dönerbude
Was tun, wenn man eine Mäuseplage hat? Die Betreiber einer türkischen
Imbissbude in der Innenstadt kamen bei dieser Frage auf die glorreiche Idee, den
Boden mit Leim zu bestreichen und so die Mäuse zu fangen. Doch damit nicht
genug: Laut „Kölner Rundschau“ verhungerten die „geleimten“ Nagetiere
anschließend qualvoll auf dem Boden. Bei einer Routinekontrolle der Stadt
entdeckten die Ermittler schließlich zahlreiche verweste und skelettierte Mäuse
– in unmittelbarer Nähe zu den normalen Lebensmitteln!
Dieser eklatante Verstoß gegen lebensmittel- und tierschutzrechtliche
Bestimmungen führte jetzt zu einem gerichtlichen Nachspiel für die beiden
Betreiber des türkischen Imbisses. Dabei kamen die Beschuldigten mit einer
Geldstrafe in Höhe von jeweils 900 Euro davon. Aber die Liebhaber von Döner und
Co. dürften in Zukunft ihre orientalischen Imbißbuden wohl besser unter die Lupe
nehmen – bon appétit!
19. August 2005:
Papst freut sich über
die Reise in sein „liebes Vaterland“
Papst Benedikt der XVI. ist gestern in Köln eingetroffen. Gleich zu Beginn
seiner Visite anläßlich des Weltjugendtages (WJT) dankte der Papst Gott dafür,
daß ihn seine erste Reise nach Deutschland geführt hat:
„Zum ersten Mal nach
meiner Wahl auf den Stuhl Petri stehe ich heute auf dem Boden meines lieben
Vaterlandes, Deutschland.“ weiter
18. August 2005:
Köln ist auch die Hauptstadt der Räuber
und Autodiebe!
Nach dem erschreckenden Befund des Magazins „Men’s Health“, wonach es in
Köln die meisten Einbrüche in Deutschland gibt, setzt die Immobilien-Zeitschrift
„Bellevue“ noch eins drauf: Im aktuellen „Städtetest 2005“ der
Immobilienexperten wird festgestellt, daß in Köln auch die meisten Raubüberfälle
und Autodiebstähle vorkommen!
Diese Meldung dürfte den Schönrednern aus dem Kölner Polizeipräsidium gar
nicht gefallen. Denn schließlich reagierte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen
auf die gestrigen Vorwürfe prompt mit einer Presseerklärung, in der von einem
„positiven Trend“ bei den Einbrüchen die Rede war. Wie üblich sprang die Kölner
Polizeiführung der bedrängten Stadtspitze sofort hilfreich zur Seite, um
Probleme kleinzureden oder zu verharmlosen. Auf konkrete Zahlen verzichtete
Steffenhagen freilich – wen wundert’s! Aber Hauptsache das eigene Versagen und
das der Kölner Stadtspitze wird durch mediale Nebelkerzen in Form von
Polizei-Presserklärungen kaschiert.
Peinlich nur, daß neben den blamablen Ergebnissen bei den Wohnungseinbrüchen
nun auch noch die Immobilien-Tester von „Bellevue“ zu einer negativen
Einschätzung der Kriminalitätslage in Köln kamen. Bei den zehn getesteten
deutschen Großstädten gab es in Köln die meisten Raubüberfälle und
Autodiebstähle pro Einwohner! Interessant ist auch die Gesamtwertung des
Städtestes: Köln rangiert hier lediglich auf dem 8. Platz, zwei Plätze
schlechter wie noch im Vorjahr. Gemessen an der allgemeinen Lebensqualität
liegen vor uns Städte wie Berlin, Dresden, Frankfurt oder auch Düsseldorf! Dabei
weiß jeder, daß dieses Ergebnis sicher nicht wegen einer negativen Einstellung
der Kölner Bürger zustande gekommen ist. Im Gegenteil: Die rheinische
Lebensfreude ist noch einer unserer größten Aktivposten. Aber gegenüber
uferloser Kriminalität und wuchernder Korruption geraten selbst die robustesten
Frohnaturen ins Hintertreffen. Für die Bürgerbewegung pro Köln ist dies ein
weiterer Ansporn, den untragbaren Zuständen endlich Einhalt zu gebieten.
17. August 2005:
Köln ist Hauptstadt der Einbrecher!
In Deutschland hat man in Köln die größte Wahrscheinlichkeit, nachts von
ungebetenen „Gästen“ beehrt zu werden. Denn laut einer Erhebung des
Magazins „Men’s Health“ - nach Zahlen des Bundeskriminalamtes - gibt es in Köln
mit 549 Fällen pro 100.000 Einwohner die meisten Wohnungseinbrüche in allen
bundesdeutschen Städten.
Deutlicher könnten die großspurigen Behauptungen von Oberbürgermeister
Schramma und Polizeipräsident Steffenhagen zum Thema Sicherheit nicht widerlegt
werden. Es stellt sich immer mehr heraus, daß medial groß vermarktete
Polizeiaktionen wie „Winterzauber“ oder „Frühlingscheck“ in erster Linie reine
PR-Gags waren. Mehr Schein als Sein – so könnte auch das inoffizielle Motto der
gesamten Kölner Stadtspitze lauten.
Gepiesackt wurden bei diesen Showveranstaltungen vor allem normale,
nicht-kriminelle Kölner Bürger, die in irgendwelche Routinekontrollen gerieten.
Professionelle Kriminelle konnten dagegen ihr Handwerk fast ungestört
fortführen, wie der 1. Platz bei der Einbruchs-Hitliste belegt. Daß sich unter
diesen Tätern zahlreiche Ausländer finden, versteht sich beinahe von selbst.
Aber dieses Thema ist ja gerade in Köln ein Tabu, welches auch von den örtlichen
Medien geflissentlich gehütet wird. So wird in den allermeisten Fällen von
„Stadt-Anzeiger“ und Co. die Nationalität ermittelter Täter verschwiegen. Die
deutschen Bürger sollen wohl bloß nicht auf dumme Gedanken kommen ...
17. August 2005:
Umweltverschmutzung beim WJT
Die Gratiszeitung
„Direkt“ aus dem Hause DuMont hat gestern bei der Eröffnungsveranstaltung des
Weltjugendtages im RheinEnergie-Stadion die Umwelt verschandelt. Das
inhaltlich monoton und langweilig gemachte Blatt des Kölner Medienmoguls wurde
in großer Auflage kostenlos ausgelegt, fand aber bei den mehr als 100.000
WJT-Besuchern aus 193 Ländern keinen Anklang.
 |
Die Auflage von
DuMonts Gratisblättchen
„Direkt“ war
deutlich größer als die Nachfrage. In gewaltigen Stapeln lag die ungeliebte
Zeitung vor dem RheinEnergie-Stadion herum. |
|
Dann franste der
unansehnliche Papierberg aus und wurde zum Umwelt-Problem. Ein trauriges
Ende für ein von trockenem Einheits-Journalismus geprägtes Druckerzeugnis. |
 |
16. August 2005:
pro
Köln contra Schramma
Der
Skandal um den Bau der neuen Messehallen beschäftigte gestern auch den
Hauptausschuß des Stadtrates. Pro Köln forderte dabei in einem
Änderungsantrag Oberbürgermeister Fritz Schramma auf, für die Dauer des gegen
ihn gerichteten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren das Amt ruhen zu
lassen. In der heutigen Presse war davon freilich nichts zu lesen: Die
gleichgeschalteten DuMont-Zeitungen verschwiegen durchweg den pro-Köln-Antrag
und die Äußerungen der pro-Köln-Fraktionsvorsitzenden Judith Wolter im
Hauptausschuß. weiter
15. August 2005:
Spontaner Protest gegen Schramma
Auf Schrammas
heutige Ankündigung, den Messeskandal aussitzen zu wollen, haben Anhänger der
Bürgerbewegung pro Köln mit spontanem Protest vor Beginn der Sitzung des
Hauptausschusses reagiert.
„Herr Schramma, bitte
zurücktreten!“ und „Schramma = Klüngel“ lauteten die Losungen. Die
Auseinandersetzung um Konsequenzen aus der Aufnahme strafrechtlicher
Ermittlungen gegen den Oberbürgermeister verleiht der heutigen Sitzung des
Hauptausschusses
„zusätzliche Brisanz“, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ treffend feststellt.
Judith Wolter, die dem Ausschuß für die Bürgerbewegung mit beratender Stimme
angehört, hat für Schrammas Haltung kein Verständnis: „Das Ansehen unserer Stadt
sinkt mit jedem Tag, an dem der Oberbürgermeister nicht reagiert.“
 |
Schnelle Reaktion vor
dem Historischen Rathaus, wo der Hauptausschuß tagt, auf eine brisante
Entwicklung für unsere Stadt:
„Herr Schramma, bitte zurücktreten!“ |
12. August 2005:
Schramma soll Amt ruhen lassen
Die
Fraktion pro Köln fordert Oberbürgermeister Fritz Schramma dazu auf, während des
gegen ihn gerichteten strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens im Zusammenhang mit
dem Bau der neuen Messehallen in Deutz sein Amt ruhen zu lassen.
Dazu sagt die
Fraktionsvorsitzende Judith Wolter: „Diesmal ist die Dimension der Vorwürfe so
groß, daß Schramma nicht wie beim letzten Mal, als gegen ihn im Zusammenhang mit
der Finanzierung seines Wahlkampfes ermittelt wurde, die Sache einfach aussitzen
kann. Ich werde ihn in der Sitzung des Hauptausschusses am Montag dazu
auffordern, sofort sein Amt ruhen zu lassen. Der Image-Schaden für Köln ist
schon jetzt immens. Wir wollen mit einem Antrag in der Ratssitzung am 20.
September die Verwaltung beauftragen, zu überprüfen, ob der Stadt durch den
Messebau-Skandal auch ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Die
Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!“
12. August 2005:
Geschäftstüchtiger
Polizeirentner
Bei
den vergangenen Debatten über die Sicherheitslage beim Weltjugendtag (WJT) stand
stets auch ein Mann im Blickpunkt der Öffentlichkeit: Winrich Granitzka,
ehemaliger leitender Polizeidirektor in Köln und aktuell CDU-Ratsherr und
WJT-Sicherheitsbeauftragter.
Was die meisten aber
nicht wissen: Granitzka erfüllt seine Aufgabe keineswegs aus purer christlicher
Nächstenliebe nur für „Gottes Lohn“ – im Gegenteil. Der geschäftstüchtige
Polizeirentner kassiert mit seiner eigens für den WJT gegründeten Firma „Granitzka
Security Consult GmbH“ ordentlich bei der Organisation der Großveranstaltung ab.
weiter
11. August 2005:
Stadtverschandelung aus reiner Profitgier
Ein neue Bausünde droht das Rheinufer zu verschandeln. Das geplante achtstöckige RTL-Parkhaus mit seinen riesigen Satellitenschüsseln auf dem Dach wäre ein neuer architektonischer Schandfleck in unmittelbarer Nähe zu den denkmalgeschützten Rheinhallen und dem Staatenhaus. Und Schuld daran will keiner sein: Unisono beklagen Politiker der Altparteien die städtebauliche Sünde und fordern eine optisch ansprechendere Lösung. Doch wenn die etablierten Mächtigen dieser Stadt angeblich gegen den überdimensionierten RTL-Betonklotz sind, stellt sich die Frage, warum das Bauvorhaben nicht verhindert werden kann.
Die etablierten Stadtratspolitiker reden sich dabei auf den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung raus. Sie verstecken sich hinter dem angeblich „laufenden Geschäft“ der Verwaltung, wobei bei entsprechendem politischen Willen sehr wohl auf diese Entscheidung Einfluß genommen werden könnte. Doch alle Beteiligten spielen in dem verlogenen Stück bereitwillig mit. Denn nur so können die Kölner Klüngelbrüder um Schramma und Co. dafür sorgen, daß RTL die günstigste Parkhausvariante bauen kann. Pure Profitgier geht in bestimmten Kölner Kreisen eben über alles – auch über das historisch gewachsene Stadtbild und über eine lebenswerte städtebauliche Umgebung.
Pro Köln meint dagegen: Eigentum verpflichtet, gerade auch in einer Millionenstadt wie Köln. Das Allgemeinwohl geht über wirtschaftliche Einzelinteressen. Die Politiker der Stadt sollten dafür einstehen, anstatt sich vor den Karren großer Konzerne spannen zu lassen!
10. August 2005:
Ferienlager für Klau-Kids
Die Stadt Köln will laut „Express“
wenigstens beim Weltjugendtag die schlimmsten Klau-Kids von weiteren Beutezügen
abhalten. Ihre Lösung: Die professionellen Langfinger sollen zu einer
Ferienfreizeit - samt „Besuch eines Maisfeld-Labyrinths, ein Tag im Affenpark
oder Ähnliches“. Allerdings sehen städtische Ermittler bereits
Schwierigkeiten bei diesem Vorhaben: „Die Eltern werden das boykottieren. Sie
lassen ihre ausgebildeten Kinder doch nicht in der besten Zeit des Jahres ins
Ferienlager.“ Tja – ökonomisch sind die Eltern der Klau-Kids nicht auf den Kopf
gefallen. Im Unternehmerdeutsch würden ihre Bedenken wohl als „Sorge um
brachliegendes Humankapital“ bezeichnet werden.
Pro Köln hat deshalb einen anderen
Vorschlag parat: Die Stadt Köln zahlt dreimal am Tag jeweils 20 Euro an die
Klau-Kids, die allerdings persönlich zur Geldübergabe erscheinen müßten. So
würden die Langfinger zumindest für einige Stunden am klauen gehindert und auch
die wirtschaftlichen Bedenken ihrer Eltern könnten ausgeräumt werden. Kosten
würde das ganze wahrscheinlich auch nicht mehr wie das städtisch finanzierte
Feriencamp für notorische Klau-Kids!
10. August 2005:
„Stadt-Anzeiger“ reagiert auf
pro-Köln-Petition
Seit einigen Wochen verteilen engagierte
pro-Köln-Mitglieder in Humbold-Gremberg eine Petition gegen den Fixer-Treff in
der Taunusstraße. Denn dort sorgt seit zwei Jahren das Ladenlokal des
„Junkiebundes“ für massive Probleme: Öffentlicher Drogenkonsum – in
unmittelbarer Nähe zu einem Kinderspielplatz - und Begleitkriminalität gehören
mittlerweile zum Alltag. Genau dies thematisierte pro Köln sowohl im Stadtrat
als auch in seinem aktuellen Flugblatt, das im Viertel große Zustimmung findet.
Der „Stadt-Anzeiger“
reagierte darauf prompt mit einem Jubel-Artikel in seiner heutigen Ausgabe.
Dabei pries die DuMont-„Journalistin“ Friederike Hofmann die große Akzeptanz des
Fixer-Treffs bei den Anwohnern, die inzwischen sogar zum „Kaffeetrinken“
vorbeikommen würden. Lediglich eine örtliche Bürgerinitiative und pro Köln
hätten anfangs ganz böse gegen das Drogenlokal „gewettert“ ...
weiter
9. August 2005:
Schwache Leistung zum WJT
Die neue Treppe zum Dom wird spät
fertig - und kann optisch nicht überzeugen. Wenige Tage vor Beginn des
Weltjugendtages (WJT) präsentiert sich die dem Hauptbahnhof zugewandte Seite des
Doms als Baustelle. Die Stufen der neuen Treppe hängen jeweils ein kleines Stück
über, und darunter sammelt sich der Schmutz. So also will sich Köln der Jugend
der Welt präsentieren ...
Pro Köln meint: Das hätte man besser
machen können! Die Domstadt zeigt zum Großereignis WJT viele Schwächen. Das wäre
vermeidbar gewesen, wenn die Spitzen der Kommunalpolitik bereit gewesen wären,
ihre teure Aufmerksamkeit auch vermeintlichen Kleinigkeiten zuzuwenden, statt
mit großer Geste zu repräsentieren und das Nachdenken und Arbeiten anderen zu
überlassen!
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Die neue Treppe zum
Dom gibt nur aus der Distanz ein schönes Bild ab. |
Unter den
überhängenden Treppenstufen sammelt sich der Schmutz. |
8. August 2005:
Schrammas
letzte Chance
Der Papst will den
Gläubigen beim Weltjugendtag in Köln einen vollständigen Ablaß gewähren. Das
teilte der Vatikan per Dekret mit. Voraussetzungen dafür seien allerdings die
Beichte, entschlossene Abkehr von allen Sünden, Kommunionsempfang und Gebete.
Benedikt XVI. soll die Entscheidung zu dem Ablaß auf Bitten zahlreicher Pfarrer
getroffen haben.
8. August 2005:
Asylbewerber als Trittbrettfahrer beim Weltjugendtag
Experten haben die
deutschen Behörden schon vor längerem gewarnt: Zahlreiche junge
Armutsflüchtlinge könnten den Weltjugendtag dazu benutzen, um in Deutschland
anschließend Asyl zu beantragen. Und trotz dieser mahnenden Stimmen
kritisieren Vertreter des Bistums Limburg die angeblich zu restriktive
Visa-Erteilung der deutschen Botschaften. Die Kölner Behörden sehen – wie
könnte es anders sein – wie üblich keinen besonderen Handlungsbedarf.
weiter
6. August 2005:
Wirre Agitation gegen
pro Köln
Der Vorsitzende der den
Altparteien politisch nahestehenden Polit-Sekte „Kölner Bürgerbündnis“,
Dr. Martin Müser, soll wirre Anschuldigungen gegen pro Köln erhoben haben.
Nach einem Bericht in der
„Kölnischen Rundschau“ soll pro Köln
laut Müser „mächtige Finanziers im Hintergrund“
haben. Und die Kölner „Bild“-Zeitung
kolportiert sogar Vermutungen, nach denen die Bürgerbewegung als gemeinnütziger
Verein Steuergelder erhalten haben könnte. Dazu erklärt der Schatzmeister von
pro Köln, Manfred Rouhs:
„Unsere
‚mächtigen
Finanziers
im Hintergrund’ sind etliche
hundert Bürger
aus Köln und dem Umland, die sich zum Teil fünf oder zehn Euro im Monat vom
Munde absparen, um unsere Politik gegen die etablierte Klüngelriege zu
unterstützen. Das können sich die Vertreter der Altparteien - offenbar vor dem
Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen - überhaupt nicht vorstellen. Steuergelder
hat die Bürgerbewegung pro Köln e.V. selbstverständlich noch nie erhalten -
anders als die Altparteien, die über die Parteienfinanzierung auf Landes- und
Bundesebene auf Kosten der Allgemeinheit alimentiert werden.
Die abseitigen
Verdächtigungen des Herrn Müser sind leicht zu widerlegen. Sie zeigen, wie dünn
das Eis ist, auf dem jene stehen, die pro Köln mit Beschimpfungen überziehen.
Müsers Äußerungen belegen
indessen auch, wie schwer eine finanziell handlungsfähige Opposition den alten
politischen Kräften im Magen liegt. Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig und bei uns gut angelegt!“
pro
Köln, Konto Nr. 27 60 21 76, Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98
5. August 2005:
Verlogenheit der
Stadtspitze bei der Terrorbekämpfung
Den Kölnern Bürgern
tönt es noch in den Ohren: „Völlig überflüssig“ wäre die von pro Köln beantragte
Sondersitzung wegen der verschärften Bedrohungsanlage für den Weltjugendtag nach
den Londoner Terroranschlägen. Von Oberbürgermeister Fritz Schramma über
Polizeipräsident Claus Steffenhagen bis hin zu jedem halbwegs wichtigen
etablierten Politiker reichte die Front der Abwiegler. Der Stadt wäre nach
Ansicht dieser Damen und Herren gar nicht zuständig für die öffentliche
Sicherheit, pro Köln würde nur Panikmache betreiben und die Haushaltskasse
unnötig mit zusätzlichen Sitzungsgeldern belasten. Sämtliche DuMont-Zeitungen
begleiteten diese Aussagen mit eilfertigen Kommentaren und tendenziöser
Berichterstattung über die „böse“ pro-Köln-Ratsfraktion.
weiter
4. August
2005:
Alarmierende Zahlen (2)
Gestern stellten wir an dieser Stelle die Ausländerzahlen des „Migrationsberichtes
2005“ für den Stadtbezirk Mülheim vor. Heute wollen wir unter
Zuhilfenahme derselben städtischen Erhebung die Lebenssituation
der Ausländer in Köln beleuchten. Vor allem im Hinblick auf die
„Zuwanderung in die Sozialsysteme“, die Bildungsmisere und die
wachsende Islamisierung ergeben sich dabei beunruhigende
Ergebnisse. weiter
3. August 2005:
Alarmierende Zahlen
(1)
Der
offizielle „Migrantenbericht 2005“ der Stadt Köln für den Bezirk
Mülheim enthüllt alarmierende Zahlen und Entwicklungen. Die
städtische Datenerhebung belegt die Aussagen der Bürgerbewegung
pro Köln: Die Ausländerzahlen steigen kontinuierlich, die
Zuwanderung erfolgt zum großen Teil in die Sozialsysteme, und die
Integration bleibt viel zu häufig auf der Strecke.
weiter
2. August 2005:
Kahlschlag statt ökologisch sinnvollem Handeln
An
verschiedenen Stellen in Köln versperren hoch gewachsene Bäume die Sicht auf
Baudenkmäler und das Rheinufer. Die teils Jahrzehnte alten Bäume sollen nun nach
dem Willen von CDU, SPD und FDP einfach abgeholzt werden, um wieder freie Sicht
zu haben.
Die Bürgerbewegung pro Köln plädiert statt dessen für ein
Zurechtstutzen der Bäume. Denn Natur und Bauwerke sollten in einer Stadt wie
Köln gleichrangig behandelt werden. Nur eine ausgewogene Politik in dieser Frage
sichert den Bürgern auf Dauer eine Umgebung mit hoher Lebensqualität. Die
etablierten Parteien sollten sich dies zu Herzen nehmen und lieber einen
Kahlschlag bei ihren Versorgungspöstchen betreiben!
1. August 2005:
Messe-Skandal weitet
sich aus
Die
Machenschaften der Kölner Stadtspitze und des
Oppenheim-Esch-Immobilienfonds werden endlich zum Thema einer
breiten öffentlichen Diskussion. Nach diversen Fernseh- und
Zeitungsberichten über den Bau der neuen Messehallen und des
Technischen Rathauses prüft jetzt auch die Kölner
Staatsanwaltschaft, ob ein Anfangsverdacht auf Untreue,
Bestechlichkeit oder Vorteilsnahme vorliegt. Der Bund der
Steuerzahler unterstützt die Forderung nach einer rechtlichen
Aufarbeitung dieses kriminellen Klüngel-Sumpfes: „Jetzt ist die
Gerichtsbarkeit gefordert“, bilanziert sein Kommunalexperte
Eberhard Kanski kurz und bündig in der heutigen Ausgabe von „Bild“
Köln. weiter
29. Juli 2005:
Kölner Klau-Kids werden zur Landplage
Früher
gingen sie hauptsächlich in Köln auf Raubzug, heute sind sie in ganz
Nordrhein-Westfalen unterwegs – die Kölner Klau-Kids werden zur Landplage.
Polizei-Aktionen wie „Wintercheck“ und „Frühlingszauber“ haben ihnen Einbrüche
und Handtaschendiebstähle in Köln erschwert. Statt dessen werden Klau-Kids mit
Aufenthalt in Köln jetzt immer öfter im Ruhrgebiet beim Stehlen und
Einbrechen erwischt. Das mag einerseits für die Kölner und die Touristen, die
unsere Stadt besuchen, eine gewisse Erleichterung bedeuten, führt aber im Kern
nur zu einer Verlagerung des Problems, dessen Brennpunkt sich
in die Domstadt
zurück bewegen wird, falls hier der Verfolgungsdruck nachlassen sollte.
Nur die Rückführung der Klaukid-Familien in ihre Heimatländer wäre eine
dauerhafte Lösung.
weiter
27. Juli 2005:
Schramma
mißachtet den Rat
In der gestrigen
Ratssitzung lehnten die Mehrheitsfraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP eine
Auseinandersetzung mit dem Antrag der Fraktion pro Köln zur Verbesserung der
Sicherheitslage beim Weltjugendtag einmütig ab. Sie beschlossen den Übergang
zum – nicht vorhandenen – „nächsten Tagesordnungspunkt“. Schramma behauptete,
der Rat sei für eine Auseinandersetzung mit der Sicherheit beim Weltjugendtag
nicht zuständig. Dabei blendete er die ordnungsbehördlichen Aspekte offenbar
bewußt aus. weiter
26. Juli 2005:
Stadtspitze in Erklärungsnöten
Die
Unternehmensberatung „Ernst & Young“ hat Darstellungen aus der Kölner
Kommunalpolitik bestritten, nach denen sie im Zusammenhang mit dem Bau der neuen
Messehallen in Deutz Konkurrenzangebote geprüft und danach Bewertungen abgegeben
haben soll. Wie das WDR-Magazin „Monitor“ und die „Bild“-Zeitung berichten,
soll „Ernst & Young“ zudem in der Sache nicht unabhängig, sondern über
Tochterfirmen an den Geschäften der Oppenheim-Esch-Holding beteiligt gewesen
sein.
Die „Bild“-Zeitung
zitiert den Fachanwalt für Vergaberecht, Dr. Jan Byok, zur Frage, ob „bei diesem
Geschäft etwas ordnungsgemäß gelaufen“ sei, mit der kurzen und bündigen
Bemerkung: „Meines Erachtens nicht.“
25. Juli 2005:
Kölner Kreisverband schikaniert Landes-CDU
Der
Kölner CDU-Kreisverband scheint einen regelrechten Kleinkrieg gegen den
Landesverband der Christdemokraten zu führen. Eine Sprecherin des
Landesvorstandes drohte dem Schatzmeister der Kölner CDU, Peter Jungen, mit der
Amtsenthebung, falls er nicht bis Dienstag, den 26. Juli, den
Rechenschaftsbericht über die finanziellen Angelegenheiten des Kreisverbandes in
2004 unterschreibt. Solange der Landes-CDU der Kölner Bericht nicht vorliegt,
kann sie ihren Gesamtbericht für NRW nicht fertigstellen. Jungen aber will nach
Presseberichten jetzt noch nicht nicht unterschreiben, weil er Klärungsbedarf
hinsichtlich bestimmter Sachspenden sieht. Innerhalb der Kölner CDU werden
deshalb zwischen der Geschäftsführung und der Schatzmeisterei allerlei Vorwürfe
erhoben – ein unappetitliches Hauen und Stechen unter „Parteifreunden“.
Der Kölner
CDU-Kreisverband ist einer der chaotischsten im ganzen Land. Die NRW-CDU hat
offenbar die Landtagswahl nicht wegen, sondern trotz der besonderen „Qualitäten“
des Kölner Kreisverbandes gewonnen.
22. Juli 2005:
„Höchste
Sicherheitsstufe“
Noch vor wenigen
Tagen waren sich Stadtspitze, Polizeiführung und Massenmedien einig in der
Verurteilung des pro-Köln-Vorstoßes für mehr Sicherheit beim Weltjugendtag im
August. Eine Ratssondersitzung bräuchten wir auch nach den Bombenanschlägen
in London nicht, hieß es einmütig. Die von pro Köln geforderte Verschärfung der
Sicherheitsvorkehrungen sei überflüssig, erklärte Ratsmitglied Winrich Granitzka,
CDU, der mit einer privaten Firma zentrale Sicherheitsaufgaben bei dem
christlichen Großereignis wahrnimmt. weiter
21. Juli 2005:
Die Schickeria feierte
Rund 500 handverlesene Gäste hatte der
Vorstandsvorsitzende der Rhein-Energie anläßlich der
„Kölner Lichter“ zu einem besonderen Ausflug eingeladen. Sie konnten dem
optischen Ereignis auf der „MS Rheinenergie“ zu Wasser beiwohnen. Bezahlt haben
dafür die keineswegs mittellosen Spitzenvertreter von Politik und Wirtschaft,
Sport und Fernsehen natürlich nicht selbst. Der Konzern hielt sie aus. Die
Kosten trägt direkt die Kundschaft der Rheinenergie, indirekt aber auch der
Steuerzahler, da das Unternehmen wohl kaum darauf verzichten wird, sie als
Betriebsausgaben steuerlich geltend zu machen.
Das wird man für
Kölner Verhältnisse nicht als Skandal bezeichnen können. So ist das eben: Die
Schickeria amüsiert sich auf Kosten der Normalverdiener und der Armen. Sie
empfindet es als schlau, ihre Angelegenheiten zum eigenen Vorteil zu regeln - zu
Lasten der Allgemeinheit.
Völlig legal. Aber
auch legitim?
20. Juli 2005:
Vorbereitungen für Weltjugendtag im
Rückstand?
„Bild Köln“ berichtet dieser Tage, daß die Stadt Köln bei der Vorbereitung zum
Weltjugendtag im Verzug sein soll. Konkret wird der geplante Aufzug neben der
neuen Domtreppe genannt, der womöglich nicht rechtzeitig fertig werden wird.
Dabei gab es von
Seiten der Stadt offiziell – wie üblich – bisher nur Beschönigungen zu hören.
Man läge voll im Plan, alles liefe gut – et hät noch emmer joot jejange! Doch
inzwischen kann selbst das Amt für Brücken- und Stadtbahnbau den schleppenden
Fortgang bei dem diesbezüglichen technischen Ausschreibungsverfahren nicht mehr
ableugnen. Dabei wäre der Aufzug besonders für viele gehbehinderte Teilnehmer
des Weltjugendtages von enormer Bedeutung.
Der
Geschäftsführer des Weltjugendtages, Hermann-Josef Johanns, geht derweil im
„Stadt-Anzeiger“ noch davon aus, daß der Aufzug rechtzeitig fertig wird. Aber
auch Johanns kennt die Kölner Verhältnisse gut genug, um abschließend
festzustellen: Im Fall der Fälle werde halt ein provisorischer Aufzug in Betrieb
genommen!
Manfred Rouhs von der Fraktion pro Köln meint dazu: „Es steht zu befürchten, daß
die Stadt Köln bei einigen organisatorischen Aspekten der Vorbereitung auf den
Weltjugendtag kein allzu gutes Bild abgeben wird. Damit genau dies nicht bei den
Sicherheitsvorkehrungen geschieht, haben wir – gerade auch im Hinblick auf die
schrecklichen Terroranschläge von London – die Sondersitzung des Rates
beantragt. Dort werden wir weitere umfassende Schutzmaßnahmen vorschlagen, um
damit die Sicherheit der Kölner Bürger und ihrer Gäste zu optimieren.“
19. Juli 2005:
Rats-Sondersitzung am 26. Juli
Der Rat der Stadt Köln wird sich am 26.
Juli im Rahmen einer Sondersitzung mit der Sicherheit beim Weltjugendtag
auseinandersetzen. Einziger Tagesordnungspunkt ist der Antrag der Fraktion
pro Köln zu den
„Maßnahmen zur Abwehr der Terrorgefahr im Zusammenhang mit
dem Weltjugendtag“. Falls Sie als Zuschauer an der Ratssitzung teilnehmen
wollen, müssen Sie eine (kostenlose) Eintrittskarte bestellen, Telefon (0221)
221 - 22 0 75, Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.00 Uhr.
18. Juli 2005:
CDU-Vorsitzender Reinarz in KVB-Pensions-Affäre verstrickt
Während der CDU-Kreisverband scheinheilig die überhöhten Pensionszahlungen an
den scheidenden KVB-Arbeitsdirektor Hubert Kämmerling kritisiert, berichtet
„Bild Köln“, daß der CDU-Chef Walter Reinarz als KVB-Vorstand von Anfang an in
den Skandal verwickelt war!
Denn die Behauptung von Reinarz, nichts von dem Beschluß
über die zu hohen Pensionszahlungen gewußt zu haben, stellte sich inzwischen als
dreiste Lüge heraus. Der CDU-Kreisvorsitzende Reinarz hatte immer erklärt, daß
nur der sogenannte KVB-„Viererausschuß“ über die umstrittene Entscheidung
beraten hätte. Noch im CDU-Kreisvorstand beteuerte Reinarz laut „Bild Köln“, den
Sachverhalt nicht gekannt zu haben. Aber zum Leidwesen des CDU-Kreisvorsitzenden
ist nun die Anwesenheitsliste der KVB-Sitzung aufgetaucht, in der dem
scheidenden Arbeitsdirektor Kämmerling sein üppiger Pensionszuschlag von rund
15.000 Euro jährlich genehmigt worden war. Und aus dieser Liste ist zu
entnehmen, daß neben den Mitgliedern des „Viererausschußes“ auch der
KVB-Vorstand Walter Reinarz bei den Beratungen anwesend war!
Die CDU in Köln ist solche Lügen und Methoden vielleicht
gewöhnt – es wäre bei Leuten wie Walter Reinarz oder Rolf Bietmann auch kaum
anders vorstellbar. Aber die Kölner Bürger regen sich immer noch und immer mehr
über die Skrupellosigkeit der etablierten Politiker auf. Und sie fragen sich:
Wann wird das alles endlich Konsequenzen nach sich ziehen?
15. Juli 2005:
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
Eine weitere Gnadenfrist bis zum 1. Februar 2006 hat der Kölner Dom von der
UNESCO-Versammlung im südafrikanischen Durban erhalten. Sollte bis zu diesem
Datum die Stadt Köln nicht auf vier geplante Hochhausbauten in Deutz verzichten,
wird das Kölner Wahrzeichen wohl endgültig von der Liste des
UNESCO-Weltkulturerbes gestrichen werden.
Die Lage hat
sich in dieser wichtigen Frage also keineswegs entspannt. Die UNESCO-Vertreter
sehen – so wie viele Kölner auch – dem geplanten Bau von vier Hochhäusern in
Deutz mit großen Sorgen entgegen. Die städtebaulich prägende Stellung des Doms
würde damit endgültig zunichte gemacht werden.
|
Der
Kölner Dom, an dem
seit der Grundsteinlegung 1248 beinahe ununterbrochen gearbeitet wird, ist
das wahrscheinlich beeindruckendste Zeugnis gotischer Baukunst. Der
Stadtspitze aber sind moderne Hochhäuser wichtiger, die den Blick auf das
Kölner Wahrzeichen immer mehr verstellen. Der Turbo-Kapitalismus fordert
seinen Tribut ... |
 |
Warum die Kölner Verantwortlichen um OB Fritz Schramma trotzdem
so krampfhaft an den Großimmobilien festhalten, bleibt zumindest für den
politischen Laien rätselhaft. Denn der Mangel an Büroräumlichkeiten kann es
nicht sein: In Köln stehen rund 600.000 Quadratmeter Bürofläche leer! Vielmehr
scheint es um die Interessen bestimmter Immobilieninvestoren und Großfinanziers
mit besten Kontakten zur Kölner Kommunalpolitik zu gehen. Ein Umstand, der in
Köln bekannt ist, aber bei der UNESCO nicht zum gewünschten Erfolg führt. Denn
so mächtig gewisse mafiöse Strukturen in Köln erscheinen, bis zur UNESCO reicht
ihr Einfluß Gott sei Dank noch nicht.
14.
Juli 2005:
Barbara Moritz zu faul
zum arbeiten?
Die
Grünen-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Köln, Barbara Moritz, hat keine
Lust, nach fünf Jahren Beurlaubung wieder ihre Stelle als Hauptschullehrerin
anzutreten. Statt dessen will Moritz ihre politischen Kontakte nutzen, um
mit Hilfe einer Ausnahmegenehmigung nur ja nicht arbeiten zu müssen – und das
alles vor dem Hintergrund des großen Lehrermangels in NRW.
weiter
13. Juli 2005:
Sondersitzung des Rates zur Terrorgefahr beim
Weltjugendtag
Aus diversen
Presseberichten war heute zu entnehmen, daß die von pro Köln beantragte
Sondersitzung zur Terrorgefahr beim Weltjugendtag wahrscheinlich am 27. Juli
stattfinden wird. Eine unverzügliche Beschäftigung mit dem Thema war nach den
aktuellen Terroranschlägen in London nötig geworden. Denn obwohl in London
die Täter offensichtlich einheimische Moslems waren, hält der Kölner
Sicherheitsbeauftragte für den Weltjugendtag, CDU-Ratsherr Winrich Granitzka,
eine Verschärfung der Schutzmaßnahmen für nicht erforderlich.
weiter
12. Juli 2005:
Politisch korrekte Einschüchterungsversuche
Die Leiterin des
Kölner Ausländeramtes, Dagmar Dahmen, ist vielen Multikulti-Predigern ein Dorn
im Auge, weil sie die nach geltender Rechtslage vorgeschriebenen Abschiebungen
auch durchführen läßt. Schon in der Vergangenheit gab es deswegen zahlreiche
Versuche, die engagierte Beamtin einzuschüchtern und zu diffamieren.
Besonders die Interessenvertretung der
Kölner Sinti und Roma, der Verein Rom e.V., tat sich dabei mit persönlichen
Anfeindungen hervor. Im aktuellen Fall wurden sogar Schulkinder mobilisiert, die
von ihren Eltern ins Ausländeramt gebracht wurden, um gegen die Abschiebung
zweier Roma-Kinder zu protestieren. Die DuMont-Zeitung „Kölnische Rundschau“
begleitete die Multikulti-Agitation zudem mit einer dementsprechend einseitigen
Berichterstattung. weiter
11. Juli 2005:
Rat soll auf Terror-Gefahr reagieren
Sondersitzung spätestens in der ersten August-Woche
Der Rat der Stadt Köln muß sich unverzüglich
mit der Sicherheitslage zum Weltjugendtag nach den islamistischen
Bombenanschlägen in London auseinander setzen.
Die Fraktion pro Köln hat die Einberufung des
Rates verlangt, nachdem Ratsmitglied Winrich Granitzka, der für die Sicherheit
beim Weltjugendtag zuständig ist, öffentlich verlauten ließ, eine Verschärfung
der Sicherheitsmaßnahmen für das vom 16. bis zum 21. August terminierte
Großereignis sei entbehrlich. weiter
8. Juli 2005:
Wer zahlt für das
Versagen der Stadtspitze?
Die Fraktion pro
Köln will klären lassen, ob der Stadt aus den umstrittenen Geschäften mit der
Oppenheim-Esch-Holding ein Schaden entstanden ist - und wer dafür gegebenenfalls
einstehen muß. Pro Köln hat deshalb für die Ratssitzung am 20. September
folgenden Antrag gestellt:
„Der
Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, die Höhe des finanziellen Schadens
zu ermitteln, der der Stadt Köln durch die Anmietung der neuen Messehallen und
des Technischen Rathauses in Deutz entstanden ist. Das Rechtsamt wird
beauftragt, sodann die Möglichkeit einer Schadensersatz-Klage gegen diejenigen
Mitglieder des Rates zu überprüfen, die der Zeichnung der entsprechenden
Verträge zugestimmt haben. Das Rechtsamt soll zudem prüfen, ob die Stadt Köln in
diesem Zusammenhang gegen andere natürliche oder juristische Personen
Schadensersatz-Ansprüche geltend machen kann.“
Zur Begründung führt pro
Köln aus:
„Nach
verschiedenen Medien-Berichten und einem Filmbeitrag im WDR-Fernsehen am 3. Juli
2005 soll die Stadt Köln im Zusammenhang mit dem Neubau der Messehallen und der
Anmietung des Technischen Rathauses in Deutz Verträge geschlossen haben, die
langfristig für die Stadt Köln gegenüber anderen marktüblichen Möglichkeiten der
Realisierung derselben Ziele wirtschaftliche Nachteile im dreistelligen
Millionen-Bereich mit sich gebracht haben. Diese öffentlich erhobenen Vorwürfe
bedürfen zunächst einmal der Aufklärung. Sodann sollten – insbesondere vor dem
Hintergrund der katastrophalen Haushaltslage - alle möglichen Regreß-Ansprüche
geprüft werden.“
7. Juli 2005:
Terror in London - Gefahr für Köln?
Eine Reihe von Explosionen erschütterte heute die Londoner U-Bahnen und
Buslinien. Dutzende Tote und Verletzte sind zu beklagen, der ganze öffentliche
Nahverkehr ist zusammengebrochen.
Inzwischen
kristallisiert sich heraus, daß auch diese Schreckenstat auf das Konto
fundamentalistischer Islamisten geht. weiter
6.
Juli 2005:
pro
Köln im Kampf gegen den Klüngel
Die gestrige
Ratssitzung war geprägt von der Auseinandersetzung mit dem kölschen Klüngel und
der desolaten Haushaltslage. Die Bürgerbewegung pro Köln hatte eine
„Aktuelle Stunde“ zu dem Oppenheim-Esch-Immobilienskandal beantragt – der WDR
und „Bild Köln“ hatten im Vorfeld ausführlich über die dubiosen Verstrickungen
zwischen der Stadtspitze und dem hiesigen Geldadel berichtet. Die
Mehrheitsfraktionen von CDU und SPD verhinderten aber eine demokratische
Auseinandersetzung mit der brisanten Materie, indem sie am Vortag in letzter
Minute eine eigene „Aktuelle Stunde“ zum „Confederations Cup“ auf die
Tagesordnung setzen ließen. Bei der anschließenden Haushaltsdebatte malten die
Vertreter von CDU und SPD ein Bild von der Finanzlage, das leider gar nichts mit
der Realität zu tun hat. Obwohl die Stadt weiter vor dem Nothaushaltsrecht
steht, fantasierten Martin Börschel und Co. von bald zu erwartenden
Überschüssen. weiter
6.
Juli 2005:
In den
Fangarmen des Oppenheim-Esch-Immobilienfonds
Allein die Bilder sprachen Bände: Fritz Schramma, Alfred Neven
DuMont, Josef Esch, Mathias Graf von Krockow und andere Personen der Kölner
High-Society in trauter Eintracht am Sektglas nippend und sich auf Cosa-Nostra-Art
mit innigen Umarmungen begrüßend, während man einen neuen Coup des
Oppenheim-Esch-Immobilienfonds feierte. Die
WDR-Reportage „Milliarden-Monopoly“ traf direkt ins Herz des Kölner
Klüngel-Sumpfes und deckte zahlreiche Ungereimtheiten und Manipulationen rund um
den millionenschweren Oppenheim-Esch-Fonds auf.
weiter
5. Juli 2005:
Kalkberg: Bürgerantrag abgebügelt
Der Beschwerdeausschuß des Rates hat am
4. Juli einen von 1.255 Kölnern unterstützten Bürgerantrag gegen die Einrichtung
eines Hubschrauberlandeplatzes auf dem Kalkberg abgebügelt. Die
Mehrheitsfraktionen von CDU, SPD und FDP entschieden, die Angelegenheit ohne
Votum in die heutige Ratssitzung zu geben. Die Grünen erklärten sogar
ausdrücklich, den Kalkberg als Hubschrauber-Landeplatz zu befürworten.
Manfred Rouhs bezog für pro Köln Stellung
gegen den Plan der Verwaltung, die Hubschrauber künftig rund 10 Mal am Tag in
einem derart dicht bewohnten Gebiet starten und landen zu lassen.
„Die Lärmbelästigung bedeutet eine erhebliche
Beeinträchtigung der Lebensqualität für die Menschen in Kalk, Buchforst und
Mülheim“, erklärte Rouhs. Die Verwaltung machte u.a. Kostengründe für den
Standort Kalkberg geltend. Dazu erklärte Rouhs: „Erst richtet die Stadtspitze
die öffentlichen Finanzen zugrunde, dann will sie krampfhaft sparen - zu Lasten
der Kölner Bürger, deren Interessen sie doch eigentlich vertreten müßte.“
4. Juli 2005:
„Wie eine Krake“
Die Fraktion pro Köln hat beantragt, in
der morgigen Sitzung des Rates eine aktuelle Stunde zum Thema
„Geschäftsbeziehungen der Stadt Köln zur Oppenheim-Esch-Holding“ durchzuführen.
Hintergrund: Das WDR-Fernsehen sendet heute um 22.30 Uhr im Rahmen der Reihe
„die story“ einen 45minütigen Beitrag über die Geschäftsbeziehungen der Stadt
Köln zur Oppenheim-Esch-Holding. Dabei geht es insbesondere um die Kölnarena und
die Kölnmesse. Nach einem Artikel in der Kölner „Bild“-Zeitung vom 01.07.2005
sollen in der Sendung unter dem Titel „Milliarden-Monopoly“ schwere Vorwürfe an
die Adresse der Kölner Kommunalpolitik gerichtet werden. Demnach soll sich der
Fonds „wie eine Krake“ in der Domstadt ausgebreitet haben.
Die Zeitung zitiert vorab aus der Sendung:
„Vor allem in Köln mache die Oppenheim-Esch-Holding milliardenschwere Geschäfte
mit der Stadt. Der klammen Kommune finanziere sie große Immobilienobjekte und
kassiere dafür über Jahrzehnte sichere, lukrative Mieten.“ Und: „Ein System, von
dem Kritiker behaupten, daß es den Investoren konkurrenzlose Renditen auf Kosten
des Steuerzahlers ermöglicht – nicht zuletzt durch beste Kontakte bis in die
Spitzen der Politik.“
Es liegt nach Auffassung von pro Köln nahe,
im Rahmen einer aktuellen Stunde im Rat nach derart schwerwiegenden öffentlichen
Vorwürfen den Spitzen der Kölner Kommunalpolitik die Gelegenheit einer
Auseinandersetzung mit den in Rede stehenden umstrittenen Geschäftsbeziehungen
zu geben.
28. Juni 2005:
Erfolg gegen den
Verfassungsschutz
Die konservative Zeitung „Junge Freiheit“ war mit ihrem verwaltungsrechtlichen
Verfahren gegen ihre Erwähnung im nordrhein-westfälischen
Verfassungsschutzbericht beim Bundesverfassungsgericht erfolgreich.
Der Erste Senat des
höchsten deutschen Gerichtes hat mit
Beschluß vom 24. Mai 2005 (1 BvR 1072/01) die Entscheidungen der
Verwaltungsgerichte in Düsseldorf und Münster aufgehoben, durch die dem
Verfassungsschutz die weitere Erwähnung der Wochenzeitung als
verfassungsfeindliche Publikation erlaubt worden ist. Das hat das
Bundesverfassungsgericht heute in einer Presseerklärung bekannt gegeben.
Dazu
erklärt Manfred Rouhs:
„Auch die
Bürgerbewegung pro Köln klagt beim Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen ihre
Erwähnung im NRW-Verfassungsschutzbericht. Der Mißbrauch des Verfassungsschutzes
für den Machterhalt der Regierenden war und ist nicht rechtens. Die Entscheidung
des Bundesverfassungsgerichtes macht klar: die Herausbildung einer seriösen,
demokratischen Opposition ist möglich, und der Anspruch auf Unterlassen von
geheimdienstlicher Verächtlichmachung ist gerichtlich einklagbar. Das wird die
innenpolitische Lage verändern. Jetzt werden auch jenen Pessimisten die
Argumente ausgehen, die behaupten, man könne gegen die Einschleusung
extremistischer Inhalte in oppositionelle politische Zusammenhänge aufgrund der
personellen und finanziellen Stärke der Geheimdienste ohnehin nichts unternehmen
und müsse deshalb die Zersetzung hinnehmen. Nunmehr gilt es, den Kampf gegen den
Beschaffungsextremismus der Dienste umso offensiver zu führen - politisch und
juristisch.“
27. Juni 2005:
Schramma und die Gangster aus Ossendorf
Am
Freitagabend geriet Oberbürgermeister Fritz Schramma in Müngersdorf in eine
Schlägerei verfeindeter Jugendbanden.
Seine
Schlichtungsversuche scheiterten. Etwa 20 bis 30 Jugendliche lieferten sich eine
brutale Auseinandersetzung, bei der ein Holzbalken als Schlaginstrument
verwendet wurde. Ein 22jähriger wurde mit blutigem Kopf ins Krankenhaus
eingeliefert. Bei zumindest einem Teil der Beteiligten handelt es sich nach
Medienberichten um Anhänger der sogenannten „Ossendorf Gangsters“, einer
berüchtigten multi-kulturellen Jugendgang aus dem Kölner Stadtteil Ossendorf.
weiter
26. Juni 2005:
Burgers bester Klüngel-Schüler
Guido Kahlen
soll wahrscheinlich der neue Kölner Schuldezernent werden.
Dabei ist dieser Mann kein
Unbekannter in Köln. Kahlen war u.a. persönlicher Referent von Kölns ungekröntem
Klüngel-König, dem ehemaligen Oberbürgermeister Norbert Burger. Anschließend
leitete der SPD-Mann Kahlen in den 1990er Jahren Kahlen das Bauaufsichtsamt –
viele werden sich noch an die großen Korruptionsaffären in diesem Bereich
erinnern.
Guido Kahlen war in
der Zwischenzeit für einige Jahre in der „Bonner Provinz“ tätig, bevor er jetzt
auf Betreiben seiner Kölner SPD-Genossen auch in der Domstadt wieder in Amt und
Würden kommen soll. Er wird voraussichtlich in der nächsten Ratssitzung zum
Dezernenten für Bildung, Jugend und Sport gewählt werden.
Zu
Kahlens Aufgabenbereich würden dann auch die Kölner Schulen zählen. Liebevoll
porträtierte der „Stadt-Anzeiger“ deshalb Kahlen als engagierten, aber
keinesfalls strebsamen Schüler, der zwar in Mathe gut war, aber Griechisch nicht
so gern mochte. Betitelt wurde die mediale Lobhudelei mit „Der ‚verlorene Sohn‘
kehrt zurück“. Die Bürgerbewegung pro Köln meint dazu: Kahlen hat sich vor allem
als der fleißigste Schüler des Klüngel-Altmeisters Norbert Burger erwiesen.
Kahlen steht stellvertretend für das verbrauchte politische Establishment, das
Köln in den Ruin geführt hat. Die Wahl Kahlens würde wieder einmal beweisen, daß
die Kölner Altparteien rein gar nichts aus ihren Fehlern gelernt haben.
24. Juni 2005:
Sieg der Rechtsstaatlichkeit
Die Stadt
Köln hat die Blockade der Aussendung der pro-Köln-Fraktionszeitung aufgegeben.
Nachdem pro Köln mit einer Presserklärung an die Öffentlichkeit gegangen war und
juristische Schritte angekündigt hatte, lenkte das Amt des Oberbürgermeisters
ein und sicherte eine unverzügliche Auslieferung der Fraktionszeitung zu.
Zuvor war die Übergabe der Zeitung an die Deutsche Post AG seit
dem 21. Juni verhindert worden. Erst als die Fraktion pro Köln am 24. Juni eine
letzte Frist bis 12.00 Uhr mittags setzte, ging alles sehr schnell. Somit hat
pro Köln erneut dafür gesorgt, daß in Köln für jedermann rechtsstaatliche
Prinzipien gelten. Diskriminierungen aller Art werden auch in Zukunft nicht
hingenommen werden!
24. Juni 2005:
Stadt Köln zensiert
pro-Köln-Fraktionszeitung
Einen regelrechten Anschlag auf die
Pressefreiheit erlebt derzeit die Fraktion der Bürgerbewegung pro Köln im Rat
der Stadt Köln: Auf Betreiben des Amts des Oberbürgermeisters verweigert die
städtische Poststelle die Einlieferung der pro-Köln-Fraktionszeitung an die
Deutsche Post AG. Stattdessen hat
die Verwaltung ein Exemplar der Fraktionszeitung zur juristischen Überprüfung
hausintern weitergeleitet. Obwohl die vierteljährlich erscheinende
Fraktionszeitung eine periodische Publikation im Sinne des Pressegesetzes ist
und damit keiner Zensur unterworfen werden darf, untersucht die Stadt Köln also
vorab das Druckerzeugnis auf unerwünschte Inhalte. Die Vorsitzende der Fraktion
pro Köln, Judith Wolter, erklärt dazu:
„Pro
Köln wird diesen Akt von rechtswidriger Vorzensur nicht hinnehmen. Die Stadt
Köln ist zur Einlieferung der pro-Köln-Fraktionszeitung verpflichtet, genauso
wie sie auch die Publikationen der anderen Ratsfraktionen ohne inhaltliche
Überprüfungen an die Deutsche Post AG übergibt. Das Amt des Oberbürgermeisters
legt hier – wahrscheinlich auf politischen Druck von ganz oben hin – ein völlig
deformiertes Rechtsverständnis an den Tag. Umso notwendiger ist deshalb in Köln
eine rechtstreue und demokratische Opposition.“
Die umstrittene Zeitung kann (mit Klick
auf die rechte Maustaste und „speichern
unter“) als PDF-Datei heruntergeladen
werden:
Pro Köln Nr. 11
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23. Juni 2005:
Verdi contra Hecker
Kurz vor der
Vertragsverlängerung mit dem äußerst umstrittenen Chef der Kölner Kliniken,
Wilhelm Hecker, verschärft sich die Kritik an Hecker noch einmal deutlich.
Jetzt haben sogar die Vertrauensleute
von Verdi im Kliniken-Aufsichtsrats offen rebelliert und sich gegen ihren Chef
ausgesprochen. Wörtlich hieß es auf der Betriebsversammlung in Holweide: „Herr
Hecker behindert mit seinem willkürlichen, demütigenden und nicht
wertschätzenden Führungsstil die Entwicklung der Kliniken.“ Zudem hätte Hecker
während seiner zweijährigen Amtszeit bisher kein klares Konzept zu strategischen
Ausrichtung der Kölner Kliniken zustande gebracht. Schon im Vorfeld der erneuten
Betriebsversammlung hatten 400 Klinik-Beschäftigte eine Unterschriftenaktion
gegen Wilhelm Hecker gestartet. Und Heckers früherer Arbeitgeber, die
Marseille-Kliniken, haben den Ex-CDU-Staatssekretär sogar wegen Untreue
verklagt. Als i-Tüpfelchen wurde jetzt noch ein Beschwerdebrief aus Heckers Zeit
im Bundesgesundheitsministerium bekannt. Sechs von neun Abteilungsleitern hatten
sich darin über Heckers Führungsqualitäten beklagt.
Aus all den Vorgängen und Vorwürfen dürfte
inzwischen jedem klar geworden sein, daß es Wilhelm Hecker sowohl an fachlicher
als auch menschlicher Kompetenz mangelt, um die Kölner Kliniken aus ihrer
schwierigen Finanzkrise zu führen. Dennoch ist eine mehrjährige
Vertragsverlängerung weiter wahrscheinlich, weil der Ex-CDU-Staatssekretär
Hecker sehr gute politische Kontakte zur Kölner Klüngel-Prominenz besitzt.
Immerhin hat Hecker den damaligen Mehrheitsfraktionen von CDU und FDP seine
Berufung zum Chef der Kölner Kliniken zu verdanken. Und die CDU ist es jetzt vor
allem, die unter allen Umständen an Hecker festhalten möchte. Ihr neuer
Koalitionspartner SPD hat zwar inzwischen manche Kritikpunkte aufgegriffen, hält
aber grundsätzlich weiter an Hecker fest. Folglich steht zu befürchten, daß der
Kölner Filz und politische Nibelungentreue erneut über die Vernunft siegen
werden.
22. Juni 2005:
Bietmann wird überprüft
Das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Köln
nimmt Beraterverträge von Rolf Bietmann unter die Lupe. Die Verträge wurden
zwischen dem umtriebigen CDU-Bundestagskandidaten und dem umstrittenen
Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln, Wilhelm Hecker, geschlossen. Die
Rechnungsprüfer wollen wissen, welche Leistungen Bietmann erbringt und welche
Honorare er dafür kassiert.
21. Juni 2005:
Bietmann statt Saubermann
Der CDU-Klüngelveteran Rolf Bietmann wird bei den
nächsten Bundestagswahlen in Wahlkreis Köln II (Innenstadt Süd, Rodenkirchen,
Lindenthal) antreten.
Bietmann wurde von der Mehrheit der CDU-Delegierten
gewählt, obwohl jedermann in Köln weiß, wofür dieser Name steht: Klüngel,
Hinterzimmerpolitik und Raffke-Mentalität. Nicht mehrheitsfähig bei der CDU war
dagegen der Stadtrat Dr. Michael Paul, der in seiner Partei bisher als
„Saubermann“ gilt. weiter
20. Juni 2005:
Die fünfte Kolonne
Ankaras
Immer öfters werden die Türken in Deutschland von der Regierung in Ankara und
den türkischen Medien als Instrument zur Beeinflußung der deutschen Politik
eingesetzt. Wegen eines Bundestagsbeschlußes, der den
Völkermord an den Armeniern während des 1. Weltkriegs kritisiert, haben
türkische Zeitungen ihre Landsleute in Deutschland nun zu Massenprotesten
aufgerufen. Und der türkische Außenminister Abdullah Gül leugnete glatt diesen
hunderttausendfachen Massenmord und kritisierte drohend die „große
Ungerechtigkeit gegenüber der Türkei und auch den in Deutschland lebenden
Türken“. In den Kölner DuMont-Zeitungen ist von alldem nichts zu lesen – zum
Schutz des multikulturellen Zusammenlebens werden wie so oft wichtige
Nachrichten unterdrückt und die Wahrheit verschwiegen.
weiter
18. Juni 2005
Schramma bis 2017?
Nun ist
es amtlich: Die neue CDU/FDP-Landesregierung will die Amtszeit der obersten
Repräsentanten der NRW-Städte von fünf auf acht Jahre verlängern. Dies würde
bedeuten, daß Oberbürgermeister Fritz Schramma bei einer eventuell erfolgreichen
erneuten Kandidatur in vier Jahren dann bis 2017 gewählt wäre! Eine echte
Horrorvorstellung für all diejenigen, die wissen, was Schramma in Köln bisher
politisch bewirkt hat: Nämlich null und nichts!
Überhaupt ist eine Verlängerung auf acht Jahre aus zwei Gründen
kritisch zu beurteilen: Zum einen tut so eine lange Amtszeit dem
Demokratiegedanken auf kommunaler Ebene nicht gut. Es ist eben ein Unterschied,
ob ein Dezernent, der im Prinzip nur ein hoher Verwaltungsangestellter ist, für
acht Jahre bestellt oder ob ein Stadtoberhaupt für acht Jahre gewählt wird. Denn
ein Bürgermeister soll wissen, daß er in absehbarer Zeit wieder abgewählt werden
kann. Dies fördert bürgernahes Verhalten anstatt Regieren nach Gutsherrenart.
Zum anderen wird durch solch eine Amtszeitverlängerung die
Wahlperiode der Stadtoberhäupter von der der Stadträte entkoppelt. Dabei muß
natürlich der Oberbürgermeister mit einer Mehrheit im Rat regieren. Wenn ihm
diese aber dann drei Jahre vor dem Ende seiner eigenen Amtszeit abhanden kommt,
dann hängen all seine langfristigen Projekte am Schluß in der Luft. Oder es
kommt im schlimmsten Fall zu einer gegenseitigen Blockade von Stadtoberhaupt und
Stadtparlament.
Deshalb fordert die Bürgerbewegung pro Köln die Beibehaltung der
fünfjährigen Amtszeit!
17. Juni 2005:
Lafontaine in Köln willkommen
Auch die Ratsfraktion der politisch keineswegs linksgerichteten
Bürgerbewegung pro Köln begrüßt den Besuch des früheren SPD-Parteivorsitzenden
Oskar Lafontaine am Samstag in der Domstadt und heißt das Zugpferd des neuen
Linksbündnisses aus PDS und WASG herzlich willkommen.
Lafontaine soll morgen beim Landesparteitag der WASG in Köln sprechen. Er war in
die öffentliche Kritik geraten, weil er laut Presseberichten bei einer
Kundgebung in Chemnitz einen Staat gefordert hatte, der dafür eintritt, „zu
verhindern, daß Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter
zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Die Vorsitzende der
Fraktion pro Köln im Rat der Stadt Köln, Judith Wolter, freut sich über
Lafontaines deutliche Worte:
„Die
Zuwanderung in den Arbeitsmarkt und in die Sozialsysteme muß endlich aufhören.
Dabei hilft ein Streit um Begriffe wie den des ‚Fremdarbeiters’ nicht weiter. Es
geht um die Sache, und in der Sache hat Lafontaine recht: die Globalisierung des
deutschen Binnen-Arbeitsmarktes schafft Arbeitslosigkeit und muß deshalb beendet
werden. Gut, daß dieser Zusammenhang endlich auch im linken Spektrum erkannt
wird!“
17. Juni 2005:
Kölner Schöffe politisch unerwünscht
Wer in einer den Mächtigen unliebsamen politischen Gruppierung
Mitglied ist oder war, kann in Köln kein Schöffe sein.
Genau das
verkündete der zuständige Amtsrichter im sogenannten „Döner-Prozess“, in dem es
um Steuerhinterziehung im sechsstelligen Bereich geht. Der angebliche Skandal
dabei: Angeklagt waren mehrere türkischstämmige Personen und als Beisitzer bei
Gericht (Schöffe) fungierte der Kölner Ratsherr
Hans
Martin Breninek. Dieser saß bis vor kurzem für eine legale rechtslastige
Mini-Partei im Stadtrat, seit Juni nimmt Breninek als Parteiloser sein Mandat
wahr. weiter
16. Juni 2005:
Deutsch in Köln nur noch Fremdsprache?
Wenn es nach dem
Integrationsrat geht, sollen in Köln bald viele türkischstämmige Kinder in der
Grundschule auf türkisch unterrichtet werden. Schulrätin Margarita von Westfalen
begründet die Pläne gegenüber dem „Stadt-Anzeiger“ wie folgt: „Um die deutsche
Sprache richtig zu lernen, müssen Kinder zunächst einmal ihre Muttersprache
einwandfrei beherrschen.“
So
sieht also „Integration“ nach den Vorstellungen der Kölner Verantwortlichen aus!
Weil viele Schulen bereits völlig überfremdet sind, wird von offizieller Seite
gleich ganz auf Deutsch als erste Unterrichtssprache verzichtet. Diese
Kapitulation vor den Auswüchsen einer verfehlten Einwanderungspolitik will uns
dann noch der Kölner Integrationsrat als „bilinguale Grundschule“ anpreisen. Der
Vorsitzende dieses absolut unfähigen Gremiums, Taifun Keltek, bedauert im
gleichen Zeitungsartikel, daß die Pläne dafür schon seit zwei Jahren auf ihre
Verwirklichung warten. Angeblich hätten die deutschen Eltern in der vorgesehenen
Modellschule Gereonswall bereits ihre Zustimmung signalisiert.
Festzuhalten bleibt: In vielen Schulen beherrschen nicht mehr genug Kinder die
deutsche Sprache – die Grundvoraussetzung für jegliche Teilnahme am heimischen
Gemeinwesen. Aber anstatt dieses Problem zu lösen, wollen die Kölner
Verantwortlichen einfach die Unterrichtssprache wechseln. Klar ist, daß diese
Entwicklung ihre logische Fortsetzung in der Einführung verschiedener
Amtssprachen finden wird. Türkisch wird dann im öffentlichen Leben
gleichberechtigt neben der deutschen Sprache verwendet werden – zumindest
solange es noch genügend deutschsprachige Menschen in Köln gibt.
15. Juni 2005:
Eine Frage der Ehre
Eineinhalb Jahre muß ein Kölner Türke ins Gefängnis, weil er seine Ex-Freundin
brutal zusammengeschlagen hatte.
Dabei rechtfertigte
der Angeklagte seine Tat als „eine Frage der Ehre“: Seine frühere Freundin hatte
eine neue Partnerschaft begonnen, ohne ihm 2.000 Euro „Schmerzensgeld“ für sein
beschädigtes „Ansehen“ zu zahlen. In ganz Deutschland kommt es sogar noch zu
viel schlimmeren Taten wegen islamischer Ehrvorstellungen: Sogenannte
„Ehrenmorde“ beschäftigen immer häufiger die deutsche Justiz, das letzte
Verbrechen dieser Art ereignete sich am Montag in Wiesbaden.
weiter
14. Juni 2005:
Repräsentative Moschee für Porz?
Diese Nachricht dürfte alle Porzer und Kölner Bürger elektrisieren: Der
Islamverein Mevlana hat nun konkrete Pläne für den Neubau einer repräsentativen
Moschee im „osmanischen Stil“ in Porz vorgelegt. Wobei
„osmanisch“ im Sinne von Minaretten und allem was dazu gehört zu verstehen ist.
Zusätzlich soll ein islamisches Jugend- und Gemeindezentrum angegliedert werden.
Bekannt wurden die Pläne durch eine befürwortende Stellungnahme der FDP, die
ihren Multikulti-Fetischismus weiter auf dem Rücken der Kölner Bürger zur Schau
tragen will. weiter
13. Juni 2005:
Kein Geld für Kölner
Kinderhorte
Die Wut bei den betroffenen Eltern ist groß: Im Zuge der Einführung der offenen
Ganztagsschulen (OGS) sollen in Köln bis 2007 viele Kinderhorte geschlossen
werden.
Das aber hätte eine massive Verschlechterung der Kinderbetreuung zur Folge, wie
nicht nur die empörten Eltern feststellten.
weiter
13. Juni 2005:
Hecker weiter in der Kritik
Gegen den umstrittenen Chef der städtischen Kliniken Wilhelm Hecker
sind neue Vorwürfe laut geworden.
Laut
„Kölner Rundschau“ hat Heckers ehemaliger Arbeitgeber, die Marseille
Kliniken, eine weitere Klage gegen Hecker angestrengt. Die
Marseille-Kliniken wollen 420 000 Euro Schadensersatz von Hecker,
weil dieser angeblich für völlig unbrauchbare Beratungsleistungen
jede Menge Geld ausgegeben hat. So soll Hecker eine Firma bezahlt
haben, die ihre Gutachten angeblich einfach aus dem Internet
abgeschrieben haben soll.
Wilhelm Hecker ist sich freilich wiederum keiner Schuld bewußt. Er
spricht von einer „Schmutzkampagne“. Auch bei früheren Vorwürfen der
Vetternwirtschaft von Seiten der Marseille-Kliniken hat der frühere
CDU-Staatssekretär Hecker jeglichen Verdacht von sich gewiesen.
Ebenso reinen Gewissens zeigt er sich gegenüber den Angestellten der
Kölner Kliniken, die ihm Mißwirtschaft und eine katastrophale
Mitarbeiterführung vorwerfen.
Dessen ungeachtet wird Ende des Monats der Aufsichtsrat der Kliniken
tagen und wahrscheinlich den Vertrag mit Hecker bis 2010 verlängern.
Denn schließlich haben CDU und SPD schon im Stadtrat die Weichen
dementsprechend gestellt. Einzig der massive Protest der
Klinik-Beschäftigten könnte vielleicht noch ein Umdenken der
beteiligten Strippenzieher bewirken.
11. Juni 2005:
Mahnwache war voller Erfolg
Die heutige
pro-Köln-Mahnwache an der Kalker Hauptstraße Ecke Walter-Pauli-Ring
war ein voller Erfolg. Als skandalöse Verschwendung von
Steuergeldern muß indessen der Umstand gewertet werden, daß die
Kölner Polizeiführung um den SPD-nahen Polizeipräsidenten Klaus
Steffenhagen am Freitag-Abend noch bis zum Schluß versucht hat, die
Versammlung zu verbieten. Dabei erteilte aber das in letzter Minute
angerufene Oberverwaltungsgericht Münster den Kölner Polizeijuristen
eine deutliche Abfuhr und bestätigte die Kölner
Verwaltungsgerichts-Entscheidung, mit der die sofortige
Vollziehbarkeit des Versammlungsverbotes aufgehoben worden war, im
vollen Umfang.
Die seit zwei Wochen
angekündigte Gegendemonstration der multi-kulti-begeisterten linken
Szene wurde zum Flop. Einziger Zwischenfall: Ein linker Randalierer
attackierte die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion pro Köln,
Charlotte Piachnow. Der Extremist spuckte um sich, die Polizei nahm
seine Personalien auf.
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An der von
den Kalker Bürgern vielbeachteten pro-Köln-Mahnwache nahmen rund
30 Mitglieder und Anhänger der Bürgerbewegung teil. |
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Die linke
Gegendemonstration dagegen war kläglich. Obwohl die
links-alternative „tageszeitung“ mehrere sachbezogene Artikel
veröffentlicht und die linke Szene im Internet zwei Wochen lang
gegen pro Köln mobilisiert hat, waren gerade einmal fünf
Ewiggestrige den Aufrufen gefolgt, gegen die Bürgerbewegung auf
der Straße Stimmung zu machen. |
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10. Juni 2005:
Mahnwache findet statt!
Die pro-Köln-Mahnwache in Sachen Dieter
Klinger findet am Samstag, 10.00 Uhr, am Walter-Pauli-Ring Ecke
Kalker Hauptstraße wie geplant statt: Das Verwaltungsgericht Köln
hat dem Widerspruch der Bürgerbewegung stattgegeben und somit die
sofortige Vollziehbarkeit der polizeilichen Verbotsverfügung aufgehoben.
Die Verwaltungsrichter
stellten dabei ausdrücklich fest, daß das von der Kölner
Polizeiführung betriebene Verbot nicht verhältnismäßig sei. Wörtlich
heißt es in dem Beschluß: „Vorliegend spricht vieles für die
Rechtswidrigkeit des angegriffenen Versammlungsverbotes, so daß die
anzustellende Interessensabwägung angesichts der hohen
Anforderungen, die an einen Eingriff in das Grundrecht der
Versammlungsfreiheit zu stellen sind, zu Lasten des Antragsgegners
ausfällt.“
Eine das Verbot rechtfertigende „Gefahr
für die öffentliche Sicherheit“, wie sie die Polizeijuristen
zurechtgebogen hatten, kann das Verwaltungsgericht nicht erkennen.
Zudem können die Verwaltungsrichter eine ebenfalls behauptete
„Funktionsbeeinträchtigung“ der Polizeibehörde von „hinreichend
erheblichem Gewicht“ durch die pro-Köln-Mahnwache selbstredend nicht
feststellen.
Insgesamt kann der Beschluß des
Verwaltungsgerichtes als volle Bestätigung der Rechtsauffassung der
Bürgerbewegung pro Köln bewertet werden. Die künstlich konstruierten
Verbotsgründe der Polizeiführung um den SPD-nahen Polizeipräsidenten
Klaus Steffenhagen konnten auch die Verwaltungsrichter in keiner
Weise überzeugen. Mit diesem juristischen Erfolg hat pro Köln wieder
ein Stück bürgerliche Freiheit für alle Kölner verteidigt!
10. Juni 2005:
Erfolgsmodell Deutschland im Sturzflug
Eindringliche Worte über die Zukunft unserer Stadt und unseres
Landes bekamen die Besucher eines hochkarätigen Fachvortrages bei
der Fraktion pro Köln zu hören. Professor Dr. Jost Bauch
referierte am 9. Juni 2005 im vollbesetzten Theo-Burauen-Saal des
Rathauses über die zu erwartende gesellschaftliche und
wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Anschließend
diskutierten die Besucher mit dem Soziologen über die notwendigen
Schritte zur politischen Erneuerung – ohne die sonst üblichen
Denkverbote und ideologischen Scheuklappen.
weiter
9.
Juni 2005:
Zuviel Show statt normaler Polizeiarbeit?
Die Polizeiaktion
„Frühlingszauber“ ist beim „Bund deutscher Kriminalbeamter“ auf
Kritik gestoßen. Gegenüber „Bild Köln“ äußerte der
stellvertretende NRW-Landesvorsitzende Rüdiger Thust, daß
Polizeichef Klaus Steffenhagen zuviel Wert auf überzogene PR legen
würde. Thust weiter: „Ich tue mich schwer, wenn wir mit Plakaten,
Flyern, Kamelle eine Riesenwelle machen. In der Innenorganisation
nicht nachkommen, aber es nach außen hin so verkaufen, als sei alles
in Ordnung.“ Razzien und Kontrollen sollten eigentlich
„polizeilicher Standart“ sein. Mit viel Aufwand würden sie aber
stattdessen als „Frühlingszauber“ angepriesen. In den normalen
Polizeiwachen und Kommissariaten würde dagegen das Personal fehlen
zur täglichen Arbeit auf der Straße. Allein bei der Kriminalpolizei
müßten nach Thust mindestens 20 weitere junge Beamte in den
Kommissariaten eingesetzt werden.
9.
Juni 2005:
Kölner Müllgebühren sind spitze!
In Bonn zahlt laut „Bild Köln“ eine vierköpfige
Familie im Schnitt 196 Euro an Müllgebühren pro Jahr.
In Köln dagegen müßte die gleiche Familie rund 326 Euro berappen!
Was „Bild Köln“ nicht berichtet, sind die Gründe für die hohe
Differenz. Die Kölner Bürger müssen nämlich für das Versagen der
Kölner Altparteien bezahlen. Denn der Müllskandal um Trienekens und
seine politischen Spießgesellen hat für die Gebührenzahler jährliche
Mehrausgaben in Millionenhöhe zu Folge. Besonders die völlig
überdimensionierte Müllverbrennungsanlage schlägt enorm zu Buche.
Daran sollten die Bürger denken, wenn sie schimpfend ihre
überteuerten Müllgebühren zahlen ...
8. Juni
2005:
Mahnwache
verboten
Die
pro-Köln-Mahnwache in Sachen Dieter Klinger ist von der Kölner
Polizeiführung um den SPD-nahen Polizeipräsidenten Klaus
Steffenhagen tatsächlich verboten worden. Pro Köln ruft dagegen
das Verwaltungsgericht an. Über den Stand des Verfahrens wird auf
dieser Internetseite jeweils zeitnah berichtet werden.
7. Juni
2005:
Klinger-Mahnwache soll verboten werden
Die
Kölner Polizeiführung hat im Rahmen einer Vorbesprechung mitgeteilt,
daß sie die Mahnwache der Bürgerbewegung pro Köln zum Fall Dieter
Klinger am 11. Juni verbieten wird. Dabei konstruieren sich die
Polizeijuristen aberwitzig eine angebliche Vereinnahmung der Polizei
durch pro Köln. Schon in der Vergangenheit hat die Kölner
Polizeiführung versucht, die Versammlungsfreiheit für pro Köln
rechtswidrig auszuhebeln. Auch diesmal wird pro Köln gerichtliche
Hilfe in Anspruch nehmen. Dazu erklärt Manfred Rouhs, der am 11.
Juni Versammlungsleiter sein wird:
„Das
Vorgehen der Kölner Polizeispitze ist wieder einmal skandalös.
Polizeipräsident Klaus Steffenhagen & Co. versuchen, Demokratie und
Meinungsfreiheit in der Domstadt auszuhebeln. Vier Tage vor der
Mahnwache halten wir zudem immer noch keine Verbotsverfügung in den
Händen, gegen die wir gerichtlich vorgehen könnten. Durch die
Verzögerungstaktik wollen die Polizeijuristen eine gerichtliche
Aufhebung ihrer rechtswidrigen Verfügungen so schwer wie möglich
machen. Das Verwaltungsgericht muß ‚in letzter Sekunde’ entscheiden.
Für die Karriere der beteiligten Beamten hat das Autogramm unter
eine rechtswidrige Verfügung gegen pro Köln keinerlei nachteilige
Konsequenzen. Auch die Verantwortlichen des
rechtswidrigen
Polizeieinsatzes in Chorweiler am 2. März 2002 sind nicht disziplinarisch belangt worden. Solche Verfahren wären nötig
gegen all jene Polizeibeamten, die unrechtmäßige Verbotsverfügungen
erlassen oder friedliche Demonstrationen rechtswidrig unterbinden!“
6. Juni 2005:
Multi-Kulti gescheitert
Noch immer wird uns Kölnern von der etablierten Politik der
Multi-Kulturalismus als zukunftsorientiertes gesellschaftliches Konzept
verkauft. Zuwanderung würde unseren Horizont erweitern, heißt
es. Dabei wissen wir alle sehr gut, was in den von der Zuwanderung
besonders betroffenen Stadtbezirken vor sich geht. Denn in Köln ist
es inzwischen soweit, daß einzelne Viertel zu „kippen“ beginnen.
weiter
3. Juni 2005:
Kölner Großmarkt
Tummelplatz für Multi-Kulti-Kriminelle
Die
Polizei muß richten, was deutsche Politiker seit Jahrzehnten
verbockt haben. Diesmal ging es um das multi-kriminelle Treiben auf
dem Kölner Großmarkt. Im Rahmen der Aktion „Frühlingszauber“
riegelten fast 500 Beamte der Polizei und anderer Behörden das
komplette Gelände ab. Dabei gab es u.a. zahlreiche Festnahmen wegen
illegalen Aufenthalts in Deutschland.
In den
Kölner Zeitungen wurde die Aktion freilich etwas anders
interpretiert. So schrieb „Bild“ Köln von 15 Festnahmen wegen
illegaler Beschäftigung und auch „Stadt-Anzeiger“ und Co. erwähnten
mit keiner Silbe, daß es sich bei den meisten Verhafteten um
Ausländer handelte. So schwindeln die Medien den Kölner Bürgern
wieder mal eine Version der Wahrheit vor, die mit der Wirklichkeit
nur scheinbar etwas zu tun hat.
Wer sich die Mühe macht und im Internet den original
Polizeibericht über die Aktion ausdruckt, wird dagegen objektiv
informiert. Denn in dem Bericht heißt es eindeutig, „daß drei
Personen bereits zur Ausweisung/Abschiebung gesucht wurden. 12
weitere Männer nahm die Polizei wegen des Verdachts des illegalen
Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland fest.“ Desweiteren
informiert die Kölner Polizei darüber, daß neben Beamten des
Ordnungsamtes, des Gewerbeamtes und der Lebensmittelüberwachung auch
das Ausländeramt beteiligt war. Im übrigen hätte sich laut Polizei
immer wieder gezeigt, daß auf dem „Umschlagplatz für Lebensmittel
aus aller Welt“ häufig illegale Geschäfte getätigt würden.
Aus dem Polizeibericht geht also klar hervor, daß das
illegale Treiben auf dem Kölner Großmarkt vor allem auch auf
ausländische Straftäter zurückzuführen ist. Wieder einmal zeigt
sich: Die sogenannte „multikulturelle Gesellschaft“ ist häufig eine
multikriminelle Angelegenheit. Dabei gäbe es für unsere Polizei
genügend andere Aufgaben zu erledigen!
3. Juni 2005:
CDU contra
Demokratie
Auch nach dem Nein der
Niederländer und Franzosen zur EU-Verfassung drängen Politiker der
Union auf eine Fortsetzung des Ratifizierungsprozesses in den
anderen Staaten. „Ich möchte, daß so viele Staaten wie möglich
ihre Meinung sagen, denn erst dann hat man ein umfassendes Bild“,
sagte der CDU-Außenpolitiker Volker Rühe dem Deutschlandfunk. Und
Wolfgang Schäuble, stellvertretender Vorsitzender der
Unions-Bundestagsfraktion, äußerte gegenüber dem WDR, jedes
europäische Land müsse den Ratifizierungsprozeß für sich zum
Abschluß bringen. Die gegenwärtige Krise müsse genutzt werden, um
„neues Vertrauen“ zu schaffen.
Rühe sagte zudem, auch eine
von CDU und CSU geführte Bundesregierung müßte die Verhandlungen mit
der Türkei über eine Vollmitgliedschaft akzeptieren. Zudem dürfe die
Union im Falle ihres Wahlsiegs nicht weiter auf Nachverhandlungen
mit Rumänien und Bulgarien drängen. Neuverhandlungen zu führen, wäre
eine Politik des Vertragsbruchs.
Die „Bild“-Zeitung führt
indessen in Deutschland eine Telefon-Volksabstimmung über die
Einführung der EU-Verfassung durch. Wer die Annahme des Regelwerkes
befürwortet, soll die Nummer 01 37 – 20 31 401 anrufen. Als
NEIN-Stimme wird jeder Anruf unter der Nummer 01 37 – 20 31 402
gewertet. (Kosten pro Anruf: 12 Cent)
2. Juni 2005:
Elterliche Sorge um das Schulzentrum Pesch
Fast täglich gibt es am Schulzentrum Pesch gewaltsame
Auseinandersetzungen zwischen den Kindern und Jugendlichen. Vor
allem das Zusammenleben zwischen Gymnasiasten und Hauptschülern
scheint nicht mehr zu funktionieren. Die Betroffenen wissen warum:
Denn schon jetzt ist das Schulzentrum ein Beispiel für die
problematische multikulturelle Bevölkerungszusammensetzung der
Zukunft. weiter
2. Juni 2005:
Saubere Müllgeschäfte
Die bundesdeutsche Abfallwirtschaft scheint ein besonders inniges
Verhältnis zu den etablierten Politikern zu pflegen. Nachdem in
Köln der Skandal um den Müll-Multi Trienekens und seine
Müllverbrennungsanlage in aller Munde war, wurde vor wenigen Tagen
im noblen Stadtteil Hahnwald ein neuer Müllskandal aufgedeckt. Die
Ermittler durchsuchten die Villa von Wolfram Brück, dem ehemaligen
Chef des Dualen Systems Deutschland (DSD) – auch bekannt für seinen
„Grünen Punkt“. Brück soll in seiner Zeit als Konzernchef den
ehemaligen sächsischen CDU-Wirtschaftsminister Kajo Schommer mit
600.000 Euro bedacht haben.
weiter
1. Juni 2005:
Kein Geld für’s Ehrenamt
Jedermann weiß inzwischen, daß die Kölner Stadtkasse leer ist. Von
den etablierten Politikern kann man deswegen ständig hören, daß bei
den freiwilligen Leistungen gespart werden muß. Stattdessen sollten
die Bürger selbst diverse Aufgaben ehrenamtlich übernehmen und so
ihrer Stadt helfen. Eine an sich richtige Forderung, die aber von
den tagespolitischen Entscheidungen der Kölner Altparteien ad
absurdum geführt wird. So sollen aktuell die städtischen Mittel für
den Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement (KABE)
gestrichen werden.
Dabei bemüht sich der Verein um die Organisation ehrenamtlicher
Arbeit in Köln. Kurzsichtige Einsparungen in so einem Bereich
bringen in finanzieller Hinsicht langfristig überhaupt nichts. Denn
ehrenamtliche Arbeit soll ja gerade teure städtische Leistungen
überflüssig machen! Auf Dauer werden die Ausgaben mit so einer
Sparpolitik sogar noch steigen. Eine Einsicht, die die politisch
Verantwortlichen wohl erst noch schmerzlich lernen müssen. Der
nächste Prüfstein für die angeblich „ehrenamtfreundliche“ Politik
von Schramma und Co. ist in der nächsten Ratssitzung ein Antrag des
pro-Köln-Stadtrates Bernd M. Schöppe. Dieser fordert eine
50prozentige Fahrpreisermäßigung bei der KVB für alle ehrenamtlich
tätigen Bürger. Schließlich wären viele ehrenamtliche Tätigkeiten
auch mit Fahrtkosten verbunden. Die Damen und Herren von CDU und SPD
können hier wieder zeigen, ob sie ihren Versprechungen auch Taten
folgen lassen wollen. Wobei die Chancen dafür sehr schlecht stehen:
Denn in der Bezirksversammlung Rodenkirchen haben die etablierten
Parteien einen gleichlautenden Antrag schon einhellig
niedergestimmt.
31. Mai 2005:
Lügen haben
kurze Beine!
Schon
in den nachmittäglichen Gerichtshows im Fernsehen kann es jeder
lernen: Die vollständige Wahrheit zu sagen bedeutet, auch nichts
wegzulassen oder zu verschweigen! Genau diesen Grundsatz hat die
Neven-DuMont-Presse im Fall des umstrittenen Grundstücksgeschäfts
Köhler mal wieder bewußt ignoriert und ihre Leser hinters Licht
geführt. Denn der „Stadt-Anzeiger“ verschwieg einfach, daß neben der
FDP-Fraktion auch die Fraktion pro Köln gegen das
Grundstücksgeschäft der Stadt mit dem Vater des CDU-Ratsherrn
Andreas Köhler gestimmt hatte.
Pro Köln ging daraufhin
juristisch gegen den Verlag DuMont Schauberg vor – und der
Pressekonzern knickte prompt ein! Das Verlagshaus unterschrieb eine
strafbewährte Unterlassungs-Verpflichtungserklärung, in der es unter
Androhung einer Geldstrafe versicherte, in diesem Zusammenhang in
Zukunft folgendes nicht mehr zu behaupten: „Einzig die FDP stimmte
gegen den Deal“.
Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Judith Wolter erklärt dazu:
„Die Bürgerbewegung pro Köln wird in Zukunft gegen jede Verdrehung
oder Manipulation von Seiten der DuMont-Presse gerichtlich vorgehen.
Was das journalistische Berufsethos anscheinend nicht zu richten
vermag, muss nun eben juristisch durchgesetzt werden. In jedem Fall
werden die Kölner Bürger endlich die Wahrheit erfahren. Zusätzlich
wird pro Köln in den nächsten Wochen mit einer ersten Auflage von
100.000 Flugblättern über die Machenschaften der DuMont-Presse
aufklären. Das Ringen um eine objektive Berichterstattung in Köln
hat gerade erst begonnen!“
30.
Mai 2005:
Mehrheit der unter 18jährigen
bald aus einem anderen Kulturkreis
Ab und
zu kann man sogar in der Kölner DuMont-Presse etwas über die
wirklich wichtigen Entwicklungen im Lande lesen. So sorgte ein
Gutachten von Professor Klaus-Peter Strohmeier über die „Zukunft der
Städte in NRW“ für besorgte Schlagzeilen. Der
Bevölkerungswissenschaftler prognostiziert für Köln in fünf Jahren
eine nichtdeutsche Mehrheit bei den unter 18jährigen. Und weiter
heißt es im „Stadt-Anzeiger“ wörtlich: „In naher Zukunft wird die
Mehrzahl der Kölner einer anderen Nationalität entstammen.“
weiter
27.
Mai 2005:
Romanische
Kirchen als zukünftiges Weltkulturerbe?
Der Bund Deutscher
Architekten lud diese Woche zum Montagsgespräch in das Domforum, um
das zukünftige Höhenkonzept für die linksrheinische Innenstadt zu
besprechen. Dabei entspann sich auch eine interessante
Diskussion über Baukultur als Beitrag zum Heimatgefühl und über die
mangelhafte Medienberichterstattung in diesen Fragen.
weiter
26.
Mai 2005:
Islamistische Steuerhinterzieher und ahnungslose Verwaltungsbeamte
Rund 1.000 Beamte durchsuchten am
Dienstag in einer bundesweiten Razzia diverse Räumlichkeiten des
Verbands der islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ). Besonderes
Augenmerk galt dabei dem Kölner Hauptquartier des VIKZ in der
Vogelsanger Straße in Ehrenfeld.
weiter
25.
Mai 2005:
Zwangsprostitution und
Drogenhandel für die Etablierten kein Thema
Völlig
ignorant zeigten sich erneut die etablierten Parteien in der
gestrigen Ratssitzung. Weder die Probleme
mit der Fixerstube des Junkiebundes in Kalk noch der Fall von
Zwangsprostitution auf dem städtischen Drogenstrich scheinen diese
Damen und Herren zu interessieren. Auch ein pro-Köln-Antrag zur
Kampagne gegen den Kölner Vize-Polizeipräsidenten Dieter Klinger
wurde von den Mehrheitsfraktionen ohne jegliche Stellungnahmen
abgelehnt. weiter
24.
Mai 2005:
Klinik-Beschäftigte contra Hecker
403
Beschäftigte der Kliniken der Stadt Köln wenden sich mit einer
Petition gegen ihren umstrittenen Geschäftsführer Wilhelm Hecker.
Die Petenten lassen verlauten:
„Aufgrund der jüngsten Entwicklungen und der bisherigen zweijährigen
Erfahrung mit Herrn Wilhelm Hecker als Geschäftsführer der Kliniken
der Stadt Köln fordern die Unterzeichner den sofortigen Rücktritt
des Geschäftsführers.“ Die Unterschriften wurden bei einem Notar
hinterlegt. Die Unterzeichner haben mit Hilfe eines Rechtsanwaltes die Kölner Stadtspitze sowie die Mitglieder des
Aufsichtsrates der Kliniken über die Petition informiert -
bislang ohne Reaktion.
23.
Mai 2005:
Bietmann visiert neue Geldquellen an
Rolf Bietmann hat die Zeichen der Zeit mal wieder richtig
erkannt: Unmittelbar nach den NRW-Landtagswahlen und der Ankündigung
von Neuwahlen im Bund hat auch der erfahrene Klüngel-Profi Bietmann
seine Ziele neu überdacht. Für ein gutes Auskommen soll nun
nicht mehr der Posten des Rheinenergie-Chefs sorgen, sondern
stattdessen eine mögliche CDU-Regierungsbeteiligung auf Bundesebene.
weiter
21.
Mai 2005:
Stellenabbau in Köln geht weiter
Schlag
auf Schlag geht der Kahlschlag auf dem Kölner Stellenmarkt weiter:
Nachdem bei der Linde Kältetechnik endgültig feststeht, daß
insgesamt 260 der 520 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren,
sollen jetzt auch noch 120 Mitarbeiter des Ossendorfer
BTS-Siemens-Werkes „freigesetzt“ werden. In beiden Fällen wird
die Arbeit ins benachbarte Ausland verlagert werden, obwohl die
Betriebe absolut profitabel arbeiten. Sicher werden die Kölner
Altparteien darüber bald wieder Krokodilstränen vergießen, obwohl
ihre Kollegen im Bundestag und auf EU-Ebene diese verhängnisvolle
Globalisierungspolitik erst möglich gemacht haben.
weiter
20.
Mai 2005:
Schramma-Ermittlungen eingestellt
Das
strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister Fritz
Schramma im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Wahlplakates
durch den Kölner Bauunternehmer Ewald Hohr ist eingestellt worden.
Schramma ließ über seinen Anwalt mitteilen, Zeugenaussagen
zufolge stehe fest, daß die seinerzeit von Hohr gezahlten rund
21.000 Euro nicht an ihn geflossen seien. Daraus kann man
schlußfolgern, daß es sich dann also um eine nicht verbuchte
Zuwendung an seine Partei, die CDU, gehandelt haben muß, deren
Kölner Schatzmeister indessen beteuert hat, die Partei hätte mit der
Finanzierung des Wahlplakates nichts zu tun gehabt. Die
Staatsanwaltschaft prüft folgerichtig ein mögliches strafrechtliches
Fehlverhalten von Verantwortlichen der Partei.
In der
Berichterstattung der Kölner Medien wird selbstverständlich wieder
einmal unterschlagen, daß pro Köln das Ermittlungsverfahren mit
einem Strafantrag ins Rollen
gebracht hat. Die Desinformationsmedien
„Kölner Stadt-Anzeiger“ und
„Kölnische Rundschau“ erwähnen diesen Umstand mit keiner Silbe.
20.
Mai 2005:
Schramma – „Vater der Kölner Türken“
Mancher Internetbenutzer kennt sie vielleicht schon, die Netzseite der Stadt
Köln. Recht übersichtlich und praktisch präsentiert sich da das offizielle Köln.
Unter anderem kann man auch die
Wortprotokolle der Ratssitzungen einsehen. Wer
also Zeit hat und auch gerne mal herzhaft lacht, dem sei die Lektüre dieser
Protokolle empfohlen. Denn was manche der etablierten Politiker von sich geben,
könnte unverändert auf jeder Karnevalssitzung als politische Parodie durchgehen.
Ein besonderes Bonmot lieferte Oberbürgermeister Fritz Schramma höchstselbst in
der Ratssitzung vom 28. April: Schramma rühmte sich dort als „Vater der Kölner
Türken“ – na, hoffentlich kann er dafür die Alimente aufbringen!
weiter
19. Mai 2005:
Verfilzt bis
zu den untersten Ebenen
Über den
Kölner Müllskandal sind schon viele prominente Politiker gestolpert.
Weniger bekannt ist dabei, daß der Ex-Müll-Mogul Hellmut Trienekens
seine „politische Landschaftspflege“ - sprich Bestechung - bis in
die unteren Funktionärsebenen von CDU und SPD betrieb. Da konnte
sogar ein CDU-Hinterbänkler wie der ehemalige Stadtrat Heinz-Ludwig
Schmitz locker mal 371.000 Euro abstauben. Ein Vorgang, der nach
über zwei Jahren endlich ein gerichtliches Nachspiel haben wird: Die
Kölner Staatsanwaltschaft hat Schmitz, der derzeit dem
CDU-Ortsverband Braunsfeld-Müngersdorf vorsteht, wegen des Verdachts
der Vorteilnahme angeklagt. weiter
19.
Mai 2005:
Mediale Scheinwelt
Im Zusammenhang mit einem umstrittenen Grundstückskauf zeigt
sich wieder einmal, wie krampfhaft die DuMont-Presse Vorstöße der Bürgerbewegung
pro Köln aus der öffentlichen Wahrnehmung wegzublenden versucht. Pro Köln
hat im Rechnungsprüfungsausschuß eine
Anfrage
gestellt, die klären soll, wie bei dem Geschäft der Preis zustande kam. Der
„Kölner Stadt-Anzeiger“ aber bringt in einem
Artikel über den Vorgang das Kunststück fertig, so zu tun, als sei die FDP
in dieser Angelegenheit die treibende Kraft der Aufklärung. Denn: pro Köln
gibt's gar nicht! Pro Köln macht niemals etwas sinnvolles! Weil nicht sein kann
was nicht sein darf! Schöne neue Welt ...
18. Mai 2005:
Kölner Dom
nichts mehr wert?
Den
Kölner Altparteien steht eine weitere politische Schlappe bevor, die
leider für Köln und ganz Deutschland eine große Schande sein wird.
Denn der berühmte Kölner Dom, gotisches Wahrzeichen der Stadt
und UNESCO-Weltkulturerbe, soll vielleicht dieses Jahr schon nicht
mehr zu eben jenem Weltkulturerbe zählen. Schuld daran wären die
Pläne der Stadtverwaltung für insgesamt fünf Hochhausbauten in
Deutz, die die dominierende Stellung des Doms laut UNESCO beenden
würden. weiter
18. Mai 2005:
Grüne Bankrotterklärung
Das jetzt veröffentlichte
Protokoll der Ratssitzung am 28. April macht den intellektuellen
Bankrott der grünen Fraktionschefin Barbara Moritz wortwörtlich
nachvollziehbar. Zum
Antrag
der Fraktion pro Köln, das Parken in der Domstadt künftig in der
ersten Stunde kostenfrei zu belassen, sagte Frau Moritz:
„Wir
werden heute und in Zukunft alle Anträge von pro Köln ablehnen. Auch
wenn nur festgestellt wird, daß es heute nicht regnet, oder man
begrüßt, daß uns der Papst im Sommer besuchen kommt, werden wir den
entsprechenden Antrag ablehnen, solange er von pro Köln gestellt
wird.“
Sie können
nicht fassen, daß dieses Zitat echt ist? Dann lesen Sie es bitte
hier im Wortprotokoll der Ratssitzung selbst nach!
Frau
Moritz stellt die taktischen Interessen ihrer Fraktion über die
Belange der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Sie entspricht
damit geradezu beispielgebend dem Bild vom Politiker im
Elfenbeinturm, der jeden Bezug zur Realität verloren hat und sich
selbst wichtiger nimmt als die ihm übertragenen Aufgaben. Pro Köln
wird diesen Leuten im Rat weiterhin gehörig Dampf machen!
17. Mai 2005:
Alles neu macht der Mai
Pro Köln präsentiert sich
im Internet seit heute in völlig neuer Aufmachung. Das
veränderte Layout war längst überfällig, nachdem unsere
Internetseiten fünf Jahre lang im Kern unverändert blieben - während
sich die Bildschirmauflösungen und Ansprüche unserer Nutzer sowie
die Dichte der von uns bereitgestellten Informationen mehrfach
gründlich verändert haben.
Die neue Aufmachung
erleichtert Ihnen das Navigieren und gibt für's Auge mehr her, ohne
Chaos zu stiften. Nach wie vor ist die Struktur einfach und auch für
den Erstbesucher sofort durchschaubar.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß
damit!
17. Mai 2005:
Leider kein Einzelfall
Im „Kölner Stadt-Anzeiger“ konnte
man am Pfingstwochenende überraschender Weise ausführlich über die
Opferperspektive bei einem der zahlreichen Raubüberfälle in der
Domstadt lesen. Dabei kam eine junge Studentin zu Wort, die –
beispielhaft für viele andere Bürger – das Vertrauen in die
öffentliche Sicherheit erstmal verloren hat.
weiter
17. Mai 2005:
Wut bei den Beschäftigten der
Kliniken
Seit Wochen brodelt es
unter den Angestellten der städtischen Kliniken. Grund dafür ist ihr
äußerst umstrittener Chef, der ehemalige CDU-Staatsekretär Wilhelm
Hecker. Hecker wurde in diversen Medienberichten Untreue und
Inkompetenz vorgeworfen, was die Kölner Mehrheitsfraktionen von CDU
und SPD nicht daran hinderte, die Weichen für eine
Vertragsverlängerung bis 2010 zu stellen. Die Beschäftigten der
städtischen Kliniken wandten sich jetzt nach einer
Betriebsversammlung in einem anonymen Brief an die
Stadtratsfraktionen und die örtlichen Medien.
weiter
13.
Mai 2005:
Geklüngelt hoch drei!
Man hält
es kaum für möglich: Trotz der unzähligen Fälle von Korruptions- und
Vetternwirtschaft in den vergangenen Jahren in Köln scheinen die
Verantwortlichen nichts hinzu gelernt zu haben. In der aktuellen
Diskussion sorgen derzeit drei Namen für einen unangenehmen
Beigeschmack: Rolf Bietmann, Hardy Fuß und Wilhelm Hecker.
weiter
13. Mai 2005:
Schluß mit dem Aussitzen!
Seit Jahren sind die
Kölner Altparteien bemüht, den Skandal um die völlig überdimensionierte
Müllverbrennungsanlage auszusitzen. Nachdem die korrupten Verhältnisse bei
der Planung und dem Bau des Großprojekts durch die Justiz aufgearbeitet
wurden, versuchen CDU und SPD nun mögliche Schadensersatzklagen gegen die
damaligen Verantwortlichen zu verhindern.
weiter
12. Mai 2005:
Rote Karte für OB Schramma
Wenig Erfreuliches gab es
in den letzten Tagen für unseren umtriebigen Oberbürgermeister Fritz
Schramma zu hören. Zuerst wusch ihm der Regierungspräsident Jürgen Roters
per „Express“ in Sachen Sparpolitik den Kopf, dann wurde Schramma auch noch
in der McKinsey-Umfrage „Perspektive Deutschland“ ein katastrophales Zeugnis
ausgestellt: Nur fünf Prozent der Befragten hielten seine Arbeit für gut!
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6. Mai 2005:
1. FC dankt pro Köln
Der 1. FC Köln hat sich bei pro Köln für die
Glückwünsche zum Aufstieg in die erste Fußballbundesliga bedankt. Der
Mailverkehr ist hier
dokumentiert. Im Geißbockheim wurden demnach die Glückwünsche der Bürgerbewegung
mit Freuden gelesen.
Übrigens: Harald Schmidt hat in seiner Sendung am Abend
des 5. Mai den sportlichen Erfolg des FC treffend kommentiert:
„Wir hier waren über den Aufstieg des 1. FC Köln begeistert: Tausende auf
den Straßen, darunter auch viele Deutsche ...“
3. Mai 2005:
pro Köln gratuliert dem FC
Der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, hat dem 1. FC
Köln zum Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga gratuliert.
Beisicht
schreibt in einer eMail an den Verein: „Zumindest der Fußball ist in Köln wieder
erstklassig. Wollen wir hoffen, daß die Politik bald nachzieht!“
2. Mai 2005:
Die Parallelgesellschaft der Katholiken
Gott sei Dank hat die Stadt Köln mit
Marlis Bredehorst eine Sozialdezernentin, die weiß worauf es ankommt: Die
gute Frau distanzierte sich nämlich umgehend von einem „taz“-Bericht, wonach
sie von deutschen und ausländischen Parallelgesellschaften gesprochen hätte.
Vielmehr hätte sie in diesem Zusammenhang von den Parallelgesellschaften der
„Schwulen und Lesben oder auch z.B. von Katholiken“ geredet.
Ja - die liebe Frau Bredehorst legt halt Wert auf
politisch korrekte Aussagen. Auch wenn dabei nur noch blanker Unsinn
herauskommt. Mit der Realität hat es auf jeden Fall nichts mehr zu tun. Im
Gegensatz zu ausländischen Parallelgesellschaften in deutschen Großstädten:
Die gibt es nämlich tatsächlich und jeder kennt auch in Köln die
entsprechenden Viertel und Straßenzüge. In diesen räumlich begrenzten
Gebieten – in Amerika auch „Ghettos“ genannt – dominieren bestimmte
ausländische Volksgruppen das öffentliche Leben. Sie bilden dort parallel
zur übrigen deutschen Bevölkerung eine eigene Gesellschaft – eine
Parallelgesellschaft also.
Im Gegensatz dazu sind
wohl niemandem „Katholiken-Ghettos“ bekannt. Oder wird es nur hinterhältig
verschwiegen, daß man sich in manchen Kölner Vierteln nur mehr in Latein
verständigen kann? Stimmt es gar, daß in bestimmten Stadteilen Priester und
Ordensleute die staatliche Ordnung aushebeln und sich die Polizei wegen
randalierender Ministranten nicht mehr dorthin traut?
Aber Spaß beiseite – die
völlige Verdrehung der Tatsachen durch hochrangige Persönlichkeiten aus der
Kölner Verwaltung ist leider viel zu ernst. Bei einer Sozialdezernentin, die
in Deutschland von einer katholischen „Parallelgesellschaft“ spricht, darf
wohl die soziologische Kompetenz in Frage gestellt werden.
2. Mai 2005:
Prof. Quander zur Kölner Kulturpolitik
Der neugewählte Kölner Kulturdezernent Prof. Georg Quander hat sich in einer
eMail an pro Köln zu seinen kulturpolitischen Plänen geäußert. Damit
konkretisiert er seine Absichten, über die pro Köln im Internet bereits am 28.
April berichtet hat. weiter
29. April 2005:
Totalverweigerung der
Altparteien
In Sachen
Demokratieverständnis der Kölner Altparteien ist man ja inzwischen einiges
gewöhnt. Aber einen regelrechten Offenbarungseid leistete in der gestrigen
Ratssitzung die grüne Ratsfrau Barbara Moritz: Sie kündigte im Namen aller
anderen etablierten Fraktionen an, auf jegliche inhaltliche
Auseinandersetzung mit Anträgen der Bürgerbewegung pro Köln zu verzichten!
Weitere demokratische Armutszeugnisse folgten im Verlauf der Sitzung, als es
um die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft des umstrittenen Kölner
Medienmoguls Alfred Neven DuMont und um die Vertragsverlängerung des unter
Untreue-Verdachts stehenden kaufmännischen Geschäftsführers der Kliniken der
Stadt Köln, Wilhelm Hecker, ging. weiter
28. April 2005:
Quander stellt sich bei pro Köln vor
Der neue Kölner Kulturdezernent Prof. Georg Quander hat sich heute bei der
Fraktion pro Köln vorgestellt. Dabei skizzierte er seine
kulturpolitischen Leitlinien für die Domstadt. Quander will – ohne in
Dirigismus zu verfallen – die städtischen Kultureinrichtungen wieder mehr am
Geschmack des Publikums ausrichten. Avantgardistische Ansätze haben, so
Quander, in Teilen ihre Berechtigung, ihnen kann aber – insbesondere vor dem
Hintergrund der dramatischen Haushaltslage – nicht das Hauptaugenmerk der
Kulturpolitik gelten.
Quander will der akulturellen Gesellschaft, die auch in Köln immer größer
wird, Potentiale abringen. Das soll vor allem durch Jugendarbeit geschehen,
in die auch die städtischen Jugendeinrichtungen einzubeziehen sind.
In
der Auseinandersetzung mit der multikulturellen Gesellschaft setzt Quander
auf die „Betonung unserer deutschen Kultur“. In Köln lebende Menschen
fremder Nationalität sollten nach seiner Vorstellung verstärkt deutsch
lernen – und er will mithelfen, kulturelle Angebote zu unterbreiten, die das
Erlernen der deutschen Sprache zusätzlich attraktiv machen. Fremdsprachige
Angebote haben demgegenüber für ihn die geringere Priorität.
Dabei ist sich Prof. Georg Quander der Risiken bewußt, die für sein Ressort
vor dem Hintergrund der städtischen Finanzlage bestehen. Quander hat der
Fraktion pro Köln zugesichert, auch in Köln zu bleiben, falls der
Nothaushalt greifen und dem Rat die kommunalpolitische Führung aus der Hand
genommen werden sollte. „Dann werde ich mich mit dem Regierungspräsidenten
auseinandersetzen“, kündigte der frühere Intendant der Deutschen Staatsoper
Berlin an.
Dazu
erklärt die Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Judith Wolter: „Georg Quander
hat auf uns sehr überzeugend gewirkt – wir werden ihn heute im Rat wählen.
Es kann mit ihm nur besser werden. Wir drücken ihm fest die Daumen und
werden im Rat und in den Stadtbezirken die Generallinie seiner Kulturpolitik
unterstützen.“
27. April 2005:
Zum Sex auf dem städtischen Straßenstrich gezwungen!
Nun ist es also soweit:
Zum ersten Mal wurde bekannt, daß ein Kölner Mädchen zum Geschlechtsverkehr
in den „Verrichtungsboxen“ des städtischen Straßenstrichs in Longerich
gezwungen wurde. Seit dem Jahr 2001 hatte die Bürgerbewegung pro Köln
genau aus diesem Grund einen monatelangen Kampf
gegen OB Schrammas Straßen- und Drogenstrich geführt. Die ortsansässige
Bevölkerung in Longerich wurde von pro Köln ausführlich über die Pläne der
etablierten Parteien informiert. Und pro Köln organisierte zusammen mit den
empörten Anwohnern zahlreiche Veranstaltungen und Mahnwachen. Doch alle Mühe
war vergebens, weil die Kölner Altparteien um jeden Preis einen öffentlich
geförderten Straßenstrich im Kölner Norden wollten, um die Prostituierten
aus der Innenstadt wegzubekommen. Die einzig vernünftige Lösung wäre
dabei freilich gewesen, jede Art von Straßen- oder Drogenstrich in Köln zu
verhindern. Schließlich ist bekannt, daß es im Umfeld solcher
„Einrichtungen“ zu Begleitkriminalität kommt. Zudem werden die
Prostituierten auf der Straße oft zu ihrer Tätigkeit gezwungen – sei es zur
Finanzierung ihrer Drogensucht oder wie im aktuellen Fall zum Bezahlen von
Schulden.
Die genauen Details über den Fall, bei dem ein
junges Mädchen unter Tränen zum ungeschützten Geschlechtsverkehr mit drei
Freiern gepresst wurde, können sie in den sensationsgierigen Kölner
Boulevardblättern nachlesen. So trieft zum Beispiel der
„Express“-Bericht
voll geheucheltem Mitleid. Aber als es darum ging, den Straßenstrich als
Schauplatz des Verbrechens erst gar nicht zuzulassen, stand der „Express“
zusammen mit den anderen DuMont-Zeitungen wieder wie ein Mann hinter Neven
DuMonts Klüngel-Freunden aus der Kölner Politik. Die Aktivitäten von pro
Köln gegen den städtischen Straßenstrich wurden dagegen wie üblich
verunglimpft.
Um es noch einmal klarzustellen: Drogen- und
Straßenstriche sind immer ein Übel – sowohl für die Prostituierten als auch
für die Anwohner und die ganze Stadt. Gänzlich unverantwortlich ist es
deshalb, solche Dinge auch noch öffentlich zu fördern. Die Bürgerbewegung
pro Köln zumindest hätte es dem betroffenen jungen Mädchen gerne erspart, in
einer städtischen „Verrichtungsbox“ gedemütigt zu werden.
26. April 2005:
Wer ist Georg Quander?
Die Fraktion pro Köln lädt den designierten neuen Kulturdezernenten Georg
Quander dazu ein, sich am Mittwoch den Ratsmitgliedern der Bürgerbewegung
vorzustellen. Der bisherige „Findungsprozeß“ wurde nur von SPD und CDU
betrieben. Am Mittwoch will sich Quander aber auch bei der FDP und den Grünen
bekannt machen, während eine zunächst für Freitag angesetzte Sondersitzung des
Ausschusses Kunst und Kultur, bei der Quander seine kulturpolitischen
Vorstellungen skizzieren wollte, ohne Angabe von Gründen abgesagt wurde.
Dazu erklärt Manfred Rouhs: „Der neue Kulturdezernent muß nicht schlecht sein,
aber er hat einen schlechten, leider für die politischen Verhältnisse in unserer
Stadt nicht untypischen Start: er wurde ausgeklüngelt. Seine zunächst geplante
Vorstellung im Kulturausschuß wird nun offenbar bei SPD und CDU als überflüssig
angesehen. Die Fraktion pro Köln jedenfalls wird auf gar keinen Fall für einen
Kulturdezernenten stimmen, der nicht vor der entscheidenden Ratssitzung am
Donnerstag auch außerhalb der Klüngelrunden deutlich macht, was er in der
verhinderten Kulturhauptstadt Europas bewegen will.“
25. April 2005:
Hauptsache wir entschuldigen uns!
Das 20. Jahrhundert war geprägt von schrecklichen
Völkermorden und grausamen Massenvertreibungen. Schon im Jahr 1915 ereilte
dieses furchtbare Schicksal die Volksgruppe der Armenier im Osmanischen
Reich - dem Vorläufer der heutigen Türkei. Bis zu 1,5 Millionen Armenier
kamen dabei ums Leben. Bei den Gedenkfeiern der größten armenischen Gemeinde
Deutschlands in Köln wurde aber deutlich, daß die Türkei bis heute jede
Verantwortung oder gar Reue für diesen Völkermord kategorisch ablehnt.
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25. April 2005:
Multi-Kulti verschärft Haushaltsdebakel
Die Stadt Köln kann sich Multi-Kulti und weitere Zuwanderung nicht mehr
leisten. Das läßt sich aus Äußerungen des Stadtkämmerers Peter Michael
Soénius schließen. Der mußte heute gegenüber dem Finanzausschuß eingestehen, daß
die Jahresrechnung 2004 mit einem Fehlbetrag von 177,1 Millionen Euro schließt.
Zusammen mit den Fehlbeträgen der Vorjahre ergibt sich ein Minus von 597,3
Millionen Euro. Grund ist ein Rückgang der Steuereinnahmen aufgrund der
lahmenden wirtschaftlichen Entwicklung - aber auch eine gravierende Zunahme der
„Leistungen der Sozial- und Jugendhilfe einschließlich
Asylbewerberleistungsgesetz“, bei denen es in 2004 Mehrausgaben in Höhe von 76,7
Millionen Euro gegeben hat.
22. April 2005:
Gesinnungsblockwarte für den Kölner Wahlkampf
Zum vierten Mal hat es der „Kölner Runde Tisch für
Integration“ geschafft, beim Landtagswahlkampf im Raum Köln weitgehend jede
Kritik an der Zuwanderung zu unterdrücken. Eine sogenannte „Fairnessvereinbarung“
sieht vor, daß kritische Äußerungen bezüglich Einwanderung und
multikultureller Gesellschaft an den Pranger gestellt werden sollen. Die
etablierten Parteien in Köln haben dazu natürlich sofort ihre Zustimmung
signalisiert. Schließlich will sich von diesen Herren und Damen keiner die
politisch-korrekten Finger verbrennen. Es sind ja nur die berechtigten
Sorgen und Interessen der deutschen Restbevölkerung, die dabei ausgeblendet
werden.
Peter Canisius, der
Vorsitzende des „Kölner Runden Tisches für Integration“ sieht das freilich
anders. Er findet es richtig und wichtig, daß besonders bei den Themen
Kriminalität und Arbeitslosigkeit keine Verbindung zum hohen Ausländeranteil
in Köln hergestellt werden darf. Multikulti-Freund Canisius befürchtet –
wohl zu Recht – daß dann die Bürger die richtigen Schlüsse ziehen könnten
...
Aber Canisius steht mit
seiner Meinung in unserem schönen „Kölle“ natürlich nicht allein da. Die
eilfertigen DuMont-Journalisten schwärmen bei der Berichterstattung über
dieses neueste Denkverbot gleich vom großen Reichtum, den die Ausländer für
Köln geschaffen hätten und von unserem hohen Lebensstandart, den wir nur mit
einer massenhaften Einwanderung erhalten könnten. Besagte Pressevertreter
haben anscheinend noch nie etwas von der „Zuwanderung in die Sozialsysteme“
gehört. Auch die Lektüre der örtlichen Kriminalitäts- und
Arbeitslosen-Statistiken im Hinblick auf Menschen mit „Migrationshintergrund“
wäre diesbezüglich sehr aufschlußreich.
Genau solche Rückschlüsse
sollen durch die Kölner „Fairnessvereinbarung“ aber verhindert werden. Und
damit wirklich alle Wahlkämpfer lückenlos kontrolliert werden können, sollen
sich die Kölner auch noch als Spitzel betätigen und etwaige „Missetäter“
anschwärzen. Besonders beschämend ist, daß sich die Vorsitzende des
Katholikenausschusses, Hannelore Bartscherer, und der evangelische
Superintendent Ernst Frey für diese Gesinnungsschnüffelei als sogenannte
„Ombudsleute“ hergeben müssen. Denn sicher gilt auch für viele gläubige
Kölner noch der alte Spruch: „Der größte Schuft im ganzen Land ist und
bleibt der Denunziant!
20. April 2005:
Ein Deutscher auf dem Heiligen Stuhl
Die Wahl Joseph Ratzingers zu Papst Benedikt XVI.
ist das beste, was der Christenheit in aller Welt und den kulturbejahenden
Kräften in Europa passieren konnte. Denn Ratzinger ist vor allem eines:
zuverlässig. Er wird den Kurs der Wertebewahrung fortsetzen, den Johannes
Paul II. eingeschlagen hat. Falls die Kirche in Europa überhaupt eine Chance
hat, etwas von ihrer alten Größe zurückzugewinnen, dann nur mit ihm. Seine
Amtszeit fällt in die entscheidenden Jahre. Die Kardinäle haben eine gute
Wahl getroffen.
Das politische Berlin applaudiert dem ersten deutschen
Papst seit mehr als 480 Jahren artig – aber nicht bei allen kommt der
Beifall von Herzen. Die bundesrepublikanischen Massenmedien haben bis
zuletzt versucht, einen anderen Papst herbeizuschreiben. „Widerstand unter
Kardinälen gegen Ratzinger wächst“, schlagzeilte das Leitmedium „tagesschau“
im Internet bis zuletzt. Ein „Modernisierer“ wäre ihnen lieber gewesen. Oder
besser noch ein liberaler Papst aus Afrika oder Lateinamerika. Aus der
Traum!
„Benedikt, Du bist der Hit! Mit Dir wird Deutschland
wieder fit!“ – so skandierten junge deutsche Pilger gestern auf dem
Petersplatz in Rom. Hoffentlich behalten sie recht. Deutschland jedenfalls
hätte es bitter nötig, endlich wieder fit zu werden – gerne mit päpstlichem
Segen!
20. April 2005:
SPD beschimpft ihre Kritiker
Pro Köln weist Beschimpfungen aus der Kölner SPD im
Zusammenhang mit der Benennung von Straßen im Stadtteil Brück zurück.
Mit einer rot-grünen Mehrheit, gegen die Stimmen von pro Köln und der
meisten CDU-Bezirksabgeordneten hat die Bezirksvertretung Kalk in ihrer
jüngsten Sitzung beschlossen, zwei Straßen in Brück nach NS-Gegnern zu
benennen. Der Kölner SPD-Vorsitzende Jochen Ott bezeichnete die Gegenstimmen
als „ungeheuerlich“ und meinte, die Gegner der SPD-Namensvorschläge „sollten
sich was schämen“. Dabei bemühte Ott wortreich die deutsche Geschichte in
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Dazu erklärt Manfred Rouhs: „Unser Bezirksvertreter
Wolfgang Speck hat genau das Richtige getan. Je größer die zeitliche Distanz
zum Dritten Reich wird, desto mehr Straßen und Plätzen in unserem Land soll
nach dem Willen von SPD und Grünen irgend ein Bezug zu dieser Zeit gegeben
werden. Warum eigentlich? Täten wir Deutschen nicht besser daran, uns auf
die lichteren Kapitel unserer Geschichte zu besinnen? Die SPD kommt offenbar
mit der politischen Wirklichkeit im Deutschland von heute nicht zurecht und
flüchtet deshalb in die Vergangenheit. Sie täte besser daran, sich kritisch
mit der katastrophalen Bilanz ihrer Regierungspolitik in Bund und Land
auseinander zu setzen.“
18. April 2005:
Schramma nicht überbezahlt?
Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma verdient mehr als 200.000 Euro brutto
im Jahr, fühlt sich aber nicht überbezahlt. Im Interview mit dem
„Express“ beteuerte er, privat lediglich einen VW-Golf zu fahren und zur
Miete zu wohnen. Schramma bezieht neben seinen Einkünften als Oberbürgermeister
(135.388,06 Euro im Jahr) Gelder als Mitglied von 52 stadtnahen Gremien, vor
allem Aufsichtsräten. Einen Teil davon - knapp 30.000 Euro jährlich - führt er
allerdings an die Stadt ab. Dazu erklärt Manfred Rouhs:
„Warum muß sich eine einzelne Person in
52 teilweise hochdotierte Gremien wählen lassen? Das kann er doch nur, wenn er
sich von anderen, bezahlten Kräften zuarbeiten läßt. Wäre es dann nicht besser
und ehrlicher, diese Kräfte selbst in die jeweiligen Gremien zu wählen?
Niemand würde Schramma seine hohen
Einkünfte neiden, wenn dabei für die Stadt etwas herumkäme. Aber die Bilanz
seiner Haushaltspolitik ist katastrophal. Köln steht vor dem wirtschaftlichen
Zusammenbruch. Da sollte der Oberbürgermeister mit gutem Beispiel vorangehen und
sparen - auch bei sich selbst!“
15. April 2005:
Mehr Asylanten nach Poll
Die Stadt Köln plant, die Kapazität des Asylantenheims am Poller Holzweg um
weitere 100 Plätze auszubauen. Die Fraktion pro Köln hat in der zuständigen
Bezirksvertretung Porz deshalb für die Bezirksvertretungs-Sitzung am 26. April
folgenden Dringlichkeitsantrag eingebracht:
„Die
Bezirksvertretung Porz mißbilligt den Ausbau der Kapazität des Asylbewerberheims
Poller Holzweg um weitere 100 Plätze und fordert den Rat der Stadt Köln auf, den
im Juni 2003 gefaßten Beschluß zum Nachbau der entsprechenden Wohneinheiten
aufzuheben.“
Zur Begründung
verweist pro Köln auf den Umstand, daß die Einquartierung weiterer
Asylbewerber in das Wohnheim Poller Holzweg unzumutbare Belastungen für die
dortige Wohnbevölkerung mit sich bringt. Zudem zeigt sich wieder einmal, wie
schamlos die Poller Bürger von den Kommunalpolitikern der Altparteien
belogen werden. Denn ihnen wurde zugesichert, nach der Räumung des
Übergangsheims in der Salmstraße würden die einschlägigen Problempersonen
nicht nach Poll zurückkehren. Warum sollen dann aber jetzt am Poller Holzweg
100 neue Heimplätze geschaffen werden? - Pro Köln wird in und außerhalb der
Bezirksvertretung nachhaltig gegen dieses Vorhaben der Stadtspitze Position
beziehen!
13. April 2005:
Rede zum 8. Mai
Die Stadt Köln hat die Niederschrift der Ratssitzung vom 15. März mit der
Diskussion um die pro-Köln-Resolution zum 8. Mai als PDF-Datei abrufbar gemacht.
Das Dokument kann
hier heruntergeladen werden. Es enthält u.a. die Rede der
pro-Köln-Fraktionsvorsitzenden Judith Wolter zum 60. Jahrestag des Kriegsendes.
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12. April 2005:
pro Köln contra Ehrenbürger DuMont
Die Fraktion pro Köln hat für die Sitzung des Rates am 28. April einen Antrag
eingebracht, der die Streichung des Namens Alfred Neven DuMont aus der Liste der
Kölner Ehrenbürger vorsieht. Zahlreiche Argumente sprechen gegen eine
Ehrenbürgerschaft von Alfred Neven DuMont. Die Begründung auf den städtischen
Internetseiten für diese hohe Auszeichnung Neven DuMonts kann in weiten Teilen
nur noch als unfreiwillige Satire betrachtet werden.
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8. April 2005:
„Hurra, wir wachsen“?
Der Kölner „Express“ macht mit einem
Artikel über das angebliche Bevölkerungswachstum der Kölner gute Stimmung -
unterschlägt dabei aber den anhaltenden Schwund der einheimischen Bevölkerung.
Denn wie aus dieser Graphik hervorgeht, sterben mehr Kölner als
geboren werden. Seit dem Jahr 2000 scheint sich dieser Trend zu verlangsamen;
lag der Bevölkerungsschwund bis 1999 bei etwa 2.000 Personen pro Jahr, so sackte
er seither auf etwa 1.400 ab und sank in 2004 sogar erstmals unter 1.000.
Einziger Grund dafür ist aber die seit der Jahrtausendwende erleichterte
Einbürgerung von Ausländern, die eine höhere Geburtenrate haben als die
Deutschen und die als deutsche Lebendgeborene bzw. Sterbefälle in die städtische
Statistik eingegangen sind.
Die demographische Entwicklung der in Köln lebenden Ausländer ist dagegen weit
gesünder als die der Deutschen, wie diese Graphik zeigt. Zwar ist
hier seit Mitte der 90er Jahre ein Rückgang der Geburten zu verzeichnen - wohl,
weil manche Ausländer auch nachteilige Entwicklungen der Deutschen übernehmen,
wie den Trend zur Kinderlosigkeit oder zur Ein-Kind-Familie. Insgesamt aber
übersteigt die Zahl der Geburten die der Todesfälle deutlich. Das vom
„Express“
ermittelte
Wachstum ist also nichts weiter als eine Zunahme der Ausländerzahl in Köln.
Davon liest man in dem Artikel vom 4. April kein Wort - nicht einmal zwischen
den Zeilen.
7. April 2005:
Multikulti statt Kinderhortplätze
Wie die Stadt Köln trotz der Finanzkrise ideologisch motivierte
Geldgeschenke verteilt
Köln ist pleite. So pleite, daß die Stadt schon im Jahr 2004 zu einem
„Haushaltssicherungskonzept“ verpflichtet wurde. Und ab dem Jahr 2007 droht
sogar das „Nothaushaltsrecht“. Eine schlimme Finanzsituation also, bei der
alle möglichen Sparanstrengungen unternommen werden müßten. Genau dies hat
Oberbürgermeister Fritz Schramma anläßlich der Einbringung des
Haushaltsplanes 2005/2006 auch wortreich angekündigt. Doch im laufenden Jahr
überraschen CDU und SPD immer wieder mit der Unterstützung kostspieliger
Projekte, die nicht zwingend notwendig wären. Aus ideologischen Gründen wird
das rare Geld der Kölner Bürger – teils gegen den Willen des Stadtkämmerers
Peter-Michael Sóenius – einfach verschleudert.
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5. April 2005:
Schleusern das Handwerk erleichtert
Die Kölner Justiz mußte erneut Menschenhändlern einen Straferlaß gewähren,
weil denen die Politik das Handwerk leicht gemacht hatte.
Die vom
Außenministerium zu verantwortenden
„politischen
Erlasse“ für eine erleichterte Einreise nach Deutschland seien einem
33jährigen ukrainischen Diplom-Psychologen und seiner aus Kasachstan stammenden,
gleichaltrigen Frau strafmildernd anzurechnen, entschied das Amtsgericht Köln.
Die beiden wurden überführt, 200 Landsleute illegal nach Deutschland
eingeschleust zu haben. Die von ihnen als angebliche Touristen nach Köln
verbrachten Personen arbeiteten illegal auf Baustellen oder gingen der
Prostitution nach. Der Mann wurde lediglich zu einer Geldstrafe von 7.200 Euro
verurteilt, die Frau wurde mit einer zur Bewährung ausgesetzten Geldstrafe von
1.800 Euro verwarnt.
4. April 2005:
Kein Ermittlungsverfahren gegen Joschka Fischer
Die Staatsanwaltschaft Berlin drückt sich vor einem strafrechtlichen
Ermittlungsverfahren gegen Joschka Fischer. In einem an Manfred Rouhs als
Antwort auf dessen Strafantrag vom 22. März 2005
gerichteten Brief räumt Staatsanwalt Heitmann zwar ein, für
„die
illegale Einreise einzelner Ausländer oder das gewerbs- oder bandenmäßige
Einschleusen von Ausländern“ könnte den Außenminister „eine sogenannte
politische Verantwortung treffen“, und: „Das von Ihnen geschilderte Verhalten
mag unter mancherlei Aspekten diskussionswürdig sein.“ - Aber: „Unter hier
allein maßgeblichen strafrechtlichen Gesichtspunkten bestehen jedoch keine
zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat.“
3. April 2005:
„Der letzte große
Konservative ist der letzte große Rebell gegen die herrschenden Verhältnisse.”
Jan Roß
über Johannes Paul II.
Mit diesem Papst
hat die Welt eine bedeutende moralische Instanz verloren: einen, der seinen
Zeitgenossen dasjenige gepredigt hat, wessen sie bedurften, nicht das, was
sie hören wollten. Er half mit, den Kommunismus zu überwinden, und
gleichzeitig warnte er vor der Unterwerfung des Menschen unter die
Verwertungsinteressen des Kapitalismus.
Jene
„Kultur des Todes“, aus
marxistischen und liberalistischen Quellen gespeist, der sein Kampf galt,
bleibt über den Tag seines Ablebens hinaus die zentrale Bedrohung für den
kulturbejahenden Teil der Menschheit.
29.
März 2005:
pro
Köln lobt Schramma
Das muß
ausnahmsweise einmal sein: pro Köln lobt den Oberbürgermeister für dessen
Engagement zur Verschönerung der Ringe. Manfred Rouhs, Geschäftsführer
der pro-Köln-Ratsfraktion, erklärt: „Fritz Schramma hat den Nagel auf den
Kopf getroffen, als er im
Interview mit dem ‚Express’ zum schlechten Benehmen vieler Zeitgenossen
auf den Ringen sagte: ‚Das ist ein grundsätzliches Problem: Es gibt in
einer Stadt, in der viele Nationalitäten zuhause sind – was wir befürworten
–, die Erkenntnis, daß viele aus ihren Herkunftsländern ein anderes
Bewußtsein haben von Reinlichkeit und Sauberkeit und Ordnung. Ich denke, das
gehört zum Integrationsprozeß und zum Erziehungsprozeß, daß man das
miteinander in Ordnung bringt.’
Um so weniger
ist für uns nachvollziehbar, warum sich Schrammas Partei, die CDU, vom
Brühler Ortsverband ihrer Jugendorganisation distanziert, nachdem pro Köln
dort zu Gast war und zumindest bei einem Teil der Versammlungsteilnehmer ein
multi-kulti-kritischer Konsens hergestellt werden konnte. Schrammas jüngste
Äußerungen klingen eher so, als würde er um Aufnahme in diesen Konsens
bitten.“
26. März 2005:
pro
Köln weist Extremismus-Vorwurf zurück
Die Bürgerbewegung pro Köln weist Medien-Vorwürfe zurück, nach denen die im
Rat und in den Bezirksparlamenten der Domstadt vertretene Wählervereinigung
rechtsextreme Ziele verfolgen soll. Die vor dem Hintergrund des
nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampfes und eines Auftritts von
pro-Köln-Vertretern bei einer Veranstaltung der Jungen Union (JU) in Brühl
öffentlich verbreiteten Anschuldigungen stützen sich auf Veröffentlichungen
des rot-grünen Innenministeriums, dessen „Verfassungsschutz“-Abteilung
umstritten ist, seit bekannt wurde, daß deren V-Mann Wolfgang Frenz zum
NPD-Parteiverbotsverfahren von 2001 antisemitische Haßtiraden beigesteuert
hat. Pro Köln wehrt sich gegen die geheimdienstliche Unterwanderung und die
Erwähnung im Landes-„Verfassungsschutzbericht“ mit einer Klage, die beim
Verwaltungsgericht Düsseldorf seit dem Jahr 2003 anhängig ist (Aktenzeichen
1 K 3189/03).
Dazu
erklärt der Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs:
„Der
nordrhein-westfälische ‚Verfassungsschutz’ ist keine seriöse Quelle. Er
produziert ständig selbst jenen Extremismus, den er bei grundgesetztreuen
Oppositionellen nachweisen will. Offensichtlich versucht das rot-grüne
Innenministerium, mit seinen sachlich durch nichts gerechtfertigten
Extremismus-Vorwürfen den Ausgang der Landtagswahl am 22. Mai zu
manipulieren. Pro Köln ist eine Wählervereinigung, die eindeutig innerhalb
des demokratischen Spektrums steht. An unserem Gespräch mit CDU- und
JU-Mitgliedern in Brühl am 14. März war deshalb überhaupt nichts
Verwerfliches.
Pro
Köln ist entgegen der Darstellung des ‚Verfassungsschutzes’ keine Abspaltung
der ‚Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH)’. Nach unserem Kenntnisstand
gibt es die DLVH in Nordrhein-Westfalen bereits seit Ende 1999 nicht mehr.
Kein einziges Mitglied unserer Bürgerbewegung gehört der DLVH an.
Und
pro Köln hat erst recht nichts mit der Neonazi-Szene zu tun. Der
NRW-‚Verfassungsschutzbericht’ 2004 versucht in windigen Formulierungen,
Gemeinsamkeiten zu suggerieren, die es nicht gibt. Selbstverständlich kann
die umstrittene Behörde für ihre vagen Verdächtigungen Roß und Reiter nicht
benennen. Rechtsextreme Inhalte sind mit dem freiheitlichen und
demokratischen politischen Bekenntnis der Bürgerbewegung pro Köln nicht zu
vereinbaren.
Daran ändert auch der Umstand nichts, daß ich selbst im Alter von 16 Jahren
einmal den Jungen Nationaldemokraten (JN) beigetreten bin – deren
politischer Kurs seinerzeit, in den 80er Jahren, nebenbei bemerkt noch ein
völlig anderer war als heute. Ich feiere in wenigen Wochen meinen 40.
Geburtstag. Meine angeblichen oder tatsächlichen Jugendsünden liegen mehr
als 20 Jahre zurück. Sie fallen in eine Zeit, in der es die Bürgerbewegung
pro Köln noch nicht gegeben hat. Im gleichen Lebensalter gehörte manch
späterer Minister der Altparteien den einschlägigen Gliederungen der NSDAP
an. Kein seriöser Teilnehmer des politischen Wettbewerbes wird daraus gegen
die betreffenden Personen irgendwelche Vorwürfe ableiten wollen. Die
Agitation des rot-grünen Innenministeriums ist unseriös und rechtswidrig.“
24. März 2005:
„Pro Köln“ Nr. 10 erschienen
Kurz vor Ostern ist die zehnte
Ausgabe der Informationsschrift
„Pro Köln“ in die Post
gegangen. Schwerpunktthemen sind die Auseinandersetzung mit der Entscheidung
von CDU und SPD für den Bau der Kölner Groß-Moschee sowie
Hintergrund-Informationen zu den DuMont-Zeitungen, die über pro Köln regelmäßig
abwertend oder gar nicht berichten. Die Publikation kann als PDF-Datei (mit
Klick auf die rechte Maustaste und Speichern auf Ihrer Festplatte)
heruntergeladen werden:
Pro Köln Nr. 10
Acrobat Reader erforderlich
22. März 2005:
Strafantrag gegen Joschka Fischer
Manfred Rouhs hat bei der Staatsanwaltschaft Berlin gegen Außenminister
Joschka Fischer Strafantrag gestellt wegen des Verdachts der Beihilfe zur
bandenmäßigen Schleusung durch Unterlassen sowie unter allen anderen
rechtlichen Gesichtspunkten. Dabei stützt sich Rouhs auf Medienberichte
und insbesondere auf öffentliche Äußerungen des Kölner Staatsanwaltes Egbert
Bülles, aus denen hervorgeht, daß organisierte Schleuser jahrelang mit
Wissen und Billigung von Mitarbeitern des Außenministeriums Personen aus
Osteuropa unter Vortäuschung falscher Tatsachen zu Dokumenten für die
Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verholfen und sie sodann nach
Deutschland verbracht haben. Der zuständige Minister, Joschka Fischer, hat
die entsprechende Lockerung der Einreise-Praktiken persönlich veranlaßt und
deren Umsetzung auch noch in jüngeren öffentlichen Äußerungen ausdrücklich
verteidigt.
Dazu
Rouhs: „Der Außenminister ist für die Folgen voll verantwortlich.
Staatsanwalt Bülles sagt, er würde gegen Fischer strafrechtlich ermitteln,
wenn er könnte, sei aber nicht zuständig, da Berlin der Tatort sei. Mein
Strafantrag soll nunmehr der Justiz in der Hauptstadt Gelegenheit geben, das
Nötige zu veranlassen.“
21. März 2005:
„Konzept der politischen Ausgrenzung“ gegen pro Köln
CDU, SPD, FDP und Grüne haben sich
auf ein
„Konzept der politischen
Ausgrenzung“ gegen pro Köln geeinigt. Das geht aus Äußerungen von Vertretern
des Kreisverbandes Köln der Jungen Union hervor, aus denen die
„Kölnische Rundschau“ zitiert hat. Maßnahmen wie der Versuch, pro Köln von
der Fraktionsfinanzierung weitgehend auszuschließen, der „Übergang zum nächsten
Tagesordnungspunkt“ zur Vermeidung einer Abstimmung über pro-Köln-Anträge sowie
die Ablehnung und inhaltsgleiche Neuformulierung solcher Anträge haben eine
anti-demokratische Absprache der Kölner Altparteien bereits vermuten lassen.
Jetzt ist der Bestand einer solchen Absprache erstmals öffentlich eingestanden
worden. Dazu erklärt Manfred Rouhs:
„Die Altparteien definieren
sich selbst gerne als
‚die
demokratischen Parteien’
und versuchen damit, dem Engagement ihrer Kritiker die demokratische Legitimität
abzusprechen. Dabei schrecken Sie bekanntlich auch nicht vor der Anwendung von
Geheimdienst-Methoden über die entsprechenden Abteilungen der Innenministerien
zurück. Gleichzeitig verfassen sie - auch in Köln - gemeinsame Resolutionen mit
der PDS. Das läßt erkennen: es geht ihnen nicht um Demokratie. Es geht ihnen um
den Machterhalt. Denn sie wissen, daß die PDS nur ein sehr kleines, die
Vertreter eines seriösen, zukunftsorientierten, demokratischen Patriotismus aber
ein großes Wählerpotential haben. Die demokratiefeindliche Nachfolgepartei der
SED müssen sie nicht fürchten - während pro Köln gerade deshalb das schlimmste
ist, was ihnen passieren konnte, weil wir sie von einem dezidiert demokratischen
Standpunkt aus politisch angreifen und sie dem inhaltlich nichts entgegen zu
setzen haben.
CDU, SPD, FDP und Grüne werden den
Wählerwillen nicht dauerhaft aushebeln können. Ihre Schiebereien verzögern den
notwendigen politischen Wandel lediglich - der dann hinterher um so gründlicher
stattfinden wird.“
16. März 2005:
Altparteien fürchten pro Köln
Die Sitzung des Kölner Rates am 15. März war von
dem Versuch der Altparteien geprägt, dem Druck auszuweichen, den pro Köln auf
CDU, SPD, FDP und Grüne ausübt. Der pro-Köln-Forderung, die Beiräte der
städtischen Abfall-Wirtschaftsbetriebe aufzulösen, müsse nicht nachgekommen
werden, weil diese Gremien auch ohne Ratsvotum nach und nach abgebaut werden
würden, hieß es bei CDU und SPD - die deshalb den
„Übergang zum nächsten
Tagesordnungspunkt“ beschlossen. In den Beiräten werden Altparteien-Politiker
finanziell versorgt, mit Zuwendungen von bis zu 7.500 Euro jährlich, denen keine
angemessene, erkennbare Gegenleistung gegenübersteht. Die pro-Köln-Resolution
zur Schließung des Linde-Werkes in Sürth wurde ersetzt durch eine anders
formulierte, aber inhaltsgleiche Resolution der Altparteien - um bloß nicht
einem pro-Köln-Antrag zustimmen zu müssen, auch wenn er inhaltlich noch so
richtig ist. Auf die pro-Köln-Entschließung zum 8. Mai wurde aus den Reihen der
großen Koalition mit Beschimpfungen aus dem Bereich der Fäkalsprache reagiert -
weil Judith Wolter darauf hingewiesen hatte, daß 1945 mehr als 17 Millionen
Deutsche keineswegs befreit, sondern von der einen in die andere, von der
nationalsozialistischen in die kommunistische Diktatur überführt wurden. Der
antitotalitäre Konsens des Grundgesetzes gilt im Kölner Rat nicht. CDU, SPD, FDP
und Grüne unterschrieben gemeinsam mit der PDS eine Erklärung zum 8. Mai, die
sich im Kern am kommunistischen Geschichtsbild orientiert und die
Kriegsverbrechen der Roten Armee ausblendet.
Zudem nutzte die radikale linke Szene -
unter dem Beifall der PDS - die Diskussion um den 8. Mai für einen Eklat auf der
Rathaus-Tribüne. Eine Handvoll Ewiggestriger entrollte ein Transparent mit
pro-sowjetischen Losungen und brüllte Parolen wie
„deutsche Täter sind keine
Opfer“. Sie wurden von den Saaldienern an die frische Luft befördert.
Eine Anfrage der Fraktion pro Köln zur
Höhe der in der Domstadt im vergangenen Jahr für Ausländer erbrachten
Sozialleistungen konnte von der Verwaltung nur insoweit beantwortet werden, als
sie sich auf illegale Einwanderer bezog, für die 23 Millionen Euro aufgewendet
wurden. Von Antragstellern für Sozialleistungen, die sich legal in Köln
aufhalten, werden zwar auf 16 Seiten unzählige Sachinformationen erfaßt - aber
die Staatsangehörigkeit gehört nicht dazu. So macht sich die Politik selbst
blind für die Folgen der massiven Zuwanderung in die Sozialsysteme, die nicht
ins offiziöse Bild von Multi-Kultopia hineinpaßt. Die Parallelen zum Verhalten
der SED-Führung in den 80er Jahren sind verblüffend: widerspricht die
Wirklichkeit der Ideologie, dann wird sie einfach nicht mehr wahrgenommen, um
nur ja keine weltanschaulichen Korrekturen andenken zu müssen.
15. März 2005:
pro Köln zu Gast bei der Union
Am 14. März hat die Vorsitzende der Fraktion pro
Köln, Judith Wolter, die Inhalte der Bürgerbewegung im Rahmen einer
Veranstaltung der Jungen Union (JU) in Brühl vorgestellt. Dem Vortrag schloß
sich eine ausführliche Diskussion mit den anwesenden Mitgliedern von CDU und JU
sowie parteiunabhängigen politisch interessierten jungen Menschen an. Im
Mittelpunkt stand dabei die Zuwanderungs-Politik der rot-grünen Bundesregierung,
die einmütig verurteilt wurde, sowie das Problem der Herausbildung einer
islamischen Parallelgesellschaft in Deutschland.
Eingeladen hatte der Vorsitzende des Stadtverbandes
Brühl der Jungen Union, Ulrich Nagel, der vielen Inhalten der Bürgerbewegung pro
Köln zustimmen konnte. Thorsten Gerharz, der Geschäftsführer des örtlichen
CDU-Stadtverbandes, hob dagegen das Trennende hervor und kritisierte
insbesondere die Plakate der Bürgerbewegung gegen den geplanten Bau einer
Groß-Moschee in Köln, die nach seiner Überzeugung die Integration der in der
Domstadt lebenden ausländischen Mitbürger erschweren würden, weil diese sich
durch solche kritischen Äußerungen vor den Kopf gestoßen fühlen könnten. Weitere
Themen der Debatte waren die politische Biographie von Manfred Rouhs, der als
14jähriger selbst einmal Mitglied der Jungen Union gewesen ist, sowie
propagandistische Angriffe des rot-grünen Düsseldorfer Innenministeriums auf pro
Köln, die von Rouhs als
„abseitig und diffamierend“
bewertet wurden.
Zu der Veranstaltung sagt Judith Wolter:
„Die Versammlung der Jungen
Union in Brühl am 14. März führt die gegen pro Köln gerichtete
Ausgrenzungspolitik der Altparteien im Kölner Rat ad absurdum. Sie bedeutet
einen ersten, wichtigen Schritt in Richtung auf die Normalisierung des
Verhältnisses der CDU zu unserer Bürgerbewegung, das in Köln leider durch die
Dünnhäutigkeit der örtlichen CDU-Funktionäre belastet ist, die insbesondere mit
der im Rat von Manfred Rouhs gelegentlich vorgetragenen konstruktiven Kritik an
ihrem Verhalten nicht klar kommen. Die CDU, aber auch die anderen Altparteien
sollte sich an den Gedanken gewöhnen, auf Dauer mit Kritik von einer seriösen
demokratisch-patriotischen Kraft im Parteienspektrum leben zu müssen.“
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Bild links: Gespräch unter der Deutschland-Fahne:
Judith Wolter (rechts) neben Ulrich Nagel.
Unten links: Regina
Wilden erläutert die Inhalte der Zeitung
„Pro Köln“,
die von den Anwesenden diskutiert werden.
Unten rechts: Manfred
Rouhs neben
„Pappkamerad“
Edmund Stoiber. |
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10. März 2005:
„Die Polen kommen“
Der Kölner
„Express“ hat einen
ungewöhnlich ehrlichen
Bericht über polnische Billig-Arbeiter veröffentlicht, die auf den Kölner
Arbeitsmarkt drängen. Dabei zitiert das Blatt den Justitiar der Kölner
Handwerkskammer, Heiner Schaarschmidt: „Schlepper bringen überwiegend Polen nach
Köln und lassen sie als Ein-Mann-Firmen für das zulassungsfreie Baugewerbe
eintragen. Weil sie selbständig sind, können sie den Mindestlohn von rund 15
Euro leicht umgehen und so auf niedrigstem Lohnniveau arbeiten.“
Ein häufig angegebener Beruf der Polen
sei Fliesen- oder Estrichleger. Denn:
„Dadurch ist der generellen
Schwarzarbeit auf dem Bau Tür und Tor geöffnet. Bei Razzien können sie immer
sagen, daß sie ja eingetragener Fliesenleger sind und schon mal Boden und Wände
inspizieren.“ Der Markt wird dadurch für ehrliche einheimische Handwerker kaputt
gemacht.
9. März 2005:
Protest gegen Linde-Schließung
Die Fraktion pro Köln hat für die Ratssitzung am 15. März einen
Dringlichkeitsantrag eingebracht, der den Altparteien eine Stellungnahme gegen
die Folgen ihrer Globalisierungspolitik abverlangt. Der Antrag lautet:
„Der
Rat der Stadt Köln protestiert entschieden gegen die beabsichtigte
Schließung des Werkes Sürth der Linde Kältetechnik GmbH. Er erklärt sich
solidarisch mit der Belegschaft des Werkes und fordert die neuen Eigentümer
des US-Konzerns United Technologies nachdrücklich
auf, den Standort und die Arbeitsplätze in Sürth zu erhalten.
Begründung:
Die Kahlschlagpolitik der neuen Eigentümer
der Linde Kältetechnik GmbH erinnert an frühkapitalistische Verhaltensweisen
frei von jeglicher Sozialbindung. Auch von ausländischen Investoren muß
erwartet werden können, daß sie sich am Prinzip der Sozialverpflichtung des
Eigentums orientieren, wie es im Grundgesetz verankert ist.
Die Hochtechnologie-Produktion des Sürther
Linde-Werkes arbeitet seit Jahren überaus profitabel. Die Belegschaft hat
erheblich zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Werkes beigetragen. Dem
Kölner Arbeitsmarkt würde durch dessen Verlagerung ins Ausland ein schwerer
Nachteil entstehen, den abzuwenden eine deutliche Stellungnahme auch des
Rates gebietet.
Begründung der Dringlichkeit:
Die beabsichtigte Schließung des Werkes ist
erst nach Ablauf der Antragsfrist für die Ratssitzung am 15. März 2005
öffentlich bekannt geworden. Die Pläne von United Technologies verlangen
indessen eine sofortige Stellungnahme des Rates, da ihre Umsetzung – also
die Werksschließung – ansonsten zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise
nicht mehr abgewendet werden kann.“
7. März 2005:
Kölner CDU zerfleischt sich selbst
Während die Landes-CDU in Nordrhein –Westfalen daran geht, die rot-grüne
Regierung in Düsseldorf abzulösen, steht der Kölner Kreisverband der Union
mit beiden Füßen auf der Bremse und beschäftigt sich nicht mit dem
politischen Gegner, sondern mit sich selbst.
Der von Medienvertretern als gescheiterter „Putsch“ bewertete, im Vorstand
mit 16 zu 16 Stimmen denkbar knapp abgeschmetterte Versuch, sich drei Monate
vor der Wahl vom Kreisvorsitzenden Walter Reinarz zu trennen, macht die
Spaltung der Partei sichtbar. Reinarz, ein offensichtlicher Gegner der
parlamentarischen Demokratie, der pro Köln öffentlich das Recht bestritten
hat, in der Domstadt Politik zu machen, wurde im November 2003 in die
Position eines denkbar gut bezahlten Vorstandsmitgliedes der KVB gehievt
(300.000 Euro jährlich). Er gilt als mittelmäßig begabter Polit-Funktionär
ohne jedes Charisma.
Im
Mittelpunkt des ungenierten Hauen und Stechens bei der Kölner CDU steht
indessen der ehemalige Vorsitzende Richard Blömer, gegen den eine
Mitarbeiterin der CDU-Geschäftsstelle bei der Staatsanwaltschaft schwere
Vorwürfe erhoben hat. Blömer habe 34.000 Euro vom mittlerweile verstorbenen
Oberbürgermeister Harry Blum erhalten, sie auf 17 fingierte Spender
aufgeteilt und die Vergabe falscher Spendenquittungen veranlaßt. Blums Witwe
Carola weist die Vorwürfe mit Nachdruck zurück. Richard Blömer gibt sich
empört über den (angeblichen?) Versuch, das Ansehen des Toten durch den
Schmutz zu ziehen. Die CDU-Buchhalterin Annegret T. indessen hält an ihrer
Darstellung fest, nachdem sie, wie sie jetzt aussagte, lange Zeit aus Angst
um ihren Arbeitsplatz geschwiegen haben will.
Im
Hintergrund zieht bei der Kölner Union Dr. Rolf Bietmann die Fäden, in
dessen Anwaltskanzlei die hiesigen CDU-Granden gelegentlich zur
Strategiebesprechung zusammentreffen. Dem wirtschaftlich überaus
erfolgreichen Professor für Wirtschafts- und Arbeitsrecht werden Ambitionen
nachgesagt, selbst die Führung des CDU-Kreisverbandes zu übernehmen.
Imagemäßig wäre das für die Kölner CDU wahrscheinlich der Rutsch vom Regen
in die Jauchetonne. Bietmann steht als Symbolfigur für den „kölschen
Klüngel“ und eine Ära der Juniorpartnerschaft seiner Partei mit der SPD
eines Norbert Burger, Klaus Heugel und Manfred Biciste. – Namen, die in der
Kölner Kommunalpolitik keinen guten Klang mehr haben.
Die
selbstverschuldete Handlungsunfähigkeit der Kölner CDU unterstreicht, wie
nötige diese Stadt des demokratischen Korrektivs in Gestalt der
Bürgerbewegung pro Köln bedarf. Wäre pro Köln nicht in den Rat und in die
Bezirksvertretungen eingezogen, wer sollte dann dort den Altparteien auf die
Finger schauen? Der Zustand der Kölner CDU gibt jedenfalls wenig Anlaß zur
Hoffnung auf einen Prozeß politischer Selbstreinigung.
26. Februar 2005:
Mahnwache gegen Joschka Fischer
Der heutige Auftritt von Bundesaußenminister Joschka Fischer beim
Landesparteitag der nordrhein-westfälischen Grünen wurde von einer spontan
organisierten Mahnwache der
Bürgerbewegung pro Köln begleitet.
„Joschka, die Zuhälter danken Dir!“
und „Joschka, der Arbeiterstrich dankt Dir!“ stand auf den Plakaten, an denen
die grünen Delegierten vorbei mußten, um den Parteitags-Saal im Kölner Gürzenich
betreten zu können. Zwischen den pro-Köln-Mitgliedern und etlichen Teilnehmern der grünen
Versammlung wurde manch' kontroverses Wort gewechselt. Nur ein einziger grüner
Delegierter reiste mit dem Fahrrad an, viele ließen sich - begleitet von
kritischen Kommentaren der pro-Köln-Mitglieder - mit Taxen bis vor die
Türe fahren.
Joschka Fischer dagegen kniff und
schlich sich durch einen Hintereingang in den Gürzenich, nachdem er mitbekommen
hatte, daß ihn am Hauptportal Protest erwartete.
In einem Interview mit „Spiegel TV“
erklärte der Geschäftsführer der Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs, den Sinn der
Mahnwache: „Wir haben hier in Köln-Bocklemünd einen Arbeiterstrich, auf dem
sich Lohndrücker aus Osteuropa, die mit Touristen-Visen einreisen, für vier Euro
pro Stunde anbieten. Mit solchen Tarifen kann kein anständiger Kölner Handwerker
mithalten. Fischers weltfremde Multi-Kulti-Politik macht hier bei uns den
Arbeitsmarkt kaputt.“
|

Der moderne
„Grüne“ fährt mit dem Taxi zum
Parteitag vor. Hier rauscht gerade Ludger Volmer heran, der sich von den
anwesenden pro-Köln-Mitgliedern einige kritische Bemerkungen anhören
mußte. |

Diesem Anblick entzog sich Joschka Fischer, indem
er durch die Hintertür in den Parteitags-Saal schlich. |
25. Februar 2005:
Schwarzarbeit selbst bei Philharmonikern?
Auch das hat die DuMont-Presse
den Kölnern vorzuenthalten versucht: am Dienstag ist der Dirigent des
„Cologne New Philharmonic Orchestra“, Volker Hartung, nach einem Konzert in
Straßburg von der französischen Polizei festgenommen worden, weil er im
Verdacht steht, Schwarzarbeiter aus Osteuropa zu beschäftigen.
Wer davon
erfahren will, muß das
„Saar-Echo“ lesen oder an den Nachrichtenticker der Agentur AFP
angeschlossen sein, denn in der virtuellen Realität, die der „Kölner
Stadt-Anzeiger“, der „Express“, die „Rundschau“ und die übrigen Blätter des
Monopolisten der Öffentlichkeit vorgaukeln, spielen Menschenhandel und
multikulturelle Ausbeutung, insbesondere aber die katastrophalen Folgen der
Zuwanderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt, einfach keine Rolle. Weil nicht
sein kann was nicht sein darf.
Ausländische Musiker sollen aus
Sophia und Sankt Petersburg mit Bussen zu den Konzerten der Philharmoniker
aus Köln verfrachtet und in Billig-Hotels einquartiert worden sein. Den
Angaben zufolge erhielten sie monatlich 30 Euro Taschengeld. Allein eine
Südafrika-Tour brachte danach dem Dirigenten des Orchesters 200.000 Euro
ein. Viele deutsche Musiker dagegen sind arbeitslos und gehören zu den
Beziehern öffentlicher Leistungen.
Nachtrag vom 26. Februar 2005:
Zumindest die Online-Ausgabe des „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat nachgezogen und
die oben verlinkte AFP-Meldung doch noch veröffentlicht.
25. Februar 2005:
Ausschuß greift pro-Köln-Forderung auf
Der Stadtentwicklungsausschuß hat in seiner Sitzung am 24. Februar die
pro-Köln-Forderung nach der Einrichtung eines Fonds zur Rettung des
Rennbahnvereins aufgegriffen und beschlossen. Dabei verabschiedeten CDU, SPD
und Grüne allerdings lediglich einen eigenen Antrag, mit dem sie auch den
Verwaltungsvorschlag einer sofortigen Bebauung des Geländes an der Niehler
Straße zurückwiesen, ohne zu erwähnen, daß pro Köln im vergangenen Jahr bereits
entsprechende Dringlichkeitsanträge in die Bezirksvertretung Nippes und in den
Rat eingebracht hat.
Bernd M. Schöppe gehört dem Stadtentwicklungsausschuß für pro Köln mit
beratender Stimme an. Er befürchtet, daß der Beschluß vom 24. Februar nur wenig
praktische Auswirkungen haben wird:
„CDU, SPD und Grüne handeln viel zu
spät. Ein Fond hätte besser schon in der Rennsaison im letzten Jahr gegründet
werden sollen, dann hätte vielleicht das Schlimmste verhütet werden können. Die
Altparteien rennen der Entwicklung hinterher und üben sich jetzt in Populismus.
Nur die FDP ist wenigstens ehrlich und ruft offen nach der Betonwalze.
Deutlicher, als es CDU, SPD, Grüne und FDP in Sachen Rennbahnverein getan haben,
hätte die Kölner Kommunalpolitik ihre Inkompetenz nicht unter Beweis stellen
können.“
24. Februar 2005:
CDU und SPD wollen neue Sperrklausel
Die Kölner Kreisverbände von CDU und SPD wollen bei den Landtagsfraktionen
ihrer Parteien auf eine Änderung des Wahlgesetzes hinwirken: künftig soll
wieder eine Sperrklausel kleinere Formationen aus dem Stadtrat heraushalten.
Eine Hürde zwischen 2,5 und 4 Prozent ist in der Diskussion. Das haben der
Kölner SPD-Vorsitzende Jochen Ott und die CDU-Geschäftsführerin Kirsten Sander
gegenüber der Presse bestätigt.
Dazu erklärt Manfred Rouhs:
„Vier Prozent wären für pro Köln keine
Hürde. Ein Ausscheiden der Kleingruppen und Einzel-Mandatsträger aus dem Rat
würde kaum auffallen, weil deren Vertreter in den Ratssitzungen eine
Randerscheinung sind, die den Sitzungsverlauf - der von der Konfrontation der
Altparteien mit pro Köln geprägt ist - nicht erheblich beeinflußt. Insofern ist
der Vorstoß von CDU und SPD überflüssig.
Tatsächlich aber wird er sich
wahrscheinlich nicht gegen die Splittergruppen richten, sondern gegen pro Köln.
Das zeigt den Realitätsverlust bei den Spitzen von CDU und SPD an. Sie hoffen,
daß wir schwächer werden. Aber sie selbst machen uns stark mit ihrer Politik des
sozialen Kahlschlags.
Wir werden bei der Kommunalwahl 2009 die
Verhältnisse im Rat noch weit gründlicher umkrempeln, als wir es 2004 getan
haben.“
23. Februar 2005:
„Gedenken auch an deutsche Opfer“
Der
Antrag der Fraktion pro Köln für eine Gedenkveranstaltung zum 8. Mai, die
auch die deutschen Opfer des Zweiten Weltkrieges einschließt, hat bundesweit
Diskussionen und heftige Reaktionen ausgelöst. Die Deutsche Presse-Agentur
weist in einer u.a. vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ heute veröffentlichten
Mitteilung darauf hin, daß die Berliner CDU/FDP-Mehrheit im Bezirksparlament
von Steglitz-Zehlendorf eine inhaltsgleiche Resolution verabschiedet hat, die
von SPD, PDS und Grünen scharf kritisiert wurde. Die Linksparteien kritisieren
die Forderung nach einem Gedenken auch an die deutschen Kriegsopfer als
rechtslastig. Ein heute in der „Berliner Zeitung“ dazu veröffentlichter
Artikel zitiert
dementsprechend auch die üblichen Diffamierungen des von Linksextremisten
unterwanderten nordrhein-westfälischen „Verfassungsschutzes“.
21. Februar 2005:
Kölner Haushalt vor dem Zusammenbruch
Der in diesen Tagen von der Verwaltung erarbeitete Veränderungsnachweis zum
Haushaltsplan-Entwurf 2005/2006 weist eine katastrophale finanzpolitische
Entwicklung aus.
Die jahresbezogenen Fehlbeträge haben sich für 2005 nochmals um 16,2
Millionen Euro auf 208,6 Millionen Euro und für 2006 sogar um 85,2 Millionen
Euro auf 206,7 Millionen Euro erhöht. Um den Nothaushalt abzuwenden, müßte
die Stadtspitze bis 2007 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Aber für
2007 erhöht sich statt dessen der Jahres-Fehlbetrag um 61,2 Millionen Euro
auf 127,1 Millionen Euro.
Eine
mit dem modern klingenden Begriff „Task Force“ benannte Gruppe von
Vertretern des Amtes des Oberbürgermeisters, der Kämmerei, des Personalamtes
und der Organisationsabteilung hat Pläne zusammengestellt, um den
Nothaushalt abzuwenden. Da sind die Einführung gebührenpflichtiger
Rufnummern für städtische Dienste, eine Erhöhung der Parkgebühren, die
Reduzierung der Straßenreinigung und Einsparungen bei Jugendzentren
angedacht worden. Das heißt: der Bürger soll die Zeche bezahlen.
Kern
des Problems ist indessen der seit Jahren kontinuierliche Anstieg der
Pflichtausgaben im Sozialbereich, der durch die verfehlte
Zuwanderungs-Politik der Altparteien entstanden ist. Hier müßte eine
wirksame Reform ansetzen. Dazu aber fehlt den Schadens-Verursachern von CDU,
SPD, FDP und Grünen der Mut.
Neue
Köpfe braucht die Stadt! Mit den alten politischen Kräften ist die Krise
nicht zu bewältigen.
18. Februar 2005:
Arbeitslos in Köln
Die Fraktion pro Köln hat sich von der Verwaltung Informationen über die Zahl
der Arbeitslosen in Köln zum 31.12.2004 zukommen lassen, stadtteilbezogen
aufgeschlüsselt nach Deutschen und Ausländern. Die genauen Werte sind
hier als Excel-Datei abrufbar, zum
Vergleich stellen wir hier auch die
Zahlen für 2003 online. Auffallend ist, daß in allen Kölner Stadtteilen
prozentual erheblich mehr Ausländer als Deutsche erwerbslos sind. Weite Teile
der Zuwanderung erfolgen also nicht in den Arbeitsmarkt, sondern in die
Sozialsysteme.
Erschreckend ist, daß die Arbeitslosen-Quote vielerorts bereits die Marke von 20
Prozent überschritten hat, so beispielsweise in Chorweiler-Zentrum (23,8
Prozent), wo in absoluten Zahlen jeder zweite Arbeitslose Ausländer ist. Nicht
viel besser sieht es in Kalk-Zentrum aus (22,6 Prozent), in Vingst (20,3
Prozent), Ostheim (20,5 Prozent), Mülheim (18,7 Prozent), Buchforst (19,8
Prozent) und Buchheim (18 Prozent). Aber auch in Porz-Zentrum liegt die
Arbeitslosen-Quote bei 18,4 Prozent, in Bickendorf bei 17,1 Prozent, in
Meschenich bei 17,3 Prozent, in Seeberg bei 17 Prozent, in Humboldt-Gremberg bei
18,7 Prozent, in Höhenberg bei 19,6 Prozent und in Neubrück bei 17,5 Prozent.
Dazu erklärt die Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Judith Wolter: „Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ist
jede Forderung nach mehr Zuwanderung unverantwortlich. Wovon sollen die
Zuwanderer leben? Wer soll für ihren Unterhalt aufkommen?“
Diese Grafik schlüsselt die Arbeitslosenquote in den Stadtteilen für das Jahr
2004 nach Deutschen und Ausländern auf. Bitte anklicken für eine Darstellung in
höherer Auflösung!
17. Februar 2005:
Rennbahngelände soll sofort bebaut werden
Die Verwaltung hat für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 24.
Februar eine Vorlage erarbeitet, die die sofortige Bebauung des Geländes der
Rennbahn in Weidenpesch vorsieht. Im Rahmen eines
„Kompromisses“, den die Fraktionen der
Altparteien im Rat geschlossen haben, war den Anwohnern irreführend in Aussicht
gestellt worden, eine Bebauung des Geländes des Rennbahnvereins an der
Scheibenstraße könne möglicherweise ausreichend sein, um den drohenden Konkurs
abzuwenden. Dies sei aber völlig illusorisch, teilte jetzt die Verwaltung mit.
Der Verein könne nur gerettet werden, wenn sofort die Bebauung sowohl des
Geländes Scheibenstraße als auch eines Teils des Rennbahn-Geländes freigegeben
werden würde.
Dazu erklärt der Nippeser
Bezirksvertreter und Geschäftsführer der pro Köln Ratsfraktion, Manfred Rouhs:
„Die Altparteien haben die
Menschen in Weidenpesch regelrecht an der Nase herumgeführt. Wie arrogant und
verlogen sie die Debatte geführt haben, geht aus den Protokollen der
Ratssitzungen am 4. und am 25. November letzten Jahres hervor. Darüber werden
wir die Anwohner des Rennbahngeländes informieren. Noch vor der Sitzung des
Stadtentwicklungsausschusses wird pro Köln jeden Haushalt mit einem
einschlägigen Flugblatt versorgen. Die Menschen sollen sehen, wer ihre
Interessen vertritt - und wer versucht, ihnen Sand in die Augen zu streuen.“
Das Flugblatt zur Debatte um den Rennbahnverein kann als PDF-Datei hier
heruntergeladen werden (Klick auf die rechte Maustaste und speichern auf der
Festplatte):
Nein zur (Teil-)Bebauung der Rennbahn Weidenpesch
Acrobat Reader erforderlich
17. Februar 2005:
Pfarrer Meurer bekehrt sich
Der Vingster Pfarrer Franz Meurer hat in strafbewährter Form erklärt, künftig
die Wahlplakate der Bürgerbewegung pro Köln in Frieden zu lassen. Dafür war
allerdings ein Rechtsstreit nötig, in dessen Rahmen Meurer gestern bei einer
Schlichtungsverhandlung einlenkte. Der katholische Geistliche hatte im
Kommunalwahlkampf im vergangenen Jahr zwei pro-Köln-Plakate gegen den geplanten
Bau der Kölner Groß-Moschee von einem städtischen Laternenpfahl abgehängt. Zur
Begründung machte er geltend, er habe im Viertel ständig Probleme mit jungen
Türken, der Stadtteil sei ein „Rückzugsraum der Kölner Türsteher-Gangs“, da
würden solche Plakate stören. Die Vorsitzende der pro Köln Fraktion, Judith
Wolter, hat ihm allerdings verdeutlicht, daß die Bürgerbewegung das Entstehen
bzw. die Ausweitung rechtsfreier Räume in der Domstadt nicht widerstandsfrei
hinnehmen wird:
„Recht und Gesetz gelten auch in Vingst. Die Kapitulation vor Problempersonen
schafft eine Art von Friedhofsruhe, die für jeden gesetzestreuen Bürger
unerträglich und nachteilig ist. Wer diesen Problempersonen nachgibt, räumt eine
Position nach der anderen, bis sie am Ende mit ihm machen, was sie wollen.
Gerade von einem Pfarrer hätte ich mehr Mut erwartet.“
16. Februar 2005:
Politiker sollen abspecken
Die Politiker sollen nicht nur beim „kleinen Mann“ sparen, sondern auch bei
sich selbst. Das hat Manfred Rouhs in der Versammlung des Zweckverbandes der
Sparkasse KölnBonn am 15. Februar den Volksvertretern von CDU, SPD und FDP
vorgehalten. Die haben sich für ihre Mitgliedschaft im Zweckverband wieder
einmal üppige Bezüge genehmigt: 500 Euro jährliche Grundvergütung plus 250 Euro
„Aufwandsentschädigung“ für jede Sitzung. Pro Köln dagegen war - zusammen mit
den Bonner „Grünen“ - der Auffassung, 250 Euro jährlich müßten als
Aufwandsentschädigung ausreichen. Die „Kölnische Rundschau“ hat darüber heute in
einem Artikel
berichtet. Selbstverständlich zeigten sich die Vertreter der Mehrheitsfraktionen
unbeeindruckt von der Kritik an ihrer Selbstbedienungs-Mentalität und
überstimmten den Spar-Vorschlag.
Nun bekommen alle Mitglieder der Zweckverbands-Versammlung die überhöhten,
üppigen Bezüge. Manfred Rouhs weiß, was damit anzufangen ist: „Ich werde das
Geld an die Bürgerbewegung spenden.“
16. Februar 2005:
„Rheinische Post“ legt nach
Während die DuMont-Presse die Kölner Auswirkungen des Visa-Mißbrauchs nach
wie vor totschweigt, hat die „Rheinische Post“ noch einmal mit einschlägigen
Fakten nachgelegt. In einem heute veröffentlichen Artikel - der
hier dokumentiert ist -
informiert die Zeitung ihre Leser über den Mißbrauch des sozialen Netzes in Köln
durch Ausländer, die sich illegal in der Domstadt aufhalten, aber trotzdem
Sozialleistungen von der Stadt beziehen. Sie zögern ihre Ausreise durch
juristische Tricks, bei denen ihnen deutsche Rechtsanwälte, die
selbstverständlich ebenfalls von der öffentlichen Hand bezahlt werden, hilfreich
zur Seite stehen, oft jahrelang hinaus und bekommen währenddessen jeden Monat
Geld bar auf die Hand. Die liberale Kölner Kommunalpolitik macht's möglich!
15. Februar 2005:
Joschka Fischers „Touristen“
schaffen in Köln an
Ob auf dem Strich oder auf der Baustelle: etliche „Touristen“
aus Osteuropa machen in Köln eine schnelle Mark. Das enthüllen zwei Artikel, die heute in der „Rheinischen Post“
erschienen sind (dokumentiert
hier und
hier). Viele
wurden von Schleusern in den Westen gebracht. Sie profitierten von dem von
Joschka Fischer unterschriebenen „Volmer-Erlaß“ vom 2. März 2000, der Erleichterungen für die Einreise nach Deutschland mit sich
brachte.
Dadurch blühte beispielsweise der Straßenstrich in Bocklemünd auf. „Der
Zusammenhang zwischen der vereinfachten Visa-Erteilung durch die deutsche
Botschaft in der Ukraine und den Problemen an der Venloer Straße war unverkennbar“, zitiert die Zeitung Robert Kilp, den Leiter des Kölner
Ordnungsamtes. Aber zahlreiche Hinweise und Warnungen halfen nichts. Die
Politiker schwelgten in Multikultopia und wollten vom Visa-Mißbrauch nichts
wissen.
Der Skandal bestätigt die schlimmsten Befürchtungen von pro Köln. Er macht
wieder einmal klar, daß sich jene politischen Entscheidungsträger
unverantwortlich verhalten, die immer noch an einen Erfolg der multi-kulturellen
Gesellschaft glauben. Sie müssen vom Wähler aus der Verantwortung herausgenommen
werden!
15. Februar 2005:
Gedenken an den 8. Mai
Die Fraktion pro Köln hat für die Sitzung des Rates am 15. März einen Antrag
eingebracht, der eine würdige Gedenkfeier zum 60. Jahrestag des Kriegsendes
einfordert. Darin heißt es:
„1.
Der Rat möge folgende Resolution beschließen:
‚Die
Stadt Köln würdigt im Rahmen einer Veranstaltung den 60. Jahrestag der
bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai 2005. Der 8.
Mai steht neben der Befreiung vom totalitaristischen Naziregime auch für den
Schrecken und das Leid der Bevölkerung, den die Rote Armee von Ostpreußen
bis nach Berlin zu verantworten hat. Im Rahmen der Veranstaltung gedenkt die
Stadt der Verfolgten und Ermordeten des Naziregimes, der Kriegsopfer,
Flüchtlinge, Vertriebenen, geschändeten Frauen und der Opfer des sinnlosen
Bombenkrieges.’
2.
Darüber hinaus möge der Rat beschließen, am 8. Mai 2005 eine entsprechende
Gedenkveranstaltung durchzuführen.“
Die Vorsitzende
der Fraktion pro Köln, Judith Wolter, legt wert darauf, daß die Opfer des
Krieges nicht zu Zwecken aktueller politischer Propaganda mißbraucht werden:
„Die Gedenkfeier
in Dresden am vergangenen Sonntag wurde für den
‚Kampf gegen rechts’
instrumentalisiert. Politiker der Altparteien haben versucht, den sinnlosen
Massenmord der Anglo-Amerikaner an deutschen Zivilisten mit dem Hinweis auf
vorangegangene deutsche Kriegsverbrechen zu rechtfertigen. Für Morde aber
kann es keine Rechtfertigung geben - gleichgültig, ob sie von Deutschen oder
von Tätern aus anderen Nationen begangen wurden.“
14. Februar 2005:
Schrammas Probleme mit pro Köln
Oberbürgermeister Fritz Schramma hat ein Problem damit, die Fraktion pro Köln
im Rat mit ihrer Bezeichnung anzusprechen.
In der Ratssitzung am 1. Februar
sprach er - ausweislich der Niederschrift, die als PDF-Datei
hier heruntergeladen werden kann - lieber von einer „PK-Fraktion“, um den Namen „pro Köln“
nicht aussprechen zu müssen. Manfred Rouhs hat daraufhin an Schramma folgenden
Brief gerichtet:
„Heute ist mir die
Niederschrift der Sitzung des Rates am 1. Februar 2005 zur Kenntnis
gekommen. Wie von mir bereits in dieser Sitzung beanstandet, bezeichnen Sie
in Ihrer Eigenschaft als Tagungsleiter meine Fraktion ständig als ‚PK-Fraktion’.
Diese Formulierung dient offensichtlich der Irreführung der Öffentlichkeit,
die nicht erfahren soll, wem die Beiträge der Redner meiner Fraktion
zuzurechnen sind.
Einerseits freue ich
mich, daß Sie deren Qualität offenbar sehr hoch einschätzen. Andernfalls
wäre es für Sie naheliegend, großen Wert darauf zu legen, die
organisatorische Zugehörigkeit der Redner deutlich herauszustellen. Damit
wir bloß nicht verwechselt werden und andere den ‚Schaden’
haben …
Andererseits steht es
Ihnen von Amts wegen nicht zu, sich bei der Bezeichnung der Ratsfraktionen
an taktischen Überlegungen zu orientieren.
Wie Sie wissen, gibt
es im Rat der Stadt Köln keine ‚PK-Fraktion’.
Anders als die unmittelbaren Teilnehmer des politischen Wettbewerbs, die
ihre jeweiligen Kontrahenten bezeichnen mögen, wie sie wollen, sind Sie in
Ihrer Eigenschaft als Tagungsleiter zur Neutralität verpflichtet. Dazu
gehört auch die Pflicht, die Ratsfraktionen mit ihrem Namen aufzurufen und
deren Vertreter mit der tatsächlichen Fraktions-Zugehörigkeit anzusprechen.
Ich möchte Sie
höflich bitten, dieser Neutralitätspflicht künftig zu genügen. Andernfalls
werde ich prüfen lassen, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, Ihrem
Versuch, in den Ratssitzungen karnevalistische Verhaltensweisen über den
Aschermittwoch hinaus zu etablieren, wirksam entgegenzutreten.“
14. Februar 2005:
„Stadt-Anzeiger“ läßt Maske fallen
Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ zeigt mit
einem Artikel in der Ausgabe vom 14. Februar 2005 endgültig sein wahres,
demokratiefeindliches Gesicht.
Das von dem früheren DKP-Mitglied Franz
Sommerfeld als Chefredakteur geleitete Blatt veröffentlicht zum 100. Geburtstag
einer fanatischen Kommunistin eine
peinliche Lobhudelei, in deren Rahmen sogar indirekt die Bundesrepublik
Deutschland mit dem NS-Regime verglichen wird. So wird die Teilnahme der Dame an
einer Demo gegen die westdeutsche Wiederbewaffnung unter dem Buchtitel „Gegen
den braunen Strom“ dargestellt, so, als hätte sich ihr Einsatz für die KPD nicht
gegen die Demokratie, sondern gegen „braune“ Strömungen gerichtet.
Dazu erklärt die Vorsitzende der Fraktion pro Köln,
Judith Wolter: „Der Artikel
‚Im
Kampf gegen rechts’
hätte so, wie er im
‚Stadt-Anzeiger’
steht, auch im DKP-Organ
‚Unsere
Zeit’
veröffentlicht werden können. Er belegt den Schulterschluß des
‚Stadt-Anzeiger’
mit der anderen großen totalitären Strömung des 20. Jahrhunderts, dem
Kommunismus, dem bekanntlich viele Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind,
genau wie der NS-Diktatur. Die Kommunisten sollen durch ihren Kampf gegen rechts
rehabilitiert werden. Das ist ähnlich unsinnig, als würde man einem
uneinsichtigen Altnazi zugute halten, er sei immer ein strammer Antikommunist
gewesen.“
11. Februar 2005:
Altparteien demokratiefeindlich
In einem am 11. Februar im „Kölner Stadt-Anzeiger“
veröffentlichten Artikel
wird eingestanden, daß die Stadtspitze „massiv den demokratischen
Willensbildungsprozeß“ in den Bezirksvertretungen erschwert hat, um pro Köln zu
benachteiligen.
So war es nach der Kommunalwahl im September letzten Jahres
üblich, daß die Einzelmandatsträger in jenen sieben Kölner Bezirksvertretungen,
in denen pro Köln den Fraktionsstatus (noch) nicht erreicht hat, nur mit ihrem
Namen aufgerufen wurden - ohne Nennung der Parteizugehörigkeit. Für die Besucher
von Bezirksvertretungs-Sitzungen sollte dadurch der Eindruck entstehen, pro Köln
würde an den Debatten und Abstimmungen gar nicht teilnehmen. Dementsprechend
unterschlagen auch die Massenmedien, allen voran die DuMont-Zeitungen, in ihren
Berichten über Rats-, Ausschuß und oft auch über Bezirksvertretungs-Sitzungen
die Anträge und Redebeiträge der Bürgerbewegung, und zwar meist sogar dann, wenn
pro Köln die betreffende Debatte nachhaltig bestimmt hat, wie beispielsweise in
der Ratssitzung am 1. Februar, in der pro Köln
das in den Medien totgeschwiegene Strafverfahren gegen Oberbürgermeister Fritz
Schramma thematisiert hat.
Pro Köln soll dadurch, wie es der „Stadt-Anzeiger“-Artikel zu Recht in
Bezug auf die übrigen Einzelmandatsträger feststellt, „weitgehend aus dem
politischen Geschäft gedrängt“ werden. Die Altparteien wollen Konkurrenz nicht
zulassen. Sie mißachten den Wählerwillen und nutzen ihre Stellung aus, um den
Erhalt ihrer politischen Macht zu betreiben.
11. Februar 2005:
Polizeieinsatz war rechtswidrig
Die am 9. März 2002 von einem Einsatzleiter der Polizei gegen pro Köln
ausgesprochene Untersagung eines Aufzuges im Rahmen einer
Kundgebung gegen den „Verfassungsschutz“ war rechtswidrig.
Das hat der Polizeipräsident Köln in einem jetzt
rechtswirksam gewordenen Vergleich am 20. Januar 2005 vor dem Verwaltungsgericht
Köln eingestehen müssen (Az.: 20 K 2153/02). Die Einsatzleitung hatte sich auf
einen polizeilichen Notstand berufen und behauptet, gewalttätige Ausländer und
Linke hätten eine Lage geschaffen, in der die Versammlungsfreiheit für pro Köln
nicht mehr durchzusetzen gewesen sei. Wie vielerorts in Deutschland ist auch in
Köln die Polizeiführung von Mitgliedern der Altparteien durchsetzt, die über
solche Winkelzüge die im Grundgesetz verankerte Versammlungsfreiheit für
politische Oppositionelle aushebeln wollen.
Das Eingeständnis der Rechtswidrigkeit des
Polizeieinsatzes vom 9. März 2002 hat Konsequenzen für künftige Demonstrationen
der Bürgerbewegung. Die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Polizeieinsatzes
wird es der Polizeiführung in Zukunft zumindest erheblich erschweren, mit
Verweis auf die Gewaltbereitschaft politischer Extremisten
das öffentliche Auftreten friedlicher, gesetzestreuer Bürger unmöglich zu
machen.
10. Februar 2005:
Pro
Diätenreform
Pro Köln unterstützt die
Initiative des Bundes der Steuerzahler für eine Reform der Diäten der
nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten.
Bis 8. März müssen 70.000
Bürger des Bundeslandes NRW deren Listen unterschreiben, damit die Sache ein
Erfolg wird. Es geht darum, die Privilegien der Landes-Politiker zu
beschneiden: „Acht Jahre arbeiten, nichts einzahlen, trotzdem eine
Luxusrente aus Steuermitteln erhalten und weitere Privilegien genießen –
geht nicht? Geht doch! Aber nur, wenn man Landtagsabgeordneter in NRW ist.
Mit dem Diätenreformgesetz werden diese Privilegien abgeschafft. Ob der
Landtag die Reform tatsächlich umsetzt, ist allerdings offen. Mit der
Volksinitiative werden wir ihn dazu zwingen.“
Bitte klicken Sie
hier,
um die Unterschriften-Listen der Volksinitiative anzufordern!
9. Februar 2005:
Prozeß gegen Trienekens
Der ehemalige Viersener Müll-Multi Hellmut Trienekens muß sich ab dem 7.
September in Köln vor Gericht verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm
Beihilfe zur Untreue zum Nachteil der Abfallverwertungsgesellschaft (AVG) und
zur Angestelltenbestechung in einem besonders schweren Fall vor. Die 7. Große
Strafkammer am Kölner Landgericht hat für den Prozeß gegen Trienekens 19
Verhandlungstage zu je drei Stunden angesetzt. Der 66jährige Trienekens gilt als
herzkrank und deshalb nur eingeschränkt verhandlungsfähig.
Die gegen Trienekens gerichteten Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit dem Bau der
Kölner Müllverbrennungsanlage. Dabei sind in den 90er Jahren insgesamt 11
Millionen Euro Bestechungsgelder geflossen.
8. Februar 2005:
Aschermittwoch für die Altparteien
Die Fraktion pro Köln will die Verantwortlichen für den Bau der zu großen
Müllverbrennungsanlage im Kölner Norden zivilrechtlich in Haft nehmen lassen.
Sie hat deshalb für die Ratssitzung am 15. März folgenden Antrag
eingebracht: „Der Rat der
Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, die Höhe des finanziellen Schadens zu
ermitteln, der der Stadt Köln durch die Überdimensionierung der Kölner
Müllverbrennungsanlage entstanden ist. Das Rechtsamt wird beauftragt, sodann die
Möglichkeit einer Schadensersatz-Klage gegen diejenigen Mitglieder des Rates zu
überprüfen, die dem Bau der Müllverbrennungsanlage zugestimmt haben.“
Zur Begründung führt
pro Köln aus:
„Vor dem Hintergrund
der angespannten Haushaltslage kann die Stadt Köln nicht darauf verzichten,
bestehende Schadensersatzansprüche in offenbar erheblicher Höhe auch
gegenüber (ggf. ehemaligen) Ratsmitgliedern geltend zu machen. Die
Entscheidung für den Bau einer überteuerten, zu großen
Müllverbrennungsanlage in Köln wurde bekanntlich u.a. durch
Schmiergeld-Zahlungen des Unternehmers Hellmut Trienekens an Ratsmitglieder
der Klüngel-Fraktionen mit herbeigeführt. Beim damaligen Bau der
Müllverbrennungsanlage offenbarte sich das Gesicht der politischen Klasse
dieser Stadt: Bestechung, Vorteilsannahme, Ämterpatronage, Lobbykratie,
schwarze Kassen, Dankeschön-Spenden und die ganz alltägliche Gier
etablierter Politikfunktionäre.
Soweit die Stadt Köln
aus diesem Vorgang einen Schaden nachweisen kann, läßt er sich zweifellos
gegen die verantwortlichen, korrupten Mandatsträger geltend machen.
Ein erfolgreich
geltend gemachter Anspruch auf Schadensersatz wäre auch durchsetzbar, weil
für die Mitglieder des Rates - auch bereits seinerzeit - eine
Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen worden ist.“
8. Februar 2005:
CDU hat Spenden nicht erhalten
Die beiden unverbuchten Zuwendungen für Fritz Schrammas Plakate im
Oberbürgermeister-Wahlkampf 2000 über je 5.800 Mark sind nicht als Spenden an
die CDU gegangen. Das hat der geschäftsführende CDU-Kreisvorstand am Freitag
nach Weiberfastnacht erklärt - wohl in der Annahme, die Mitteilung und das Thema
würden im Karneval untergehen. Zuvor hatte die CDU-Führung die Kassenunterlagen
ausführlich prüfen lassen und dabei festgestellt, daß die Partei mit dem
entsprechenden Teil der Plakat-Finanzierung nichts zu tun gehabt hat.
Das Strafverfahren gegen den Oberbürgermeister bekommt dadurch neue Nahrung.
Denn wenn die Zuwendungen keine Spenden an die Partei waren, hätten sie
möglicherweise von Fritz Schramma persönlich als Schenkung versteuert werden
müssen. Das aber ist nicht geschehen.
3. Februar 2005:
Flinke Finger immer jünger
Der umstrittene Persiflage-Wagen Nr. 12 für den Rosenmontags-Zug ist
zurückgezogen worden. Er sollte u.a. ein blondes Kind zeigen, das mit seinen
Fingern in die Tasche eines Schülers langt, der seinerseits einen Jugendlichen
bestiehlt, der einen Mafiosie beklaut, der einer älteren Dame die Geldbörse
entwendet. Obwohl bewußt keinerlei Bezug zu den berüchtigten Roma-Klaukids
hergestellt wurde, gingen die einschlägigen Interessen-Gruppen Rom e.V. und „Kein Mensch ist illegal“ auf die
Barrikaden und erreichten schließlich, daß sich auch der einflußreiche Verein
der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums von dem Wagen distanzierte
und forderte, ihn aus dem Verkehr zu ziehen. Und so geschah es dann gestern.
Dazu erklärt Manfred Rouhs:
„Es ist schon erstaunlich, daß Rom e.V.
seine Klientel in der Schußlinie sieht, sobald von flinken Langfingern die Rede
ist - selbst, wenn deren Haare vorsichtshalber blond eingefärbt werden. Das
Diktat der political correctness schlägt seltsame Kapriolen, jetzt sogar im
Karneval. Da bleibt einem das
‚Alaaf’
im Halse stecken!“
2. Februar 2005:
Keine Diskussion über Schrammas
Strafverfahren
Die zentrale Debatte in der gestrigen Ratssitzung
über die pro-Köln-Forderung, Oberbürgermeister Schramma solle bis zum Abschluß
eines gegen ihn gerichteten strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens sein Amt
ruhen lassen, wurde von den Massenmedien vollständig totgeschwiegen.
Wer
heute die Zeitungsberichte über die Ratssitzung am 1. Februar las, glaubte, die
Journalisten seien in einer anderen Veranstaltung gewesen. Sie erwecken den
Eindruck, als hätte es die Diskussion über den pro-Köln-Antrag zum
„Fall
Schramma“ überhaupt nicht gegeben.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Herbert Gey nahm Schramma
in Schutz und behauptete, pro Köln habe mit dem Strafantrag gegen den
Oberbürgermeister dem Ansehen der Stadt geschadet. Dem hielt Manfred Rouhs
entgegen, umgekehrt werde ein Schuh daraus: die Altparteien und Schramma selbst
täten besser daran, sich ihre Wahlkämpfe nicht von Unternehmern finanzieren zu
lassen, die zur Stadt Köln umfangreiche Beziehungen unterhalten und deshalb
Protege im Rathaus gut brauchen können. Vor allem CDU und SPD sind es gewesen,
die im Rahmen zahlloser Skandale das Ansehen der Stadt und der Kommunalpolitik
in Mitleidenschaft gezogen haben. Nun greifen sie pro Köln an, weil die
Bürgerbewegung ein offenes Wort spricht und den Klüngel politisch anprangert.
Der pro-Köln-Antrag wurde erwartungsgemäß
niedergestimmt. Noch aber steht die Beantwortung der
pro-Köln-Anfrage im Ausschuß Bauen und Wohnen
nach den Beziehungen der Stadt Köln zu Hohr aus, die der Diskussion neue Nahrung
geben könnte. Sie soll am 3. März erfolgen, nachdem die Verwaltung in der
letzten Ausschuß-Sitzung am 20. Januar noch keine Antwort geben konnte.
1. Februar 2005:
Beiräte sollen aufgelöst werden
Pro Köln fordert die Auflösung der Beiräte dreier städtischer
Abfall-Verwertungs-Gesellschaften, deren Mitglieder für die Teilnahme an gerade
einmal drei Sitzungen jährlich satte 7.500 Euro
„Aufwandsentschädigung“
kassieren. Die Fraktion pro Köln hat für die Ratssitzung am 15. März einen
entsprechenden Antrag eingebracht. Darin heißt es zur Begründung:
„Die Beiräte
sind überflüssig. Sie stellen eine unnötige finanzielle Belastung für den Bürger
dar, der darauf angewiesen ist, die Leistungen der städtischen
Abfallentsorgungs-Betriebe in Anspruch zu nehmen und nicht umhin kommt, über
deren Entgelt-Rechnungen Kommunalpolitiker der Altparteien zu alimentieren, die
in den Beiräten Bezüge erhalten, die außer Verhältnis stehen zu dem Aufwand, den
die Wahrnehmung ihrer Mandate mit sich bringt.“
31. Januar 2005:
Distanz zu Gewalt und Extremismus
Die Nippeser Bezirksvertreter werden von pro Köln
dazu aufgefordert, sich von Gewalt und Extremismus zu distanzieren.
Anlaß
dazu gibt der Auftritt eines Vertreters der orthodox-kommunistischen Vereinigung
der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) im
Sitzungssaal des Bezirksrathauses Nippes am 27.01.05. Der VVN/BdA-Vertreter
sprach außerhalb der Tagesordnung der unmittelbar an seinen Auftritt
anschließenden Sitzung der Bezirksvertretung. Einen Beschluß der
Bezirksvertretung für diesen Auftritt gab es nicht, ebensowenig wurde mit dem
VVN/BdA-Redner etwa ein Nutzungsvertrag für den Sitzungssaal geschlossen.
Zur VVN/BdA hat der Bundesminister des Innern im vergangenen Jahr
erklärt: In den Vorständen der VVN/BdA dominieren orthodoxe Kommunisten. Oft
handelt es sich um aktive oder ehemalige Mitglieder der DKP sowie um
SED/PDS-Mitglieder. Die VVN/BdA arbeitet im Rahmen einer
„offenen Bündnispolitik“
auch mit gewaltbereiten Linksextremisten zusammen. Sie lehnt den
antitotalitären Konsens des Grundgesetzes ab.
Für die Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 03.03.05 hat
pro-Köln-Bezirksvertreter Manfred Rouhs deshalb folgende Resolution
eingebracht:
„Die Bezirksvertretung
mißbilligt den Auftritt eines Redners der VVN/BdA im Sitzungssaal des
Bezirksrathauses Nippes am 27.01.05. Sie bekennt sich zum antitotalitären
Konsens des Grundgesetzes und betont, daß Gewalt kein legitimes Mittel
politischer Auseinandersetzungen sein darf.“
Mit einer Anfrage will Rouhs außerdem in Erfahrung bringen, auf welcher
Rechtsgrundlage dem Linksextremisten der Sitzungssaal zur Verfügung gestellt
worden ist und wer für diesen Vorgang die Verantwortung trägt.
25. Januar
2005:
pro Bundeswehr
Pro Köln begrüßt die im Ausschuß Allgemeine
Verwaltung und Rechtsfragen am 24. Januar beschlossene Sondernutzung des
Roncalliplatzes für ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr mit Großem
Zapfenstreich. Das Verteidigungsbezirkskommando Köln hatte einen
entsprechenden Antrag gestellt, der von pro-Köln-Ausschußmitglied Rechtsanwalt
Volker Jung unterstützt wurde. PDS und Grüne lehnten den Antrag ab.
PDS-Ratsmitglied Jörg Detjen sprach sogar von einer „öffentlichen Provokation“.
An der feierlichen Veranstaltung werden rund 500
Soldaten teilnehmen. Anlaß ist das 50jährige Bestehen der Bundeswehr. Die linke
Szene hat bereits öffentliche Proteste angekündigt.
25. Januar 2005:
Unterlagen für den Staatsanwalt
Unterlagen über die unlängst bekannt gewordenen
nicht verbuchten Spendeneingänge bei der Kölner CDU im Jahr 2000 sind über eine
Anwaltskanzlei an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden. Die
Buchungen sollen nach Berichten aus der CDU „irgendwo“
zwischen der Kreisgeschäftsstelle der Partei und dem Steuerberater-Büro verloren
gegangen sein. Schatzmeister Peter Jungen weist jede Schuld von sich. Es habe in
2000 sehr viele Spenden an die CDU gegeben, da habe er sich nicht um die
Verbuchung jedes einzelnen Eingangs kümmern können, er sei vielmehr nur für das
„Gesamtbudget“
verantwortlich gewesen, ließ er verlauten.
22. Januar
2005:
CDU: Noch mehr unverbuchte Spenden
Die Kölner CDU hat im Oberbürgermeister-Wahlkampf
2000 zwei weitere Spenden über jeweils 5.800 Euro unverbucht gelassen.
Darüber hat die hiesige Geschäftsführerin der Partei, Kirsten Sander, die
CDU-Bundesgeschäftsstelle informiert. Hintergrund der parteiinternen Suche nach
Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung ist das von pro Köln auf den Weg
gebrachte Strafverfahren gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma wegen einer
ebenfalls nicht verbuchten Zuwendung des Bauunternehmers Ewald Hohr. Walter
Reinarz, Vorsitzender der Kölner CDU, läßt durch einen Rechtsanwalt prüfen, ob
Straftatbestände erfüllt worden sind. „Sollte das der Fall sein,
werden wir auch die Staatsanwaltschaft informieren“,
verspricht Reinarz, der im Streit liegt
mit dem früheren Kölner CDU-Vorsitzenden Richard Blömer und dem
Kreis-Schatzmeister Peter Jungen.
Die Verwaltung hat in der Sitzung des Bauausschusses
am 20. Januar mitgeteilt, daß eine Anfrage von pro Köln nach den geschäftlichen
Beziehungen der Stadt zu Hohr aufgrund der umfangreichen Recherchen, die bei
verschiedenen Dienststellen nötig seien, erst in der Ausschußsitzung am 3. März
beantwortet werden kann.
Dazu erklärt Manfred Rouhs:
„Hier ist die Spitze eines Eisberges
sichtbar geworden. Die politische Klasse wirtschaftet, wie sie will. Heute die
CDU, gestern die SPD - sie sind alle gleich! Wer als braver Steuerzahler noch
einer der alten Parteien seine Stimme gibt, schadet seinen eigenen Interessen.“
21. Januar
2005:
Gemeinsame Resolution der Ratsfraktionen
Erstmals haben Vertreter aller fünf Fraktionen im
Kölner Rat eine gemeinsame Resolution verabschiedet.
„Mehr Kölnerinnen in der Öffentlichkeit“
lautet die beim frauenpolitischen Jahrestreffen im Amt für Gleichstellung vom
Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen erhobene Forderung, die an alle Kölner (Frauen)Verbände,
Unternehmen und Institutionen herangetragen wird. Der gemeinsame Appell kann
hier als PDF-Datei heruntergeladen
werden.
Dazu erklärt Judith Wolter:
„Diese gemeinsame Erklärung ist
ein Schritt in Richtung Normalisierung des Verhältnisses zwischen den
alten politischen Kräften und der Fraktion pro Köln.
Die bisherige Strategie der radikalen Ausgrenzung unserer Bürgerbewegung ist
damit aufgebrochen worden.“
20.
Januar 2005:
„Stadt-Anzeiger“
erfindet PDS-Fraktion
Der „Kölner
Stadt-Anzeiger“ wie auch die übrigen
DuMont-Medien spiegelt seinen Lesern eine falsche Zusammensetzung des
Kölner Rates vor. Nicht nur, daß die Blätter ständig die Existenz der
Fraktion pro Köln unterschlagen. Jetzt erfindet DuMonts publizistisches
Flaggschiff, der „Stadt-Anzeiger“,
sogar eine PDS-Fraktion, die es im Kölner Rat gar nicht gibt. So geschehen in
einer am 19. Januar veröffentlichten
Kurzmeldung. Kein Wunder:
Der Chefredakteur des „Stadt-Anzeiger“,
Franz Sommerfeld, war lange Jahre Funktionär der westdeutschen
SED-Schwesterpartei DKP.
Im wirklichen Leben bildet die PDS mangels
Wählermassen im Rat lediglich eine Gruppe ohne Fraktionsstatus.
20. Januar 2005:
Freiwillig in die Türkei
Die Agentur koeln-freiwillig.de bietet Kölner
Türken zwischen 18 und 25 Jahren einen sechsmonatigen kostenlosen Aufenthalt in
ihrem Heimatland an. Bezahlt werden Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung
sowie sogar ein kleines Taschengeld. Als Gegenleistung ist die Mitarbeit in
einem Sommer-Ferienlager für Familien mit behinderten Kindern oder in einer
Frauenstiftung vorgesehen. Eine gute Idee, wie die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende
Judith Wolter meint:
„Gerade die 18- bis 25jährigen Türken können
eine Auffrischung der Kenntnisse ihrer Muttersprache sicher gut gebrauchen. Das
fördert die Rückkehrbereitschaft.“
14. Januar 2005:
Fraktionsfinanzierung wird neu geregelt
In der Ratssitzung am 15. März soll die rechtswidrige Regelung zur
Finanzierung der Personalkosten der Kölner Ratsfraktionen aufgehoben und
durch gesetzeskonforme Bestimmungen ersetzt werden. Das hat das Rechts-
und Versicherungsamt der Stadt Köln der 4. Kammer des Kölner
Verwaltungsgerichtes mitgeteilt. Die Richter hatten in einem Einstweiligen
Verfügungsverfahren festgestellt, daß der weitgehende Ausschluß der Fraktion
pro Köln von den Personalkosten-Zuwendungen, die alle anderen Ratsfraktionen
in Größenordnungen zwischen 115.500 und 459.100 Euro jährlich erhalten,
rechtswidrig ist. Der Rat will jetzt „unter
Berücksichtigung der rechtlichen Ausführungen des Gerichts“
eine neue Regelung verabschieden. (Az 4 K 7685/04)
Dazu erklärt die Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Judith Wolter:
„Die Stadtspitze gesteht damit ein, pro Köln rechtswidrig vom Gros
der Personalkosten-Zuwendungen ausgeschlossen zu haben. Die demokratische
Opposition sollte finanziell ausgetrocknet werden. Die Mehrheitsfraktionen
dagegen bedienen sich schamlos. Sie haben einen gewaltigen personellen
Apparat aufgebläht, der dem Steuerzahler jährlich mit mehr als einer
Millionen Euro zur Last fällt. Sie täten in Zeiten von Hartz IV gut daran,
reihum bei allen Fraktionen zu sparen.“
13. Januar 2005:
Wahl-Wiederholung in Chorweiler, Mülheim und Porz?
Stimmen aus der Kölner FDP fordern eine Wiederholung der Wahl der
Bezirksvertretungen in Chorweiler, Mülheim und Porz. Im Deutsch-Griechischen
Kulturzentrum in Porz ist es zu Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe gekommen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Wahlbetrugs. Für
insgesamt 194 Wahlberechtigte waren Briefwahl-Unterlagen an die Adresse des
Kulturzentrums geschickt worden, die zumindest teilweise nicht von den
Wahlberechtigten selbst angefordert worden sind. Eine Person wollte im Wahllokal
seine Stimme abgeben, wurden aber zurückgewiesen, weil für ihn bereits
Briefwahlunterlagen an das Kulturzentrum geschickt worden waren, obwohl er diese
nicht angefordert hatte. Seinen Stimmzettel hat offenbar ein anderer ausgefüllt.
Bei der Wahl der Bezirksvertretzungen in Chorweiler, Mülheim und Porz fehlten
der FDP nur je 31 bis 40 Stimmen für ein zweites Mandat, das für den
Fraktionsstatus ausschlaggebend ist. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck
fordert deshalb eine genaue Überprüfung der Zuordnung aller 194 möglicherweise
nicht ordnungsgemäß abgegebener Wählerstimmen auf die Stadtbezirke - und
Neuwahlen, falls sich Hinweise auf Fälschungen ergeben sollten, die zu einer
Manipulation der Sitzverteilung geführt haben könnten.
Da die rechtlichen Hürden für eine Neuwahl sehr hoch liegen, ist die
Wahrscheinlichkeit eines Erfolges des FDP-Vorstoßes gering. Pro Köln käme die
Wiederholung des Urnengangs allerdings durchaus gelegen. „Ein
konzentrierter Wahlkampf in drei Stadtbezirken wäre großartig und würde dort
unser Wahlergebnis mindestens verdoppeln“, meint dazu Judith Wolter, die
Vorsitzende der pro-Köln-Ratsfraktion.
11. Januar 2005:
Schrammas Dilettantenstadel
Die von pro Köln beanstandete
Zweckverbandsversammlung der Sparkasse KölnBonn am 13. Dezember 2004 wird im
Februar wiederholt. Fritz Schramma begründete dies mit
„rechtlicher Vorsicht“: die
Versammlung tagte klammheimlich hinter verschlossenen Türen, obwohl sie den
Ausschluß der Öffentlichkeit nicht formal beschlossen hat.
6. Januar 2005:
Politiker kassieren ab
Die Kommunalpolitiker sparen überall - nur nicht bei sich selbst. So
haben sich die Mitglieder der Zweckverbandsversammlung der Sparkasse KölnBonn am
13. Dezember 2004 eine üppige Aufwandsentschädigung von Euro 250,00 pro Sitzung
plus Euro 750,00 jährliche Grundvergütung genehmigt. Die Versammlung, die dies
beschlossen hat, tagte hinter verschlossenen Türen, Ort und Termin wurden
nirgendwo veröffentlicht.
Für pro Köln gehört Manfred Rouhs der Zweckverbandsversammlung an. Den
erreichte die Einladung zu der ominösen Sitzung seltsamerweise erst nach dem 13.
Dezember 2004, so daß er sein Mandat nicht wahrnehmen konnte. Rouhs hat deshalb
eine Beschwerde an die Bezirksregierung gerichtet. Und er meint: „Die
jährliche Grundvergütung sollte in Zeiten knapper Kassen halbiert werden, und
250,00 Euro für die Teilnahme an einer einzigen Sitzung, die nur wenige Stunden
dauert, sind einfach irrsinnig viel. Wer so etwas beschließt, hat offenbar jeden
Bezug zur Realität verloren. 25,00 Euro Sitzungsgeld sollten reichen.“
4. Januar 2005:
Ein Prophet des Schönen
Seine Bilder erinnern an die Plastiken von Arno Breker, sein Stil ist
lebensbejahend, ästhetisch, entschlossen: noch bis zum 22. Januar zeigt die
Galerie Dieter Wilbrand in der Lindenstraße 20 täglich von 11.00 bis 18.00 Uhr,
Samstags von 11.00 bis 14.00 Uhr, Bilder des aus Hamburg stammenden, in Köln
lebenden und arbeitenden Malers Christoph Haack. Der 33jährige Psychologe
Haack hat die Malerei beim griechischen Kunstprofessor Pelagie Angelopoulou
erlernt. Seine Bilder lassen den helenischen Einfluß deutlich zu Tage treten:
Klassiche Köpfe, starke Profile zeichnen sich vor einem schwarzen Hintergrund
ab. „Ich habe bewußt das skulpturale
Element herausgearbeitet“, äußerte
Haack gegenüber der Presse, und selbstverständlich weist er jede „ideologische
Befrachtung“ seiner jetzt gezeigten
Bildserie „Heros und Eros“
von sich.
Bei Preisen zwischen 1.250 und 2.800 Euro pro Bild werden wohl die wenigsten
kaufen, die meisten nur schauen können - die Freude an letzterem indessen sollte
man sich nicht nehmen lassen. Auch in schlechten Zeiten hat gute Kunst ihre
Berechtigung. Und wenn schon der hochsubventionierte öffentliche Kunstbetrieb -
dem ja gelegentlich mafiöse Hintergründe nachgesagt werden - oft Werken den
Vorzug gibt, die das Häßliche verklären und von niemandem verstanden werden, der
im Kopf normal geblieben ist, so sollte es doch unsere Sache sein, mit Christoph
Haack einem jungen Propheten des Schönen den Vorzug zu geben, der so viel
Unterstützung verdient, wie das Schöne selbst. „Wo
Gefahr ist, wächst das Rettende auch“,
schrieb Hölderlin. Haacks Werke sind ein Stück Rettung in finsterer Zeit.
4. Januar 2005:
Wie viele Finger hat die Hand?
Die Kulturredaktion des
„Kölner
Stadt-Anzeiger“ ignoriert den
Wählerwillen. Sie geht in einer Artikel-Serie
„Zur
Lage der Kulturpolitik in Köln“
davon aus, daß es im Kölner Rat nur die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und
FDP gibt. Manfred Rouhs, der für die Fraktion pro Köln dem Ausschuß Kunst &
Kultur mit beratender Stimme angehört, hat daraufhin folgenden Brief an
Martin Oehlen, den Kulturredakteur des Blattes, geschrieben:
„Menschen, die etwas mit dem
Thema Kultur zu tun haben, gelten manchem Normalbürger als entrückt und
weltfremd. Es mag zu den Privilegien der Künstler gehören, sich ihre Welt
(wie Pipi Langstrumpf) so zu malen oder zu formen, widde widde wie sie ihnen
gefällt. Aber kommt dieses Privileg auch den Kulturredakteuren der Medien
zu? Sind Sie nicht gehalten, sich mit dem wirklichen Leben auseinander zu
setzen? Auch auf dem Felde der Kulturpolitik?
Im September 2004 haben die Kölner einen neuen Stadtrat gewählt. Bis
dahin gab es vier Fraktionen im Rat, seither sind es deren fünf. Alle
Fraktionen sind im Ausschuß Kunst & Kultur vertreten und – ob Sie wollen
oder nicht – nunmehr an der Kölner Kulturpolitik beteiligt. ‚Zur Lage der
Kultur in Köln‘ zitieren Sie indessen ausdrücklich ‚die vier Kölner
Ratsfraktionen‘ – weil sie die wirkliche Lage nicht akzeptieren können oder
wollen?
Kleine Kinder schlagen die Hand vor Augen, wenn sie sich verstecken
wollen. Sie gehen davon aus, daß andere sie nicht sehen können, solange sie
selbst die anderen nicht sehen. Sie, Herr Oehlen, haben aber doch
mittlerweile ein Alter erreicht, in dem Mensch versteht, daß das nicht
funktioniert?
Also: Schlagen Sie die Hand nicht vor Augen, sondern zählen Sie die
Finger nach: eins, zwei, drei, vier, fünf. So viele Fraktionen hat der Rat.
Und wenn Sie deren kulturpolitische Vorstellungen öffentlich machen wollen,
kommen Sie folgerichtig nicht umhin, fünf Stellungnahmen abzufragen.
Keine Angst, Sie schaffen das! Wir zählen auf Sie!“
Herr Oehlen ist in der Redaktion des
„Stadt-Anzeiger“
über die Kölner Telefonnummer 224 - 0 erreichbar. Er freut sich sicher, wenn
Sie ihm beim Zählen helfen.
4. Januar 2005:
NEIN zum geplanten Beitritt der Türkei zur EU
Pro Köln wendet sich mit einer Petition an den Deutschen Bundestag gegen
den geplanten Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. Die Petition wird
im gesamtem Stadtgebiet mit einer Auflage von 400.000 Exemplaren verteilt. Der
Text lautet: „Der Beschwerdeausschuß
möge beschließen: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden
aufgefordert, in allen zuständigen Gremien gegen den geplanten Beitritt der
Türkei zur Europäischen Union zu stimmen.“
Die Petition kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:
NEIN zum geplanten Beitritt
der Türkei zur EU
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